Detektivin Isabel Teil 6 Paris
Isabel klopft mit einem mulmigen Gefühl an der Tür ihres Bosses. Selten bestellt er Sie in sein Büro, aber so zornig wie vorhin hatte sie ihn noch nie erlebt.
Hat er etwas erfahren? Das wäre peinlich. Ich habe zwar nicht verbotenes gemacht, aber das könnte Konsequenzen geben. Ich werde nicht freiwillig damit rausrücken. Vielleicht ist es auch etwas anderes, aber was?
„Kommen sie rein Frau Martes!“, hört sie ihren Boss auf der anderen Seite der Tür, dann betritt sie sein Büro.
„Setzten Sie sich!“, befiehlt er streng.
Als sie sich gegenüber auf den Stuhl setzt, schaut sie ihn fragend an.
„Darf ich fragen, was los ist?“, fragt sie zögerlich.
„Was los ist? Sie wissen es nicht, oder spielen sie die ahnungslose? Wissen sie, was ich soeben erfahren habe?“
Isabels Herz schlägt schneller, sie zittert etwas. Sie hat Herrn Brant noch nie so wütend gesehen, sie versucht den Blick von ihm abzuwenden, da es ihr jedesmal schauert.
„Schauen sie mich an, wenn ich mit Ihnen spreche. Ich habe sie etwas gefragt!“
„Ich weiß nicht, was sie meinen!“
Er seufzt, dann steht er auf und geht zum Fenster. Heute regnet es etwas, es wird ein trostloser Herbst, aber Isabel hat gerade andere Probleme.
„Ich habe eine E-Mail von Frau Retz erhalten. Sie hat mir mitgeteilt, dass sie ihren Fall abgegeben haben, weil sie ihr Erbe nicht finden konnten. Stimmt das?“, fragt er überraschend ruhig.
Isabel ist etwas erleichtert, trotzdem ist die Situation ernst.
„Ich habe Frau Retz mitgeteilt, dass ich alles Mögliche unternommen habe, um Ihr Erbe zu finden. Aber Sie wollte mir überhaupt nicht zuhören. Ich habe einem Anwalt kontaktiert, der mir helfen kann. Ich habe sämtliche Notare angerufen, auch in Frankreich. Ich habe bei Banken nachgefragt, aber unter diesem Namen existiert kein Erbe. Auch habe ich mehr über Ihren verstorbenen Mann nachgeforscht, aber da ist nichts. Ich habe einen Kollegen in Frankreich, der bei einer Bank arbeitet, den habe ich auch gefragt. Er hat gesagt, er wird sich umhören, aber nichts! Ich denke nicht, dass dieses Erbe existiert. Ihr Mann war weder reich, noch hatte er einen gutbezahlten Job. Frau Retz selbst hat mehr Geld wie er. Er hatte sogar Schulden, als sie ihn geheiratet hat. Ich weiß nicht, was ich noch unternehmen soll!“, gerechtfertigt sie sich.
„Denken? Sie sind nicht hier, um zu denken, sondern um zu recherchieren! Wenn Sie nicht in der Lage sind diesen Auftrag erfolgreich abzuschließen, dann geben Sie den Fall einem Ihrer Kollegen ab. Oder fragen sie um Hilfe, nicht einfach den Fall abbrechen!“
„Ich habe Axel um Hilfe gebeten, aber er hat gerade viel um die Ohren. Marco hatte ich auch gefragt, aber er ist anderweitig beschäftigt!“, erklärt sie ihm die Situation.
„Wie ich es sehe, haben sie nur telefoniert. Sie müssen rausgehen, alle Möglichkeiten ausschöpfen. Als ich angefangen habe, wäre ich nach Paris gegangen und dieses verdammte Konto zu finden! Sie müssen ehrgeiziger sein!“
„Diese Frau hat mich als Miststück beschimpft und weitere Kraftausdrücke gebraucht. Ich muss mir das nicht gefallen lassen!“
„Jetzt reicht es!“, brüllt er Isabel an. „Sie werden Frau Retz anrufen. Sich entschuldigen und Ihr mitteilen, dass sie weiter recherchieren werden!“
Isabel fühlt sich hilflos und verzweifelt. „Muss das sein?“
„Ja muss es. Geben sie Ihr Bescheid, dass sie nach Paris gehen werden!“
Sie macht große Augen. „Nach Paris?“, fragt sie schockiert.
„Ja, nach Paris. Dort treffen sie sich in zwei Tagen mit meinem Geschäftspartner. Ich will sie bis Ende der nächsten Woche nicht mehr hier sehen, außer sie haben den Auftrag gelöst, haben sie das verstanden?“
Isabel weiß nicht, was sie sagen soll.
„Ich habe sie was gefragt!“
„Ja!“, stammelt sie.
„Gut. Falls sie keine Ergebnisse liefern, müssen Sie sich hier nicht mehr blicken lassen!“
„Ich habe einen Fall innerhalb eines Tages abgeschlossen, den von Herrn Mangolt!“, versucht sie ihre Arbeit gutzureden.
„Interessiert mich nicht! Herr Mangolt hat nicht viel Geld Frau Retz schon. So läuft das hier. Also packen sie Ihre Sachen und machen sie sich bereit!“
Isabel möchte gerade protestieren, aber in seinen Augen bemerkt Sie, dass er keinen Widerspruch duldet.
Dass sie noch ein Privatleben hat, scheint Herrn Brant nicht zu interessieren.
Sie steht langsam auf und geht zur Tür, dann dreht sie sich um. „Von mir aus. Aber wenn dieses Konto nicht existiert, kann ich nichts machen! Muss das wirklich sein?“
„Ja, das muss sein. Und wenn es das Letzte ist, was Sie tun!“, verkündet er streng.
„Enttäuschen Sie mich nicht“, erwidert er, ohne Sie dabei anzusehen.
Isabel kommt in ihr Büro zurück. Marco schaut sie belustigend an. „Was war denn das? Ich habe Herrn Brant noch nie so wütend gesehen!“
„Kundenreklamation“, antwortet sie. „Ich werde die nächsten Tage nach Frankreich gehen um ein nicht existentielles Konto suchen!“
„Dann viel Spaß. Ich kümmere mich um deine aktuellen Aufträge“, entgegnet er schleimig.
„Hör auf mit dem Quatsch. Ich bin immer noch sauer auf dich!“, zischt sie ihn an.
In diesem Augenblick kommt Herr Brant wieder in ihr Büro und blickt streng zu Isabel.
„Haben sie schon gepackt?“
„Wollte gerade aufbrechen“, murmelt sie beschämt.
„Sie werden nicht alleine gehen!“
Sie schaut ihn fragend an, dann zu Marco.
„Nein, nicht Marco. Er wird ihre jetzigen Aufgaben übernehmen. Im Gegensatz zu Ihnen liefert er Ergebnisse!“
Isabel könnte aufschreien vor Wut, lässt sich aber nichts anmerken.
„Wer wird mich begleiten?“
„Ich habe mit Frau Retz gesprochen. Ihr Neffe Patrick wird Sie dabei unterstützen. So wie ich erfahren habe, haben sie sich schon mit ihm unterhalten!“
„Ja!“, seufzt sie vor sich hin.
So gedemütigt hat sie sich seit Bekirs Party nicht mehr Gefühl. Nicht mal Carsten hat sie so mies behandelt, wie es ihr Boss gerade getan hat.
Am liebsten würde sie Marco an die Gurgel springen, weil er sie höhnisch angrinst.
Patrick? Warum ausgerechnet Patrick? Dieser schleimige unkooperativer achtzehnjähriger, der im Kopf tickt wie 14, soll ich einige Tage nach Paris begleiten? Warum? Warum ausgerechnet er? Denkt sie sich, als sie einige Dokumente in den Ordner versorgt.
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Als Isabel zu Carsten geht, hat sie vor, ihm die ganze Sache zu erklären. Sie hat nicht vor und auch nicht die Möglichkeit, fünf Tage die Woche zur Verfügung zu stehen.
Wenn es nicht klappen soll, werde ich auf das Zimmer verzichten müssen. Aber immer bei Tom zu ficken ist über längere Zeit auch nicht ideal. Will ich überhaupt weitermachen? Irgendwann kommt alles ans Licht, was ich hier mache, und das wird Herrn Brant nicht gefallen. Eigentlich ist es mir egal, was er will. Aber das könnte mir meinen Job kosten.
Wer will schon eine Detektivin anstellen, die nach der Arbeit anschaffen geht?
Ich muss es im geheimen Durchziehen, das wird aber nicht gehen, wenn ich fünf Tage die Woche anwesend sein muss.
Elisa bittet Isabel freundlich herein. „Gehen wir nach oben. Carsten ist auch da. Wo ich dein Freund?“
„Er ist nicht mein Freund. Nur mein Geschäftspartner!“
Verwundert blickt Elisa sie an. „Nur Geschäftspartner?“, fragt sie zynisch. „Na, vielleicht ist es besser, wenn du daran glaubst!“
„Nur Geschäftspartner. Er ist nicht mein Zuhälter und ich bin nicht seine Schlampe!“
„Ach Schätzchen, wie ein Zuhälter sieht er tatsächlich nicht aus!“
Sehe ich so aus, als wäre ich seine Freundin? Wir passen überhaupt nicht zusammen!
Als sie oben Richtung Zimmer laufen, kommt Carsten ihnen aufgebracht entgegen.
„Leonie dreht voll durch. Könntest du mit ihr sprechen?“, fragt er überfordert.
„Klar mache ich. Isabel kennst du ja noch von gestern Abend. Ihr könnt euch unterhalten, ich kümmere mich um Leonie.“
In diesem Moment kommt Leonie auf sie zu gerannt.
„Mein Freund hat herausgefunden, was ich hier mache. Wegen so einer scheiß Detektivin. Ich werde herausfinden, wer diese Schlampe ist, dann ist sie dran!“, brüllt sie alle an.
„Beruhige dich, Leonie. Wir werden dir helfen, keine Sorge“, beruhigt sie Elisa und nimmt sie in den Arm.
Leonie hat Tränen in den Augen.
„Ich kümmere mich darum. Wir halten hier alle zusammen. Aber so kannst du nicht arbeiten. Ich werde herausfinden, wer das war. Das verspreche ich dir!“, sagt Carsten mit einem ernsten Ton.
„Hey Isabel. Schön, dass du hier bist. Wir reden ein andermal, ja?“, sagt Leonie, als sie sich von Elisa gelöst hatte.
„Hallo. Ja gerne!“
Isabel schaut Carsten verlegen an, als beide Frauen nach unten gehen.
„Du bist wegen des Vertrages hier? Oder hast du es dir anders überlegt?“
„Ich möchte zuerst einige Punkte besprechen!“
„Die wären?“, fragt er wenig begeistert.
„Erstens. Ich muss für eine Woche nach Frankreich, beruflich. Ich würde gerne mein Zimmer danach beziehen!“
„Du musst hier nicht einziehen, sondern nur vögeln, verstanden?“
Isabel hat immer noch Schwierigkeiten mit diesen Wörtern, aber langsam gewöhnt sie sich daran.
„Ja, ich habe es kapiert!“, antwortet sie beschämt.
„Ich hatte mir schon fast gedacht, dass du das nur nebenberuflich machst. Was machst du sonst noch?“
„Ich arbeite im Büro!“
„Von mir aus“, brummt er. „Dann fängst du in einer Woche hier an, in Ordnung?“
„10 Tage“, versucht Isabel Zeit zu gewinnen. „Okay, dann machen wir den Vertrag dann. Sonst noch was?“
„Muss ich alles anbieten hier? Ich bin noch nicht bereit mit meinen Kunden es in den...“ Isabel schluckt die restlichen Worte runter.
„In den Arsch meinst du? Keine Sorge, das geht schnell. Gewöhnst du dich daran. Ich empfehle dir, einen Analplug zu kaufen, damit sich deine Schließmuskeln daran gewöhnen.“
„Okay werde ich. Kehlenfick bekomme ich hin!“
„Zieh deinen Rock hoch. Ich will deinen Arsch sehen!“, befiehlt er.
Ohne zu protestieren, zieht sie ihren Rock hoch. Kaum hat sie das gemacht, zieht er ihren Slip runter und öffnet ihre Pobacken und begutachtet ihre Rosette.
„Sieht ganz gut aus. Machst du sonst noch was? NS, KV, Gangbang, Fesseln, mit anderen Frauen?“
„Ich gebe dir noch Bescheid, okay?“
Dann spürt sie, wie er mit einem Finger in ihren Arsch eindringt.
„Perfekt!“, lobt er und zieht in wieder zurück und zieht ihren Slip wieder hoch.
„Vielleicht hast du schon einen Partner in Frankreich, dann würde ich Kehlenfick nochmals üben!“
„Ich kann das!“, meint sie.
Ohne Vorwarnung steckt er ihr den Mittelfinger und den Zeigefinger an den Gaumen. Isabel blickt ihn schockiert an, als sie würgen muss.
Statt seine Finger sofort herauszuziehen, bleibt er in dieser Position, bis er merkt, dass sich Isabel dagegen wehrt. Dann zieht er sie zurück.
„Übe daran. Denk daran, mein Schwanz ist größer!“
„Ja!“, keucht sie und versucht, nicht auf den Boden zu spucken.
Er streichelt ihr über die Haare. „Soll ich dir jemand zu üben schicken?“
„Nein. Ich probiere es allein!“
„Allein? Du meinst mit Tom?“, fragt er irritiert.
„Ja, mit Tom!“, antwortet sie.
„Von mir aus! Dann bis in 10 Tagen.“
Als sie wieder in ihren Wagen steigt, schaut sie auf ihr Telefon.
Niemand hat sich gemeldet.
Hallo Tom
Hast du heute Kunden für mich?
Isabel
Dann fährt sie nach Hause, um sich auf die Reise vorzubereiten.
Ihr Telefon vibriert.
Ich kümmere mich darum. Was ist los Isabel? Sonst bist du immer zögerlich, aber heute willst du freiwillig Kunden? Was ist los?
Gruß Tom
Sie nimmt ihren Koffer und packt, bevor sie zurückschreibt.
Der Tag heute ist schlimm. Ich hatte Stress mit meinem Boss und meinem Kollegen. Jetzt muss ich für einige Tage nach Frankreich. Ich will einfach, dass mich jemand in den Arm nimmt. Auch wenn es nur zum Ficken ist.
Als sie fertig gepackt hat, macht sie sich einen Kaffee und schaltet den Fernseher ein. Da vibriert ihr Telefon erneut. Diesmal etwas länger.
2 neue Nachrichten!
Ich kann dich auch in den Arm nehmen. Ich werde sehen, was ich tun kann. Vielleicht kann ich noch Kunden auftreiben. Aber bei mir geht es heute nicht. Meine Mutter ist zu Hause!
Die nächste Nachricht ist von einer Nummer, die sie nicht kennt.
Guten Tag Frau Martes
Ich bin Patrick. Ich habe ihre Nummer von Herrn Brant erhalten. Morgen gehen wir zusammen nach Frankreich. Freust du dich schon? Hole mich morgen um 8:00 ab. Dann sollten wir nach Mittag in Paris sein. Und sei pünktlich.
Patrick
Isabel würde das Telefon am liebsten an die Wand schmeißen.
Warum ausgerechnet er? Das wird eine schlimme Woche! Warum hat Herrn Brant ihm einfach so meine Nummer gegeben?
Nachdem Isabel alles gepackt hatte, geht sie mit ihrem Kollegen noch ins Fitnessstudio.
Danach trinken sie noch gemeinsam in einer Bar ein Cocktail.
Da vibriert ihr Telefon.
Hallo Isabel
Ich habe Kunden für dich. Aber ich weiß nicht, ob die was für dich sind!
Ihr gefällt das nicht.
Warum sind die nichts für mich? Dann wirst du denen absagen, ganz einfach.
Wie kann er wissen, welche Kunden etwas für mich sind und welche schon? Die müssen sich wohl kaum zuerst vorstellen!
Plötzlich klingelt ihr Telefon.
„Ich werde kurz vor dir Tür gehen!“, sagt sie zu ihrem Kollegen Dirk und geht nach draußen, um den Anruf entgegenzunehmen.
„Hallo Isabel“, tönt es auf der anderen Seite der Leitung.
„Hey Tom, was gibts?“
„Es hat sich jemand gemeldet, sein Name ist Patrick. Er hat gesagt, du kennst ihn!“
Isabel holt tief Luft. Das kann alles nicht wahr sein! Jetzt habe ich ein ernstes Problem.
„Kennen ist gut. Ich bin ihm einmal begegnet“, erwidert sie verlegen.
„Er will dich buchen. Er fragte nach einem Rabatt!“, sagt Tom entgeistert.
„Rabatt?“, faucht Isabel in den Hörer. „Das ist eine Drohung, sehr geschmackvoll ausgedrückt. Ich werde darauf nicht eingehen.“
Tom macht eine kurze Pause. „Das Gefühl hatte ich auch, so wie er es mir gesagt hat. Sehr schleimig und siegessicher.“
„Was hast du ihm gesagt?“
„Dass ich mit dir darüber diskutieren werde!“, antwortet er.
„Steht in diesem Profil mein Name?“, hackt sie nach.
„Du hast es doch selbst gesehen. Ich nenne dich dort Tiffany.“
Sie überlegt. „Woher weiß er dann, dass ich das bin?“
„Keine Ahnung. Wir müssen vorsichtiger sein!“, meint er.
„Das denke ich auch. Ich hoffe, es ist dazu nicht zu spät!“, seufzt sie.
„Was soll ich ihm antworten? Er will dich heute!“
„Sag ihm, ich muss mich auf etwas vorbereiten. Und gib in dem Profi an, dass ich zurzeit nicht verfügbar bin!“, antwortet sie entschlossen.
„Warum das?“
„Ich muss einige Tage weg. Nachher werden wir alles Weitere besprechen. In Ordnung?“
Auch wenn sie nicht bei ihm ist, spürt sie seine Enttäuschung. „Aber du machst weiter? Es wäre schade!“
„Es wird riskant. Ich überlege mir was. Fall er hartnäckig sein sollte oder sogar drohen wird, denkt dir was aus!“
„Mache ich!“, erwidert er optimistischer. „Ich hoffe, wir sehen uns bald!“
Als sie aufgelegt hatte, schaut sie verstimmt in die Nacht.
Das ist ein Albtraum. Hat dieser Patrick von Frau Retz mich gefunden? Wie? Ich werde ihn morgen nicht darauf ansprechen. Ich brauche einen Plan!
Dieser schleimige Typ! Und mit dem soll ich eine Woche in Paris verbringen? Ich könnte ****en!
Die Sache mit Leonie wird auch noch nicht vorbei sein.
Ich darf meinen Job nicht verlieren!
Sie blickt zurück in die Bar.
Ich brauche etwas Starkes!
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Als Isabel am Morgen aufsteht, kommt ihr wieder das Gespräch mit Tom in den Sinn.
Wie geht es jetzt weiter? Zum Glück habe ich nicht zu viel ******* ge******n. Ich muss heute fit sein, ich habe eine lange Autofahrt vor mir, aber zuerst muss ich diesen Patrick abholen.
Sie geht in die Küche und bereitet sich einen starken Kaffee zu und setzt sich hin. Dann schaut sie auf ihr Telefon.
Zwei Nachrichten, von Tom und von Patrick.
Hallo meine Liebe
Ich hoffe, ich sehe dich bald wieder. Patrick hat sich zum Glück nicht mehr gemeldet. Vielleicht ist jetzt Ruhe!
Wann sehe ich dich wieder?
Gruß dein Tom
Dein Tom? Er schreibt mir, als wären wir ein Paar.
Danke. Ich hoffe, es ist vorbei. Wir sehen und wieder, keine Sorge!
Isabel
Sie schäumt sich, die Nachricht von Patrick zu lesen.
Wir sehen und ja sowieso gleich, warum schreibt er mir?
Hallo Isabel
Darf ich dich so nennen? Da wir ohnehin einige Tage zusammen verbringen, wäre es gut, wenn wir uns Duzen. Meinst du nicht auch?
Wir werden bestimmt viel Spaß haben zusammen!
Patrick
Isabel hat nicht vor, auf seine Nachricht zu antworten, sondern wäscht ihre Tasse ab und nimmt ihren Koffer und verlässt die Wohnung.
Zwanzig Minuten parkt sie vor dem Haus von Frau Retz, wo Patrick bereits lächelnd auf sie wartet.
Sie steigt nicht aus, sondern wartet bis er zu ihr ans Auto kommt. Ohne zu fragen, steigt er auf der Beifahrerseite ein.
„Guten Morgen. Du kannst es ja kaum erwarten, mich zu sehen. Du bist überpünktlich!“
„Bringen wir es einfach hinter uns, ja?“, erwidert sie streng, ohne ihn anzusehen.
Er platziert seine Reisetasche auf dem Rücksitz und macht einige schmierige Blicke auf Isabels Top.
„Geil siehst du aus, mit diesem Rock. Nur etwas zu lang. Man sieht kaum etwas!“
„Bitte steig ein!“, entgegnet sie sarkastisch.
Sie hat vorgenommen, freundlich zu ihm zu sein. Nicht, weil sie ihn besonders mag. Nein, er ist der Neffe einer wichtigen Kundin. Außerdem will sie versuchen, die Woche so angenehm wie möglich zu gestalten. Auch wenn ihr Patrick überhaupt nicht ins Bild passt.
Mit seiner Brille sieht er sehr aus, als wäre er dauernd hinter dem Computer. Er ist zwar 18, sieht aber aus wie 15 und so benimmt er sich auch. Auch ist er etwas kleiner als sie. Seine Klamotten sind altmodisch, aber das kümmert sie nicht.
Ich muss ihn ja nicht heiraten, sondern nur einige Tage in Frankreich verbringen. Danach muss ich ihn nicht mehr wiedersehen, hoffe ich zumindest. Was sollte der Vorfall von gestern?
Einige Zeit sagt keiner etwas, Patrick ist mit seinem Smartphone beschäftigt, während Isabel sich auf die Straße konzentriert.
Erst als Isabel bei Lille die Grenze zu Frankreich überquert ****** Patrick das Schweigen.
„Ich muss Pinkeln!“
„Ist gut, ich halte bei der nächsten Raststätte an! Ich brauche etwas zu trinken.“
Zehn Minuten später parkt Isabel bei einer Raststätte und geht in den Shop, um sich etwas zu kaufen. Patrick geht unterdessen zur Toilette.
Viele Leute sind unterwegs, auch viele LKW Fahrer. Auch hat es ein Restaurant.
Als er zurückkommt, wartet Isabel bereits auf ihn. Sie steht an der Autotür und blickt ihn prüfend an.
„Wir können weiter!“, verkündet er.
„Was machst du eigentlich hier? Oder besser gesagt, warum solltest du mitkommen?“, fragt sie ernst.
„Um dich zu unterstützen. Warum?“
„Um mich zu unterstützen? Inwiefern solltest du mir helfen können? Sprichst du Französisch?“
Er schüttelt verneint den Kopf. „Aber Englisch!“
„Du bist nur hier, damit du mich kontrollieren kannst. Habe ich recht? Und keine lügen!“
„Nein, so ist das nicht.“
„Wie denn?“
Er gibt ihr darauf keine Antwort.
Aus seiner Jackentasche nimmt er sein Smartphone und sucht etwas.
„Ich will dir etwas zeigen und bitte sei ehrlich zu mir!“, sagt er grinsend und streckt ihr sein Smartphone entgegen.
Isabel hat es geahnt, die Internetseite, die Tom für sie eingerichtet hat.
Isabel nur in Dessous, mit etwa zehn Fotos, alle in einer anderen Position.
„Scharf, nicht?“, grinst er weiter. „Bei der wollte ich gestern einen Termin machen, aber es klappte nicht.“
Isabel schaut beschämt auf den Bildschirm, dann dreht sie ihren Kopf zur Seite.
„Was willst du damit andeuten? Das bin ich nicht, wenn du auf das hinaus willst!“, lügt sie ihn an.
„Nicht? Man sieht zwar das Gesicht nicht, aber die Haare bis über die Schultern, exakt wie deine!“
„Muss nichts heißen!“, murmelt sie vor sich hin.
„Nicht? Na dann. Mal sehen, was Herr Brant dazu meint!“
Isabel schaut ihn geschockt an. „Das muss nicht sein!“
„Nicht? Wenn das nicht du bist, dann hast du auch nichts zu befürchten. Machen wir es so. Wenn du zugibst, dass du das bist, werde ich Herrn Brant nichts mitteilen. Wenn nicht, musst du dir ja keine Sorgen machen!“
Sie reagiert nicht darauf, sondern schaut bedrückt auf den Boden.
„Isabel?“
„Ja!“, stammelt sie beschämt.
„Ja, was?“
„Ich bin das!“
Er nickt und steckt sein Smartphone wieder in die Tasche. Isabel hat ihn nicht mehr angeschaut.
„Und jetzt?“, fragt sie verunsichert.
„Nun ja. Ich finde es nicht gut, dass meine liebevolle und fromme Omi von einer Schlampe betreut wird!“
Gerne würde sie seinem grinsenden Gesicht eine Ohrfeige verpassen, aber sie hält sich zurück.
„Treib es nicht zu weit!“, sagt sie streng.
„Du bist doch eine Schlampe, oder? Was ist daran falsch?“
„Können wir weiterfahren?“, fragt sie abweisend.
Er kommt nah an sie ran. „Machen wir einen Deal. Du machst, was ich dir sage, sonst bekommt dein Boss eine E-Mail von mir! Keine Sorge, nichts Schlimmes!“
Sie macht große Augen. „Du willst mich erpressen? Ich lasse mich nicht erpressen! Man sieht auf diesem Profil überhaupt nichts!“, zischt sie ihn an.
„Dann musst du dir auch keine Sorgen machen.“
Wütend blickt sie ihn zum ersten Mal wieder an. Sie könnte heulen vor Scham, aber sie möchte so selbstsicher wie nur möglich wirken.
Ich darf nicht nachgeben oder mich von ihm kaputt machen lassen.
„Was willst du?“
Sein schleimiges Grinsen gefällt Isabel überhaupt nicht, sie ahnt nichts Gutes.
„Hast du Ihr schon angerufen und dich bei meiner Omi entschuldigt?“
Sie schüttelt verlegen den Kopf.
Mist, das hatte ich total vergessen, auch wenn es Herr Brant mir befohlen hat.
„Dann mache das jetzt!“, antwortet er siegessicher.
„Jetzt?!“
„Ja, jetzt. Dann hast du es hinter dir!“, sagt er schleimig.
Sie zögert, als sie ihr Telefon aus dem Auto nimmt und die Nummer von Frau Retz wählt.
„Sie hat mich beschimpft!“, sagt sie leise.
„Ich weiß. Du kannst es ihr auch bestätigen. Sag ihr, dass du ein Miststück bist!“
Isabel glaubt, sich überhört zu haben. „Warum? Das hilft unserer Arbeit nicht. Wir sind einige Tage zusammen. Wir sollten schon ein besseres Verhältnis haben. Das ist nicht gut!“
„Hör auf, immer nach Ausreden zu suchen. Außerdem will ich, dass du mich als *Mister Retz* ansprichst! Auch will ich, dass du mich auf den Mund küsst. Ich will, dass du freundlich und gehorsam bist. Also keine sarkastischen Sprüche, sondern stets freundlich und respektvoll. Wenn ich was sage, will ich keine Widerrede hören. Kapiert? Sonst bekommt dein Chef eine hübsche E-Mail!“
Sie blickt ihn verständnislos an.
„Auf den Mund küssen? Ich bin immer freundlich. Ich will aber auch gut behandelt werden!“
„Werde ich, wenn du das tust, was ich dir sage. Verstanden?“
Isabel fühlt sich an die Ecke gedrängt. „Und wenn nicht?“
„Wenn du nicht freundlich bist, oder dich nicht küssen lässt, werde ich etwas ausdenken. Wenn du dich dann weigerst, kannst du dir vorstellen, was ich mache!“
„Von mir aus!“, brummt sie und wählt Ihre Nummer.
Doch Frau Retz scheint beschäftigt zu sein. Es kommt nur der Anrufbeantworter.
„Soll ich auf den Anrufbeantworter sprechen?“, möchte sie wissen.
Er schüttelt den Kopf. „Nein, versuchen wir es später. Ich will, dass du alles Mögliche unternimmst, um an das Geld zu kommen. Und dann meine ich alles! Wenn ich sehe, dass du keine Ergebnisse lieferst, denke ich mir was aus. Verstanden?“
Isabel reagiert nicht auf seine Worte.
„Hast du verstanden?“
„Ja!“, stammelt sie.
„Und ich will, dass du mit mir immer in ganzen Sätzen sprichst!“
„Ich habe es kapiert!“, erwidert sie und setzt sich wieder in das Auto. Er setzt sich neben sie und schaut auf ihr Top.
„Schade, dass du heute nicht viel Haut zeigst.“
Die restliche Fahrt verlief schweigend. Als sie in Paris ankommen, versucht Isabel die Orientierung zu behalten. Sie gibt Patrick die Anweisung, auf seinem Smartphone die schnellste Route zum Hotel zu suchen.
Als sie vor dem Hotel parkt, schauen beide auf ein gewöhnliches Mittelklasse-Hotel.
„Wer hat das Hotel ausgesucht?“, möchte Patrick wissen.
„Mein Chef. Also bei Beschwerden kannst du dich gerne bei Herrn Brant melden“, säuselt sie.
„Vielleicht sieht es drinnen besser aus. Hey, ich habe eine Idee. Gehen wir noch auf den Eiffelturm und ins Disneyland?“, fragt er begeistert.
„Nein. Wir machen keinen Urlaub hier. In zwei Tagen will ich wieder in Düsseldorf sein!“, antwortet sie, als sie ihren Koffer aus dem Kofferraum nimmt.
Sie überlegt ernsthaft, ob sie mit ihm ins Disneyland fahren soll. Nicht, weil sie Spaß möchte. Nein, nur um ihn dort abzusetzen und dann wieder zu verschwinden.
„Selbstbewusst. Der erste weg, um ans Ziel zu gelangen. Um welche Zeit hast du mit deinem Kollegen von der Bank den Termin?“
„Morgen!“
„Und was tust du heute?“, möchte er wissen.
„Ich bin später mit meinem Kollegen verabredet. Vielleicht hat er eine Idee, wie wir an das angebliche Konto kommen!“
„Das ist gut. Aber willst du in diesen Klamotten gehen? Vielleicht kann er dir besser helfen, wenn du etwas, nun ja, gewagteres anziehen würdest!“, grinst er.
Sie schaut ihm in die Augen. „Lass das!“
Als beide im Hotelzimmer ankommen, sieht es einiges gemütlicher aus als von außen.
Das ganze Zimmer ist weiß, sogar die Bettwäsche. Einen Flachbildschirmfernseher.
Einen blickt in die Dusche. Sieht vornehm aus, groß, mit einer Badewanne. Patrick ist begeistert.
„Hier lässt es sich leben!“, meint Patrick und setzt sich aufs Bett. „Warum stehst du nur so rum. Verstaue deine Sachen und mach dich frisch!“
„Ich schlafe nicht in einem Zimmer mit dir. Warum hat mein Boss nur ein Zimmer reserviert?“
Er zuckt mit den Schultern.
„Ich gehe an die Rezeption und Buche mir ein separates!“, sagt sie streng.
„Ach komm. Hier ist Platz genug!“
„Vergiss es! Ich schlafe nicht mit dir in einem Zimmer. Da schlafe ich vorher auf der Straße!“, zischt sie ihn an.
„Du bist nicht freundlich!“, macht er sich darauf aufmerksam.
„Ich bin freundlich. Aber ich muss mir auch nicht alles gefallen lassen! Warum setzt du dich mit deinen Straßenkleidern auf das Bett?“
„Du bleibst hier!“, kommt es von ihm.
Isabel verlässt wortlos das Zimmer, um zur Rezeption zu gehen.
Meint er das ernst? Ich darf keine Probleme bekommen!
Ihr Zimmer ist im vierten Stock, als sie beim Aufzug ankommt, drückt sie auf die Taste. Der linke Fahrstuhl öffnet sich, doch Isabel bleibt steif stehen. Als er sich wieder schließt, setzt sich auf einen kleinen Hocker nebenan und verdeckt mit ihren Händen verzweifelt das Gesicht.
„Bonjour, Madame“, sagt ein älterer Herr, der an ihr vorbeigeht, doch sie ignoriert ihn.
Ich muss da durch, ich darf mich nicht unterkriegen lassen! Das ist genau das, was er möchte. Bleib stark.
Ich muss freundlich zu ihm sein und ihn küssen. Mister Retz! Denkt sie abweisend und steht auf und geht zu ihrem Zimmer zurück.
Als sie die Tür öffnet, liegt Patrick nackt auf dem Bett und rubbelt sich einen runter.
„Ah da bist du ja. Gerade rechtzeitig. Komm her!“
Isabel bleibt wie vorhin an der Tür stehen.
„Können wir reden?“, fragt sie energisch.
Sein Penis ist etwas länger als der von Tom, dafür ohne Schamhaare.
„Nachher. Was denkst du, bringst du meinen ganzen Schwanz bis zum Anschlag in deinen Mund?“
„Muss das sein?“, fragt sie zögerlich und schaut auf sein Glied.
„Ich hatte gesagt, keine Widerworte. Aber du bist einfach gegangen!“, entgegnet er und rubbelt weiter.
Sie hofft, dass er bald ohne ihre Hilfe kommt.
„Ich bin darin noch nicht geübt!“, verkündet sie leise.
Er hört kurz auf und blickt sie prüfend an.
„Gut verschieben wir das! Aber das nächste Mal will ich alles in deinen Mund sehen. Verstanden?“
Es kommt nur ein verlegenes Nicken von ihr, als sie auf den Boden starrt.
„Auf den Fotos hast du geile Möpse. Wie gemacht für ein Tittenfick!“
„Tittenfick?“, fragt sie verunsichert.
„Ja. Hattest du das schon mal gemacht? Deine Möpse sind wie gemacht dazu!“
Sie schüttelt den Kopf. „Nein! Wir haben keine Zeit. Wir müssen zu meinem Kollegen gehen, um mehr über das Konto zu erfahren. Zieh dich wieder an!“, erwidert sie streng.
Er setzt sich auf und schaut sie vorwurfsvoll an. „Setzt dich neben mich!“
Isabel kramt aus ihrer Tasche andere Kleider raus.
„Isabel, setzt dich neben mich!“, wiederholt er sich, diesmal strenger.
Sie blickt ihn kurz an. „Okay. Wenn es sein muss!“
Mit etwas Abstand zu ihm setzt sie sich aufs Bett.
Er seufzt und rückt näher zu ihr.
Isabel fühlt sich nicht wohl, bewegt sich aber nicht.
„Hör zu Isabel. Wir haben eine Abmachung. Mache das, was ich dir sage. Bis freundlich zu mir. Stell dir vor, du wärst mit deinem Liebhaber hier. Wie würdest du ihn behandeln?“
Isabel schaut ihn nicht an, sondern auf den Boden.
„Gut natürlich!“, antwortet sie nach ein paar Sekunden, ohne ihn mit einem Blick zu würdigen.
„Stell dir vor, ich hätte dich gebucht für drei Tage. Als Begleitung. Ich will, dass du freundlich und höflich bist. Jedesmal wenn du reinkommst, sollst du fragen, ob ich irgendwelche Wünsche habe. Natürlich mit Herrn Retz ansprechen!“
Er fängt an zu grinsen.
„Und wenn nicht?“
„Dann werde ich etwas wollen. Wie Sex. Tittenfick. Blowjob. Und wenn du dann immer noch ungehorsam bist, ist dein Hintern dran!“
Schleimig schaut er zu ihrem Arsch. Da sie neben ihm sitzt, kann er nicht viel erkennen.
„Wenn du dich weigerst, bekommt dein Boss eine hübsche E-Mail. Das Gleiche gilt übrigens auch, wenn du keine Ergebnisse lieferst. Kapiert?“
„Was die Ergebnisse angeht, werde ich mir sowieso Mühe geben, nur schon wegen meines Bosses. Wir können und auch wieder *Siezen*.“
Sie steht auf und geht zwei Schritte weg und dreht sich zu ihm. Sie denkt nach.
„Was ist? Ich will etwas sehen!“, kommt es lustvoll von ihm.
Sie möchte gerade ihre Bluse öffnen, da nimmt sie ihre Hände wieder nach unten.
„Weißt du was? Ich lasse mich von dir nicht erpressen! Das ist etwas, was ich nicht mehr kontrollieren kann. Du könntest mich in Düsseldorf weiter erpressen. Ohne, dass ich etwas dagegen unternehmen könnte. Da werde ich nicht darauf eingehen. Ich werde freundlich und höflich zu dir sein. Ich bin weder eine Dienerin noch eine Sklavin. Wenn du damit nicht zufrieden bist, schick meinem Boss deine bescheuerte E-Mail!“, erklärt sie ihm entschlossen. „Aber wenn du das tust, glaube mir, werde ich auch unangenehm werden. Vor allem hier in Paris!“
Mit dieser Reaktion hat Patrick definitiv nicht gerechnet. Er will aber auf keinen Fall klein beigeben.
„Nicht? Na dann!“
Er steht auf und geht zu seiner Reisetasche und kramt sein Smartphone raus.
„Ich schicke jetzt den Link von deiner Website an deinen Boss. Mal sehen, was er dazu sagt!“, versucht er Isabel einzuschüchtern.
Isabel fühlt sich an die Ecke gedrängt, möchte sich aber nichts anmerken lassen. Sie bleibt passiv stehen und schaut ihm nachdenklich zu.
Er drückt weiter auf seinem Smartphone rum und schaut gelegentlich zu Isabel und hofft, dass sie sich anders entscheidet. Doch sein Plan geht nicht auf.
Statt nachdenklich zu sein, wird ihr Blick immer wütender.
„Isabel, muss ich das wirklich tun?“
„Nein, musst du nicht. Aber wenn es dir danach besser geht, dann *** es. Ich halte dich nicht auf. Ich bin als Detektivin nach Paris gekommen, nicht als Schlampe!“
Zögerlich schaut er auf sein Telefon und schließt seine Augen. Er denkt nach.
„Isabel, können wir eine Vereinbarung treffen?
Sie ist inzwischen zu ihrem Koffer gegangen und sucht ihre Schminksachen.
„Was denn?“, fragt sie abweisend.
„Ich schicke deinem Boss nichts. Aber dafür will ich nur einen Tittenfick und ich will dir etwas Passendes zum Anziehen suchen. Geht das in Ordnung?“
Ungläubig schaut sie ihn an. „Etwas Passendes zum Anziehen? Was denn?“
„Wirst du sehen. Abgemacht?“
Sie schließt ihren Koffer, nachdem sie ihre Schminksachen herausgenommen hat.
„Na schön, aber danach gibst du ruhe, verstanden? Ich hoffe, das ist kein Fehler! Ich mag es nicht, wenn jemand an meine Sachen geht, aber schau was ich dabei habe!“
Er nickt. „Vielleicht gehen wir noch Shoppen!“, meint er und grinst wieder.
Ihr wird ganz flau. „Ach ja, auf den Eiffelturm will ich auch. Mit dir!“
„Warum muss ich dabei sein? Egal!“
Er gibt ihr keine Antwort darauf, sondern legt sich wieder aufs Bett. Da ihm Isabel zugesichert hat, dass sie mit ihm einen Tittenfick macht, ist er wieder ganz geil geworden.
„Was tust du? Wir müssen jetzt zu meinem Kollegen!“, macht sie ihm darauf aufmerksam. „Wegen dem sind wir hier. Das hat Priorität!“
„Tittenfick. Dann zu deinem Kollegen, dann auf den Eiffelturm!“
„Können wir morgen auf den Eiffelturm gehen? Ich bin noch müde von der Fahrt und muss mich noch auf das Gespräch nachher konzentrieren!“, versucht sie ihn zu überzeugen.
Er schaut sie kritisch an, nickt dann aber. „Okay. Hol deine Titten raus und nicht schüchtern sein!“
Sein Schwanz ragt kerzengerade in die Höhe. Sie überlegt sich, wie lang er etwas ist. Definitiv länger als der von Tom, aber nicht so breit.
Hätte nicht gedacht, dass so jemand wie Patrick so ein Glied hat, aber immerhin sieht er gepflegter aus als der von Pablo.
Gerne möchte sie ihn fragen, wie groß er ist. Aber sie will so wenig Interesse wie nur möglich zeigen.
„Isabel?“
„Äh, ja“, stammelt sie verlegen, als sie anfängt, ihre Bluse zu öffnen.
Würde ich mit ihm Sex haben, wenn er bei Tom aufgetaucht wäre und mich bezahlen würde?
Der Gedanke, dass sie das wirklich tun würde, schaudert sie ein wenig. Vor kurzer Zeit hätte sie so ein Gedanke nicht mal im Traum gehabt.
Sie öffnet den Verschluss ihres BHs und lässt ihn zu Boden gleiten. Ihre prachtvollen C-Titten hängen kein bisschen.
„Geile Möpse. Sind die echt?“, fragt er lustvoll.
Sie nickt. „Ja!“
„Komm her. Ich will sie spüren!“
Sie kommt vor ihn. Da fasst er an ihre linke Brust.
Sie zuckt etwas, da seine Hände noch kalt sind.
„Deine Hände sind kalt!“, macht sie ihn darauf aufmerksam.
„Nicht mehr lange!“
Er fängt sie an zu kneten, dann berührt er mit der anderen Hand ihre rechte Brust. Isabel bleibt still.
„Von anfassen war eigentlich nie die Rede!“
„Ach bitte. Die sind traumhaft!“, lobt er sie.
Dann fängt er an, an ihrer linken Brust zu saugen und lecken. Isabel lehnt ihren Kopf zurück und schließt ihre Augen. Nach einer Minute fängt er bei der rechten Brust an.
„Reicht das?“
„Du kannst es ja kaum erwarten, beim Schwanz dazwischen zu spüren!“, erwidert er höhnisch.
„Wenn wir danach fertig sind, ja!“
Er lässt von ihr ab und lehnt sich wieder zurück. Isabel starrt auf seinen langen Penis. Er schaut sie an und lächelt.
„19 cm!“, antwortet er, weil er glaubt, dass sie sich diese Frage stellt.
„Okay!“
Dann kommt sie direkt vor ihn und platziert seinen erregten Penis zwischen ihre Titten.
Langsam bewegt sie sich auf und ab. Sie presst mit ihren Händen ihre Titten zusammen und bewegt sich immer schneller.
„Oh ja. Gut machst du das. Mach weiter!“
Immer schneller bewegt sie sich auf und ab. Sie hofft, dass er gleich kommen wird. Nach einer kurzen Zeit macht er eine Handbewegung, dass sie aufhören soll.
„Was ist?“, möchte sie wissen.
„Nimmst du ihn noch in den Mund?“
„Das war nicht Teil der Abmachung!“, entgegnet sie schnippisch.
„Bitte. Nur kurz!“, versucht er sie zu überzeugen.
Sie lässt ihre Titten los und geht mit dem Mund nah an seinen Schwanz und berührt mit ihrer Zunge seine Eichel.
„Komm auf das Bett und legt sich über mich!“
Sie steht auf und legt sich aufs Bett, dann dreht sie ihren Kopf quer über seinen Bauch, sodass sein Schwanz direkt in ihr Gesicht zeigt. Ihr Oberkörper liegt gerade auf dem Bett. Er befummelt sie an ihrem Rücken und fasst von hinten an ihre Titten.
„Jetzt blas mich!“
„Nur kurz!“, wiederholt sie sich als sie mit der Zunge wieder seine Eichel berührt.
„Oh ja, weiter so!“, stöhnt er.
Dann nimmt sie seine Eichel in den Mund und umkreist ihn mit der Zunge.
Sie spürt, wie er mit seiner linken Hand mit ihrer Nippel spielt.
Sie nimmt den Penis aus ihrem Mund und fängt ihn an, fest zu rubbeln.
„Gut machst du das. Nimm ihn wieder in den Mund!“
„Nochmals?“, fragt sie und lässt ihn los.
„Ja, nur noch kurz. Gut?“, erwidert er und nimmt seinen Penis und zielt auf ihren Mund.
Ohne einen weiteren Kommentar abzugeben, nimmt sie seine Eichel wieder in den Mund. Mit der Hand rubbelt sie etwas und hofft, dass er nicht in ihrem Mund abspritzen wird.
Er streichelt ihr sanft über den Kopf. Dann macht er kleine Fickbewegungen, sodass sein Penis weiter in sie reinfluscht. Bis er an ihren Rachen stößt. Isabel muss wieder etwas würgen, aber langsam hat sie es im Griff. Sie zieht ihren Kopf zurück.
„Nur blasen!“, erinnert sie ihn an die Abmachung.
„Du machst das super. Ich komme gleich. Bitte mach das nochmals!“, fragt er in Ekstase.
Sie blickt kurz nach hinten, dann widmet sie sich wieder seinem Penis zu.
Sie nimmt ihn wieder bis in den Rachen in den Mund. Er streichelt wieder über ihren sanften Körper und macht wieder ein paar Fickbewegungen.
Isabel versucht sein Glied diesmal etwas länger in ihrem Mund zu behalten, um mehr zu üben. Sie spürt, wie er versucht weiter in sie einzudringen.
„Nur noch ein bisschen mehr!“, stöhnt er, als er merkt, dass sie sich zurückziehen möchte. Da spürt er ihre Zähne an seinem Glied. Er befürchtet, dass sie beißt, wenn er jetzt weitermacht. Schnell nimmt er sein Glied aus ihrem Mund!“
„Was soll das?“, zischt sie ihn an. „Gehts noch? Sowas macht man nicht!“
Isabel atmet tief durch.
„Sorry, ich dachte, es wäre ok!“
„Ok? Wenn du merkst, dass ich mich zurückziehen möchte, musst du nicht versuchen noch weiter zu drücken!“
„Ich mache es nicht mehr. Versprochen. Nimmst du ihn nochmals in den Mund?“
„Vergiss das. Dein Teil nehme ich definitiv nicht mehr in den Mund. Was hast du für ein Problem?“
„In Pornofilmen geht das doch auch prima!“
„Wir sind aber nicht in einem Pornofilm, du Idiot! Du hättest dich einfach zurücklehnen und es genießen können, wenn ich schon darauf eingehe!“
Isabel hat zum ersten Mal seit langem wieder ein Schimpfwort benutzt. Sie steht auf und möchte in unter die Dusche gehen.
„Tut mir leid. Ich mache es auch nie wieder!“, sagt er verlegen.
„Natürlich machst du es nie wieder. Weil ich dein Teil auch nie wieder in den Mund nehmen werde. Jetzt zieh dich an. Wir müssen los!“, entgegnet sie streng.
„Ich komme gleich. Nur kurz!“
„Verdammt!“, Flucht Isabel erneut und geht auf Patrick zu, der sich keinen Millimeter auf dem Bett gerührt hat. Sie kniet vor ihm hin und wichst ihn, so schnell sie kann.
„Schluckst du es?“, fragt er stöhnend.
Sie gibt ihm keine Antwort darauf, sondern wichst ihn noch schneller. Schnell spritzt er auf seinen eigenen Bauch.
Er holt tief Luft. „Das war geil. Der Anfang war perfekt. Der Schluss war sehr schlecht!“
„Nicht meine Schuld! Das hast du dir selbst zuzuschreiben. Jetzt zieh dich an. Mein Kollege Mark wartet bestimmt schon!“, antwortet sie abweisend.
Hat er etwas erfahren? Das wäre peinlich. Ich habe zwar nicht verbotenes gemacht, aber das könnte Konsequenzen geben. Ich werde nicht freiwillig damit rausrücken. Vielleicht ist es auch etwas anderes, aber was?
„Kommen sie rein Frau Martes!“, hört sie ihren Boss auf der anderen Seite der Tür, dann betritt sie sein Büro.
„Setzten Sie sich!“, befiehlt er streng.
Als sie sich gegenüber auf den Stuhl setzt, schaut sie ihn fragend an.
„Darf ich fragen, was los ist?“, fragt sie zögerlich.
„Was los ist? Sie wissen es nicht, oder spielen sie die ahnungslose? Wissen sie, was ich soeben erfahren habe?“
Isabels Herz schlägt schneller, sie zittert etwas. Sie hat Herrn Brant noch nie so wütend gesehen, sie versucht den Blick von ihm abzuwenden, da es ihr jedesmal schauert.
„Schauen sie mich an, wenn ich mit Ihnen spreche. Ich habe sie etwas gefragt!“
„Ich weiß nicht, was sie meinen!“
Er seufzt, dann steht er auf und geht zum Fenster. Heute regnet es etwas, es wird ein trostloser Herbst, aber Isabel hat gerade andere Probleme.
„Ich habe eine E-Mail von Frau Retz erhalten. Sie hat mir mitgeteilt, dass sie ihren Fall abgegeben haben, weil sie ihr Erbe nicht finden konnten. Stimmt das?“, fragt er überraschend ruhig.
Isabel ist etwas erleichtert, trotzdem ist die Situation ernst.
„Ich habe Frau Retz mitgeteilt, dass ich alles Mögliche unternommen habe, um Ihr Erbe zu finden. Aber Sie wollte mir überhaupt nicht zuhören. Ich habe einem Anwalt kontaktiert, der mir helfen kann. Ich habe sämtliche Notare angerufen, auch in Frankreich. Ich habe bei Banken nachgefragt, aber unter diesem Namen existiert kein Erbe. Auch habe ich mehr über Ihren verstorbenen Mann nachgeforscht, aber da ist nichts. Ich habe einen Kollegen in Frankreich, der bei einer Bank arbeitet, den habe ich auch gefragt. Er hat gesagt, er wird sich umhören, aber nichts! Ich denke nicht, dass dieses Erbe existiert. Ihr Mann war weder reich, noch hatte er einen gutbezahlten Job. Frau Retz selbst hat mehr Geld wie er. Er hatte sogar Schulden, als sie ihn geheiratet hat. Ich weiß nicht, was ich noch unternehmen soll!“, gerechtfertigt sie sich.
„Denken? Sie sind nicht hier, um zu denken, sondern um zu recherchieren! Wenn Sie nicht in der Lage sind diesen Auftrag erfolgreich abzuschließen, dann geben Sie den Fall einem Ihrer Kollegen ab. Oder fragen sie um Hilfe, nicht einfach den Fall abbrechen!“
„Ich habe Axel um Hilfe gebeten, aber er hat gerade viel um die Ohren. Marco hatte ich auch gefragt, aber er ist anderweitig beschäftigt!“, erklärt sie ihm die Situation.
„Wie ich es sehe, haben sie nur telefoniert. Sie müssen rausgehen, alle Möglichkeiten ausschöpfen. Als ich angefangen habe, wäre ich nach Paris gegangen und dieses verdammte Konto zu finden! Sie müssen ehrgeiziger sein!“
„Diese Frau hat mich als Miststück beschimpft und weitere Kraftausdrücke gebraucht. Ich muss mir das nicht gefallen lassen!“
„Jetzt reicht es!“, brüllt er Isabel an. „Sie werden Frau Retz anrufen. Sich entschuldigen und Ihr mitteilen, dass sie weiter recherchieren werden!“
Isabel fühlt sich hilflos und verzweifelt. „Muss das sein?“
„Ja muss es. Geben sie Ihr Bescheid, dass sie nach Paris gehen werden!“
Sie macht große Augen. „Nach Paris?“, fragt sie schockiert.
„Ja, nach Paris. Dort treffen sie sich in zwei Tagen mit meinem Geschäftspartner. Ich will sie bis Ende der nächsten Woche nicht mehr hier sehen, außer sie haben den Auftrag gelöst, haben sie das verstanden?“
Isabel weiß nicht, was sie sagen soll.
„Ich habe sie was gefragt!“
„Ja!“, stammelt sie.
„Gut. Falls sie keine Ergebnisse liefern, müssen Sie sich hier nicht mehr blicken lassen!“
„Ich habe einen Fall innerhalb eines Tages abgeschlossen, den von Herrn Mangolt!“, versucht sie ihre Arbeit gutzureden.
„Interessiert mich nicht! Herr Mangolt hat nicht viel Geld Frau Retz schon. So läuft das hier. Also packen sie Ihre Sachen und machen sie sich bereit!“
Isabel möchte gerade protestieren, aber in seinen Augen bemerkt Sie, dass er keinen Widerspruch duldet.
Dass sie noch ein Privatleben hat, scheint Herrn Brant nicht zu interessieren.
Sie steht langsam auf und geht zur Tür, dann dreht sie sich um. „Von mir aus. Aber wenn dieses Konto nicht existiert, kann ich nichts machen! Muss das wirklich sein?“
„Ja, das muss sein. Und wenn es das Letzte ist, was Sie tun!“, verkündet er streng.
„Enttäuschen Sie mich nicht“, erwidert er, ohne Sie dabei anzusehen.
Isabel kommt in ihr Büro zurück. Marco schaut sie belustigend an. „Was war denn das? Ich habe Herrn Brant noch nie so wütend gesehen!“
„Kundenreklamation“, antwortet sie. „Ich werde die nächsten Tage nach Frankreich gehen um ein nicht existentielles Konto suchen!“
„Dann viel Spaß. Ich kümmere mich um deine aktuellen Aufträge“, entgegnet er schleimig.
„Hör auf mit dem Quatsch. Ich bin immer noch sauer auf dich!“, zischt sie ihn an.
In diesem Augenblick kommt Herr Brant wieder in ihr Büro und blickt streng zu Isabel.
„Haben sie schon gepackt?“
„Wollte gerade aufbrechen“, murmelt sie beschämt.
„Sie werden nicht alleine gehen!“
Sie schaut ihn fragend an, dann zu Marco.
„Nein, nicht Marco. Er wird ihre jetzigen Aufgaben übernehmen. Im Gegensatz zu Ihnen liefert er Ergebnisse!“
Isabel könnte aufschreien vor Wut, lässt sich aber nichts anmerken.
„Wer wird mich begleiten?“
„Ich habe mit Frau Retz gesprochen. Ihr Neffe Patrick wird Sie dabei unterstützen. So wie ich erfahren habe, haben sie sich schon mit ihm unterhalten!“
„Ja!“, seufzt sie vor sich hin.
So gedemütigt hat sie sich seit Bekirs Party nicht mehr Gefühl. Nicht mal Carsten hat sie so mies behandelt, wie es ihr Boss gerade getan hat.
Am liebsten würde sie Marco an die Gurgel springen, weil er sie höhnisch angrinst.
Patrick? Warum ausgerechnet Patrick? Dieser schleimige unkooperativer achtzehnjähriger, der im Kopf tickt wie 14, soll ich einige Tage nach Paris begleiten? Warum? Warum ausgerechnet er? Denkt sie sich, als sie einige Dokumente in den Ordner versorgt.
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Als Isabel zu Carsten geht, hat sie vor, ihm die ganze Sache zu erklären. Sie hat nicht vor und auch nicht die Möglichkeit, fünf Tage die Woche zur Verfügung zu stehen.
Wenn es nicht klappen soll, werde ich auf das Zimmer verzichten müssen. Aber immer bei Tom zu ficken ist über längere Zeit auch nicht ideal. Will ich überhaupt weitermachen? Irgendwann kommt alles ans Licht, was ich hier mache, und das wird Herrn Brant nicht gefallen. Eigentlich ist es mir egal, was er will. Aber das könnte mir meinen Job kosten.
Wer will schon eine Detektivin anstellen, die nach der Arbeit anschaffen geht?
Ich muss es im geheimen Durchziehen, das wird aber nicht gehen, wenn ich fünf Tage die Woche anwesend sein muss.
Elisa bittet Isabel freundlich herein. „Gehen wir nach oben. Carsten ist auch da. Wo ich dein Freund?“
„Er ist nicht mein Freund. Nur mein Geschäftspartner!“
Verwundert blickt Elisa sie an. „Nur Geschäftspartner?“, fragt sie zynisch. „Na, vielleicht ist es besser, wenn du daran glaubst!“
„Nur Geschäftspartner. Er ist nicht mein Zuhälter und ich bin nicht seine Schlampe!“
„Ach Schätzchen, wie ein Zuhälter sieht er tatsächlich nicht aus!“
Sehe ich so aus, als wäre ich seine Freundin? Wir passen überhaupt nicht zusammen!
Als sie oben Richtung Zimmer laufen, kommt Carsten ihnen aufgebracht entgegen.
„Leonie dreht voll durch. Könntest du mit ihr sprechen?“, fragt er überfordert.
„Klar mache ich. Isabel kennst du ja noch von gestern Abend. Ihr könnt euch unterhalten, ich kümmere mich um Leonie.“
In diesem Moment kommt Leonie auf sie zu gerannt.
„Mein Freund hat herausgefunden, was ich hier mache. Wegen so einer scheiß Detektivin. Ich werde herausfinden, wer diese Schlampe ist, dann ist sie dran!“, brüllt sie alle an.
„Beruhige dich, Leonie. Wir werden dir helfen, keine Sorge“, beruhigt sie Elisa und nimmt sie in den Arm.
Leonie hat Tränen in den Augen.
„Ich kümmere mich darum. Wir halten hier alle zusammen. Aber so kannst du nicht arbeiten. Ich werde herausfinden, wer das war. Das verspreche ich dir!“, sagt Carsten mit einem ernsten Ton.
„Hey Isabel. Schön, dass du hier bist. Wir reden ein andermal, ja?“, sagt Leonie, als sie sich von Elisa gelöst hatte.
„Hallo. Ja gerne!“
Isabel schaut Carsten verlegen an, als beide Frauen nach unten gehen.
„Du bist wegen des Vertrages hier? Oder hast du es dir anders überlegt?“
„Ich möchte zuerst einige Punkte besprechen!“
„Die wären?“, fragt er wenig begeistert.
„Erstens. Ich muss für eine Woche nach Frankreich, beruflich. Ich würde gerne mein Zimmer danach beziehen!“
„Du musst hier nicht einziehen, sondern nur vögeln, verstanden?“
Isabel hat immer noch Schwierigkeiten mit diesen Wörtern, aber langsam gewöhnt sie sich daran.
„Ja, ich habe es kapiert!“, antwortet sie beschämt.
„Ich hatte mir schon fast gedacht, dass du das nur nebenberuflich machst. Was machst du sonst noch?“
„Ich arbeite im Büro!“
„Von mir aus“, brummt er. „Dann fängst du in einer Woche hier an, in Ordnung?“
„10 Tage“, versucht Isabel Zeit zu gewinnen. „Okay, dann machen wir den Vertrag dann. Sonst noch was?“
„Muss ich alles anbieten hier? Ich bin noch nicht bereit mit meinen Kunden es in den...“ Isabel schluckt die restlichen Worte runter.
„In den Arsch meinst du? Keine Sorge, das geht schnell. Gewöhnst du dich daran. Ich empfehle dir, einen Analplug zu kaufen, damit sich deine Schließmuskeln daran gewöhnen.“
„Okay werde ich. Kehlenfick bekomme ich hin!“
„Zieh deinen Rock hoch. Ich will deinen Arsch sehen!“, befiehlt er.
Ohne zu protestieren, zieht sie ihren Rock hoch. Kaum hat sie das gemacht, zieht er ihren Slip runter und öffnet ihre Pobacken und begutachtet ihre Rosette.
„Sieht ganz gut aus. Machst du sonst noch was? NS, KV, Gangbang, Fesseln, mit anderen Frauen?“
„Ich gebe dir noch Bescheid, okay?“
Dann spürt sie, wie er mit einem Finger in ihren Arsch eindringt.
„Perfekt!“, lobt er und zieht in wieder zurück und zieht ihren Slip wieder hoch.
„Vielleicht hast du schon einen Partner in Frankreich, dann würde ich Kehlenfick nochmals üben!“
„Ich kann das!“, meint sie.
Ohne Vorwarnung steckt er ihr den Mittelfinger und den Zeigefinger an den Gaumen. Isabel blickt ihn schockiert an, als sie würgen muss.
Statt seine Finger sofort herauszuziehen, bleibt er in dieser Position, bis er merkt, dass sich Isabel dagegen wehrt. Dann zieht er sie zurück.
„Übe daran. Denk daran, mein Schwanz ist größer!“
„Ja!“, keucht sie und versucht, nicht auf den Boden zu spucken.
Er streichelt ihr über die Haare. „Soll ich dir jemand zu üben schicken?“
„Nein. Ich probiere es allein!“
„Allein? Du meinst mit Tom?“, fragt er irritiert.
„Ja, mit Tom!“, antwortet sie.
„Von mir aus! Dann bis in 10 Tagen.“
Als sie wieder in ihren Wagen steigt, schaut sie auf ihr Telefon.
Niemand hat sich gemeldet.
Hallo Tom
Hast du heute Kunden für mich?
Isabel
Dann fährt sie nach Hause, um sich auf die Reise vorzubereiten.
Ihr Telefon vibriert.
Ich kümmere mich darum. Was ist los Isabel? Sonst bist du immer zögerlich, aber heute willst du freiwillig Kunden? Was ist los?
Gruß Tom
Sie nimmt ihren Koffer und packt, bevor sie zurückschreibt.
Der Tag heute ist schlimm. Ich hatte Stress mit meinem Boss und meinem Kollegen. Jetzt muss ich für einige Tage nach Frankreich. Ich will einfach, dass mich jemand in den Arm nimmt. Auch wenn es nur zum Ficken ist.
Als sie fertig gepackt hat, macht sie sich einen Kaffee und schaltet den Fernseher ein. Da vibriert ihr Telefon erneut. Diesmal etwas länger.
2 neue Nachrichten!
Ich kann dich auch in den Arm nehmen. Ich werde sehen, was ich tun kann. Vielleicht kann ich noch Kunden auftreiben. Aber bei mir geht es heute nicht. Meine Mutter ist zu Hause!
Die nächste Nachricht ist von einer Nummer, die sie nicht kennt.
Guten Tag Frau Martes
Ich bin Patrick. Ich habe ihre Nummer von Herrn Brant erhalten. Morgen gehen wir zusammen nach Frankreich. Freust du dich schon? Hole mich morgen um 8:00 ab. Dann sollten wir nach Mittag in Paris sein. Und sei pünktlich.
Patrick
Isabel würde das Telefon am liebsten an die Wand schmeißen.
Warum ausgerechnet er? Das wird eine schlimme Woche! Warum hat Herrn Brant ihm einfach so meine Nummer gegeben?
Nachdem Isabel alles gepackt hatte, geht sie mit ihrem Kollegen noch ins Fitnessstudio.
Danach trinken sie noch gemeinsam in einer Bar ein Cocktail.
Da vibriert ihr Telefon.
Hallo Isabel
Ich habe Kunden für dich. Aber ich weiß nicht, ob die was für dich sind!
Ihr gefällt das nicht.
Warum sind die nichts für mich? Dann wirst du denen absagen, ganz einfach.
Wie kann er wissen, welche Kunden etwas für mich sind und welche schon? Die müssen sich wohl kaum zuerst vorstellen!
Plötzlich klingelt ihr Telefon.
„Ich werde kurz vor dir Tür gehen!“, sagt sie zu ihrem Kollegen Dirk und geht nach draußen, um den Anruf entgegenzunehmen.
„Hallo Isabel“, tönt es auf der anderen Seite der Leitung.
„Hey Tom, was gibts?“
„Es hat sich jemand gemeldet, sein Name ist Patrick. Er hat gesagt, du kennst ihn!“
Isabel holt tief Luft. Das kann alles nicht wahr sein! Jetzt habe ich ein ernstes Problem.
„Kennen ist gut. Ich bin ihm einmal begegnet“, erwidert sie verlegen.
„Er will dich buchen. Er fragte nach einem Rabatt!“, sagt Tom entgeistert.
„Rabatt?“, faucht Isabel in den Hörer. „Das ist eine Drohung, sehr geschmackvoll ausgedrückt. Ich werde darauf nicht eingehen.“
Tom macht eine kurze Pause. „Das Gefühl hatte ich auch, so wie er es mir gesagt hat. Sehr schleimig und siegessicher.“
„Was hast du ihm gesagt?“
„Dass ich mit dir darüber diskutieren werde!“, antwortet er.
„Steht in diesem Profil mein Name?“, hackt sie nach.
„Du hast es doch selbst gesehen. Ich nenne dich dort Tiffany.“
Sie überlegt. „Woher weiß er dann, dass ich das bin?“
„Keine Ahnung. Wir müssen vorsichtiger sein!“, meint er.
„Das denke ich auch. Ich hoffe, es ist dazu nicht zu spät!“, seufzt sie.
„Was soll ich ihm antworten? Er will dich heute!“
„Sag ihm, ich muss mich auf etwas vorbereiten. Und gib in dem Profi an, dass ich zurzeit nicht verfügbar bin!“, antwortet sie entschlossen.
„Warum das?“
„Ich muss einige Tage weg. Nachher werden wir alles Weitere besprechen. In Ordnung?“
Auch wenn sie nicht bei ihm ist, spürt sie seine Enttäuschung. „Aber du machst weiter? Es wäre schade!“
„Es wird riskant. Ich überlege mir was. Fall er hartnäckig sein sollte oder sogar drohen wird, denkt dir was aus!“
„Mache ich!“, erwidert er optimistischer. „Ich hoffe, wir sehen uns bald!“
Als sie aufgelegt hatte, schaut sie verstimmt in die Nacht.
Das ist ein Albtraum. Hat dieser Patrick von Frau Retz mich gefunden? Wie? Ich werde ihn morgen nicht darauf ansprechen. Ich brauche einen Plan!
Dieser schleimige Typ! Und mit dem soll ich eine Woche in Paris verbringen? Ich könnte ****en!
Die Sache mit Leonie wird auch noch nicht vorbei sein.
Ich darf meinen Job nicht verlieren!
Sie blickt zurück in die Bar.
Ich brauche etwas Starkes!
---
Als Isabel am Morgen aufsteht, kommt ihr wieder das Gespräch mit Tom in den Sinn.
Wie geht es jetzt weiter? Zum Glück habe ich nicht zu viel ******* ge******n. Ich muss heute fit sein, ich habe eine lange Autofahrt vor mir, aber zuerst muss ich diesen Patrick abholen.
Sie geht in die Küche und bereitet sich einen starken Kaffee zu und setzt sich hin. Dann schaut sie auf ihr Telefon.
Zwei Nachrichten, von Tom und von Patrick.
Hallo meine Liebe
Ich hoffe, ich sehe dich bald wieder. Patrick hat sich zum Glück nicht mehr gemeldet. Vielleicht ist jetzt Ruhe!
Wann sehe ich dich wieder?
Gruß dein Tom
Dein Tom? Er schreibt mir, als wären wir ein Paar.
Danke. Ich hoffe, es ist vorbei. Wir sehen und wieder, keine Sorge!
Isabel
Sie schäumt sich, die Nachricht von Patrick zu lesen.
Wir sehen und ja sowieso gleich, warum schreibt er mir?
Hallo Isabel
Darf ich dich so nennen? Da wir ohnehin einige Tage zusammen verbringen, wäre es gut, wenn wir uns Duzen. Meinst du nicht auch?
Wir werden bestimmt viel Spaß haben zusammen!
Patrick
Isabel hat nicht vor, auf seine Nachricht zu antworten, sondern wäscht ihre Tasse ab und nimmt ihren Koffer und verlässt die Wohnung.
Zwanzig Minuten parkt sie vor dem Haus von Frau Retz, wo Patrick bereits lächelnd auf sie wartet.
Sie steigt nicht aus, sondern wartet bis er zu ihr ans Auto kommt. Ohne zu fragen, steigt er auf der Beifahrerseite ein.
„Guten Morgen. Du kannst es ja kaum erwarten, mich zu sehen. Du bist überpünktlich!“
„Bringen wir es einfach hinter uns, ja?“, erwidert sie streng, ohne ihn anzusehen.
Er platziert seine Reisetasche auf dem Rücksitz und macht einige schmierige Blicke auf Isabels Top.
„Geil siehst du aus, mit diesem Rock. Nur etwas zu lang. Man sieht kaum etwas!“
„Bitte steig ein!“, entgegnet sie sarkastisch.
Sie hat vorgenommen, freundlich zu ihm zu sein. Nicht, weil sie ihn besonders mag. Nein, er ist der Neffe einer wichtigen Kundin. Außerdem will sie versuchen, die Woche so angenehm wie möglich zu gestalten. Auch wenn ihr Patrick überhaupt nicht ins Bild passt.
Mit seiner Brille sieht er sehr aus, als wäre er dauernd hinter dem Computer. Er ist zwar 18, sieht aber aus wie 15 und so benimmt er sich auch. Auch ist er etwas kleiner als sie. Seine Klamotten sind altmodisch, aber das kümmert sie nicht.
Ich muss ihn ja nicht heiraten, sondern nur einige Tage in Frankreich verbringen. Danach muss ich ihn nicht mehr wiedersehen, hoffe ich zumindest. Was sollte der Vorfall von gestern?
Einige Zeit sagt keiner etwas, Patrick ist mit seinem Smartphone beschäftigt, während Isabel sich auf die Straße konzentriert.
Erst als Isabel bei Lille die Grenze zu Frankreich überquert ****** Patrick das Schweigen.
„Ich muss Pinkeln!“
„Ist gut, ich halte bei der nächsten Raststätte an! Ich brauche etwas zu trinken.“
Zehn Minuten später parkt Isabel bei einer Raststätte und geht in den Shop, um sich etwas zu kaufen. Patrick geht unterdessen zur Toilette.
Viele Leute sind unterwegs, auch viele LKW Fahrer. Auch hat es ein Restaurant.
Als er zurückkommt, wartet Isabel bereits auf ihn. Sie steht an der Autotür und blickt ihn prüfend an.
„Wir können weiter!“, verkündet er.
„Was machst du eigentlich hier? Oder besser gesagt, warum solltest du mitkommen?“, fragt sie ernst.
„Um dich zu unterstützen. Warum?“
„Um mich zu unterstützen? Inwiefern solltest du mir helfen können? Sprichst du Französisch?“
Er schüttelt verneint den Kopf. „Aber Englisch!“
„Du bist nur hier, damit du mich kontrollieren kannst. Habe ich recht? Und keine lügen!“
„Nein, so ist das nicht.“
„Wie denn?“
Er gibt ihr darauf keine Antwort.
Aus seiner Jackentasche nimmt er sein Smartphone und sucht etwas.
„Ich will dir etwas zeigen und bitte sei ehrlich zu mir!“, sagt er grinsend und streckt ihr sein Smartphone entgegen.
Isabel hat es geahnt, die Internetseite, die Tom für sie eingerichtet hat.
Isabel nur in Dessous, mit etwa zehn Fotos, alle in einer anderen Position.
„Scharf, nicht?“, grinst er weiter. „Bei der wollte ich gestern einen Termin machen, aber es klappte nicht.“
Isabel schaut beschämt auf den Bildschirm, dann dreht sie ihren Kopf zur Seite.
„Was willst du damit andeuten? Das bin ich nicht, wenn du auf das hinaus willst!“, lügt sie ihn an.
„Nicht? Man sieht zwar das Gesicht nicht, aber die Haare bis über die Schultern, exakt wie deine!“
„Muss nichts heißen!“, murmelt sie vor sich hin.
„Nicht? Na dann. Mal sehen, was Herr Brant dazu meint!“
Isabel schaut ihn geschockt an. „Das muss nicht sein!“
„Nicht? Wenn das nicht du bist, dann hast du auch nichts zu befürchten. Machen wir es so. Wenn du zugibst, dass du das bist, werde ich Herrn Brant nichts mitteilen. Wenn nicht, musst du dir ja keine Sorgen machen!“
Sie reagiert nicht darauf, sondern schaut bedrückt auf den Boden.
„Isabel?“
„Ja!“, stammelt sie beschämt.
„Ja, was?“
„Ich bin das!“
Er nickt und steckt sein Smartphone wieder in die Tasche. Isabel hat ihn nicht mehr angeschaut.
„Und jetzt?“, fragt sie verunsichert.
„Nun ja. Ich finde es nicht gut, dass meine liebevolle und fromme Omi von einer Schlampe betreut wird!“
Gerne würde sie seinem grinsenden Gesicht eine Ohrfeige verpassen, aber sie hält sich zurück.
„Treib es nicht zu weit!“, sagt sie streng.
„Du bist doch eine Schlampe, oder? Was ist daran falsch?“
„Können wir weiterfahren?“, fragt sie abweisend.
Er kommt nah an sie ran. „Machen wir einen Deal. Du machst, was ich dir sage, sonst bekommt dein Boss eine E-Mail von mir! Keine Sorge, nichts Schlimmes!“
Sie macht große Augen. „Du willst mich erpressen? Ich lasse mich nicht erpressen! Man sieht auf diesem Profil überhaupt nichts!“, zischt sie ihn an.
„Dann musst du dir auch keine Sorgen machen.“
Wütend blickt sie ihn zum ersten Mal wieder an. Sie könnte heulen vor Scham, aber sie möchte so selbstsicher wie nur möglich wirken.
Ich darf nicht nachgeben oder mich von ihm kaputt machen lassen.
„Was willst du?“
Sein schleimiges Grinsen gefällt Isabel überhaupt nicht, sie ahnt nichts Gutes.
„Hast du Ihr schon angerufen und dich bei meiner Omi entschuldigt?“
Sie schüttelt verlegen den Kopf.
Mist, das hatte ich total vergessen, auch wenn es Herr Brant mir befohlen hat.
„Dann mache das jetzt!“, antwortet er siegessicher.
„Jetzt?!“
„Ja, jetzt. Dann hast du es hinter dir!“, sagt er schleimig.
Sie zögert, als sie ihr Telefon aus dem Auto nimmt und die Nummer von Frau Retz wählt.
„Sie hat mich beschimpft!“, sagt sie leise.
„Ich weiß. Du kannst es ihr auch bestätigen. Sag ihr, dass du ein Miststück bist!“
Isabel glaubt, sich überhört zu haben. „Warum? Das hilft unserer Arbeit nicht. Wir sind einige Tage zusammen. Wir sollten schon ein besseres Verhältnis haben. Das ist nicht gut!“
„Hör auf, immer nach Ausreden zu suchen. Außerdem will ich, dass du mich als *Mister Retz* ansprichst! Auch will ich, dass du mich auf den Mund küsst. Ich will, dass du freundlich und gehorsam bist. Also keine sarkastischen Sprüche, sondern stets freundlich und respektvoll. Wenn ich was sage, will ich keine Widerrede hören. Kapiert? Sonst bekommt dein Chef eine hübsche E-Mail!“
Sie blickt ihn verständnislos an.
„Auf den Mund küssen? Ich bin immer freundlich. Ich will aber auch gut behandelt werden!“
„Werde ich, wenn du das tust, was ich dir sage. Verstanden?“
Isabel fühlt sich an die Ecke gedrängt. „Und wenn nicht?“
„Wenn du nicht freundlich bist, oder dich nicht küssen lässt, werde ich etwas ausdenken. Wenn du dich dann weigerst, kannst du dir vorstellen, was ich mache!“
„Von mir aus!“, brummt sie und wählt Ihre Nummer.
Doch Frau Retz scheint beschäftigt zu sein. Es kommt nur der Anrufbeantworter.
„Soll ich auf den Anrufbeantworter sprechen?“, möchte sie wissen.
Er schüttelt den Kopf. „Nein, versuchen wir es später. Ich will, dass du alles Mögliche unternimmst, um an das Geld zu kommen. Und dann meine ich alles! Wenn ich sehe, dass du keine Ergebnisse lieferst, denke ich mir was aus. Verstanden?“
Isabel reagiert nicht auf seine Worte.
„Hast du verstanden?“
„Ja!“, stammelt sie.
„Und ich will, dass du mit mir immer in ganzen Sätzen sprichst!“
„Ich habe es kapiert!“, erwidert sie und setzt sich wieder in das Auto. Er setzt sich neben sie und schaut auf ihr Top.
„Schade, dass du heute nicht viel Haut zeigst.“
Die restliche Fahrt verlief schweigend. Als sie in Paris ankommen, versucht Isabel die Orientierung zu behalten. Sie gibt Patrick die Anweisung, auf seinem Smartphone die schnellste Route zum Hotel zu suchen.
Als sie vor dem Hotel parkt, schauen beide auf ein gewöhnliches Mittelklasse-Hotel.
„Wer hat das Hotel ausgesucht?“, möchte Patrick wissen.
„Mein Chef. Also bei Beschwerden kannst du dich gerne bei Herrn Brant melden“, säuselt sie.
„Vielleicht sieht es drinnen besser aus. Hey, ich habe eine Idee. Gehen wir noch auf den Eiffelturm und ins Disneyland?“, fragt er begeistert.
„Nein. Wir machen keinen Urlaub hier. In zwei Tagen will ich wieder in Düsseldorf sein!“, antwortet sie, als sie ihren Koffer aus dem Kofferraum nimmt.
Sie überlegt ernsthaft, ob sie mit ihm ins Disneyland fahren soll. Nicht, weil sie Spaß möchte. Nein, nur um ihn dort abzusetzen und dann wieder zu verschwinden.
„Selbstbewusst. Der erste weg, um ans Ziel zu gelangen. Um welche Zeit hast du mit deinem Kollegen von der Bank den Termin?“
„Morgen!“
„Und was tust du heute?“, möchte er wissen.
„Ich bin später mit meinem Kollegen verabredet. Vielleicht hat er eine Idee, wie wir an das angebliche Konto kommen!“
„Das ist gut. Aber willst du in diesen Klamotten gehen? Vielleicht kann er dir besser helfen, wenn du etwas, nun ja, gewagteres anziehen würdest!“, grinst er.
Sie schaut ihm in die Augen. „Lass das!“
Als beide im Hotelzimmer ankommen, sieht es einiges gemütlicher aus als von außen.
Das ganze Zimmer ist weiß, sogar die Bettwäsche. Einen Flachbildschirmfernseher.
Einen blickt in die Dusche. Sieht vornehm aus, groß, mit einer Badewanne. Patrick ist begeistert.
„Hier lässt es sich leben!“, meint Patrick und setzt sich aufs Bett. „Warum stehst du nur so rum. Verstaue deine Sachen und mach dich frisch!“
„Ich schlafe nicht in einem Zimmer mit dir. Warum hat mein Boss nur ein Zimmer reserviert?“
Er zuckt mit den Schultern.
„Ich gehe an die Rezeption und Buche mir ein separates!“, sagt sie streng.
„Ach komm. Hier ist Platz genug!“
„Vergiss es! Ich schlafe nicht mit dir in einem Zimmer. Da schlafe ich vorher auf der Straße!“, zischt sie ihn an.
„Du bist nicht freundlich!“, macht er sich darauf aufmerksam.
„Ich bin freundlich. Aber ich muss mir auch nicht alles gefallen lassen! Warum setzt du dich mit deinen Straßenkleidern auf das Bett?“
„Du bleibst hier!“, kommt es von ihm.
Isabel verlässt wortlos das Zimmer, um zur Rezeption zu gehen.
Meint er das ernst? Ich darf keine Probleme bekommen!
Ihr Zimmer ist im vierten Stock, als sie beim Aufzug ankommt, drückt sie auf die Taste. Der linke Fahrstuhl öffnet sich, doch Isabel bleibt steif stehen. Als er sich wieder schließt, setzt sich auf einen kleinen Hocker nebenan und verdeckt mit ihren Händen verzweifelt das Gesicht.
„Bonjour, Madame“, sagt ein älterer Herr, der an ihr vorbeigeht, doch sie ignoriert ihn.
Ich muss da durch, ich darf mich nicht unterkriegen lassen! Das ist genau das, was er möchte. Bleib stark.
Ich muss freundlich zu ihm sein und ihn küssen. Mister Retz! Denkt sie abweisend und steht auf und geht zu ihrem Zimmer zurück.
Als sie die Tür öffnet, liegt Patrick nackt auf dem Bett und rubbelt sich einen runter.
„Ah da bist du ja. Gerade rechtzeitig. Komm her!“
Isabel bleibt wie vorhin an der Tür stehen.
„Können wir reden?“, fragt sie energisch.
Sein Penis ist etwas länger als der von Tom, dafür ohne Schamhaare.
„Nachher. Was denkst du, bringst du meinen ganzen Schwanz bis zum Anschlag in deinen Mund?“
„Muss das sein?“, fragt sie zögerlich und schaut auf sein Glied.
„Ich hatte gesagt, keine Widerworte. Aber du bist einfach gegangen!“, entgegnet er und rubbelt weiter.
Sie hofft, dass er bald ohne ihre Hilfe kommt.
„Ich bin darin noch nicht geübt!“, verkündet sie leise.
Er hört kurz auf und blickt sie prüfend an.
„Gut verschieben wir das! Aber das nächste Mal will ich alles in deinen Mund sehen. Verstanden?“
Es kommt nur ein verlegenes Nicken von ihr, als sie auf den Boden starrt.
„Auf den Fotos hast du geile Möpse. Wie gemacht für ein Tittenfick!“
„Tittenfick?“, fragt sie verunsichert.
„Ja. Hattest du das schon mal gemacht? Deine Möpse sind wie gemacht dazu!“
Sie schüttelt den Kopf. „Nein! Wir haben keine Zeit. Wir müssen zu meinem Kollegen gehen, um mehr über das Konto zu erfahren. Zieh dich wieder an!“, erwidert sie streng.
Er setzt sich auf und schaut sie vorwurfsvoll an. „Setzt dich neben mich!“
Isabel kramt aus ihrer Tasche andere Kleider raus.
„Isabel, setzt dich neben mich!“, wiederholt er sich, diesmal strenger.
Sie blickt ihn kurz an. „Okay. Wenn es sein muss!“
Mit etwas Abstand zu ihm setzt sie sich aufs Bett.
Er seufzt und rückt näher zu ihr.
Isabel fühlt sich nicht wohl, bewegt sich aber nicht.
„Hör zu Isabel. Wir haben eine Abmachung. Mache das, was ich dir sage. Bis freundlich zu mir. Stell dir vor, du wärst mit deinem Liebhaber hier. Wie würdest du ihn behandeln?“
Isabel schaut ihn nicht an, sondern auf den Boden.
„Gut natürlich!“, antwortet sie nach ein paar Sekunden, ohne ihn mit einem Blick zu würdigen.
„Stell dir vor, ich hätte dich gebucht für drei Tage. Als Begleitung. Ich will, dass du freundlich und höflich bist. Jedesmal wenn du reinkommst, sollst du fragen, ob ich irgendwelche Wünsche habe. Natürlich mit Herrn Retz ansprechen!“
Er fängt an zu grinsen.
„Und wenn nicht?“
„Dann werde ich etwas wollen. Wie Sex. Tittenfick. Blowjob. Und wenn du dann immer noch ungehorsam bist, ist dein Hintern dran!“
Schleimig schaut er zu ihrem Arsch. Da sie neben ihm sitzt, kann er nicht viel erkennen.
„Wenn du dich weigerst, bekommt dein Boss eine hübsche E-Mail. Das Gleiche gilt übrigens auch, wenn du keine Ergebnisse lieferst. Kapiert?“
„Was die Ergebnisse angeht, werde ich mir sowieso Mühe geben, nur schon wegen meines Bosses. Wir können und auch wieder *Siezen*.“
Sie steht auf und geht zwei Schritte weg und dreht sich zu ihm. Sie denkt nach.
„Was ist? Ich will etwas sehen!“, kommt es lustvoll von ihm.
Sie möchte gerade ihre Bluse öffnen, da nimmt sie ihre Hände wieder nach unten.
„Weißt du was? Ich lasse mich von dir nicht erpressen! Das ist etwas, was ich nicht mehr kontrollieren kann. Du könntest mich in Düsseldorf weiter erpressen. Ohne, dass ich etwas dagegen unternehmen könnte. Da werde ich nicht darauf eingehen. Ich werde freundlich und höflich zu dir sein. Ich bin weder eine Dienerin noch eine Sklavin. Wenn du damit nicht zufrieden bist, schick meinem Boss deine bescheuerte E-Mail!“, erklärt sie ihm entschlossen. „Aber wenn du das tust, glaube mir, werde ich auch unangenehm werden. Vor allem hier in Paris!“
Mit dieser Reaktion hat Patrick definitiv nicht gerechnet. Er will aber auf keinen Fall klein beigeben.
„Nicht? Na dann!“
Er steht auf und geht zu seiner Reisetasche und kramt sein Smartphone raus.
„Ich schicke jetzt den Link von deiner Website an deinen Boss. Mal sehen, was er dazu sagt!“, versucht er Isabel einzuschüchtern.
Isabel fühlt sich an die Ecke gedrängt, möchte sich aber nichts anmerken lassen. Sie bleibt passiv stehen und schaut ihm nachdenklich zu.
Er drückt weiter auf seinem Smartphone rum und schaut gelegentlich zu Isabel und hofft, dass sie sich anders entscheidet. Doch sein Plan geht nicht auf.
Statt nachdenklich zu sein, wird ihr Blick immer wütender.
„Isabel, muss ich das wirklich tun?“
„Nein, musst du nicht. Aber wenn es dir danach besser geht, dann *** es. Ich halte dich nicht auf. Ich bin als Detektivin nach Paris gekommen, nicht als Schlampe!“
Zögerlich schaut er auf sein Telefon und schließt seine Augen. Er denkt nach.
„Isabel, können wir eine Vereinbarung treffen?
Sie ist inzwischen zu ihrem Koffer gegangen und sucht ihre Schminksachen.
„Was denn?“, fragt sie abweisend.
„Ich schicke deinem Boss nichts. Aber dafür will ich nur einen Tittenfick und ich will dir etwas Passendes zum Anziehen suchen. Geht das in Ordnung?“
Ungläubig schaut sie ihn an. „Etwas Passendes zum Anziehen? Was denn?“
„Wirst du sehen. Abgemacht?“
Sie schließt ihren Koffer, nachdem sie ihre Schminksachen herausgenommen hat.
„Na schön, aber danach gibst du ruhe, verstanden? Ich hoffe, das ist kein Fehler! Ich mag es nicht, wenn jemand an meine Sachen geht, aber schau was ich dabei habe!“
Er nickt. „Vielleicht gehen wir noch Shoppen!“, meint er und grinst wieder.
Ihr wird ganz flau. „Ach ja, auf den Eiffelturm will ich auch. Mit dir!“
„Warum muss ich dabei sein? Egal!“
Er gibt ihr keine Antwort darauf, sondern legt sich wieder aufs Bett. Da ihm Isabel zugesichert hat, dass sie mit ihm einen Tittenfick macht, ist er wieder ganz geil geworden.
„Was tust du? Wir müssen jetzt zu meinem Kollegen!“, macht sie ihm darauf aufmerksam. „Wegen dem sind wir hier. Das hat Priorität!“
„Tittenfick. Dann zu deinem Kollegen, dann auf den Eiffelturm!“
„Können wir morgen auf den Eiffelturm gehen? Ich bin noch müde von der Fahrt und muss mich noch auf das Gespräch nachher konzentrieren!“, versucht sie ihn zu überzeugen.
Er schaut sie kritisch an, nickt dann aber. „Okay. Hol deine Titten raus und nicht schüchtern sein!“
Sein Schwanz ragt kerzengerade in die Höhe. Sie überlegt sich, wie lang er etwas ist. Definitiv länger als der von Tom, aber nicht so breit.
Hätte nicht gedacht, dass so jemand wie Patrick so ein Glied hat, aber immerhin sieht er gepflegter aus als der von Pablo.
Gerne möchte sie ihn fragen, wie groß er ist. Aber sie will so wenig Interesse wie nur möglich zeigen.
„Isabel?“
„Äh, ja“, stammelt sie verlegen, als sie anfängt, ihre Bluse zu öffnen.
Würde ich mit ihm Sex haben, wenn er bei Tom aufgetaucht wäre und mich bezahlen würde?
Der Gedanke, dass sie das wirklich tun würde, schaudert sie ein wenig. Vor kurzer Zeit hätte sie so ein Gedanke nicht mal im Traum gehabt.
Sie öffnet den Verschluss ihres BHs und lässt ihn zu Boden gleiten. Ihre prachtvollen C-Titten hängen kein bisschen.
„Geile Möpse. Sind die echt?“, fragt er lustvoll.
Sie nickt. „Ja!“
„Komm her. Ich will sie spüren!“
Sie kommt vor ihn. Da fasst er an ihre linke Brust.
Sie zuckt etwas, da seine Hände noch kalt sind.
„Deine Hände sind kalt!“, macht sie ihn darauf aufmerksam.
„Nicht mehr lange!“
Er fängt sie an zu kneten, dann berührt er mit der anderen Hand ihre rechte Brust. Isabel bleibt still.
„Von anfassen war eigentlich nie die Rede!“
„Ach bitte. Die sind traumhaft!“, lobt er sie.
Dann fängt er an, an ihrer linken Brust zu saugen und lecken. Isabel lehnt ihren Kopf zurück und schließt ihre Augen. Nach einer Minute fängt er bei der rechten Brust an.
„Reicht das?“
„Du kannst es ja kaum erwarten, beim Schwanz dazwischen zu spüren!“, erwidert er höhnisch.
„Wenn wir danach fertig sind, ja!“
Er lässt von ihr ab und lehnt sich wieder zurück. Isabel starrt auf seinen langen Penis. Er schaut sie an und lächelt.
„19 cm!“, antwortet er, weil er glaubt, dass sie sich diese Frage stellt.
„Okay!“
Dann kommt sie direkt vor ihn und platziert seinen erregten Penis zwischen ihre Titten.
Langsam bewegt sie sich auf und ab. Sie presst mit ihren Händen ihre Titten zusammen und bewegt sich immer schneller.
„Oh ja. Gut machst du das. Mach weiter!“
Immer schneller bewegt sie sich auf und ab. Sie hofft, dass er gleich kommen wird. Nach einer kurzen Zeit macht er eine Handbewegung, dass sie aufhören soll.
„Was ist?“, möchte sie wissen.
„Nimmst du ihn noch in den Mund?“
„Das war nicht Teil der Abmachung!“, entgegnet sie schnippisch.
„Bitte. Nur kurz!“, versucht er sie zu überzeugen.
Sie lässt ihre Titten los und geht mit dem Mund nah an seinen Schwanz und berührt mit ihrer Zunge seine Eichel.
„Komm auf das Bett und legt sich über mich!“
Sie steht auf und legt sich aufs Bett, dann dreht sie ihren Kopf quer über seinen Bauch, sodass sein Schwanz direkt in ihr Gesicht zeigt. Ihr Oberkörper liegt gerade auf dem Bett. Er befummelt sie an ihrem Rücken und fasst von hinten an ihre Titten.
„Jetzt blas mich!“
„Nur kurz!“, wiederholt sie sich als sie mit der Zunge wieder seine Eichel berührt.
„Oh ja, weiter so!“, stöhnt er.
Dann nimmt sie seine Eichel in den Mund und umkreist ihn mit der Zunge.
Sie spürt, wie er mit seiner linken Hand mit ihrer Nippel spielt.
Sie nimmt den Penis aus ihrem Mund und fängt ihn an, fest zu rubbeln.
„Gut machst du das. Nimm ihn wieder in den Mund!“
„Nochmals?“, fragt sie und lässt ihn los.
„Ja, nur noch kurz. Gut?“, erwidert er und nimmt seinen Penis und zielt auf ihren Mund.
Ohne einen weiteren Kommentar abzugeben, nimmt sie seine Eichel wieder in den Mund. Mit der Hand rubbelt sie etwas und hofft, dass er nicht in ihrem Mund abspritzen wird.
Er streichelt ihr sanft über den Kopf. Dann macht er kleine Fickbewegungen, sodass sein Penis weiter in sie reinfluscht. Bis er an ihren Rachen stößt. Isabel muss wieder etwas würgen, aber langsam hat sie es im Griff. Sie zieht ihren Kopf zurück.
„Nur blasen!“, erinnert sie ihn an die Abmachung.
„Du machst das super. Ich komme gleich. Bitte mach das nochmals!“, fragt er in Ekstase.
Sie blickt kurz nach hinten, dann widmet sie sich wieder seinem Penis zu.
Sie nimmt ihn wieder bis in den Rachen in den Mund. Er streichelt wieder über ihren sanften Körper und macht wieder ein paar Fickbewegungen.
Isabel versucht sein Glied diesmal etwas länger in ihrem Mund zu behalten, um mehr zu üben. Sie spürt, wie er versucht weiter in sie einzudringen.
„Nur noch ein bisschen mehr!“, stöhnt er, als er merkt, dass sie sich zurückziehen möchte. Da spürt er ihre Zähne an seinem Glied. Er befürchtet, dass sie beißt, wenn er jetzt weitermacht. Schnell nimmt er sein Glied aus ihrem Mund!“
„Was soll das?“, zischt sie ihn an. „Gehts noch? Sowas macht man nicht!“
Isabel atmet tief durch.
„Sorry, ich dachte, es wäre ok!“
„Ok? Wenn du merkst, dass ich mich zurückziehen möchte, musst du nicht versuchen noch weiter zu drücken!“
„Ich mache es nicht mehr. Versprochen. Nimmst du ihn nochmals in den Mund?“
„Vergiss das. Dein Teil nehme ich definitiv nicht mehr in den Mund. Was hast du für ein Problem?“
„In Pornofilmen geht das doch auch prima!“
„Wir sind aber nicht in einem Pornofilm, du Idiot! Du hättest dich einfach zurücklehnen und es genießen können, wenn ich schon darauf eingehe!“
Isabel hat zum ersten Mal seit langem wieder ein Schimpfwort benutzt. Sie steht auf und möchte in unter die Dusche gehen.
„Tut mir leid. Ich mache es auch nie wieder!“, sagt er verlegen.
„Natürlich machst du es nie wieder. Weil ich dein Teil auch nie wieder in den Mund nehmen werde. Jetzt zieh dich an. Wir müssen los!“, entgegnet sie streng.
„Ich komme gleich. Nur kurz!“
„Verdammt!“, Flucht Isabel erneut und geht auf Patrick zu, der sich keinen Millimeter auf dem Bett gerührt hat. Sie kniet vor ihm hin und wichst ihn, so schnell sie kann.
„Schluckst du es?“, fragt er stöhnend.
Sie gibt ihm keine Antwort darauf, sondern wichst ihn noch schneller. Schnell spritzt er auf seinen eigenen Bauch.
Er holt tief Luft. „Das war geil. Der Anfang war perfekt. Der Schluss war sehr schlecht!“
„Nicht meine Schuld! Das hast du dir selbst zuzuschreiben. Jetzt zieh dich an. Mein Kollege Mark wartet bestimmt schon!“, antwortet sie abweisend.
5年前