Detektivin Isabel Teil 1
Die 25-jährige Isabella, arbeitet schon seit zwei Jahren bei der Detektei Brant in Düsseldorf.
Von ihren Kollegen wird sie nur Isabel genannt, was sie nicht weiter stört. Sie kommt mit ihrer aufgestellten Art sehr gut bei den Kunden wie auch bei ihren Kollegen an. Nicht zuletzt auch wegen ihres Aussehens.
Sie ist 1.70 groß, 55-60 Kilo. Sie hat schwarze schulterlange Haare, ein sympathisches Gesicht. Ihr Hintern ist etwas zu groß geraten, was für einige ein Hingucker ist. Ihre C-Titten hängen kein bisschen. Sie hat blaue Augen. Sie ist stets freundlich. Manchmal trägt sie eine Brille, um konservativer auszusehen, was ihr allerdings nicht immer gelingt.
Sie hat schon einiges erreicht. Ladendiebe geschnappt, untreue Ehemänner beschattet. Bei einer kleinen Firma hatte sie einen Betrugsfall aufgeklärt, wo ein Mitarbeiter einen Kollegen erpresst hatte und Geld unterschlagen hatte.
Sie versucht, alles Mögliche zu machen, ihre Klienten zufriedenzustellen.
Von ihrem Privatleben redet Isabel nicht viel.
Aber es geht das Gerücht um, dass sie keinen Freund hat. Wenn man sie fragt, lächelt sie immer, ohne darauf eine Antwort zu geben.
Es ist der 14. August, bis jetzt der heißeste Tag in diesem Monat.
Bevor Isabel an ihren Schreibtisch sitzt, macht sie den Ventilator an.
Sie hat heute einen schwarzen Rock angezogen, der ihr fast über die Knie. Dazu eine weiße Bluse ohne Ärmel.
„Ich konnte gestern fast nicht einschlafen bei dieser Hitze“, versucht Marco ein Gespräch anzufangen.
Isabel runzelt die Stirn. „Es ist schon eine hitzige Luft. Aber 32 Grad ist nicht übertrieben. Das haben wir jedes Jahr ein paar Tage lang.“
Marco steht auf und geht zum Ventilator, um mehr kalte Luft zu bekommen.
Isabel schüttelt den Kopf. „Schau, dass du dich nicht erkältest!“ Dann öffnet sie ihr Notebook und kontrolliert ihre E-Mails.
„Haben wir einen neuen Auftrag bekommen? Seit ein paar Tage ist nicht viel los“, fragt Marco, der sich wieder an seinen Schreibtisch setzt.
„Nein, nichts! Aber Axel hat gestern einen Auftrag bekommen. Allerdings geht es dabei nur um ein verschwundenes Fahrrad.“
„Und deswegen kontaktiert man ein Detektivbüro, statt zur Polizei zu gehen?“, fragt er verwundert.
Isabel zuckt mit den Schultern. „Egal, umso mehr Aufträge, umso besser!“
Sie lehnt sich zurück und schaut zur Kaffeemaschine. „Willst du einen?“
Marco hebt den Kopf. „Bist du verrückt? Bei dieser Hitze? Niemals!“
„Na gut“, erwidert sie und macht sich einen Kaffee.
Isabel schreibt für ihren Vorgesetzten noch zwei Protokolle von ihrem letzten Auftrag. Danach möchte sie in die Mittagspause gehen, da klopft es an der Tür.
Isabel steht auf und öffnet die Tür.
Ein etwa 50-jähriger Osteuropäer steht vor der Tür.
Sie bittet ihn mit einer freundlichen Geste hinein ins Büro zu kommen.
„Guten Morgen, mein Name ist Vladko“, sagt er in gebrochenem Deutsch.
„Guten Morgen, ich bin Isabella Martes“, erwidert sie und reicht ihm die Hand.
„Setzten sie sich doch. Wie können wir ihnen helfen?“
Marco schaut von seinem Computer hoch, um den neuen Klienten zu prüfen.
Reich sieht er nicht aus, aber ein Detektiv kann er sich leisten? Marco konzentriert sich wieder auf seinen Computer.
„Ich führe ein kleines Lebensmittelgeschäft. Seit etwa einem Monat fehlt mir Fleisch.“
„Fleisch?“, fragt sie irritiert. „Können Sie keines bestellen?“
„Doch. Wenn die Ware kommt, ist alles vollzählig. Nach zwei Tagen fehlt ein Teil. Am Anfang fehlten Fleisch für 50 Euro. Zwei Wochen Später für 150 Euro. Gestern hatten wir eine neue Lieferung, war alles da. Heute fehlt mir 200 Euro. Wenn das so weitergeht, habe ich ein Problem!“, sagt Vladko verzweifelt.
Sie blickt fragend zu Marco, der sie allerdings ignoriert, dann widmet sie sich wieder Vladko zu.
„Ich kann ihren Unmut verstehen, aber warum gehen Sie damit nicht zur Polizei?“
„Keine Polizei. Das gibt nur Ärger“, kommt es schnell von Vladko. „Können sie mir helfen oder nicht?“
„Klar, wir können das untersuchen. Aber wenn es sich schlussendlich um einen Diebstahl handelt in diesem Ausmaß, werden sie sich überlegen müssen, ob sie die Polizei einschalten wollen!“, antwortet sie streng.
Sie merkt an seinem Gesichtsausdruck, dass er damit nicht zufrieden ist. Trotzdem nickt er.
„Wenn es soweit ist, werde ich mir Gedanken darüber machen. Nehmen sie den Auftrag an?“
„Zuerst ein paar Fragen. Haben sie eine Überwachungskamera in ihrem Geschäft?“
Er schüttelt verneint den Kopf.
„Hätten sie etwas dagegen, wenn wir welche installieren? Nur so lange, bis unsere Ermittlungen beendet ist?“
„Von mir aus“, brummt er.
„Gut. Hätten sie etwas dagegen, wenn ich bei der nächsten Lieferung dabei bin und ich alles untersuchen kann?“
Er schaut ihr in die Augen. „Sie glauben mir nicht?“, fragt er etwas lauter.
„Natürlich. Ich will nur alle Möglichkeiten in Betracht ziehen.“
„Tun sie, was sie wollen. Nehmen sie meinen Auftrag an?“
Sie schaut nochmals zu Marco. Der zuckt mit den Schultern.
Eine große Hilfe ist er ihr nicht gewesen. Auch wenn Marco mit seinen 30 Jahren mehr Erfahrung hat in der Branche.
Sie nimmt aus einem Fach ein Formular und überreicht es ihm.
„Füllen sie das korrekt aus. Auf der Rückseite geht es um die Bezahlung. Geben Sie das Formular danach meinem Kollegen ab, dann werden wir besprechen, ob wir der Sache nachgehen werden. Geht das in Ordnung für sie?“
„Muss das sein?“, brummt er wiederholt vor sich hin.
„Ja. Das gehört dazu!“
„Von mir aus. Ich hoffe, sie liefern Ergebnisse!“
„Wie gesagt, wir werden uns bei ihnen melden!“, erwidert Isabel freundlich, aber bestimmt.
Dann verabschiedet sie sich von ihm und begleitet ihn vor die Tür.
Vladko lässt es nicht aus, ihr auf den Hintern zu schauen. Er macht ein breites Grinsen.
Isabel fühlt sich in der Gegenwart von Vladko unwohl, deswegen ist sie von seinem Auftrag nicht begeistert.
Sie hat den Auftrag angenommen. Nicht weil ihr Vladko sympathisch ist, nein, weil es ein normaler Auftrag war.
Vladko kommt ihr, mit seinen 1.90 wie ein Türsteher vor als Inhaber eines Lebensmittelladens. Er hat eine Glatze, hat auffällige Tattoos an den Armen, aber am meisten Sorgen bereitet ihr, seinen aggressiven Blick.
Am nächsten Tag zögerte er kurz, als Isabel die Kamera installieren wollte, willigte aber schnell ein.
Die nächsten Tage passierte nichts. Es gab nichts außergewöhnliches in dem kleinen Lebensmittelgeschäft.
Als die ein paar Tage später die Lieferung mit Vladko kontrolliere, stimmte alles. Es fehlte kein Fleisch.
Isabel hat extra ihre Brille aufgesetzt, nicht weil sie dringend eine brauchte, sie wollte nur strenger wirken. Auch ihre Haare hat sie zusammengebunden.
Etwas enttäuscht, keine neuen Ergebnisse zu haben, tummelt sie durch den engen Laden und denkt nach, wie sie weiter vorgehen soll.
Ihr kommt in den Sinn, dass sie alle Lieferscheine überprüfen möchte, auch wenn sie befürchtet, dass Vladko sie nur zögerlich rausgibt.
So ein unkooperativer Klient, hatte ich schon lange nicht mehr!
Sie steht vor dem Kühlregal, wo gerade ein junger Mann das gelieferte Fleisch für die Kundschaft bereitstellt.
Er blickt kurz zu Isabel, die immer noch in Gedanken ist, macht dann aber weiter.
Es wird von Tag zu Tag heisser, heute hat Isabel nur kurze Shorts und eine knappe weiße Bluse angezogen, was viele Männer einen zweiten oder sogar dritten Blick wagten. Doch das ist ihr egal.
„Kann ich ihnen helfen?“, fragt der junge Mann, ebenfalls mit osteuropäischem Akzent.
„Nein, alles gut. Ich denke nur nach!“, antwortet Isabel.
„Sie arbeiten für Vladko Boric, dem Inhaber, stimmts?“
Sie blickt ihn zum ersten Mal richtig an. „Ja, er hat uns beauftragt, wegen dem fehlendem Fleisch das fehlt. Weißt du etwas darüber?“, fragt sie, ohne Hoffnung zu haben, neue Informationen zu bekommen.
„Ich bin nur die Aushilfe. Marek ist mein Name. Vor drei Wochen hat sich Vladko mit einem anderen Mann gestritten, hier im Geschäft. Danach drohte der andere, dass es ihm noch leidtun würde.“
Sie blickt ihn kritisch an. „Ach ja? Und du meinst, das hat etwas mit dem Fleisch zu tun?“
Marek nickt. „Könnte sein, der andere ist auch Inhaber eines Geschäftes. Sozusagen Rivalen.“
„Ich werde dem nachgehen“, sagt sie überrascht. „Davon hat er mir nichts gesagt!“
„Ich und sein Sohn, gehen auf die gleichen Schule, nächste Woche ist Abschlussfeier. Darum macht sein Sohn Bekir morgen Abend eine Party. Wenn du was erfahren willst, komm doch auch!“
Sie runzelt die Stirn. „Ich? Das ist eine Party für Schüler. Ich bin 25. Außerdem bin ich nicht eingeladen!“
„Du kannst mit mir kommen“, erwidert Marek. „Bekir ist sehr gesprächig, wenn er ge******n hat.
„Ich weiß nicht!“, zögert Isabel.
Sein Sohn Bekir muss nichts über das verschwundene Fleisch wissen, falls das wirklich einen Zusammenhang hat.
„Also, was ist?“, hackt Marek nach.
„Also bin ich deine Begleiterin?“, fragt sie skeptisch.
Isabel hasst es, wenn sie etwas unversucht lassen muss. Hier etwas zu erfahren wäre schwierig, aber sie hat schon einen Plan.
Isabel möchte der Sache nicht weiter nachgehen, aber etwas unversucht lassen will sie auch nicht. Auch wenn sie sich bei dieser Party wenig erhofft, könnte es doch hilfreich sein, sich etwas umzuhören.
Trotzdem zögert sie, vor allem, weil viele Jugendliche kommen und sie die einzige Erwachsene sein wird.
Sie lehnt ab und verlässt das Lebensmittelgeschäft und steigt in ihr Auto. Sie schaut auf ihr Telefon, allerdings ohne neue Nachrichten.
Wenn ich zur Party gehe, muss ich mir Bekir sprechen und soll mir Informationen geben über das fehlende Fleisch? Ich weiß nicht recht. Und wie soll ich das anstellen? Wenn ich mich sexy anziehe? Nein, bei so vielen jungen Leute könnte das falsche Signale auslösen. Egal, ich werde es durchziehen. Wenn etwas ist, werde ich wieder gehen.
Sie steigt aus dem Wagen und betritt wieder das Geschäft und sucht nach Marek, der immer noch mit dem Auffüllen beschäftigt ist.
„Na gut, ich komme zur Party. Aber viel erhoffe ich mir dabei nicht!“
„Du wirst es nicht bereuen“, verspricht er.
„Wir werden sehen!“, erwidert sie streng und verlässt wiederholt den Laden.
Er lächelt, und gibt ihr die Adresse und wann sie kommen soll.
Er freut sich, dass Isabel trotzdem noch zugesagt hat.
Am nächsten Abend parkt Isabel auf einem Parkplatz bei einem heruntergekommenen Quartier.
Hier wohnt Bekir? Wer wohnt so? Das fängt schon gut an!
Sie fühlt sich nicht wohl bei der Sache und überlegt, ob sie wieder nach Hause gehen soll.
Auch, wenn sie sich extra für heute etwas gewagt angezogen hat. Die kurze schwarze Bluse reicht ihr knapp über den Bauchnabel. Einen kurzen schwarzen Rock, der ihr fast bis zu dem Knie reicht.
Die Haare trägt sie offen, damit sie nicht zu streng wirkt.
Sie blickt zum Eingang eines großen Blocks. Ein paar jugendliche trinken ein Bier. Sie überlegt, ob sie schon alt genug dafür sind.
Plötzlich klopft es an ihrer Scheibe.
Sie lässt das Fenster runter und schaut Marek ins Gesicht.
„Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist!“, sagt sie zögerlich.
„Keine Sorge, nimm es locker. Es kommen auch Frauen!“
„Das will ich auch hoffen! Ich hoffe auch, dass ich bald alles habe, was ich benötige, damit ich wieder gehen kann!“
„Ich denke, das klappt“, versucht er ihre Unsicherheit zu vergraben.
„Gehen wir!“
Sie nimmt ihre Handtasche und nickt zögerlich. Dann folgt sie ihm ins Gebäude.
Die Jugendlichen schauten noch hinter ihr her und pfiffen, doch Isabel ignorierte sie.
Mit dem Aufzug fahren sie in den 5. Stock und steigen dann aus. Alles sehr heruntergekommen hier. Überall hat es Graffitis und es stinkt im ganzen Haus. Sie hofft, dass es in der Wohnung besser wird, aber viel Hoffnung macht sie sich nicht.
Laute Musik ist zu hören als sie den Gang entlanglaufen zur Wohnung. Einige Leute stehen vor der Tür an diesem Abend und unterhalten sich. Viele trinken *******. Wie eine Party in einem Stockwerk.
Marek läuft geradewegs zu einer offenen Tür, wo drei Jugendliche eine rauchen.
Isabel fragt sich, ob hier Rauchverbot ist, aber nach dem Schmutz denn sie gerade gesehen hatte, ist das nicht.
„Kommt herein“, hört sie einer sagen.
Wegen der lauten Musik kann sie ihn schlecht verstehen und fragt nochmals nach.
„Was hast du gesagt?“
„Ihr könnt reinkommen und euch ein Bier nehmen!“, antwortet einer.
Sie nickt und betritt mit Marek die Wohnung. Die Luft ist so stickig, dass Isabel am liebsten wieder gehen möchte.
„Das ist schlimm hier!“, sagt sie zu Marek, der sich gerade auf die Coach setzt.
Die Wohnung ist zwar groß, trotzdem ist es eng, weil so viele Leute hier sind. Die Musik ist zu laut, um sich ernsthaft zu unterhalten.
„Mach dir keine Gedanken. Ich mag es auch nicht. Da drüben an der Bar, ist Bekir. Kann ich dir, was zu trinken bringen?“
Sie schüttelt ablehnend den Kopf.
Er steht auf und holt sich ein Bier.
Wie kann man nur so wohnen, oder überhaupt so leben? Überall Dreck. Auf dem Tisch hat es nicht mal mehr Platz für eine Bierdose. Der Gestank von Rauch mal ganz abgesehen.
Sie weiß, dass sie sich besser auf Bekir konzentrieren soll. Damit sie so schnell wie möglich von hier verschwinden kann.
Sie blickt zu Bekir, der gerade auf Marek zugegangen ist.
Unsympathischer Typ. Er ist oben ohne, hat Tattoos am ganzen Körper.
Wahrscheinlich wird er schon einige Vorstrafen haben, wie der aussieht. Dann blickt sie durch das Zimmer. Auch die anderen Jugendlichen sind kaum älter als 18. Einige sehen sehr bedrohlich aus. Sie zählt 15, die im Wohnzimmer sind. Im Flur hatte sie noch zwei Frauen gesehen, aber die sind wohl gegangen.
Was mache ich hier?
Isabel legt ihre Handtasche zur Seite und möchte aufstehen, da kommt Bekir auf sie zu.
„Ich habe gehört, du möchtest etwas von mir?“, fragt er höhnisch.
Isabel ist sich jetzt schon sicher, dass das nicht so klappt, wie sie sich das vorgestellt hatte.
„Ja, wegen des Ladens, es geht um...“
„Du musst nichts mehr sagen, Marek hat mir schon alles erzählt!“, brüllt er, weil die Musik zu laut ist.
„Ich kann dir da nicht helfen, oder ich habe es nicht vor, um es besser auszudrücken!“
„Aber du weißt etwas darüber?“, fragt sie streng.
Bekir mustert sie von Kopf bis Fuß an. Ihr ist das unangenehm, möchte sich aber nichts anmerken lassen.
Dann nimmt er Marek zur Seite.
Was machen die da?
Bekir flüstert ihm etwas ins Ohr, worauf Marek nickt. Dann läuft er weg.
Sie schaut ihn fragend an. Er macht ihr ein Handzeichen, dass sie zu ihm gehen soll.
„Was ist?“, fragt sie verunsichert, als sie zu Marek kommt.
„Er hat gesagt, er wird dir Informationen geben, aber nicht umsonst!“
Ungläubig schaut sie ihn an. „Er will Geld?“
„Kein Geld!“ Er kommt näher an ihr Ohr, damit sie ihn besser verstehen kann. „Er will, dass du saugst!“
Isabel macht große Augen. „Auf keinen Fall!! Ich bin hier weg!“, entgegnet sie außer sich und geht zur Coach zurück, um ihre Handtasche zu nehmen, doch sie ist verschwunden.
Dann wird die Musik leiser, bis sie kurz darauf ganz abgestellt wird. Isabel spürt, wie alle sie anstarren.
Sie blickt sich um. Ihr wird ganz unwohl, noch schlimmer, als sie hier angekommen ist.
„Hat jemand meine Handtasche gesehen?“, fragt sie zurückhaltend.
Eigentlich ist sie immer vorsichtig mit ihren Sachen, aber hier kann sie sich schlecht konzentrieren.
„Ja, haben wir!“, antwortet Bekir dreckig.
„Dann gebt sie mir, dann verschwinde ich von hier!“
„Was bekomme ich dafür?“
Sie zittert am ganzen Körper. Sie merkt, wie alle ihren Körper bewundern.
Gerne würde sie die Polizei rufen, aber ihr Telefon ist auch in der Tasche.
Abweisend schaut sie ihn an. „Was willst du?“, fragt sie vorwurfsvoll.
Er grinst sie an und öffnet seine Hose.
Perplex starrt sie auf seinen 18 cm großen Penis, als er seine Hose runtergezogen hat.
Er kommt auf sie zu und spielt mit seinem Penis. „Du weißt, was du zu tun hast!“
Am liebsten würde sie schreiend wegrennen, aber sie braucht ihre Sachen.
„Alles, nur das nicht!“, fleht sie.
„Mach schnell, dann hast du es hinter dir und kannst gehen!“
Sie schaut sich um. Niemand scheint Mitleid zu zeigen, sondern grinsen und wartet bis es weitergeht.
„Was ist jetzt?“, fragt er ungeduldig.
Abweisend blickt sie ihn an. Sie könnte ****en. „Aber nachher, gibst du mir die Sachen zurück?“
Der Auftrag im Geschäft ist ihr gerade völlig egal, sie will nur noch hier verschwinden.
„Ich stehe zu meinem Wort!“, antwortet er schleimig und schaut in die Runde.
Alle grölen.
„Okay! Aber nur kurz!“, erwidert sie widerwillig.
„Dann mal los!“
„Vor allen hier?“, fragt sie entsetzt.
Sanft drückt er ihren Kopf, bis sie sich hinkniet.
„Du musst nicht schüchtern sein!“
Isabel würde sich am liebsten übergeben.
Zögerlich berührt sie seinen Schwanz und wichst ihn.
Sie hat nicht vor, seinen Schwanz in den Mund zu nehmen, sondern hofft, dass er so bald abspritzt. Doch sie hat sie zu früh gefreut.
„Mund auf, Schlampe!“
Von ihren Kollegen wird sie nur Isabel genannt, was sie nicht weiter stört. Sie kommt mit ihrer aufgestellten Art sehr gut bei den Kunden wie auch bei ihren Kollegen an. Nicht zuletzt auch wegen ihres Aussehens.
Sie ist 1.70 groß, 55-60 Kilo. Sie hat schwarze schulterlange Haare, ein sympathisches Gesicht. Ihr Hintern ist etwas zu groß geraten, was für einige ein Hingucker ist. Ihre C-Titten hängen kein bisschen. Sie hat blaue Augen. Sie ist stets freundlich. Manchmal trägt sie eine Brille, um konservativer auszusehen, was ihr allerdings nicht immer gelingt.
Sie hat schon einiges erreicht. Ladendiebe geschnappt, untreue Ehemänner beschattet. Bei einer kleinen Firma hatte sie einen Betrugsfall aufgeklärt, wo ein Mitarbeiter einen Kollegen erpresst hatte und Geld unterschlagen hatte.
Sie versucht, alles Mögliche zu machen, ihre Klienten zufriedenzustellen.
Von ihrem Privatleben redet Isabel nicht viel.
Aber es geht das Gerücht um, dass sie keinen Freund hat. Wenn man sie fragt, lächelt sie immer, ohne darauf eine Antwort zu geben.
Es ist der 14. August, bis jetzt der heißeste Tag in diesem Monat.
Bevor Isabel an ihren Schreibtisch sitzt, macht sie den Ventilator an.
Sie hat heute einen schwarzen Rock angezogen, der ihr fast über die Knie. Dazu eine weiße Bluse ohne Ärmel.
„Ich konnte gestern fast nicht einschlafen bei dieser Hitze“, versucht Marco ein Gespräch anzufangen.
Isabel runzelt die Stirn. „Es ist schon eine hitzige Luft. Aber 32 Grad ist nicht übertrieben. Das haben wir jedes Jahr ein paar Tage lang.“
Marco steht auf und geht zum Ventilator, um mehr kalte Luft zu bekommen.
Isabel schüttelt den Kopf. „Schau, dass du dich nicht erkältest!“ Dann öffnet sie ihr Notebook und kontrolliert ihre E-Mails.
„Haben wir einen neuen Auftrag bekommen? Seit ein paar Tage ist nicht viel los“, fragt Marco, der sich wieder an seinen Schreibtisch setzt.
„Nein, nichts! Aber Axel hat gestern einen Auftrag bekommen. Allerdings geht es dabei nur um ein verschwundenes Fahrrad.“
„Und deswegen kontaktiert man ein Detektivbüro, statt zur Polizei zu gehen?“, fragt er verwundert.
Isabel zuckt mit den Schultern. „Egal, umso mehr Aufträge, umso besser!“
Sie lehnt sich zurück und schaut zur Kaffeemaschine. „Willst du einen?“
Marco hebt den Kopf. „Bist du verrückt? Bei dieser Hitze? Niemals!“
„Na gut“, erwidert sie und macht sich einen Kaffee.
Isabel schreibt für ihren Vorgesetzten noch zwei Protokolle von ihrem letzten Auftrag. Danach möchte sie in die Mittagspause gehen, da klopft es an der Tür.
Isabel steht auf und öffnet die Tür.
Ein etwa 50-jähriger Osteuropäer steht vor der Tür.
Sie bittet ihn mit einer freundlichen Geste hinein ins Büro zu kommen.
„Guten Morgen, mein Name ist Vladko“, sagt er in gebrochenem Deutsch.
„Guten Morgen, ich bin Isabella Martes“, erwidert sie und reicht ihm die Hand.
„Setzten sie sich doch. Wie können wir ihnen helfen?“
Marco schaut von seinem Computer hoch, um den neuen Klienten zu prüfen.
Reich sieht er nicht aus, aber ein Detektiv kann er sich leisten? Marco konzentriert sich wieder auf seinen Computer.
„Ich führe ein kleines Lebensmittelgeschäft. Seit etwa einem Monat fehlt mir Fleisch.“
„Fleisch?“, fragt sie irritiert. „Können Sie keines bestellen?“
„Doch. Wenn die Ware kommt, ist alles vollzählig. Nach zwei Tagen fehlt ein Teil. Am Anfang fehlten Fleisch für 50 Euro. Zwei Wochen Später für 150 Euro. Gestern hatten wir eine neue Lieferung, war alles da. Heute fehlt mir 200 Euro. Wenn das so weitergeht, habe ich ein Problem!“, sagt Vladko verzweifelt.
Sie blickt fragend zu Marco, der sie allerdings ignoriert, dann widmet sie sich wieder Vladko zu.
„Ich kann ihren Unmut verstehen, aber warum gehen Sie damit nicht zur Polizei?“
„Keine Polizei. Das gibt nur Ärger“, kommt es schnell von Vladko. „Können sie mir helfen oder nicht?“
„Klar, wir können das untersuchen. Aber wenn es sich schlussendlich um einen Diebstahl handelt in diesem Ausmaß, werden sie sich überlegen müssen, ob sie die Polizei einschalten wollen!“, antwortet sie streng.
Sie merkt an seinem Gesichtsausdruck, dass er damit nicht zufrieden ist. Trotzdem nickt er.
„Wenn es soweit ist, werde ich mir Gedanken darüber machen. Nehmen sie den Auftrag an?“
„Zuerst ein paar Fragen. Haben sie eine Überwachungskamera in ihrem Geschäft?“
Er schüttelt verneint den Kopf.
„Hätten sie etwas dagegen, wenn wir welche installieren? Nur so lange, bis unsere Ermittlungen beendet ist?“
„Von mir aus“, brummt er.
„Gut. Hätten sie etwas dagegen, wenn ich bei der nächsten Lieferung dabei bin und ich alles untersuchen kann?“
Er schaut ihr in die Augen. „Sie glauben mir nicht?“, fragt er etwas lauter.
„Natürlich. Ich will nur alle Möglichkeiten in Betracht ziehen.“
„Tun sie, was sie wollen. Nehmen sie meinen Auftrag an?“
Sie schaut nochmals zu Marco. Der zuckt mit den Schultern.
Eine große Hilfe ist er ihr nicht gewesen. Auch wenn Marco mit seinen 30 Jahren mehr Erfahrung hat in der Branche.
Sie nimmt aus einem Fach ein Formular und überreicht es ihm.
„Füllen sie das korrekt aus. Auf der Rückseite geht es um die Bezahlung. Geben Sie das Formular danach meinem Kollegen ab, dann werden wir besprechen, ob wir der Sache nachgehen werden. Geht das in Ordnung für sie?“
„Muss das sein?“, brummt er wiederholt vor sich hin.
„Ja. Das gehört dazu!“
„Von mir aus. Ich hoffe, sie liefern Ergebnisse!“
„Wie gesagt, wir werden uns bei ihnen melden!“, erwidert Isabel freundlich, aber bestimmt.
Dann verabschiedet sie sich von ihm und begleitet ihn vor die Tür.
Vladko lässt es nicht aus, ihr auf den Hintern zu schauen. Er macht ein breites Grinsen.
Isabel fühlt sich in der Gegenwart von Vladko unwohl, deswegen ist sie von seinem Auftrag nicht begeistert.
Sie hat den Auftrag angenommen. Nicht weil ihr Vladko sympathisch ist, nein, weil es ein normaler Auftrag war.
Vladko kommt ihr, mit seinen 1.90 wie ein Türsteher vor als Inhaber eines Lebensmittelladens. Er hat eine Glatze, hat auffällige Tattoos an den Armen, aber am meisten Sorgen bereitet ihr, seinen aggressiven Blick.
Am nächsten Tag zögerte er kurz, als Isabel die Kamera installieren wollte, willigte aber schnell ein.
Die nächsten Tage passierte nichts. Es gab nichts außergewöhnliches in dem kleinen Lebensmittelgeschäft.
Als die ein paar Tage später die Lieferung mit Vladko kontrolliere, stimmte alles. Es fehlte kein Fleisch.
Isabel hat extra ihre Brille aufgesetzt, nicht weil sie dringend eine brauchte, sie wollte nur strenger wirken. Auch ihre Haare hat sie zusammengebunden.
Etwas enttäuscht, keine neuen Ergebnisse zu haben, tummelt sie durch den engen Laden und denkt nach, wie sie weiter vorgehen soll.
Ihr kommt in den Sinn, dass sie alle Lieferscheine überprüfen möchte, auch wenn sie befürchtet, dass Vladko sie nur zögerlich rausgibt.
So ein unkooperativer Klient, hatte ich schon lange nicht mehr!
Sie steht vor dem Kühlregal, wo gerade ein junger Mann das gelieferte Fleisch für die Kundschaft bereitstellt.
Er blickt kurz zu Isabel, die immer noch in Gedanken ist, macht dann aber weiter.
Es wird von Tag zu Tag heisser, heute hat Isabel nur kurze Shorts und eine knappe weiße Bluse angezogen, was viele Männer einen zweiten oder sogar dritten Blick wagten. Doch das ist ihr egal.
„Kann ich ihnen helfen?“, fragt der junge Mann, ebenfalls mit osteuropäischem Akzent.
„Nein, alles gut. Ich denke nur nach!“, antwortet Isabel.
„Sie arbeiten für Vladko Boric, dem Inhaber, stimmts?“
Sie blickt ihn zum ersten Mal richtig an. „Ja, er hat uns beauftragt, wegen dem fehlendem Fleisch das fehlt. Weißt du etwas darüber?“, fragt sie, ohne Hoffnung zu haben, neue Informationen zu bekommen.
„Ich bin nur die Aushilfe. Marek ist mein Name. Vor drei Wochen hat sich Vladko mit einem anderen Mann gestritten, hier im Geschäft. Danach drohte der andere, dass es ihm noch leidtun würde.“
Sie blickt ihn kritisch an. „Ach ja? Und du meinst, das hat etwas mit dem Fleisch zu tun?“
Marek nickt. „Könnte sein, der andere ist auch Inhaber eines Geschäftes. Sozusagen Rivalen.“
„Ich werde dem nachgehen“, sagt sie überrascht. „Davon hat er mir nichts gesagt!“
„Ich und sein Sohn, gehen auf die gleichen Schule, nächste Woche ist Abschlussfeier. Darum macht sein Sohn Bekir morgen Abend eine Party. Wenn du was erfahren willst, komm doch auch!“
Sie runzelt die Stirn. „Ich? Das ist eine Party für Schüler. Ich bin 25. Außerdem bin ich nicht eingeladen!“
„Du kannst mit mir kommen“, erwidert Marek. „Bekir ist sehr gesprächig, wenn er ge******n hat.
„Ich weiß nicht!“, zögert Isabel.
Sein Sohn Bekir muss nichts über das verschwundene Fleisch wissen, falls das wirklich einen Zusammenhang hat.
„Also, was ist?“, hackt Marek nach.
„Also bin ich deine Begleiterin?“, fragt sie skeptisch.
Isabel hasst es, wenn sie etwas unversucht lassen muss. Hier etwas zu erfahren wäre schwierig, aber sie hat schon einen Plan.
Isabel möchte der Sache nicht weiter nachgehen, aber etwas unversucht lassen will sie auch nicht. Auch wenn sie sich bei dieser Party wenig erhofft, könnte es doch hilfreich sein, sich etwas umzuhören.
Trotzdem zögert sie, vor allem, weil viele Jugendliche kommen und sie die einzige Erwachsene sein wird.
Sie lehnt ab und verlässt das Lebensmittelgeschäft und steigt in ihr Auto. Sie schaut auf ihr Telefon, allerdings ohne neue Nachrichten.
Wenn ich zur Party gehe, muss ich mir Bekir sprechen und soll mir Informationen geben über das fehlende Fleisch? Ich weiß nicht recht. Und wie soll ich das anstellen? Wenn ich mich sexy anziehe? Nein, bei so vielen jungen Leute könnte das falsche Signale auslösen. Egal, ich werde es durchziehen. Wenn etwas ist, werde ich wieder gehen.
Sie steigt aus dem Wagen und betritt wieder das Geschäft und sucht nach Marek, der immer noch mit dem Auffüllen beschäftigt ist.
„Na gut, ich komme zur Party. Aber viel erhoffe ich mir dabei nicht!“
„Du wirst es nicht bereuen“, verspricht er.
„Wir werden sehen!“, erwidert sie streng und verlässt wiederholt den Laden.
Er lächelt, und gibt ihr die Adresse und wann sie kommen soll.
Er freut sich, dass Isabel trotzdem noch zugesagt hat.
Am nächsten Abend parkt Isabel auf einem Parkplatz bei einem heruntergekommenen Quartier.
Hier wohnt Bekir? Wer wohnt so? Das fängt schon gut an!
Sie fühlt sich nicht wohl bei der Sache und überlegt, ob sie wieder nach Hause gehen soll.
Auch, wenn sie sich extra für heute etwas gewagt angezogen hat. Die kurze schwarze Bluse reicht ihr knapp über den Bauchnabel. Einen kurzen schwarzen Rock, der ihr fast bis zu dem Knie reicht.
Die Haare trägt sie offen, damit sie nicht zu streng wirkt.
Sie blickt zum Eingang eines großen Blocks. Ein paar jugendliche trinken ein Bier. Sie überlegt, ob sie schon alt genug dafür sind.
Plötzlich klopft es an ihrer Scheibe.
Sie lässt das Fenster runter und schaut Marek ins Gesicht.
„Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist!“, sagt sie zögerlich.
„Keine Sorge, nimm es locker. Es kommen auch Frauen!“
„Das will ich auch hoffen! Ich hoffe auch, dass ich bald alles habe, was ich benötige, damit ich wieder gehen kann!“
„Ich denke, das klappt“, versucht er ihre Unsicherheit zu vergraben.
„Gehen wir!“
Sie nimmt ihre Handtasche und nickt zögerlich. Dann folgt sie ihm ins Gebäude.
Die Jugendlichen schauten noch hinter ihr her und pfiffen, doch Isabel ignorierte sie.
Mit dem Aufzug fahren sie in den 5. Stock und steigen dann aus. Alles sehr heruntergekommen hier. Überall hat es Graffitis und es stinkt im ganzen Haus. Sie hofft, dass es in der Wohnung besser wird, aber viel Hoffnung macht sie sich nicht.
Laute Musik ist zu hören als sie den Gang entlanglaufen zur Wohnung. Einige Leute stehen vor der Tür an diesem Abend und unterhalten sich. Viele trinken *******. Wie eine Party in einem Stockwerk.
Marek läuft geradewegs zu einer offenen Tür, wo drei Jugendliche eine rauchen.
Isabel fragt sich, ob hier Rauchverbot ist, aber nach dem Schmutz denn sie gerade gesehen hatte, ist das nicht.
„Kommt herein“, hört sie einer sagen.
Wegen der lauten Musik kann sie ihn schlecht verstehen und fragt nochmals nach.
„Was hast du gesagt?“
„Ihr könnt reinkommen und euch ein Bier nehmen!“, antwortet einer.
Sie nickt und betritt mit Marek die Wohnung. Die Luft ist so stickig, dass Isabel am liebsten wieder gehen möchte.
„Das ist schlimm hier!“, sagt sie zu Marek, der sich gerade auf die Coach setzt.
Die Wohnung ist zwar groß, trotzdem ist es eng, weil so viele Leute hier sind. Die Musik ist zu laut, um sich ernsthaft zu unterhalten.
„Mach dir keine Gedanken. Ich mag es auch nicht. Da drüben an der Bar, ist Bekir. Kann ich dir, was zu trinken bringen?“
Sie schüttelt ablehnend den Kopf.
Er steht auf und holt sich ein Bier.
Wie kann man nur so wohnen, oder überhaupt so leben? Überall Dreck. Auf dem Tisch hat es nicht mal mehr Platz für eine Bierdose. Der Gestank von Rauch mal ganz abgesehen.
Sie weiß, dass sie sich besser auf Bekir konzentrieren soll. Damit sie so schnell wie möglich von hier verschwinden kann.
Sie blickt zu Bekir, der gerade auf Marek zugegangen ist.
Unsympathischer Typ. Er ist oben ohne, hat Tattoos am ganzen Körper.
Wahrscheinlich wird er schon einige Vorstrafen haben, wie der aussieht. Dann blickt sie durch das Zimmer. Auch die anderen Jugendlichen sind kaum älter als 18. Einige sehen sehr bedrohlich aus. Sie zählt 15, die im Wohnzimmer sind. Im Flur hatte sie noch zwei Frauen gesehen, aber die sind wohl gegangen.
Was mache ich hier?
Isabel legt ihre Handtasche zur Seite und möchte aufstehen, da kommt Bekir auf sie zu.
„Ich habe gehört, du möchtest etwas von mir?“, fragt er höhnisch.
Isabel ist sich jetzt schon sicher, dass das nicht so klappt, wie sie sich das vorgestellt hatte.
„Ja, wegen des Ladens, es geht um...“
„Du musst nichts mehr sagen, Marek hat mir schon alles erzählt!“, brüllt er, weil die Musik zu laut ist.
„Ich kann dir da nicht helfen, oder ich habe es nicht vor, um es besser auszudrücken!“
„Aber du weißt etwas darüber?“, fragt sie streng.
Bekir mustert sie von Kopf bis Fuß an. Ihr ist das unangenehm, möchte sich aber nichts anmerken lassen.
Dann nimmt er Marek zur Seite.
Was machen die da?
Bekir flüstert ihm etwas ins Ohr, worauf Marek nickt. Dann läuft er weg.
Sie schaut ihn fragend an. Er macht ihr ein Handzeichen, dass sie zu ihm gehen soll.
„Was ist?“, fragt sie verunsichert, als sie zu Marek kommt.
„Er hat gesagt, er wird dir Informationen geben, aber nicht umsonst!“
Ungläubig schaut sie ihn an. „Er will Geld?“
„Kein Geld!“ Er kommt näher an ihr Ohr, damit sie ihn besser verstehen kann. „Er will, dass du saugst!“
Isabel macht große Augen. „Auf keinen Fall!! Ich bin hier weg!“, entgegnet sie außer sich und geht zur Coach zurück, um ihre Handtasche zu nehmen, doch sie ist verschwunden.
Dann wird die Musik leiser, bis sie kurz darauf ganz abgestellt wird. Isabel spürt, wie alle sie anstarren.
Sie blickt sich um. Ihr wird ganz unwohl, noch schlimmer, als sie hier angekommen ist.
„Hat jemand meine Handtasche gesehen?“, fragt sie zurückhaltend.
Eigentlich ist sie immer vorsichtig mit ihren Sachen, aber hier kann sie sich schlecht konzentrieren.
„Ja, haben wir!“, antwortet Bekir dreckig.
„Dann gebt sie mir, dann verschwinde ich von hier!“
„Was bekomme ich dafür?“
Sie zittert am ganzen Körper. Sie merkt, wie alle ihren Körper bewundern.
Gerne würde sie die Polizei rufen, aber ihr Telefon ist auch in der Tasche.
Abweisend schaut sie ihn an. „Was willst du?“, fragt sie vorwurfsvoll.
Er grinst sie an und öffnet seine Hose.
Perplex starrt sie auf seinen 18 cm großen Penis, als er seine Hose runtergezogen hat.
Er kommt auf sie zu und spielt mit seinem Penis. „Du weißt, was du zu tun hast!“
Am liebsten würde sie schreiend wegrennen, aber sie braucht ihre Sachen.
„Alles, nur das nicht!“, fleht sie.
„Mach schnell, dann hast du es hinter dir und kannst gehen!“
Sie schaut sich um. Niemand scheint Mitleid zu zeigen, sondern grinsen und wartet bis es weitergeht.
„Was ist jetzt?“, fragt er ungeduldig.
Abweisend blickt sie ihn an. Sie könnte ****en. „Aber nachher, gibst du mir die Sachen zurück?“
Der Auftrag im Geschäft ist ihr gerade völlig egal, sie will nur noch hier verschwinden.
„Ich stehe zu meinem Wort!“, antwortet er schleimig und schaut in die Runde.
Alle grölen.
„Okay! Aber nur kurz!“, erwidert sie widerwillig.
„Dann mal los!“
„Vor allen hier?“, fragt sie entsetzt.
Sanft drückt er ihren Kopf, bis sie sich hinkniet.
„Du musst nicht schüchtern sein!“
Isabel würde sich am liebsten übergeben.
Zögerlich berührt sie seinen Schwanz und wichst ihn.
Sie hat nicht vor, seinen Schwanz in den Mund zu nehmen, sondern hofft, dass er so bald abspritzt. Doch sie hat sie zu früh gefreut.
„Mund auf, Schlampe!“
5年前