Detektivin Isabel Teil 9
Gespräch mit Carsten
Isabel hatte eine unruhige Nacht. Erst nach zwei Stunden konnte sie einschlafen. Das alles belastet ihr zu sehr.
Sie schaut auf die Uhr. Bald 9 Uhr.
Als sie am Morgen aufsteht, schaut sie auf ihr Smartphone.
Eine neue Nachricht von Tom.
Hallo meine liebe. Gut geschlafen? Wann sehen wir uns wieder? Hast du heute Zeit? Zum Glück habe ich keinen Besuch mehr bekommen von diesen Typen. Es sind zwar noch einige Drohungen gekommen, aber auch die haben jetzt nachgelassen! Geht es dir gut?
Gruß dein Tom
Erst als sie sich im Bad frisch gemacht hatte und einen Kaffee zubereitet hat, setzt sie sich an den Küchentisch und schreibt ihm zurück.
Hallo Tom
Bei mir soweit alles klar. Meine Wohnung steht noch. Ich werde heute Carsten treffen. Wenn du möchtest, treffen wir uns so gegen 12 Uhr am Flughafen. Geht das in Ordnung?
Soll ich Tom wirklich mitnehmen? Er kann sich auch im Hintergrund aufhalten.
Am Flughafen? Warum das? Wohin willst du gehen?
Sie schreibt zurück.
Nirgends. Wir treffen uns nur da. Ich muss dir etwas Wichtiges mitteilen.
In diesem Augenblick kommt Meike in die Küche und schaut sie müde an.
„Hallo Isabel. Schon wach? Ich musste das, was du mir gestern erzählt hast, zuerst verarbeiten. Ich weiß nicht, ob ich mit dem Klarkommen werde“, sagt sie und macht sich ebenfalls einen Kaffee.
„Guten Morgen. Was meinst du damit?“, fragt Isabel unsicher.
„Ich will keine Schlampe als beste Freundin haben. Du kannst tun, was du willst. Aber ich will damit nichts zu tun haben!“, verkündet sie streng.
Isabel weiß nicht, was sie dazu sagen soll.
„Was heißt das konkret? Du bist meine beste Freundin. Wir können über alles reden!“
Meike schaut sie emotionslos an. „Ich denke, es ist besser, wenn du gehst.“
Isabel schaut bedrückt auf ihr Telefon.
Ich werde da sein. Bis dann.
Gruß Tom
„Du willst mich deswegen rauswerfen? Was ist so schlimm daran?“, möchte Isabel wissen und schaut ihr in die Augen, doch Meike weicht aus.
„Geh einfach!“, kommt es abweisend von Meike.
Mit dieser Reaktion hat Isabel definitiv nicht gerechnet, dass sie verwundert ist, oder nicht begeistert, damit war sie gefasst, aber nicht, dass Sie Isabel einfach aus dem Haus wirft.
Als Isabel in ihrem Auto sitzt, kullern Tränen über ihre Wangen. Verzweifelt legt sie den Kopf auf das Lenkrad und macht keinen Wank.
Habe ich gerade meine beste Freundin verloren? Weil ich mich prostituiere? Ist das nicht etwas übertrieben? Ich meine, Meike hat auch sehr viele Männer gehabt in ihrem Leben. Nicht wegen des Geldes. Aber warum eine solche Reaktion?
Vielleicht braucht sie einfach Zeit, um das Ganze zu verarbeiten.
In diesem Augenblick klingelt ihr Telefon.
Sie kramt ihr Smartphone aus der Tasche und schaut auf das Display.
Patrick!
„Guten Morgen, Isabel. Gut geschlafen?“, fragt er freundlich.
„Guten Morgen. Nein, schrecklich!“, antwortet sie betrübt.
„Was ist los?“
„Ich möchte nicht darüber reden. Gibt es was Neues?“
„Ja. Ich versuche, dich heute zu buchen, wie du es mir erklärt hast. Ich hoffe, es klappt“, verkündet er ihr.
„Schön“, erwidert sie leise. „Bitte nimm noch ein paar Ersatzwäsche mit. Falls ich welche benötige, ja? Was sagt deine Großmutter dazu?“, fragt sie, nicht aus Neugier, eher um auf andere Gedanken zu kommen nachdem, was bei Meike vorgefallen ist.
„Meine Omi darf davon nichts erfahren“, sagt er und denkt kurz nach. „Obwohl wenn ich ihr sagen würde, dass ich deinetwegen in dieses Bordell gehe, würde sie es sicher verstehen. Du weißt ja, ihrem Lieblingsneffen kann sie...“
„Hör auf damit!“, unterbricht ihn Isabel. „Diesen Spruch hast du schon mehrmals gesagt und er wird langsam langweilig. Außerdem ergibt er keinen Sinn!“
„Keinen Sinn?“, fragt er verunsichert.
„Ja, keinen Sinn. Es ist deine Großmutter. Folglich wärst du Ihr Lieblingsenkel, aber niemals Ihr Lieblingsneffe. Es sei denn, es ist deine Tante, was ich allerdings bezweifle. Warum sagst du das dauernd?“, schnaubt sie ihn an.
Einen Moment kommt gar nichts von Patrick.
„Bist du wegen irgendetwas sauer? Meine Omi sagt immer, ich sei Ihr Lieblingsneffe!“
„Ist aber nicht korrekt!“, erklärt sie ihm. „Ich bin nervös wegen heute Abend. Ich bin etwas verunsichert, ob ich alles richtig mache!“
Die Sache mit Meike will Isabel ihm nicht erklären, auch wenn es ihr sehr nahe geht.
„Kann ich verstehen. Ich packe alles ein, was du mir gesagt hast!“
„Danke. Tut mir leid wegen vorhin. Ich muss mich etwas ablenken. Kann ich wirklich auf dich zählen? Es ist wirklich wichtig!“, hackt sie nach.
„Immer. Du hältst auch ein, was du versprochen hast?“, fragt er, obwohl er die Antwort kennt.
„Immer. Wie sehen uns später!“, verabschiedet sie sich von ihm.
---
Als Isabel um 12 am Flughafen ankommt, wartet Tom bereits in einem Restaurant auf sie.
Er steht auf und kommt mit einem Lächeln auf Isabel zu, dann küsst er sie innigst auf den Mund.
Das kommt so plötzlich, dass sie ihn danach fragend anschaut. „Wir sind kein Paar, Tom! Lass das!“
„Ich hatte dich ein paar Tage nicht gesehen und so vermisst“, rechtfertigt er sich.
„Trotzdem. Auch schön dich zu sehen. Wir müssen uns unterhalten!“, sagt sie, um direkt auf den Punkt zu kommen.
Sie erklärt Tom ihren Plan und wie er ihr dabei helfen kann.
Er schaut sie bedrückt an. „Und du meinst, das funktioniert? Scheint mir sehr riskant zu sein“, meint er zögerlich.
„Riskant ist es auch, nichts zu tun. Du hast die einfachste Aufgabe. Du musst nur im Auto auf mich warten und falls ich mich nach einer gewissen Zeit nicht mehr melde, wirst du meinen Kollegen bei der Polizei anrufen. Er ist schon bereits informiert. Machst du das für mich?“
Er schaut ihr tief in die Augen, dann nickt er. „Für dich immer. Trotzdem bin ich nicht begeistert von diesem Vorschlag!“
„Ich will und ich werde auch nicht, die Nutte von diesem Carsten werden. Ich muss beweise sammeln, darum werde ich scheinbar darauf eingehen. Wenn ich einmal in seinen Klauen bin, wird es schwierig wieder da rauszukommen!“, erwidert sie streng.
„Aber Leonie hat es doch auch geschafft? Warum konnte sie einfach aussteigen? Carsten scheint mir nicht jemand zu sein, der seine Frauen einfach gehen lässt!“, meint Tom und nimmt einen Schluck Kaffee.
„Ich weiß nicht. Ich werde Carsten darauf ansprechen. Er soll nachher kommen“, verkündet sie und schaut sich um.
Es hat nicht viele Menschen heute um diese Zeit am Flughafen, aber trotzdem genug, um sich sicher zu fühlen.
„Und wenn Carsten dir etwas antut, während ich im Auto warte?“
„Patrick wird mich als Erstes buchen. Er ist das erste Mal in einem Bordell und wird mich zwei Stunden mieten. Solange habe ich Zeit, die Kameras zu installieren und von dort zu verschwinden. Carsten wird kaum seine Frauen vorher **********n, bevor sie zu einem Freier müssen. Schon gar nicht zu einem Neukunden wie Patrick! Ich weiß, es ist riskant, aber ich muss das erledigen!“, erklärt sie ihm den Plan.
Tom atmet tief durch. „Was willst du mit den Kameras erreichen?“
„Ich will nur Carsten aufnehmen, um zu sehen und um zu beweisen, wie er seine Frauen behandelt. Ich denke, das wird mir nicht gefallen!“
„Ich werde dich unterstützen. Auch bei deinen Ermittlungen gegen Carsten!“, sagt er, auch wenn er nicht überzeugt ist davon.
Zum ersten Mal, seit sie am Flughafen sind, lächelt sie ihm ins Gesicht. „Freut mich, dass ich auf dich zählen kann!“
---
Nach dem Gespräch wartet sie bis 14 Uhr. Die Zeit geht schneller vorbei, als ihr lieb ist.
Sie wartet im selben Restaurant, in dem sie mit Tom war. Er ist allerdings schon gegangen, um noch einige Sachen vorzubereiten, auch hat sie ihm zur Sicherheit, noch Patricks Nummer gegeben.
Zehn Minuten früher als erwartet, bemerkt sie, wie Carsten mit zwei Männern das Flughafengebäude betreten. Inzwischen sind mehr Leute hier, was sie allerdings nicht weniger nervös macht.
Carsten schaut sich um und findet sie schnell. Dann kommt er geradewegs auf Isabel zu. Die anderen zwei Männer bleiben kommen aber nicht mit.
Noch auffälliger könnten sie nicht auftreten, man merkt schon, dass Sie nichts Gutes im Sc***de führen. Immerhin sind sie nicht mit Carsten mitgekommen.
„Du hast echt Mut, mich um ein Treffen zu bitten!“, sagt Carsten mit einer rauchigen Stimme, als er neben ihr Platz nimmt.
„Ich bin auch nicht begeistert davon, aber so wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen!“, erwidert sie streng und schaut ihn kurz an.
Sein Blick ist nicht wütend, sondern eher verachtend.
„Da sind wir mal einer Meinung. Du weißt schon, dass du dir eine Menge Ärger eingebrockt hast?“
„Habe ich erfahren. Es geht um Leonie, nicht wahr?“
Er nickt. „Genau. Es ist deine Schuld, dass sie nicht mehr für mich arbeitet!“, antwortet er kalt.
Auch wenn sein Blick vorher verachtend war, merkt Isabel, dass er immer zorniger wird.
„Warum das denn? Das ist nicht meine Schuld. Leonie kann das machen, was sie will. Das ist mein Beruf, dem nachzugehen, wenn ich den Auftrag bekommen habe!“, versucht sie ihn zu überzeugen.
„Mir egal, was du machst und wie du deine Arbeit erledigst, solange das nichts mit mir zu tun hat. Wegen deines beschissenen Auftrages fehlt mir jetzt Geld, und Leonie war meine beste Nutte!“, zischt er sie wütend an.
Als der Kellner kommt und seine Bestellung aufgeben möchte, wink ihn Carsten nur abweisend zur Seite.
„Da kann ich nichts daran ändern. Aber wir müssen eine Lösung finden. Ich will, dass dieses Theater aufhört!“, erwidert Isabel und versucht, die Kontrolle zu behalten.
Ich hoffe, das war kein Fehler mich mit Carsten zu treffen. Aber irgendetwas musste ich tun.
„Du hast dich sicher schon auf das Gespräch vorbereitet!“, meint er und schaut sie emotionslos an.
„Ja, habe ich!“, verkündet sie ihm.
„Das wäre? Du weißt genau, was ich von dir will!“
„Du willst, dass ich für dich arbeite. Als Ersatz für Leonie! Oder?“, fragt sie unsicher.
Ihr Herz fängt an zu klopfen, ihr wird die ganze Unterhaltung unangenehm, aber sie weiß, dass sie das hinter sich bringen muss.
„Ersatz? Ersatz für Leonie? Sie zu ersetzten wird schwierig. Die Frau hat alles gemacht. Und da meine ich wirklich alles. Sie hat sich sogar anpissen und ankacken lassen und du bringst nicht mal ein gewöhnlicher Deepthroat zustande!“, brüllt er sie laut an.
Isabel zuckt zusammen, sie spürt wie einige Leute Sie anstarren.
Doch Carsten scheint das nicht zu interessieren.
Carsten wird immer wütender, Isabel befürchtet, dass er trotz allen Leuten hier, handgreiflich werden könnte. Doch er hält sich zurück.
Sie bemerkt, wie auf dem Platz neben ihr, ein älteres Pärchen sitzt und sie vorwurfsvoll anschauen. Isabel wird ganz rot im Gesicht vor Scham.
„I-ich kann es üben“, stottert sie ängstlich.
„Wirst du auch. Weißt du, wie viel Geld du mir mit deinen Ermittlungen gekostet hast?“
Sie schüttelt ablehnend den Kopf. „Und was jetzt?“
Carsten versucht, sich etwas zu beruhigen. „Auch wenn du Leonie nicht ersetzten kannst, wirst du trotzdem für mich arbeiten. Um deine Schulden zu begleichen. Oder, du kaufst dich frei. Das wird aber nicht günstig, das kann ich dir versichern!“
„Freikaufen?“, fragt sie ungläubig. „Ich bin nicht deine Schlampe!“
„Wirst du aber sein, wenn du bei mir bist, jedenfalls so, lange bis du alles beglichen hast. Kapiert?“, antwortet mit einem strengen Ton.
Isabel zittert am ganzen Körper. „Ja!“, sagt sie leise und schaut nachdenklich auf ihren Kaffee.
„Oder du findest Leonie, wo auch immer sie sich gerade versteckt, und bringst sie wieder zurück. Deinetwegen ist sie verschwunden. Die wird noch was erleben, wenn ich sie finde!“, droht er aggressiv.
„Ich dachte, bei dir arbeiten nur freie Sexmitarbeiterinnen?“, fragt Isabel und schaut wieder zu Carsten.
„Frei? Wenn du wirklich glaubst, dass du frei bist, dann lebst du auf einem anderen Planeten. Vergiss nicht. Jede Woche, wo ich mein Geld nicht habe, verlange ich mehr!“
„Mehr?“, fragt sie verwundert. „Warum das?“
„Das nennt man Zinsen, du dämliche Schlampe“, knurrt er sie an.
„Da komme ich ja niemals wieder raus. Das ist wie ein Teufelskreis!“, meint Isabel.
„Kannst es so nennen, wie du willst. Ich mache dir einen Vorschlag. Komm heute Abend um 20 Uhr bei mir vorbei. Du gehst heute für mich anschaffen, und du bietest alles an. Da meine ich wirklich alles! Jedes deiner Löcher wird benutzt! Wenn du kommst, wird dir nichts geschehen. Ich gebe dir mein Wort. Wenn du fertig bist, reden wir über einen Betrag, damit du bei mir schuldenfrei bist. Aber nur dann! Keine Tricks. Ist das angekommen?“
Genau das, was Isabel vorhatte, aber jetzt wo sie es von Carsten selber hört, wird ihr ganz unwohl bei dem Gedanken.
„Hast du mich verstanden?“, brüllt er erneut.
„Ja!“, stammelt sie ängstlich.
„Gut. Dann werde ich alles vorbereiten. Wir sehen uns heute Abend!“, sagt er scheinbar freundlich und streichelt ihr über ihr schwarzes Haar.
„Ich soll dir glauben, dass mir nichts geschehen wird, wenn ich heute Abend komme?“, hackt sie nach.
„Ich versichere dir, dir wird nichts passieren. Ich gebe dir mein Wort“, bestätigt er nochmals.
Ein verächtliches Schnaufen kommt von ihr, was Carsten allerdings ignoriert.
„Ach noch was“, sagt er, als er aufgestanden ist. „Zieh dich nuttiger an. So wie du heute gekommen bist, könnte man meinen, du kämst aus der Kirche!“
Carsten macht den beiden Männern ein Zeichen, das alles in Ordnung ist. Dann verlässt er die Halle.
Ihr Herz klopft immer noch vor Aufregung. Sie fühlt, wie alle sie anstarren. Sie schaut sich nicht um, sondern weiter auf ihre inzwischen leere Kaffeetasse. Als wenn dort etwas Spezielles zu finden wäre.
Isabel bleibt wie versteinert auf ihrem Platz sitzen. Sie braucht einige Minuten, bis sie ihre Handtasche nimmt, und ihr Smartphone rausnimmt und das Diktiergerät ausschaltet.
Ich hoffe, es wurde alles verständlich und vollständig aufgezeichnet.
Isabel wieder im Bordell
Patrick konnte erfolgreich einen Termin bei Tiffany buchen, als er bei Carstens Bordell angerufen hatte. Zwei Stunden, von 21 Uhr bis 23 Uhr. Isabel hat ihm das Geld für die Bezahlung im Voraus gegeben.
Pünktlich macht er sich auf den Weg, nicht, dass Isabel noch mehr Probleme bekommt.
Er fragt sich, ob er sie heute wieder ficken kann. Nach Carstens Gespräch hatten sie sich noch kurz getroffen, um die Details zu besprechen.
Er ist schon ganz aufgeregt, da er noch niemals zuvor in einem Bordell war, auch der Gedanke, bald in einem solchen Etablissement zu sein, macht ihn ganz nervös.
Isabel parkt auf der anderen Straßenseite von Carstens Bordell. Ihr ist ganz unwohl bei der Sache, bald in die Höhle des Löwen zu gehen.
„Mir gefällt das Ganze nicht, Isabel. Bitte brechen wir es ab!“, ****** Tom das Schweigen, da sie die ganze Fahrt, kein Wirt miteinander gewechselt haben.
„Mir gefällt das auch nicht, aber da muss ich jetzt durch. Patrick hat mich erfolgreich buchen können. Mein Kollege bei der Polizei ist auch schon drinnen, aber inoffiziell. Auch die Polizei ist alarmiert, falls etwas schiefgehen wird, werden sie schnell hier sein. Wir bringen das hinter uns und dann ist, hoffentlich ruhe!“, antwortet sie energisch.
Er merkt, dass sie selbst nicht davon überzeugt ist, aber sie versucht sich nichts anmerken zu lassen.
„Hast du die Kameras eingepackt?“, möchte er wissen.
Sie schaut ihm in die Augen. „Nein. Ich denke, Carsten wird mich durchsuchen. Das wäre zu riskant. Ich habe die Kameras Patrick gegeben, er hat sie in einem verstecktem Fach in seinem Rucksack!“, erklärt sie ihm und schaut zum Eingang.
„Wo ist er überhaupt?“, fragt er neugierig.
„Der ganz vorne. Der mit der Brille. Er geht soeben ins Bordell!“, antwortet sie und atmet tief durch.
„Der? Mit dem hattest du die ganze Zeit Sex?“, fragt er ungläubig.
„Ja. Warum?“
„Hätte nicht gedacht, dass du es mit so jemandem treibst!“
Was hat er für ein Problem? Ist er etwa eifersüchtig auf ihn? Ich habe wirklich gerade keine Zeit für so etwas.
„Das ist jetzt deine Hauptsorge? Du hast mir schon widerlichere Typen geschickt. Er ist wenigstens gepflegt!“, zischt sie ihn an.
„Du meinst Pablo?“
Ohne darauf einen Kommentar abzugeben, nimmt sie ihre Handtasche und nimmt einige Sachen raus.
„Was machst du? Ist das überhaupt deine Handtasche? Die habe ich noch nie gesehen!“, bemerkt er.
„Das ist meine alte. Falls Carsten mir meine Sachen wieder wegnimmt, wäre das um die Handtasche nicht schade. Außerdem werde ich nur das nötigste mitnehmen. Mein Smartphone lasse ich hier. Ich werde mich alle 15 Minuten bei dir melden, wenn nichts mehr kommt, ruf die Polizei, verstanden?“
„Ja. Aber wie willst du mich erreichen, ohne Telefon?“, möchte er wissen.
„Geschäftstelefon!“, antwortet sie und zeigt ihm ein altes Klapphandy.
„Wenn das verloren geht, ist es auch halb so wild. Mitnehmen werde ich nur etwas Schminke, Kondome und Gleitcreme und einen Pfefferspray. Warte einfach hier. Mehr musst du nichts machen. Verstanden?“
Es kommt nur ein unsicheres Nicken von Tom.
„Ich will nicht, dass du seine Nutte wirst, das wäre schade. Mir ist hauptsächlich wichtig, dass du wieder heil da rauskommst. Das alles sind nur materielle Dinge, die man ersetzten kann. Dich nicht!“
„Danke. Das hast du lieb gesagt. Keine Sorge, ich bin niemandes Nutte!“
„Von wo hast du den Mini her und das Oberteil? Sieht geil aus!“, lobt er sie.
„Die habe ich mit Patrick in Paris gekauft! Ich muss jetzt los. Wünsch mir ein gutes Gelingen!“
„Mache ich doch!“, erwidert er und küsst sie zum Abschied auf den Mund.
Dann steigt sie aus und steuert geradewegs auf den Eingang zu.
Eine Viertelstunde zuvor:
Patrick betritt etwas verunsichert das Bordell. Wenn er nicht eine wichtige Aufgabe zu erledigen hätte, würde er sofort wieder gehen.
Wenn das meine Omi wüsste, wo ich gerade bin, wäre sie sichtlich enttäuscht.
Streng genommen bin ich ja auch nicht hier, um Spaß zu haben, sondern wegen Isabel. Ich darf sie hier aber nicht Isabel nennen, sondern nur Tiffany. Niemand darf Verdacht schöpfen, dass wir uns kennen. Ich hoffe, die hat alles gut durchdacht.
Der übergroße Türsteher mustert Patrick streng an und weist ihn an, nach drinnen zu gehen.
Als er hereingeht, hat es am Eingang schon einige Leute, die beim Empfang Sekt trinken.
Eine Frau mittleren Alters kommt auf ihn zu und begrüßt ihn höflich.
„Guten Abend mein Herr. Sie kommen mir nicht bekannt vor. Neu hier?“
Er nickt. „Ja, ich dachte, das hier sei ein Bordell, aber sieht eher, wie ein Musical aus, das heute veranstaltet wird!“, bemerkt Patrick und schaut sich um.
Er hätte leicht bekleidete Frauen erwartet, oder Plakate von halbnackten Frauen an der Wand. Aber hier ist nichts!
Sieht eher aus wie ein Kino.
Bin ich hier überhaupt richtig, oder habe ich mich bei der Adresse geirrt?
Die Dame lächelt ihn verlegen an. „Ja mein Mann ist für die Spätvorstellung verantwortlich, aber heute ist nichts geplant. Vielleicht macht er noch eine geschlossene Gesellschaft. Du bist wegen einer unseren Mädels hier? Ich bin übrigens Elisa!“, stellt sie sich vor.
„Patrick. Ja, ich habe angerufen und um neun einen Termin mit der neuen vereinbart. Tiffany ist ihr Name. Aber erst um 21 Uhr.“
Elisa wird ernst. „Tiffany? Dann bist du etwas früh hier. Nimm doch Platz und warte. Willst du etwas trinken? Bier? Champagner? Eine Cola?“
Er weiß, dass er heute einen klaren Kopf bewahren muss, trotzdem bestellt er sich ein Bier.
Sie notiert seine Bestellung und verlässt den Empfang. Eine junge Frau ist noch hinter dem Tisch und lässt weitere Gäste in das Musical.
Es kommen noch weitere Leute, Patrick schaut etwas nervös die Neuankömmlinge an. Falls Isabel reinkommt, darf ich sie nicht begrüßen. Höchstens ein kurzes Nicken hat sie gesagt. Doch er findet sie nirgends.
Nach einer kurzen Zeit kommt Elisa zurück und kommt direkt auf ihn zu.
„Mein Mann Carsten will dich sprechen. Er sitzt am Tisch 57 auf der rechten Seite. Ist alles nummeriert, kannst es nicht verfehlen!“, sagt sie streng und macht eine freundliche Geste, dass er eintreten soll.
34. Patrick begegnet Carsten
Mit einem mulmigen Gefühl läuft Patrick durch die Reihen. Einige Sitze sind schon besetzt, aber das Musical hat noch nicht angefangen.
Als er bei der 57 ankommt, sitzt Carsten mit zwei Männer an einem Runden Tisch und spielen Poker.
Als Patrick vor dem Tisch stehen bleibt, blickt ihn Carsten prüfend an.
„Du bist Patrick? Setzt dich doch. Spielst du Poker?“, fragt er scheinbar freundlich.
Patrick schüttelt den Kopf. Isabel hat erwähnt, dass es möglich wäre, dass Carsten ihn persönlich sprechen werde. Nicht weil er die Freier vorher kennenlernen möchte, sondern weil er ausdrücklich nach der neuen Tiffany gefragt hatte.
„Nein, Poker ist nicht so meins!“, antwortet Patrick, als er sich an den Tisch setzt.
„Kann ich mir vorstellen. Du bist eher jemand, der an der Spielkonsole zockt! Habe ich recht? Ist nicht schlimm, ist deine Sache!“
„Elisa hat gesagt, du möchtest mit mir sprechen! Um was geht es?“
Carstens blick, wird strenger. Seine Freundlichkeit ist verflogen.
Ich verstehe das nicht, denkt Patrick. Wie kann eine so kluge und intelligente Frau wie Isabel, für jemanden wie Carsten arbeiten wollen? Das ist doch so offensichtlich, dass der nicht sauber ist!
Auch seine Begleiter sehen so aus, als wären sie bei der Mafia. Leute, mit denen man besser keine Probleme haben möchte. In was bin ich da reingeraten?
„Du willst zwei Stunden bei Tiffany buchen, habe ich erfahren. Ist das korrekt?“, unterbricht Carsten seine Gedanken.
Er nickt verlegen. „Ja. Ich habe ihr Profil im Internet gesehen und konnte mich von ihren Bildern gar nicht lösen. Da dachte ich, warum sie nicht einen Abend buchen?“
Carsten legt die Karten auf den Tisch und zündet sich eine Zigarette an.
„Tiffany ist heute leider nicht verfügbar, aber ich kann dir Svetlana geben, sie kommt aus...“ Carsten blickt zu seinem Begleiter. „Woher kommt Svetlana nochmals?“
„Weißrussland“, antwortet dieser.
„Genau, Weißrussland. Außerdem hat sie denselben Körperbau wie Tiffany, ist etwas älter und hat mehr Erfahrung, wogegen Tiffany noch neu und unerfahren ist und noch viel lernen muss!“, erklärt Carsten.
Noch bevor Patrick etwas erwidern kann, wink Carsten Svetlana zu sich.
„Ich denke, das ist nicht das, was ich mir vorstelle. Ich habe mich so auf diese Tiffany eingestellt.“
Isabel hat mir gesagt, dass Carsten vielleicht versuchen würde, mir eine andere Prostituierte aufzu*****en, damit er Isabel alleine hat. Ich darf nicht nachgeben, von dem hatte Isabel am meisten Angst, dass ich nicht stark genug bin. Zum Glück konnte ich sie überzeugen, dass ich sie nicht hängen lassen werde.
„Na mein Süßer. Auf was hast du Lust?“, fragt Svetlana, als sie zu Patrick kommt.
Sie ist nur mit einem Tanga und einem BH bekleidet.
Patrick versteht das alles nicht. Es ist doch ein Musical hier, warum laufen so viele halb nackt hier rum?
Allerdings ist Carstens Stammplatz in einem abgetrennten Bereich, wo nur ausgewählte Gäste reserviert haben.
Er bringt kein Wort heraus. Svetlana ist eine attraktive Frau, etwa Mitte dreißig schätzt er.
Sie setzt sich auf seinen Schoss und nimmt seine Hand und reibt es an ihre Brust.
„Gefällt es dir?“, fragt sie lustvoll. „Wenn ja, können wir beide im Zimmer ungestört sein!“
Er merkt, dass Svetlana reichlich ******* ge******n haben muss, was ihm Übelkeit bereitet.
„Nett danke. Aber kein Bedarf!“, erwidert Patrick entschlossen.
„Bist du dir sicher?“, fragt Carsten, der das Ganze mit angesehen hatte.
„Ja. Ich habe mich zu sehr auf Tiffany eingestellt. Ich mag es, wenn sie noch unerfahren sind!“
Etwas verärgert, steht Svetlana auf. „Schade. Da verpasst du aber was!“, behauptet sie abweisend.
„Wie gesagt. Tiffany ist heute nicht verfügbar. Tut mir leid. Entweder nimmst du eine andere oder gehst wieder!“, erklärt Carsten die Situation.
Patrick nimmt aus dem Rucksack einen Umschlag und überreicht es ihm.
„Was ist das?“, möchte er wissen.
„Die Bezahlung für heute Abend. Im Internet steht, dass Tiffany heute verfügbar ist!“ Patrick ist selber überrascht, wie entschlossen er gerade mit Carsten geredet hat.
Er blickt Patrick streng ins Gesicht, dann öffnet er den Umschlag und zählt das Geld.
„Für das Geld bekommst du auch zwei Muschis. Ich mache dir einen Vorschlag. Zwei Muschis für drei Stunden für das Geld. Haben wir einen Deal?“
„Deal. Du hast mich überredet. Aber eine Muss Tiffany sein!“
Carsten versucht, seine Wut zu unterdrücken. „Hör zu, langsam habe ich keine Geduld mehr. Nimmst du jetzt mein Angebot an oder nicht?“
Patricks Herz klopft immer schneller. Bin ich jetzt zu weit gegangen? Ich hoffe, es klappt. Was mache ich, wenn er mich nicht zu Isabel lässt?
Carstens Telefon klingelt.
Nach einem kurzen Telefonat legt er auf und blickt ihn erneut an.
„Ok, du bekommst Tiffany, aber nur unter einer Bedingung! Du wirst mit ihr alles machen. Kehlenfick. Arschfick. Du hast bestimmt eine Kamera auf dem Telefon, oder? Fessle sie, verbinde ihr die Augen. Es hat Peitschen im Zimmer. Handschellen, alles Mögliche. Du kannst sie auch ankacken oder anpissen. Wenn du das alles machst und mir die Bilder zeigst, bekommst du einen ordentlichen Rabatt. Und noch was. Ich will nicht, dass du diese Schlampe sanft behandelst. Nur dann kannst du zu Tiffany. Verstanden?“
Umso länger Carsten geredet hat, umso lauter wurde er. Beim letzten Satz hat er Patrick fast angebrüllt.
Er bringt nur ein ängstliches Nicken zustande, seine Selbstsicherheit, hat er in Sekunden zunichte gemacht.
„Gut!“, knurrt Carsten und beruhigt sie ein wenig. „Bleib hier sitzen und bestelle dir etwas. Ich bin gleich zurück!“
Isabel wird gedemütigt
Eine Viertelstunde früher:
Isabel hat Patrick knapp verpasst. Sie zögert, als sie das Bordell betritt. Der Türsteher macht ein breites Lächeln und lässt sie wortlos durch.
Ich bin nicht begeistert von dem, was ich jetzt ***, aber ich hoffe, dass danach alles vorbei ist! Ich hoffe, Patrick hat nicht klein beigegeben, er wird wahrscheinlich mit Carsten gesprochen haben.
Hinter dem Tisch kann sie Elisa erkennen und eine junge Frau, die sich um die Gäste kümmert. Daneben steht ein muskulöser Mann, der für die Sicherheit zuständig ist.
Es hat einige Leute beim Empfang, die auf ihren Eintritt warten. Elisa bemerkt Isabel sofort und kommt geradewegs mit einem gespielten Lächeln auf sie zu.
„Hallo Tiffany. Schön, dass du hier bist. Ich war mir nicht sicher, ob du wirklich hier aufkreuzt, als Carsten es mir erzählt habe. Fühl dich hier wie zu Hause!“
Sie mustert Isabel von Kopf bis Fuß an. „Hübsch siehst du aus in diesem Top und diesem Mini. Dreh dich um!“, befiehlt sie streng.
Isabel dreht sich um. Ihre Nervosität hat nicht nachgelassen. Sie fängt an zu zittern.
„Toller Arsch. Wie bereit zum Ficken. Zieh dich aus, du brauchst die Kleider hier nicht!“
„Vor allen Leuten hier?“, fragt sie perplex und schaut sich um.
„Du musst dich nicht verstecken. Zieh dich aus, sonst wird Sergei da drüben dir aus deinen Klamotten helfen. Und der wird nicht sanft mit dir umgehen!“, droht Elisa und zeigt auf den Mann, den Isabel vorhin gesehen hat.
Er schaut bedrohlich zu den beiden, bewegt sich aber keinen Millimeter.
Isabel zögert, als sie mit den Händen an ihr Top greift.
„Los mach schon!“, weist Elisa sie ungeduldig an.
Dann zieh sie ihr Top aus und gleitet es zu Boden.
„Jetzt dein Mini und deine Unterhose. Dein BH ist am Schluss dran!“
Isabel schaut sich verunsichert um. Einige Männer sowie Frauen blicken dem Schauspiel zu.
„Na mach schon! Brauchst du wirklich Hilfe?“, kommt es unfreundlich von Elisa.
Dann zieht Isabel ihren Mini aus und steckt mit zwei Finger auf je einer Seite ihres Slips, ohne es runterzuziehen.
Elisa wartet ungeduldig, nach einigen Sekunden zieht Isabel ihren Slip runter.
Es kommen schon die ersten Pfiffe von den Männern, als sie entblößt vor allen steht.
„Deinen BH jetzt. Die Kleider kannst du hierlassen. Die bekommst du wieder zurück. Dann bringe ich dich auf dein Zimmer!“, erklärt ihr Elisa den Ablauf.
Schnell öffnet sie auf der Rückseite den Verschluss ihres BHs und gleitet ihn ebenfalls zu Boden.
„Geile Euter!“, lobt ein Besucher.
„Darf ich mal anfassen?“, fragt ein anderer.
Isabel verdeckt mit dem rechten Arm ihre Titten und mit der linken Hand verdeckt sie ihren Scham.
Elisa schaut den Mann prüfend an, der Isabel gerade angesprochen hat.
„Natürlich dürfen Sie das. Nehmen Sie Tiffanys Klamotten, dann gehen wir nach oben!“, weist Elisa den Mann an. Isabel schätzt ihn etwa um die 40 Jahre. Ohne besondere Merkmale. Sieht eher aus wie ein Bauarbeiter oder LKW-Fahrer.
Er scheint überrascht zu sein und lächelt Isabel ins Gesicht. Sie kann schon seine Vorfreude erkennen, es bald mit ihr treiben zu können.
„Nimm deine Handtasche. Dann gehen wir nach oben!“, befiehlt sie.
Kaum hat sie die Handtasche genommen. Packt Elisa sie unsanft am Arm und zerrt sie nach oben.
„Du tust mir weh!“, zischt Isabel sie an.
„Das ist dein geringstes Problem! Heute Abend ist geschlossene Gesellschaft hier. Es kommen noch einige Leute und du wirst die Hauptattraktion sein!“, entgegnet sie abweisend und betritt mit Isabel das große Zimmer.
Der Mann ist beiden gefolgt. Dann nimmt Elisa ihre Klamotten unter den Arm.
„Meine Kleider! Ich habe keinen Ersatz dabei!“
„Die bekommst du zurück, wenn du fertig gevögelt hast. Du wirst alles mit dir machen lassen. Da eine ich wirklich alles. Kapiert? Du bist nicht hier, um Fragen zu stellen. Carsten wird bald kommen. Solange bediene diesen Herrn hier, er scheint schon ganz geil auf dich zu sein!“
Dann möchte sie das Zimmer verlassen, um beide alleine zu lassen.
„Wollen sie nicht zusehen? Ich stehe darauf!“, fragt der Mann als er seine Hose entledigt.
Elisa schaut ihn fragend ins Gesicht, nickt dann. „Ich schaue nur zu, ob sie es richtig macht. Ich mache nicht mit!“, antwortet sie streng und dreht sich zu Isabel um.
„Zieh die Dessous an, die auf dem Bett liegen. Dann setzt dich hin!“
Schnell hat sie die Dessous angezogen und schaut danach kurz auf sich herab.
Alles durchsichtig, ihre Muschi und ihre Nippel sind vage zu erkennen.
Gerne würde ich jetzt gehen. Wann kommt endlich Patrick? Ich hoffe, er konnte Carsten überzeugen, sonst brauche ich einen anderen Plan. Außerdem muss ich mich noch bei Tom melden!
Der Mann zieht seine Unterhose runter und kommt auf die sitzende Isabel zu und streckt ihr seinen noch schlaffen Schwanz vors Gesicht.
„Los, saug daran!“, befiehlt er.
Ungläubig schaut sie auf seinen behaarten und unbeschnittenen Penis dann blickt sie zu Elisa. „Muss er nicht bezahlen?“
„Du stellst keine Fragen, habe ich dir vorher erklärt. Auf was wartest du noch? Nimm ihn in den Mund und lutsch ihn steif!“, zischt sie Isabel an.
Dann widmet sich Isabel seinem Schwanz und fängt ihn an zu wichsen.
Der ist etwa so lang oder sogar noch länger als den Schwanz von Patrick. Aber dieser ist viel breiter, sicher vier Zentimeter!
„Auf was wartest du?“, fragt Elisa ungeduldig und schaut sie bedrohlich an.
Mit der Zunge berührt sie seine Eichel. Doch bevor sie ihn weiter verwöhnen kann, streckt er seinen inzwischen steifen Schwanz in den Rachen und packt an ihren Hinterkopf und fickt sie regelrecht in den Mund.
Isabel versucht, sich noch zurückzuziehen, aber er drückt weiter. Bei jedem Stoß drückt er sein Glied weiter in ihren Rachen.
Auch wenn sich Isabel inzwischen daran gewöhnt hatte, muss sie würgen, vor allem weil es für sie zu unvorbereitet kam.
„Nimm alles in den Mund!“, weist Elisa sie darauf hin.
Isabel reagiert nicht auf ihre Worte. Sie befürchtet zu ersticken, wenn er noch weiter drückt.
In diesem Moment drückt er fester zu, doch bevor er alles reinschieben kann, kommt Carstens ins Zimmer.
„RAUS HIER!“, brüllt er den Mann an, der sich erschrocken umdreht.
„Ich bin noch nicht fertig. Die ist so...“
„RAUS HIER“, wiederholt Carsten die Worte diesmal bedrohlicher.
Enttäuscht zieht er seinen Schwanz zurück und zieht seine Hose hoch.
Isabel keucht auf, als sie wieder normal atmen kann. Panisch blickt sie zu Carsten, der sie hasserfüllt anstarrt.
„Ich geh dann mal“, sagt der Mann und erwartet eine Reaktion. Doch Carsten beachtet ihn gar nicht, als er das Zimmer verlässt.
Elisa möchte ebenfalls das Zimmer verlassen.
„Du bleibst hier!“, weist Carsten seine Frau an.
Sie schließt die Zimmertür und geht zu Isabel, die entsetzt noch auf dem Bett sitzt.
Ihr Hals schmerzt immer noch. Ihr Rachen ist etwas geweitet. Gerne würde sie was trinken, aber Carsten scheint das kaum zu interessieren.
„Hast echt Mut, hier aufzukreuzen. Schön, dass du hier bist! Kannst es ja kaum erwarten, Schwänze zu befriedigen!“, sagt er höhnisch.
Dann packt er sie unsanft an den Haaren, sodass Isabel aufschreit.
„Geh auf alle Viere auf das Bett mit dem Kopf zur Wand! Dann zieh deine Dessous runter und spreiz deine Beine!“, brüllt er sie an.
„Bitte nicht!“, fleht sie. „Du hast gesagt, dass du mir nichts tun wirst!“
Drohend kommt er ganz nah an sie. Sie befürchtet, dass sie eine schallende Ohrfeige kassieren wird. Doch zu ihrer Überraschung hält er sich zurück.
„Tu was ich dir sage!“, schnaubt er sie an.
Isabel geht auf alle Viere aufs Bett und blickt zur Wand.
Sie bekommt Panik, sie zittert am ganzen Körper.
Elisa bemerkt dies und streichelt ihr sanft über den Rücken, ohne was zu sagen.
Carsten positioniert sich hinter Isabel und öffnet ihre Pobacken. Ohne Vorwarnung dringt er mit dem rechten Daumen in ihre After. Isabel zuckt zusammen.
Er spürt, wie sie zittert, er genießt es förmlich, sie zu demütigen. Er macht ein breites Grinsen, auch wenn es Isabel nicht sehen kann.
Als Isabel spürt, wie er auch mit dem linken Daumen in ihr eindringen möchte, macht sie eine abweisende Handbewegung.
„Hör auf, bitte!“, wimmert sie, als Carsten nicht von ihr loslässt.
„Ich *** auch alles, was du willst!“
„Das wirst du. Einen Analplug hast du auch nicht reingetan, wie ich dir befohlen habe. Ich habe eine bessere Idee“, erwidert er und zieht seinen Daumen zurück.
Er geht zum Schrank und öffnet ihn.
Isabel macht einen kurzen Blick zur Seite, um zu sehen, was er rausnimmt, kann aber nichts erkennen in dieser Position. Dann dreht sie sich komplett um.
„Habe ich dir gesagt, dass du dich umdrehen sollst? Schau wieder an die Wand, sonst binde ich dich an, dann bleibst du für den Rest der Woche so!“, droht er, als er bemerkt wie Isabel sich umgedreht hatte.
Schnell schaut sie wieder zur Wand. Ihre Angst steigert sich von Minute zu Minute.
„Carsten, tu das nicht! Ich bitte dich. Das letzte Mal musstest du zwei Jahre ins Gefängnis deswegen. Isabel hat nachher einen Kunden. Du willst die Ware doch nicht vorher beschädigen?“, fragt Elisa aufgebracht.
Er kommt wütend zu seiner Frau und packt sie mit zwei Finger unsanft an die Wangen.
„Hör zu, mein Weib. Misch dich nicht in diese Angelegenheit ein“, antwortet er drohend und lässt sie los.
Elisa selbst ist schockiert über das Verhalten ihres Mannes, so etwas kam bei Carsten nicht oft vor, nicht bei Elisa!
Er denkt kurz nach. „In Ordnung. Verschieben wir das auf später!“, brummt er und stellt den Gegenstand wieder zurück in den Schrank.
„Was schaust du mich so an? Schau wieder an die Wand!“, zischt er Isabel an.
Zitternd schaut sie wieder an die Wand und schließt die Augen.
Er zieht seine Hose runter und positioniert sich hinter Isabel.
Sie atmet doppelt so schnell wie gewöhnlich, ihr Herz schlägt immer schneller.
Sie befürchtet schon, dass Carsten sie jetzt übelst *********igen wird, als sie seine Eichel an ihren Schamlippen spürt.
Plötzlich klopft es mehrmals an der Tür.
„GERADE KEINE ZEIT“, schreit Carsten.
Dann klopft es nochmals.
„Verflucht. Was soll das?“
Dann öffnet sich die Tür und ein kräftiger Mann steht vor der Tür. Er hat lange schwarze Haare und ein aggressives Erscheinungsbild. Auffällig sind seine Tränen Tattoos an seinem linken Auge.
„Habe ich dir gesagt, dass du hereinkommen kannst, Thorsten?“, zischt Carsten ihn an.
„Dimitri und seine Leute warten unten. Er ist stinksauer auf dich, wegen der letzten Lieferung!“, antwortet Thorsten kalt. „Anscheinend war die Ware nicht gut!“
„Ich komme in ein paar Minuten. Ich muss da noch was erledigen!“
„Dimitri wartet nicht gerne. Du kennst ihn!“, weist Thorsten ihn darauf hin.
„Na schön. Ich komme jetzt!“, knurrt Carsten.
„Hast nochmals Glück gehabt, Schlampe. Aber keine Sorge. Wir werden es später zu Ende bringen!“, flüstert er Isabel drohend ins Ohr.
Dann zieht er seine Hose hoch und verlässt das Zimmer.
Elisa hat kein Wort mehr gesagt, als ihr Mann sie unsanft behandelt hat.
„Zieh deine Sachen wieder an. Ich schicke dir den ersten Freier hoch!“
Mit diesen Worten verlässt sie ebenfalls das Zimmer und verschließt die Tür hinter sich und lässt Isabel alleine zurück.
Isabel in den Klauen von Carsten
Zehn Minuten später öffnet Elisa die Tür und betritt zusammen mit Patrick das Zimmer.
Isabel sitzt eingeschüchtert auf dem Bett und hat ihre Beine zusammengezogen und umklammert sie fest.
„Das ist dein erster Freier. Zwei Stunden lang kann er dich ficken, bumsen, ankacken, fesseln, auspeitschen. Alles, was er will. Es hat genügend Sexspielzeuge im Schrank!“, sagt sie barsch und zeigt mit dem Finger zum Schrank.
Patrick würde gerne was sagen, aber er will warten, bis Elisa verschwunden ist.
„Soll ich zusehen, oder willst du mit der Schlampe alleine sein?“
„Ich würde gerne mit Tiffany alleine sein, wenn das in Ordnung ist!“, antwortet Patrick mit schüchterner Stimme.
„Na schön. Er darf dich auch aufnehmen Tiffany, also mit der Handykamera!“
Kaum hat sie das gesagt, verlässt sie das Zimmer und lässt beide alleine.
Isabel blickt bedrückt zu ihm hoch. Ihr Gesicht ist ganz feucht von den Tränen.
„Isabel, was ist los?“, fragt er fürsorglich und kommt schnell auf sie zu.
Als er bei ihr ankommt, ist sie aufgestanden und umklammert ihn fest.
„Bitte Patrick. Lass mich nicht alleine“, seufzt sie leise in sein Ohr.
Gerne würde er sie begrapschen, aber er befürchtet, dass es ein ungeeigneter Zeitpunkt ist, auch wenn er eigentlich deswegen im Zimmer ist.
„Ich lasse dich nicht alleine, Isabel. Ich helfe dir, das habe ich dir doch versprochen!“, antwortet er und umklammert sie ebenfalls.
„Nicht so laut. Vielleicht hat Carsten hier Kameras oder Mikrofone installiert. Ich traue ihm alles zu! Hier bin ich Tiffany, vergiss das nicht!“, sagt sie Leise ohne sich von ihm zu lösen.
Ihr Duft ist einfach traumhaft, ist mir so intensiv noch gar nie aufgefallen, denkt Patrick und zieht sich etwas zurück und schaut ihr tief in die Augen.
Er hätte stundenlang so verweilen können, aber er weiß, dass die Zeit knapp wird.
„Hast du geweint? Was ist passiert? Was hat dieser Carsten mit dir gemacht?“, fragt er erschüttert.
„Ich will nicht darüber sprechen. Wir müssen hier verschwinden, und zwar sofort!“, erwidert sie panisch.
„Und die Kameras? Ich habe alles hier im Rucksack. Sogar Ersatzklamotten!“, fragt er und stellt den Rucksack auf den Boden und sucht die Kameras.
„Okay, aber schnell. Ich will her, weg bevor er zurückkommt!“
„Verstehe ich. Ich will dich nicht so sehen. Setzt dich aufs Bett. Ich installiere unterdessen die Kamera!“, weist er sie an und nimmt eine Kamera aus dem versteckt.
Sie nickt betrübt und setzt sich auf das Bett. Sie ist noch völlig aufgedreht, als dass sie sich jetzt um die Installation von den Kameras konzentrieren könnte.
Mit einem gequältem Gesicht schaut sie Patrick an, als er sich gerade an die Arbeit machen will, doch dann klopft es an der Tür.
Schnell legt Patrick die Kamera wieder zurück.
„Wer ist da?“, ruft er nervös. Nachdem er Isabel so gesehen hatte, fühlt er sich in diesem Bordell nicht mehr wohl und möchte es so schnell wie möglich hinter sich bringen.
„Elisa! Kann ich kurz hereinkommen, oder störe ich gerade?“, möchte sie wissen.
Er blickt kurz zu Isabel, die ihm nur kurz zustimmen zunickt.
„Klar, komm herein!“, antwortet er und schließt schnell seinen Rucksack.
Als Elisa das Zimmer betritt, blickt sie als Erstes zu Isabel. „Du bist immer noch angezogen? Was habt ihr bis jetzt gemacht?“, fragt sie verwundert.
„Tiffany war etwas durch den Wind. Ich musste sie zuerst etwas beruhigen. Was ist passiert?“, fragt Patrick.
„Meinungsverschiedenheiten!“, antwortet Elisa, ohne den Blick von Isabel anzuwenden.
„Ist es bei allen Frauen so, dass man sie zuerst beruhigen muss?“, hackt Patrick nach und bereut eine Frage sofort als er sie gestellt hatte, den an Elisas blick kann er erkennen, dass er sich auf dünnem Eis begibt.
„Treib es nicht zu weit. Allerdings ist es genau der Grund, warum ich nochmals gekommen bin. Ich glaube, Tiffany ist noch nicht bereit dazu heute mit dir zu vögeln. Ich kann dir die Frau von nebenan geben. Debbie ist ihr Name, sie macht auch alles, was du von ihr verlangst. Tiffany bietet das alles noch nicht an. Und mache dir ihretwegen keine Sorgen, Carsten wird vorbeikommen und sich fürsorglich um Tiffany kümmern!“, erwidert Elisa und schaut Patrick das erste Mal an, seit sie ins Zimmer gekommen ist.
Er fühlt sich immer unsicherer, der Blick von Elisa macht es ihm nicht einfacher.
„Keine Sorge. Das ist genau, worauf ich stehe. Eine noch etwas unerfahrene Frau. Das ist perfekt!“, verkündet er und befürchtet, dass er zu stottern anfängt.
Elisa macht einen ernsten prüfenden Blick, nickt dann aber. „Von mir aus!“
Er atmet vor Erleichterung tief durch. „Danke. Keine Sorge. Ich werde alles machen, was Carsten mir gesagt hat!“
„Das will ich auch hoffen!“, sagt Elisa und möchte das Zimmer verlassen.
Bevor sie geht, schaut sie nochmals kritisch zurück.
„Wir fangen dann mal an. Isabel freut sich bestimmt schon darauf, oder?“, fragt er lächelnd und schaut zu Isabel.
Sie macht große Augen, als könnte sie nicht glauben, was sie gerade gehört hatte.
„Isabel?“, fragt Elisa ungläubig. „Ihr kennt euch?“
Patrick glaubt, dass ihm kurz das Herz stehengeblieben ist.
„J-ja. Äh... N-nein“, stottert er und fühlt sich hilflos überfordert.
„CARSTEN, KOMM SOFORT HER. ISABEL WOLLTE UNS HINTERGEHEN!“, schreit Elisa durchs ganze Haus und rennt den Flur entlang.
Er schaut panisch zu Isabel, die ihn voller Furcht anstarrt.
„T-tut mir l-leid“, stottert er nochmals.
„Wir müssen verschwinden, und zwar sofort!“, brüllt ihn Isabel hysterisch an und zieht, so schnell sie kann ihre Ersatzklamotten an, die Patrick ihr gegeben hatte.
Er wartet schon bei der Tür auf sie, als sie ihre Jeans hochzieht.
„Wir müssen los! Schade wegen der Kameras!“, sagt er, als Isabel zu ihm rennt.
„Wir können uns nachher unterhalten, als Erstes müssen wir weg, und zwar sofort!“, weist sie ihn an.
Er rennt voraus, Isabel direkt hinter ihm.
In diesem Moment öffnet sich eine Tür auf der linken Seite und Isabel prallt frontal mit einer Dirne zusammen. Beide verlieren das Gleichgewicht und fallen auf den Fußboden.
Isabel schreit auf, da sie befürchtet, etwas verstaucht zu haben, sie versucht, sich aufzurappeln, und hebt ihren Kopf. Sie sieht etwas verschwommen, wie Patrick bei der Treppe steht und sie überfordert anschaut.
Warum kommt er nicht zu mir und hilft mir hoch? Fragt sie sich selbst.
In diesem Moment spürt sie eine Bedrohung. Jemand steht hinter ihr, aber sie kann ihn nicht erkennen.
„Guter versucht, Schlampe!“, knurrt eine rauchige Stimme sie an.
Bevor sie sich umdrehen kann, um zu sehen, wer es ist, spürt sie wie diese Person, sie mit dem Fuß kräftig auf den Boden drückt, damit sie nicht mehr aufstehen kann.
Sie wehrt sich wie ein Löwe, doch vergebens. Der Druck wird immer stärker.
„Jetzt haben wir dich!“
(Ich hoffe, Euch hat dieses Kapitel gefallen. Ich weiß diesmal hat es sich weniger erotisch zugetan, aber das wird sich in Teil 10 schnell ändern!
Danke Sandra -Sandy_dev - für deine anregende Gespräche)
Isabel hatte eine unruhige Nacht. Erst nach zwei Stunden konnte sie einschlafen. Das alles belastet ihr zu sehr.
Sie schaut auf die Uhr. Bald 9 Uhr.
Als sie am Morgen aufsteht, schaut sie auf ihr Smartphone.
Eine neue Nachricht von Tom.
Hallo meine liebe. Gut geschlafen? Wann sehen wir uns wieder? Hast du heute Zeit? Zum Glück habe ich keinen Besuch mehr bekommen von diesen Typen. Es sind zwar noch einige Drohungen gekommen, aber auch die haben jetzt nachgelassen! Geht es dir gut?
Gruß dein Tom
Erst als sie sich im Bad frisch gemacht hatte und einen Kaffee zubereitet hat, setzt sie sich an den Küchentisch und schreibt ihm zurück.
Hallo Tom
Bei mir soweit alles klar. Meine Wohnung steht noch. Ich werde heute Carsten treffen. Wenn du möchtest, treffen wir uns so gegen 12 Uhr am Flughafen. Geht das in Ordnung?
Soll ich Tom wirklich mitnehmen? Er kann sich auch im Hintergrund aufhalten.
Am Flughafen? Warum das? Wohin willst du gehen?
Sie schreibt zurück.
Nirgends. Wir treffen uns nur da. Ich muss dir etwas Wichtiges mitteilen.
In diesem Augenblick kommt Meike in die Küche und schaut sie müde an.
„Hallo Isabel. Schon wach? Ich musste das, was du mir gestern erzählt hast, zuerst verarbeiten. Ich weiß nicht, ob ich mit dem Klarkommen werde“, sagt sie und macht sich ebenfalls einen Kaffee.
„Guten Morgen. Was meinst du damit?“, fragt Isabel unsicher.
„Ich will keine Schlampe als beste Freundin haben. Du kannst tun, was du willst. Aber ich will damit nichts zu tun haben!“, verkündet sie streng.
Isabel weiß nicht, was sie dazu sagen soll.
„Was heißt das konkret? Du bist meine beste Freundin. Wir können über alles reden!“
Meike schaut sie emotionslos an. „Ich denke, es ist besser, wenn du gehst.“
Isabel schaut bedrückt auf ihr Telefon.
Ich werde da sein. Bis dann.
Gruß Tom
„Du willst mich deswegen rauswerfen? Was ist so schlimm daran?“, möchte Isabel wissen und schaut ihr in die Augen, doch Meike weicht aus.
„Geh einfach!“, kommt es abweisend von Meike.
Mit dieser Reaktion hat Isabel definitiv nicht gerechnet, dass sie verwundert ist, oder nicht begeistert, damit war sie gefasst, aber nicht, dass Sie Isabel einfach aus dem Haus wirft.
Als Isabel in ihrem Auto sitzt, kullern Tränen über ihre Wangen. Verzweifelt legt sie den Kopf auf das Lenkrad und macht keinen Wank.
Habe ich gerade meine beste Freundin verloren? Weil ich mich prostituiere? Ist das nicht etwas übertrieben? Ich meine, Meike hat auch sehr viele Männer gehabt in ihrem Leben. Nicht wegen des Geldes. Aber warum eine solche Reaktion?
Vielleicht braucht sie einfach Zeit, um das Ganze zu verarbeiten.
In diesem Augenblick klingelt ihr Telefon.
Sie kramt ihr Smartphone aus der Tasche und schaut auf das Display.
Patrick!
„Guten Morgen, Isabel. Gut geschlafen?“, fragt er freundlich.
„Guten Morgen. Nein, schrecklich!“, antwortet sie betrübt.
„Was ist los?“
„Ich möchte nicht darüber reden. Gibt es was Neues?“
„Ja. Ich versuche, dich heute zu buchen, wie du es mir erklärt hast. Ich hoffe, es klappt“, verkündet er ihr.
„Schön“, erwidert sie leise. „Bitte nimm noch ein paar Ersatzwäsche mit. Falls ich welche benötige, ja? Was sagt deine Großmutter dazu?“, fragt sie, nicht aus Neugier, eher um auf andere Gedanken zu kommen nachdem, was bei Meike vorgefallen ist.
„Meine Omi darf davon nichts erfahren“, sagt er und denkt kurz nach. „Obwohl wenn ich ihr sagen würde, dass ich deinetwegen in dieses Bordell gehe, würde sie es sicher verstehen. Du weißt ja, ihrem Lieblingsneffen kann sie...“
„Hör auf damit!“, unterbricht ihn Isabel. „Diesen Spruch hast du schon mehrmals gesagt und er wird langsam langweilig. Außerdem ergibt er keinen Sinn!“
„Keinen Sinn?“, fragt er verunsichert.
„Ja, keinen Sinn. Es ist deine Großmutter. Folglich wärst du Ihr Lieblingsenkel, aber niemals Ihr Lieblingsneffe. Es sei denn, es ist deine Tante, was ich allerdings bezweifle. Warum sagst du das dauernd?“, schnaubt sie ihn an.
Einen Moment kommt gar nichts von Patrick.
„Bist du wegen irgendetwas sauer? Meine Omi sagt immer, ich sei Ihr Lieblingsneffe!“
„Ist aber nicht korrekt!“, erklärt sie ihm. „Ich bin nervös wegen heute Abend. Ich bin etwas verunsichert, ob ich alles richtig mache!“
Die Sache mit Meike will Isabel ihm nicht erklären, auch wenn es ihr sehr nahe geht.
„Kann ich verstehen. Ich packe alles ein, was du mir gesagt hast!“
„Danke. Tut mir leid wegen vorhin. Ich muss mich etwas ablenken. Kann ich wirklich auf dich zählen? Es ist wirklich wichtig!“, hackt sie nach.
„Immer. Du hältst auch ein, was du versprochen hast?“, fragt er, obwohl er die Antwort kennt.
„Immer. Wie sehen uns später!“, verabschiedet sie sich von ihm.
---
Als Isabel um 12 am Flughafen ankommt, wartet Tom bereits in einem Restaurant auf sie.
Er steht auf und kommt mit einem Lächeln auf Isabel zu, dann küsst er sie innigst auf den Mund.
Das kommt so plötzlich, dass sie ihn danach fragend anschaut. „Wir sind kein Paar, Tom! Lass das!“
„Ich hatte dich ein paar Tage nicht gesehen und so vermisst“, rechtfertigt er sich.
„Trotzdem. Auch schön dich zu sehen. Wir müssen uns unterhalten!“, sagt sie, um direkt auf den Punkt zu kommen.
Sie erklärt Tom ihren Plan und wie er ihr dabei helfen kann.
Er schaut sie bedrückt an. „Und du meinst, das funktioniert? Scheint mir sehr riskant zu sein“, meint er zögerlich.
„Riskant ist es auch, nichts zu tun. Du hast die einfachste Aufgabe. Du musst nur im Auto auf mich warten und falls ich mich nach einer gewissen Zeit nicht mehr melde, wirst du meinen Kollegen bei der Polizei anrufen. Er ist schon bereits informiert. Machst du das für mich?“
Er schaut ihr tief in die Augen, dann nickt er. „Für dich immer. Trotzdem bin ich nicht begeistert von diesem Vorschlag!“
„Ich will und ich werde auch nicht, die Nutte von diesem Carsten werden. Ich muss beweise sammeln, darum werde ich scheinbar darauf eingehen. Wenn ich einmal in seinen Klauen bin, wird es schwierig wieder da rauszukommen!“, erwidert sie streng.
„Aber Leonie hat es doch auch geschafft? Warum konnte sie einfach aussteigen? Carsten scheint mir nicht jemand zu sein, der seine Frauen einfach gehen lässt!“, meint Tom und nimmt einen Schluck Kaffee.
„Ich weiß nicht. Ich werde Carsten darauf ansprechen. Er soll nachher kommen“, verkündet sie und schaut sich um.
Es hat nicht viele Menschen heute um diese Zeit am Flughafen, aber trotzdem genug, um sich sicher zu fühlen.
„Und wenn Carsten dir etwas antut, während ich im Auto warte?“
„Patrick wird mich als Erstes buchen. Er ist das erste Mal in einem Bordell und wird mich zwei Stunden mieten. Solange habe ich Zeit, die Kameras zu installieren und von dort zu verschwinden. Carsten wird kaum seine Frauen vorher **********n, bevor sie zu einem Freier müssen. Schon gar nicht zu einem Neukunden wie Patrick! Ich weiß, es ist riskant, aber ich muss das erledigen!“, erklärt sie ihm den Plan.
Tom atmet tief durch. „Was willst du mit den Kameras erreichen?“
„Ich will nur Carsten aufnehmen, um zu sehen und um zu beweisen, wie er seine Frauen behandelt. Ich denke, das wird mir nicht gefallen!“
„Ich werde dich unterstützen. Auch bei deinen Ermittlungen gegen Carsten!“, sagt er, auch wenn er nicht überzeugt ist davon.
Zum ersten Mal, seit sie am Flughafen sind, lächelt sie ihm ins Gesicht. „Freut mich, dass ich auf dich zählen kann!“
---
Nach dem Gespräch wartet sie bis 14 Uhr. Die Zeit geht schneller vorbei, als ihr lieb ist.
Sie wartet im selben Restaurant, in dem sie mit Tom war. Er ist allerdings schon gegangen, um noch einige Sachen vorzubereiten, auch hat sie ihm zur Sicherheit, noch Patricks Nummer gegeben.
Zehn Minuten früher als erwartet, bemerkt sie, wie Carsten mit zwei Männern das Flughafengebäude betreten. Inzwischen sind mehr Leute hier, was sie allerdings nicht weniger nervös macht.
Carsten schaut sich um und findet sie schnell. Dann kommt er geradewegs auf Isabel zu. Die anderen zwei Männer bleiben kommen aber nicht mit.
Noch auffälliger könnten sie nicht auftreten, man merkt schon, dass Sie nichts Gutes im Sc***de führen. Immerhin sind sie nicht mit Carsten mitgekommen.
„Du hast echt Mut, mich um ein Treffen zu bitten!“, sagt Carsten mit einer rauchigen Stimme, als er neben ihr Platz nimmt.
„Ich bin auch nicht begeistert davon, aber so wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen!“, erwidert sie streng und schaut ihn kurz an.
Sein Blick ist nicht wütend, sondern eher verachtend.
„Da sind wir mal einer Meinung. Du weißt schon, dass du dir eine Menge Ärger eingebrockt hast?“
„Habe ich erfahren. Es geht um Leonie, nicht wahr?“
Er nickt. „Genau. Es ist deine Schuld, dass sie nicht mehr für mich arbeitet!“, antwortet er kalt.
Auch wenn sein Blick vorher verachtend war, merkt Isabel, dass er immer zorniger wird.
„Warum das denn? Das ist nicht meine Schuld. Leonie kann das machen, was sie will. Das ist mein Beruf, dem nachzugehen, wenn ich den Auftrag bekommen habe!“, versucht sie ihn zu überzeugen.
„Mir egal, was du machst und wie du deine Arbeit erledigst, solange das nichts mit mir zu tun hat. Wegen deines beschissenen Auftrages fehlt mir jetzt Geld, und Leonie war meine beste Nutte!“, zischt er sie wütend an.
Als der Kellner kommt und seine Bestellung aufgeben möchte, wink ihn Carsten nur abweisend zur Seite.
„Da kann ich nichts daran ändern. Aber wir müssen eine Lösung finden. Ich will, dass dieses Theater aufhört!“, erwidert Isabel und versucht, die Kontrolle zu behalten.
Ich hoffe, das war kein Fehler mich mit Carsten zu treffen. Aber irgendetwas musste ich tun.
„Du hast dich sicher schon auf das Gespräch vorbereitet!“, meint er und schaut sie emotionslos an.
„Ja, habe ich!“, verkündet sie ihm.
„Das wäre? Du weißt genau, was ich von dir will!“
„Du willst, dass ich für dich arbeite. Als Ersatz für Leonie! Oder?“, fragt sie unsicher.
Ihr Herz fängt an zu klopfen, ihr wird die ganze Unterhaltung unangenehm, aber sie weiß, dass sie das hinter sich bringen muss.
„Ersatz? Ersatz für Leonie? Sie zu ersetzten wird schwierig. Die Frau hat alles gemacht. Und da meine ich wirklich alles. Sie hat sich sogar anpissen und ankacken lassen und du bringst nicht mal ein gewöhnlicher Deepthroat zustande!“, brüllt er sie laut an.
Isabel zuckt zusammen, sie spürt wie einige Leute Sie anstarren.
Doch Carsten scheint das nicht zu interessieren.
Carsten wird immer wütender, Isabel befürchtet, dass er trotz allen Leuten hier, handgreiflich werden könnte. Doch er hält sich zurück.
Sie bemerkt, wie auf dem Platz neben ihr, ein älteres Pärchen sitzt und sie vorwurfsvoll anschauen. Isabel wird ganz rot im Gesicht vor Scham.
„I-ich kann es üben“, stottert sie ängstlich.
„Wirst du auch. Weißt du, wie viel Geld du mir mit deinen Ermittlungen gekostet hast?“
Sie schüttelt ablehnend den Kopf. „Und was jetzt?“
Carsten versucht, sich etwas zu beruhigen. „Auch wenn du Leonie nicht ersetzten kannst, wirst du trotzdem für mich arbeiten. Um deine Schulden zu begleichen. Oder, du kaufst dich frei. Das wird aber nicht günstig, das kann ich dir versichern!“
„Freikaufen?“, fragt sie ungläubig. „Ich bin nicht deine Schlampe!“
„Wirst du aber sein, wenn du bei mir bist, jedenfalls so, lange bis du alles beglichen hast. Kapiert?“, antwortet mit einem strengen Ton.
Isabel zittert am ganzen Körper. „Ja!“, sagt sie leise und schaut nachdenklich auf ihren Kaffee.
„Oder du findest Leonie, wo auch immer sie sich gerade versteckt, und bringst sie wieder zurück. Deinetwegen ist sie verschwunden. Die wird noch was erleben, wenn ich sie finde!“, droht er aggressiv.
„Ich dachte, bei dir arbeiten nur freie Sexmitarbeiterinnen?“, fragt Isabel und schaut wieder zu Carsten.
„Frei? Wenn du wirklich glaubst, dass du frei bist, dann lebst du auf einem anderen Planeten. Vergiss nicht. Jede Woche, wo ich mein Geld nicht habe, verlange ich mehr!“
„Mehr?“, fragt sie verwundert. „Warum das?“
„Das nennt man Zinsen, du dämliche Schlampe“, knurrt er sie an.
„Da komme ich ja niemals wieder raus. Das ist wie ein Teufelskreis!“, meint Isabel.
„Kannst es so nennen, wie du willst. Ich mache dir einen Vorschlag. Komm heute Abend um 20 Uhr bei mir vorbei. Du gehst heute für mich anschaffen, und du bietest alles an. Da meine ich wirklich alles! Jedes deiner Löcher wird benutzt! Wenn du kommst, wird dir nichts geschehen. Ich gebe dir mein Wort. Wenn du fertig bist, reden wir über einen Betrag, damit du bei mir schuldenfrei bist. Aber nur dann! Keine Tricks. Ist das angekommen?“
Genau das, was Isabel vorhatte, aber jetzt wo sie es von Carsten selber hört, wird ihr ganz unwohl bei dem Gedanken.
„Hast du mich verstanden?“, brüllt er erneut.
„Ja!“, stammelt sie ängstlich.
„Gut. Dann werde ich alles vorbereiten. Wir sehen uns heute Abend!“, sagt er scheinbar freundlich und streichelt ihr über ihr schwarzes Haar.
„Ich soll dir glauben, dass mir nichts geschehen wird, wenn ich heute Abend komme?“, hackt sie nach.
„Ich versichere dir, dir wird nichts passieren. Ich gebe dir mein Wort“, bestätigt er nochmals.
Ein verächtliches Schnaufen kommt von ihr, was Carsten allerdings ignoriert.
„Ach noch was“, sagt er, als er aufgestanden ist. „Zieh dich nuttiger an. So wie du heute gekommen bist, könnte man meinen, du kämst aus der Kirche!“
Carsten macht den beiden Männern ein Zeichen, das alles in Ordnung ist. Dann verlässt er die Halle.
Ihr Herz klopft immer noch vor Aufregung. Sie fühlt, wie alle sie anstarren. Sie schaut sich nicht um, sondern weiter auf ihre inzwischen leere Kaffeetasse. Als wenn dort etwas Spezielles zu finden wäre.
Isabel bleibt wie versteinert auf ihrem Platz sitzen. Sie braucht einige Minuten, bis sie ihre Handtasche nimmt, und ihr Smartphone rausnimmt und das Diktiergerät ausschaltet.
Ich hoffe, es wurde alles verständlich und vollständig aufgezeichnet.
Isabel wieder im Bordell
Patrick konnte erfolgreich einen Termin bei Tiffany buchen, als er bei Carstens Bordell angerufen hatte. Zwei Stunden, von 21 Uhr bis 23 Uhr. Isabel hat ihm das Geld für die Bezahlung im Voraus gegeben.
Pünktlich macht er sich auf den Weg, nicht, dass Isabel noch mehr Probleme bekommt.
Er fragt sich, ob er sie heute wieder ficken kann. Nach Carstens Gespräch hatten sie sich noch kurz getroffen, um die Details zu besprechen.
Er ist schon ganz aufgeregt, da er noch niemals zuvor in einem Bordell war, auch der Gedanke, bald in einem solchen Etablissement zu sein, macht ihn ganz nervös.
Isabel parkt auf der anderen Straßenseite von Carstens Bordell. Ihr ist ganz unwohl bei der Sache, bald in die Höhle des Löwen zu gehen.
„Mir gefällt das Ganze nicht, Isabel. Bitte brechen wir es ab!“, ****** Tom das Schweigen, da sie die ganze Fahrt, kein Wirt miteinander gewechselt haben.
„Mir gefällt das auch nicht, aber da muss ich jetzt durch. Patrick hat mich erfolgreich buchen können. Mein Kollege bei der Polizei ist auch schon drinnen, aber inoffiziell. Auch die Polizei ist alarmiert, falls etwas schiefgehen wird, werden sie schnell hier sein. Wir bringen das hinter uns und dann ist, hoffentlich ruhe!“, antwortet sie energisch.
Er merkt, dass sie selbst nicht davon überzeugt ist, aber sie versucht sich nichts anmerken zu lassen.
„Hast du die Kameras eingepackt?“, möchte er wissen.
Sie schaut ihm in die Augen. „Nein. Ich denke, Carsten wird mich durchsuchen. Das wäre zu riskant. Ich habe die Kameras Patrick gegeben, er hat sie in einem verstecktem Fach in seinem Rucksack!“, erklärt sie ihm und schaut zum Eingang.
„Wo ist er überhaupt?“, fragt er neugierig.
„Der ganz vorne. Der mit der Brille. Er geht soeben ins Bordell!“, antwortet sie und atmet tief durch.
„Der? Mit dem hattest du die ganze Zeit Sex?“, fragt er ungläubig.
„Ja. Warum?“
„Hätte nicht gedacht, dass du es mit so jemandem treibst!“
Was hat er für ein Problem? Ist er etwa eifersüchtig auf ihn? Ich habe wirklich gerade keine Zeit für so etwas.
„Das ist jetzt deine Hauptsorge? Du hast mir schon widerlichere Typen geschickt. Er ist wenigstens gepflegt!“, zischt sie ihn an.
„Du meinst Pablo?“
Ohne darauf einen Kommentar abzugeben, nimmt sie ihre Handtasche und nimmt einige Sachen raus.
„Was machst du? Ist das überhaupt deine Handtasche? Die habe ich noch nie gesehen!“, bemerkt er.
„Das ist meine alte. Falls Carsten mir meine Sachen wieder wegnimmt, wäre das um die Handtasche nicht schade. Außerdem werde ich nur das nötigste mitnehmen. Mein Smartphone lasse ich hier. Ich werde mich alle 15 Minuten bei dir melden, wenn nichts mehr kommt, ruf die Polizei, verstanden?“
„Ja. Aber wie willst du mich erreichen, ohne Telefon?“, möchte er wissen.
„Geschäftstelefon!“, antwortet sie und zeigt ihm ein altes Klapphandy.
„Wenn das verloren geht, ist es auch halb so wild. Mitnehmen werde ich nur etwas Schminke, Kondome und Gleitcreme und einen Pfefferspray. Warte einfach hier. Mehr musst du nichts machen. Verstanden?“
Es kommt nur ein unsicheres Nicken von Tom.
„Ich will nicht, dass du seine Nutte wirst, das wäre schade. Mir ist hauptsächlich wichtig, dass du wieder heil da rauskommst. Das alles sind nur materielle Dinge, die man ersetzten kann. Dich nicht!“
„Danke. Das hast du lieb gesagt. Keine Sorge, ich bin niemandes Nutte!“
„Von wo hast du den Mini her und das Oberteil? Sieht geil aus!“, lobt er sie.
„Die habe ich mit Patrick in Paris gekauft! Ich muss jetzt los. Wünsch mir ein gutes Gelingen!“
„Mache ich doch!“, erwidert er und küsst sie zum Abschied auf den Mund.
Dann steigt sie aus und steuert geradewegs auf den Eingang zu.
Eine Viertelstunde zuvor:
Patrick betritt etwas verunsichert das Bordell. Wenn er nicht eine wichtige Aufgabe zu erledigen hätte, würde er sofort wieder gehen.
Wenn das meine Omi wüsste, wo ich gerade bin, wäre sie sichtlich enttäuscht.
Streng genommen bin ich ja auch nicht hier, um Spaß zu haben, sondern wegen Isabel. Ich darf sie hier aber nicht Isabel nennen, sondern nur Tiffany. Niemand darf Verdacht schöpfen, dass wir uns kennen. Ich hoffe, die hat alles gut durchdacht.
Der übergroße Türsteher mustert Patrick streng an und weist ihn an, nach drinnen zu gehen.
Als er hereingeht, hat es am Eingang schon einige Leute, die beim Empfang Sekt trinken.
Eine Frau mittleren Alters kommt auf ihn zu und begrüßt ihn höflich.
„Guten Abend mein Herr. Sie kommen mir nicht bekannt vor. Neu hier?“
Er nickt. „Ja, ich dachte, das hier sei ein Bordell, aber sieht eher, wie ein Musical aus, das heute veranstaltet wird!“, bemerkt Patrick und schaut sich um.
Er hätte leicht bekleidete Frauen erwartet, oder Plakate von halbnackten Frauen an der Wand. Aber hier ist nichts!
Sieht eher aus wie ein Kino.
Bin ich hier überhaupt richtig, oder habe ich mich bei der Adresse geirrt?
Die Dame lächelt ihn verlegen an. „Ja mein Mann ist für die Spätvorstellung verantwortlich, aber heute ist nichts geplant. Vielleicht macht er noch eine geschlossene Gesellschaft. Du bist wegen einer unseren Mädels hier? Ich bin übrigens Elisa!“, stellt sie sich vor.
„Patrick. Ja, ich habe angerufen und um neun einen Termin mit der neuen vereinbart. Tiffany ist ihr Name. Aber erst um 21 Uhr.“
Elisa wird ernst. „Tiffany? Dann bist du etwas früh hier. Nimm doch Platz und warte. Willst du etwas trinken? Bier? Champagner? Eine Cola?“
Er weiß, dass er heute einen klaren Kopf bewahren muss, trotzdem bestellt er sich ein Bier.
Sie notiert seine Bestellung und verlässt den Empfang. Eine junge Frau ist noch hinter dem Tisch und lässt weitere Gäste in das Musical.
Es kommen noch weitere Leute, Patrick schaut etwas nervös die Neuankömmlinge an. Falls Isabel reinkommt, darf ich sie nicht begrüßen. Höchstens ein kurzes Nicken hat sie gesagt. Doch er findet sie nirgends.
Nach einer kurzen Zeit kommt Elisa zurück und kommt direkt auf ihn zu.
„Mein Mann Carsten will dich sprechen. Er sitzt am Tisch 57 auf der rechten Seite. Ist alles nummeriert, kannst es nicht verfehlen!“, sagt sie streng und macht eine freundliche Geste, dass er eintreten soll.
34. Patrick begegnet Carsten
Mit einem mulmigen Gefühl läuft Patrick durch die Reihen. Einige Sitze sind schon besetzt, aber das Musical hat noch nicht angefangen.
Als er bei der 57 ankommt, sitzt Carsten mit zwei Männer an einem Runden Tisch und spielen Poker.
Als Patrick vor dem Tisch stehen bleibt, blickt ihn Carsten prüfend an.
„Du bist Patrick? Setzt dich doch. Spielst du Poker?“, fragt er scheinbar freundlich.
Patrick schüttelt den Kopf. Isabel hat erwähnt, dass es möglich wäre, dass Carsten ihn persönlich sprechen werde. Nicht weil er die Freier vorher kennenlernen möchte, sondern weil er ausdrücklich nach der neuen Tiffany gefragt hatte.
„Nein, Poker ist nicht so meins!“, antwortet Patrick, als er sich an den Tisch setzt.
„Kann ich mir vorstellen. Du bist eher jemand, der an der Spielkonsole zockt! Habe ich recht? Ist nicht schlimm, ist deine Sache!“
„Elisa hat gesagt, du möchtest mit mir sprechen! Um was geht es?“
Carstens blick, wird strenger. Seine Freundlichkeit ist verflogen.
Ich verstehe das nicht, denkt Patrick. Wie kann eine so kluge und intelligente Frau wie Isabel, für jemanden wie Carsten arbeiten wollen? Das ist doch so offensichtlich, dass der nicht sauber ist!
Auch seine Begleiter sehen so aus, als wären sie bei der Mafia. Leute, mit denen man besser keine Probleme haben möchte. In was bin ich da reingeraten?
„Du willst zwei Stunden bei Tiffany buchen, habe ich erfahren. Ist das korrekt?“, unterbricht Carsten seine Gedanken.
Er nickt verlegen. „Ja. Ich habe ihr Profil im Internet gesehen und konnte mich von ihren Bildern gar nicht lösen. Da dachte ich, warum sie nicht einen Abend buchen?“
Carsten legt die Karten auf den Tisch und zündet sich eine Zigarette an.
„Tiffany ist heute leider nicht verfügbar, aber ich kann dir Svetlana geben, sie kommt aus...“ Carsten blickt zu seinem Begleiter. „Woher kommt Svetlana nochmals?“
„Weißrussland“, antwortet dieser.
„Genau, Weißrussland. Außerdem hat sie denselben Körperbau wie Tiffany, ist etwas älter und hat mehr Erfahrung, wogegen Tiffany noch neu und unerfahren ist und noch viel lernen muss!“, erklärt Carsten.
Noch bevor Patrick etwas erwidern kann, wink Carsten Svetlana zu sich.
„Ich denke, das ist nicht das, was ich mir vorstelle. Ich habe mich so auf diese Tiffany eingestellt.“
Isabel hat mir gesagt, dass Carsten vielleicht versuchen würde, mir eine andere Prostituierte aufzu*****en, damit er Isabel alleine hat. Ich darf nicht nachgeben, von dem hatte Isabel am meisten Angst, dass ich nicht stark genug bin. Zum Glück konnte ich sie überzeugen, dass ich sie nicht hängen lassen werde.
„Na mein Süßer. Auf was hast du Lust?“, fragt Svetlana, als sie zu Patrick kommt.
Sie ist nur mit einem Tanga und einem BH bekleidet.
Patrick versteht das alles nicht. Es ist doch ein Musical hier, warum laufen so viele halb nackt hier rum?
Allerdings ist Carstens Stammplatz in einem abgetrennten Bereich, wo nur ausgewählte Gäste reserviert haben.
Er bringt kein Wort heraus. Svetlana ist eine attraktive Frau, etwa Mitte dreißig schätzt er.
Sie setzt sich auf seinen Schoss und nimmt seine Hand und reibt es an ihre Brust.
„Gefällt es dir?“, fragt sie lustvoll. „Wenn ja, können wir beide im Zimmer ungestört sein!“
Er merkt, dass Svetlana reichlich ******* ge******n haben muss, was ihm Übelkeit bereitet.
„Nett danke. Aber kein Bedarf!“, erwidert Patrick entschlossen.
„Bist du dir sicher?“, fragt Carsten, der das Ganze mit angesehen hatte.
„Ja. Ich habe mich zu sehr auf Tiffany eingestellt. Ich mag es, wenn sie noch unerfahren sind!“
Etwas verärgert, steht Svetlana auf. „Schade. Da verpasst du aber was!“, behauptet sie abweisend.
„Wie gesagt. Tiffany ist heute nicht verfügbar. Tut mir leid. Entweder nimmst du eine andere oder gehst wieder!“, erklärt Carsten die Situation.
Patrick nimmt aus dem Rucksack einen Umschlag und überreicht es ihm.
„Was ist das?“, möchte er wissen.
„Die Bezahlung für heute Abend. Im Internet steht, dass Tiffany heute verfügbar ist!“ Patrick ist selber überrascht, wie entschlossen er gerade mit Carsten geredet hat.
Er blickt Patrick streng ins Gesicht, dann öffnet er den Umschlag und zählt das Geld.
„Für das Geld bekommst du auch zwei Muschis. Ich mache dir einen Vorschlag. Zwei Muschis für drei Stunden für das Geld. Haben wir einen Deal?“
„Deal. Du hast mich überredet. Aber eine Muss Tiffany sein!“
Carsten versucht, seine Wut zu unterdrücken. „Hör zu, langsam habe ich keine Geduld mehr. Nimmst du jetzt mein Angebot an oder nicht?“
Patricks Herz klopft immer schneller. Bin ich jetzt zu weit gegangen? Ich hoffe, es klappt. Was mache ich, wenn er mich nicht zu Isabel lässt?
Carstens Telefon klingelt.
Nach einem kurzen Telefonat legt er auf und blickt ihn erneut an.
„Ok, du bekommst Tiffany, aber nur unter einer Bedingung! Du wirst mit ihr alles machen. Kehlenfick. Arschfick. Du hast bestimmt eine Kamera auf dem Telefon, oder? Fessle sie, verbinde ihr die Augen. Es hat Peitschen im Zimmer. Handschellen, alles Mögliche. Du kannst sie auch ankacken oder anpissen. Wenn du das alles machst und mir die Bilder zeigst, bekommst du einen ordentlichen Rabatt. Und noch was. Ich will nicht, dass du diese Schlampe sanft behandelst. Nur dann kannst du zu Tiffany. Verstanden?“
Umso länger Carsten geredet hat, umso lauter wurde er. Beim letzten Satz hat er Patrick fast angebrüllt.
Er bringt nur ein ängstliches Nicken zustande, seine Selbstsicherheit, hat er in Sekunden zunichte gemacht.
„Gut!“, knurrt Carsten und beruhigt sie ein wenig. „Bleib hier sitzen und bestelle dir etwas. Ich bin gleich zurück!“
Isabel wird gedemütigt
Eine Viertelstunde früher:
Isabel hat Patrick knapp verpasst. Sie zögert, als sie das Bordell betritt. Der Türsteher macht ein breites Lächeln und lässt sie wortlos durch.
Ich bin nicht begeistert von dem, was ich jetzt ***, aber ich hoffe, dass danach alles vorbei ist! Ich hoffe, Patrick hat nicht klein beigegeben, er wird wahrscheinlich mit Carsten gesprochen haben.
Hinter dem Tisch kann sie Elisa erkennen und eine junge Frau, die sich um die Gäste kümmert. Daneben steht ein muskulöser Mann, der für die Sicherheit zuständig ist.
Es hat einige Leute beim Empfang, die auf ihren Eintritt warten. Elisa bemerkt Isabel sofort und kommt geradewegs mit einem gespielten Lächeln auf sie zu.
„Hallo Tiffany. Schön, dass du hier bist. Ich war mir nicht sicher, ob du wirklich hier aufkreuzt, als Carsten es mir erzählt habe. Fühl dich hier wie zu Hause!“
Sie mustert Isabel von Kopf bis Fuß an. „Hübsch siehst du aus in diesem Top und diesem Mini. Dreh dich um!“, befiehlt sie streng.
Isabel dreht sich um. Ihre Nervosität hat nicht nachgelassen. Sie fängt an zu zittern.
„Toller Arsch. Wie bereit zum Ficken. Zieh dich aus, du brauchst die Kleider hier nicht!“
„Vor allen Leuten hier?“, fragt sie perplex und schaut sich um.
„Du musst dich nicht verstecken. Zieh dich aus, sonst wird Sergei da drüben dir aus deinen Klamotten helfen. Und der wird nicht sanft mit dir umgehen!“, droht Elisa und zeigt auf den Mann, den Isabel vorhin gesehen hat.
Er schaut bedrohlich zu den beiden, bewegt sich aber keinen Millimeter.
Isabel zögert, als sie mit den Händen an ihr Top greift.
„Los mach schon!“, weist Elisa sie ungeduldig an.
Dann zieh sie ihr Top aus und gleitet es zu Boden.
„Jetzt dein Mini und deine Unterhose. Dein BH ist am Schluss dran!“
Isabel schaut sich verunsichert um. Einige Männer sowie Frauen blicken dem Schauspiel zu.
„Na mach schon! Brauchst du wirklich Hilfe?“, kommt es unfreundlich von Elisa.
Dann zieht Isabel ihren Mini aus und steckt mit zwei Finger auf je einer Seite ihres Slips, ohne es runterzuziehen.
Elisa wartet ungeduldig, nach einigen Sekunden zieht Isabel ihren Slip runter.
Es kommen schon die ersten Pfiffe von den Männern, als sie entblößt vor allen steht.
„Deinen BH jetzt. Die Kleider kannst du hierlassen. Die bekommst du wieder zurück. Dann bringe ich dich auf dein Zimmer!“, erklärt ihr Elisa den Ablauf.
Schnell öffnet sie auf der Rückseite den Verschluss ihres BHs und gleitet ihn ebenfalls zu Boden.
„Geile Euter!“, lobt ein Besucher.
„Darf ich mal anfassen?“, fragt ein anderer.
Isabel verdeckt mit dem rechten Arm ihre Titten und mit der linken Hand verdeckt sie ihren Scham.
Elisa schaut den Mann prüfend an, der Isabel gerade angesprochen hat.
„Natürlich dürfen Sie das. Nehmen Sie Tiffanys Klamotten, dann gehen wir nach oben!“, weist Elisa den Mann an. Isabel schätzt ihn etwa um die 40 Jahre. Ohne besondere Merkmale. Sieht eher aus wie ein Bauarbeiter oder LKW-Fahrer.
Er scheint überrascht zu sein und lächelt Isabel ins Gesicht. Sie kann schon seine Vorfreude erkennen, es bald mit ihr treiben zu können.
„Nimm deine Handtasche. Dann gehen wir nach oben!“, befiehlt sie.
Kaum hat sie die Handtasche genommen. Packt Elisa sie unsanft am Arm und zerrt sie nach oben.
„Du tust mir weh!“, zischt Isabel sie an.
„Das ist dein geringstes Problem! Heute Abend ist geschlossene Gesellschaft hier. Es kommen noch einige Leute und du wirst die Hauptattraktion sein!“, entgegnet sie abweisend und betritt mit Isabel das große Zimmer.
Der Mann ist beiden gefolgt. Dann nimmt Elisa ihre Klamotten unter den Arm.
„Meine Kleider! Ich habe keinen Ersatz dabei!“
„Die bekommst du zurück, wenn du fertig gevögelt hast. Du wirst alles mit dir machen lassen. Da eine ich wirklich alles. Kapiert? Du bist nicht hier, um Fragen zu stellen. Carsten wird bald kommen. Solange bediene diesen Herrn hier, er scheint schon ganz geil auf dich zu sein!“
Dann möchte sie das Zimmer verlassen, um beide alleine zu lassen.
„Wollen sie nicht zusehen? Ich stehe darauf!“, fragt der Mann als er seine Hose entledigt.
Elisa schaut ihn fragend ins Gesicht, nickt dann. „Ich schaue nur zu, ob sie es richtig macht. Ich mache nicht mit!“, antwortet sie streng und dreht sich zu Isabel um.
„Zieh die Dessous an, die auf dem Bett liegen. Dann setzt dich hin!“
Schnell hat sie die Dessous angezogen und schaut danach kurz auf sich herab.
Alles durchsichtig, ihre Muschi und ihre Nippel sind vage zu erkennen.
Gerne würde ich jetzt gehen. Wann kommt endlich Patrick? Ich hoffe, er konnte Carsten überzeugen, sonst brauche ich einen anderen Plan. Außerdem muss ich mich noch bei Tom melden!
Der Mann zieht seine Unterhose runter und kommt auf die sitzende Isabel zu und streckt ihr seinen noch schlaffen Schwanz vors Gesicht.
„Los, saug daran!“, befiehlt er.
Ungläubig schaut sie auf seinen behaarten und unbeschnittenen Penis dann blickt sie zu Elisa. „Muss er nicht bezahlen?“
„Du stellst keine Fragen, habe ich dir vorher erklärt. Auf was wartest du noch? Nimm ihn in den Mund und lutsch ihn steif!“, zischt sie Isabel an.
Dann widmet sich Isabel seinem Schwanz und fängt ihn an zu wichsen.
Der ist etwa so lang oder sogar noch länger als den Schwanz von Patrick. Aber dieser ist viel breiter, sicher vier Zentimeter!
„Auf was wartest du?“, fragt Elisa ungeduldig und schaut sie bedrohlich an.
Mit der Zunge berührt sie seine Eichel. Doch bevor sie ihn weiter verwöhnen kann, streckt er seinen inzwischen steifen Schwanz in den Rachen und packt an ihren Hinterkopf und fickt sie regelrecht in den Mund.
Isabel versucht, sich noch zurückzuziehen, aber er drückt weiter. Bei jedem Stoß drückt er sein Glied weiter in ihren Rachen.
Auch wenn sich Isabel inzwischen daran gewöhnt hatte, muss sie würgen, vor allem weil es für sie zu unvorbereitet kam.
„Nimm alles in den Mund!“, weist Elisa sie darauf hin.
Isabel reagiert nicht auf ihre Worte. Sie befürchtet zu ersticken, wenn er noch weiter drückt.
In diesem Moment drückt er fester zu, doch bevor er alles reinschieben kann, kommt Carstens ins Zimmer.
„RAUS HIER!“, brüllt er den Mann an, der sich erschrocken umdreht.
„Ich bin noch nicht fertig. Die ist so...“
„RAUS HIER“, wiederholt Carsten die Worte diesmal bedrohlicher.
Enttäuscht zieht er seinen Schwanz zurück und zieht seine Hose hoch.
Isabel keucht auf, als sie wieder normal atmen kann. Panisch blickt sie zu Carsten, der sie hasserfüllt anstarrt.
„Ich geh dann mal“, sagt der Mann und erwartet eine Reaktion. Doch Carsten beachtet ihn gar nicht, als er das Zimmer verlässt.
Elisa möchte ebenfalls das Zimmer verlassen.
„Du bleibst hier!“, weist Carsten seine Frau an.
Sie schließt die Zimmertür und geht zu Isabel, die entsetzt noch auf dem Bett sitzt.
Ihr Hals schmerzt immer noch. Ihr Rachen ist etwas geweitet. Gerne würde sie was trinken, aber Carsten scheint das kaum zu interessieren.
„Hast echt Mut, hier aufzukreuzen. Schön, dass du hier bist! Kannst es ja kaum erwarten, Schwänze zu befriedigen!“, sagt er höhnisch.
Dann packt er sie unsanft an den Haaren, sodass Isabel aufschreit.
„Geh auf alle Viere auf das Bett mit dem Kopf zur Wand! Dann zieh deine Dessous runter und spreiz deine Beine!“, brüllt er sie an.
„Bitte nicht!“, fleht sie. „Du hast gesagt, dass du mir nichts tun wirst!“
Drohend kommt er ganz nah an sie. Sie befürchtet, dass sie eine schallende Ohrfeige kassieren wird. Doch zu ihrer Überraschung hält er sich zurück.
„Tu was ich dir sage!“, schnaubt er sie an.
Isabel geht auf alle Viere aufs Bett und blickt zur Wand.
Sie bekommt Panik, sie zittert am ganzen Körper.
Elisa bemerkt dies und streichelt ihr sanft über den Rücken, ohne was zu sagen.
Carsten positioniert sich hinter Isabel und öffnet ihre Pobacken. Ohne Vorwarnung dringt er mit dem rechten Daumen in ihre After. Isabel zuckt zusammen.
Er spürt, wie sie zittert, er genießt es förmlich, sie zu demütigen. Er macht ein breites Grinsen, auch wenn es Isabel nicht sehen kann.
Als Isabel spürt, wie er auch mit dem linken Daumen in ihr eindringen möchte, macht sie eine abweisende Handbewegung.
„Hör auf, bitte!“, wimmert sie, als Carsten nicht von ihr loslässt.
„Ich *** auch alles, was du willst!“
„Das wirst du. Einen Analplug hast du auch nicht reingetan, wie ich dir befohlen habe. Ich habe eine bessere Idee“, erwidert er und zieht seinen Daumen zurück.
Er geht zum Schrank und öffnet ihn.
Isabel macht einen kurzen Blick zur Seite, um zu sehen, was er rausnimmt, kann aber nichts erkennen in dieser Position. Dann dreht sie sich komplett um.
„Habe ich dir gesagt, dass du dich umdrehen sollst? Schau wieder an die Wand, sonst binde ich dich an, dann bleibst du für den Rest der Woche so!“, droht er, als er bemerkt wie Isabel sich umgedreht hatte.
Schnell schaut sie wieder zur Wand. Ihre Angst steigert sich von Minute zu Minute.
„Carsten, tu das nicht! Ich bitte dich. Das letzte Mal musstest du zwei Jahre ins Gefängnis deswegen. Isabel hat nachher einen Kunden. Du willst die Ware doch nicht vorher beschädigen?“, fragt Elisa aufgebracht.
Er kommt wütend zu seiner Frau und packt sie mit zwei Finger unsanft an die Wangen.
„Hör zu, mein Weib. Misch dich nicht in diese Angelegenheit ein“, antwortet er drohend und lässt sie los.
Elisa selbst ist schockiert über das Verhalten ihres Mannes, so etwas kam bei Carsten nicht oft vor, nicht bei Elisa!
Er denkt kurz nach. „In Ordnung. Verschieben wir das auf später!“, brummt er und stellt den Gegenstand wieder zurück in den Schrank.
„Was schaust du mich so an? Schau wieder an die Wand!“, zischt er Isabel an.
Zitternd schaut sie wieder an die Wand und schließt die Augen.
Er zieht seine Hose runter und positioniert sich hinter Isabel.
Sie atmet doppelt so schnell wie gewöhnlich, ihr Herz schlägt immer schneller.
Sie befürchtet schon, dass Carsten sie jetzt übelst *********igen wird, als sie seine Eichel an ihren Schamlippen spürt.
Plötzlich klopft es mehrmals an der Tür.
„GERADE KEINE ZEIT“, schreit Carsten.
Dann klopft es nochmals.
„Verflucht. Was soll das?“
Dann öffnet sich die Tür und ein kräftiger Mann steht vor der Tür. Er hat lange schwarze Haare und ein aggressives Erscheinungsbild. Auffällig sind seine Tränen Tattoos an seinem linken Auge.
„Habe ich dir gesagt, dass du hereinkommen kannst, Thorsten?“, zischt Carsten ihn an.
„Dimitri und seine Leute warten unten. Er ist stinksauer auf dich, wegen der letzten Lieferung!“, antwortet Thorsten kalt. „Anscheinend war die Ware nicht gut!“
„Ich komme in ein paar Minuten. Ich muss da noch was erledigen!“
„Dimitri wartet nicht gerne. Du kennst ihn!“, weist Thorsten ihn darauf hin.
„Na schön. Ich komme jetzt!“, knurrt Carsten.
„Hast nochmals Glück gehabt, Schlampe. Aber keine Sorge. Wir werden es später zu Ende bringen!“, flüstert er Isabel drohend ins Ohr.
Dann zieht er seine Hose hoch und verlässt das Zimmer.
Elisa hat kein Wort mehr gesagt, als ihr Mann sie unsanft behandelt hat.
„Zieh deine Sachen wieder an. Ich schicke dir den ersten Freier hoch!“
Mit diesen Worten verlässt sie ebenfalls das Zimmer und verschließt die Tür hinter sich und lässt Isabel alleine zurück.
Isabel in den Klauen von Carsten
Zehn Minuten später öffnet Elisa die Tür und betritt zusammen mit Patrick das Zimmer.
Isabel sitzt eingeschüchtert auf dem Bett und hat ihre Beine zusammengezogen und umklammert sie fest.
„Das ist dein erster Freier. Zwei Stunden lang kann er dich ficken, bumsen, ankacken, fesseln, auspeitschen. Alles, was er will. Es hat genügend Sexspielzeuge im Schrank!“, sagt sie barsch und zeigt mit dem Finger zum Schrank.
Patrick würde gerne was sagen, aber er will warten, bis Elisa verschwunden ist.
„Soll ich zusehen, oder willst du mit der Schlampe alleine sein?“
„Ich würde gerne mit Tiffany alleine sein, wenn das in Ordnung ist!“, antwortet Patrick mit schüchterner Stimme.
„Na schön. Er darf dich auch aufnehmen Tiffany, also mit der Handykamera!“
Kaum hat sie das gesagt, verlässt sie das Zimmer und lässt beide alleine.
Isabel blickt bedrückt zu ihm hoch. Ihr Gesicht ist ganz feucht von den Tränen.
„Isabel, was ist los?“, fragt er fürsorglich und kommt schnell auf sie zu.
Als er bei ihr ankommt, ist sie aufgestanden und umklammert ihn fest.
„Bitte Patrick. Lass mich nicht alleine“, seufzt sie leise in sein Ohr.
Gerne würde er sie begrapschen, aber er befürchtet, dass es ein ungeeigneter Zeitpunkt ist, auch wenn er eigentlich deswegen im Zimmer ist.
„Ich lasse dich nicht alleine, Isabel. Ich helfe dir, das habe ich dir doch versprochen!“, antwortet er und umklammert sie ebenfalls.
„Nicht so laut. Vielleicht hat Carsten hier Kameras oder Mikrofone installiert. Ich traue ihm alles zu! Hier bin ich Tiffany, vergiss das nicht!“, sagt sie Leise ohne sich von ihm zu lösen.
Ihr Duft ist einfach traumhaft, ist mir so intensiv noch gar nie aufgefallen, denkt Patrick und zieht sich etwas zurück und schaut ihr tief in die Augen.
Er hätte stundenlang so verweilen können, aber er weiß, dass die Zeit knapp wird.
„Hast du geweint? Was ist passiert? Was hat dieser Carsten mit dir gemacht?“, fragt er erschüttert.
„Ich will nicht darüber sprechen. Wir müssen hier verschwinden, und zwar sofort!“, erwidert sie panisch.
„Und die Kameras? Ich habe alles hier im Rucksack. Sogar Ersatzklamotten!“, fragt er und stellt den Rucksack auf den Boden und sucht die Kameras.
„Okay, aber schnell. Ich will her, weg bevor er zurückkommt!“
„Verstehe ich. Ich will dich nicht so sehen. Setzt dich aufs Bett. Ich installiere unterdessen die Kamera!“, weist er sie an und nimmt eine Kamera aus dem versteckt.
Sie nickt betrübt und setzt sich auf das Bett. Sie ist noch völlig aufgedreht, als dass sie sich jetzt um die Installation von den Kameras konzentrieren könnte.
Mit einem gequältem Gesicht schaut sie Patrick an, als er sich gerade an die Arbeit machen will, doch dann klopft es an der Tür.
Schnell legt Patrick die Kamera wieder zurück.
„Wer ist da?“, ruft er nervös. Nachdem er Isabel so gesehen hatte, fühlt er sich in diesem Bordell nicht mehr wohl und möchte es so schnell wie möglich hinter sich bringen.
„Elisa! Kann ich kurz hereinkommen, oder störe ich gerade?“, möchte sie wissen.
Er blickt kurz zu Isabel, die ihm nur kurz zustimmen zunickt.
„Klar, komm herein!“, antwortet er und schließt schnell seinen Rucksack.
Als Elisa das Zimmer betritt, blickt sie als Erstes zu Isabel. „Du bist immer noch angezogen? Was habt ihr bis jetzt gemacht?“, fragt sie verwundert.
„Tiffany war etwas durch den Wind. Ich musste sie zuerst etwas beruhigen. Was ist passiert?“, fragt Patrick.
„Meinungsverschiedenheiten!“, antwortet Elisa, ohne den Blick von Isabel anzuwenden.
„Ist es bei allen Frauen so, dass man sie zuerst beruhigen muss?“, hackt Patrick nach und bereut eine Frage sofort als er sie gestellt hatte, den an Elisas blick kann er erkennen, dass er sich auf dünnem Eis begibt.
„Treib es nicht zu weit. Allerdings ist es genau der Grund, warum ich nochmals gekommen bin. Ich glaube, Tiffany ist noch nicht bereit dazu heute mit dir zu vögeln. Ich kann dir die Frau von nebenan geben. Debbie ist ihr Name, sie macht auch alles, was du von ihr verlangst. Tiffany bietet das alles noch nicht an. Und mache dir ihretwegen keine Sorgen, Carsten wird vorbeikommen und sich fürsorglich um Tiffany kümmern!“, erwidert Elisa und schaut Patrick das erste Mal an, seit sie ins Zimmer gekommen ist.
Er fühlt sich immer unsicherer, der Blick von Elisa macht es ihm nicht einfacher.
„Keine Sorge. Das ist genau, worauf ich stehe. Eine noch etwas unerfahrene Frau. Das ist perfekt!“, verkündet er und befürchtet, dass er zu stottern anfängt.
Elisa macht einen ernsten prüfenden Blick, nickt dann aber. „Von mir aus!“
Er atmet vor Erleichterung tief durch. „Danke. Keine Sorge. Ich werde alles machen, was Carsten mir gesagt hat!“
„Das will ich auch hoffen!“, sagt Elisa und möchte das Zimmer verlassen.
Bevor sie geht, schaut sie nochmals kritisch zurück.
„Wir fangen dann mal an. Isabel freut sich bestimmt schon darauf, oder?“, fragt er lächelnd und schaut zu Isabel.
Sie macht große Augen, als könnte sie nicht glauben, was sie gerade gehört hatte.
„Isabel?“, fragt Elisa ungläubig. „Ihr kennt euch?“
Patrick glaubt, dass ihm kurz das Herz stehengeblieben ist.
„J-ja. Äh... N-nein“, stottert er und fühlt sich hilflos überfordert.
„CARSTEN, KOMM SOFORT HER. ISABEL WOLLTE UNS HINTERGEHEN!“, schreit Elisa durchs ganze Haus und rennt den Flur entlang.
Er schaut panisch zu Isabel, die ihn voller Furcht anstarrt.
„T-tut mir l-leid“, stottert er nochmals.
„Wir müssen verschwinden, und zwar sofort!“, brüllt ihn Isabel hysterisch an und zieht, so schnell sie kann ihre Ersatzklamotten an, die Patrick ihr gegeben hatte.
Er wartet schon bei der Tür auf sie, als sie ihre Jeans hochzieht.
„Wir müssen los! Schade wegen der Kameras!“, sagt er, als Isabel zu ihm rennt.
„Wir können uns nachher unterhalten, als Erstes müssen wir weg, und zwar sofort!“, weist sie ihn an.
Er rennt voraus, Isabel direkt hinter ihm.
In diesem Moment öffnet sich eine Tür auf der linken Seite und Isabel prallt frontal mit einer Dirne zusammen. Beide verlieren das Gleichgewicht und fallen auf den Fußboden.
Isabel schreit auf, da sie befürchtet, etwas verstaucht zu haben, sie versucht, sich aufzurappeln, und hebt ihren Kopf. Sie sieht etwas verschwommen, wie Patrick bei der Treppe steht und sie überfordert anschaut.
Warum kommt er nicht zu mir und hilft mir hoch? Fragt sie sich selbst.
In diesem Moment spürt sie eine Bedrohung. Jemand steht hinter ihr, aber sie kann ihn nicht erkennen.
„Guter versucht, Schlampe!“, knurrt eine rauchige Stimme sie an.
Bevor sie sich umdrehen kann, um zu sehen, wer es ist, spürt sie wie diese Person, sie mit dem Fuß kräftig auf den Boden drückt, damit sie nicht mehr aufstehen kann.
Sie wehrt sich wie ein Löwe, doch vergebens. Der Druck wird immer stärker.
„Jetzt haben wir dich!“
(Ich hoffe, Euch hat dieses Kapitel gefallen. Ich weiß diesmal hat es sich weniger erotisch zugetan, aber das wird sich in Teil 10 schnell ändern!
Danke Sandra -Sandy_dev - für deine anregende Gespräche)
5年前