Ein heißer Juli 14 Venus und Lady Liberty, Faun un
© Helios53, VIII/2011
Susis Nacht
„Du hast was ausgelassen!“, platzt Sabine auf einmal heraus. Susi schreckt aus ihren sanften Träumen und schaut ihre Freundin verdutzt an. „Was war mit Mark?“, schiebt Sabine nach.
Immer noch sitzen die beiden eng umschlungen mit einem über die Schultern gelegten Anorak auf einem flachen Stein unter einem Latschenbusch und lassen das zauberhafte Szenario eines schier grenzenlosen Wolkenteppichs zu ihren Füßen auf sich wirken.
„Oh! Mark! Hm, ja. Du hast mich doch mit deinem ungestümen Wesen geweckt, kaum dass ich mich mal ein wenig zur Ruhe begeben hatte. Netterweise bist du dann aber gleich wieder verschwunden und hast deine überschäumenden Energien an Bierkrügen ausgetobt. Ich hingegen war so fertig, dass ich schon wieder eingeschlafen war, als du noch in deinem Lendenschurz die Treppe runtergetrampelt bist.“
Sabine wirft ihre einen strafenden Blick zu: „He! He! Ich trample nicht, ich schwebe elfengleich …“
„Eher elefantengleich!“
„Das kriegst du zurück – irgendwann! Jetzt erzähl weiter!“
„Nach einer knappen Stunde bin ich aber wieder aufgewacht, weil ich dringend aufs Klo musste, so dringend, dass ich nicht einmal Zeit hatte, mir was anzuziehen, drum bin ich also nackt übern Gang geflitzt und hab mich erleichtert. Wie ich wieder raus komm’, geht grad die Tür von der Dusche auf und Ramona steht vor mir. Auch nackt. Ebenso wie Mark, der hinter ihr her kam. Mit einem Riesenständer! An dem war ich aber nicht schuld, den hatte er schon, bevor er mich sah. An der Ramona ist eigentlich nix dran, kaum Busen, flacher Hintern, wie ein aufgeschossener Dreizehnjähriger mit Muschi, aber den Mark schien das irre aufzugeilen. Wahrscheinlich hatten die beiden kurz vorher gepoppt und jetzt hatte er schon wieder einen Steifen. Dabei war die Nummer mit Katrin und dir auch noch gar nicht so lange her.“
„Stimmt, nicht viel länger als du geschlafen hast.“
„Genau. Ich glaube, ich habe seinen Schwanz angestarrt wie eine Klosterfrau den ersten nackten Mann in ihrem Leben. Das ist sogar Ramona aufgefallen und sie hat angefangen zu kichern und hat dann gemeint: ‚Mir scheint, du brauchst Entspannung. Bevor du hier noch alles antropfst, schließ dich uns an. Wie du siehst' – dabei packte sie Marks Keule und knetete sie ordentlich – ‚hat Mark ein Problem, das dringend einer Lösung zugeführt werden muss. Dabei kannst du mir helfen – wenn du Lust hast.' Und ob ich Lust hatte. Wir haben uns noch schnell offiziell bekannt gemacht – bisher hatte ich ja noch kein einziges Wort mit ihr gewechselt - dann hab ich die beiden in unser Zimmer gelotst und weil wir alle drei schon nackt waren, kamen wir auch ziemlich schnell zur Sache.“
„Mmmh!“
„Ja.“
„Was ja? Erzähl schon weiter!“
„Das kann ich nicht verantworten.“
„Häh??“
„Das macht dich nur wieder geil!“
„Na und? Ich mach dich tot, wenn du mich noch länger auf die Folter spannst!“
„Also eigentlich ist dieses Schicksal ja eher den Gefolterten …“
„Grrr!“
„Okay, okay! Ich erzähl ´s ja! Also wirklich, Sabine, spiel jetzt nicht die Furie, du machst mir ja Angst! Bibber, bibber! Fürcht!“
„Bibber, fürcht? Lechz, sabber, kreisch, grrah! Komm, hör auf! Wir machen doch keinen billigen Comic! Wirf deinen Wortgenerator an und lass es raus!“
„Ich habe dich gewarnt! Wo war ich?“
„Ihr kamt ziemlich schnell zur Sache …“
„Tja, so schnell auch wieder nicht, weil Mark meinte, in unseren schmalen Betten fühlte er sich beengt. Darum sind wir wieder rauf ins Matratzenlager.“
„Waren die anderen schon weg?“
„Wen meinst du? Katrin und Georg? Die waren noch da und haben gepennt!“
„Und sonst? Als ich ging, waren Rebekka und Siggi, Isa und Matze auch noch oben.“
„Was du mir in deiner Erzählung unterschlagen hast!“
„Ja, gut, obwohl die mit mir ja nichts zu tun hatten. Abgesehen davon, dass sie vielleicht zugesehen haben ... Aber du weißt ja, dass mich Gesellschaftsficken besonders heiß macht. Die anderen aber wohl noch mehr, jedenfalls lagen alle im Koma, als ich runter ging.“
„Aber nicht mehr alle, als ich rauf kam! Der Matze und die Isa waren sitzend ineinander verschlungen, mit geschlossenen Augen, dass ich zuerst nicht wusste, ob sie eingeschlafen waren oder nicht. Erst ein wohliger Seufzer von Isa hat mir gezeigt, dass sie wach war.“
„Ja, der Matze hat mir gesagt, dass ihm das so gut gefallen hat, wie wir gestern, nein vorgestern – oder wann war das? – beim Heustadel fast reglos ineinander gesteckt haben. Das wollte er wiederholen und da hat er in Isa anscheinend eine verwandte Seele gefunden.“
„Die haben dann wirklich stundenlang auf stand-bye gevögelt! Das muss ich auch mal probieren.“
„Ich bin dabei! Und jetzt erzähl weiter!“
„Die Rebekka hat gerade ihrem Siggi einen geblasen, ganz konventionell. Wenigstens eine, die auch kein Deepthroating kann. Sie hat nur kurz die Augen verdreht, als wir uns daneben niedergelassen haben. Die Ramona hat mich – fast schüchtern – gefragt, ob ich eventuell auch Frauen zugetan wäre, denn sie fände es unheimlich schön, wenn ich sie lecken würde. Meine Antwort hat sie gar nicht abgewartet, sondern sich gleich auf den Rücken gelegt und die Beine gespreizt.“
„Dein Ruf eilt dir voraus, liebe Susi!“
„Ja, ich bin bekannt für meine mildtätige Ader!“
„Das meinte ich jetzt nicht unbedingt. Und wie ging es weiter?“
„Also habe ich mich bereitwillig zwischen Ramonas Beinen niedergelassen und gemütlich auf den Bauch gelegt …“
„Und ebenso gemütlich mit den Fersen auf deinen Po geklopft?“
„Nanu, woher weißt du das?“
„Ja, nee, alles klar, dann kann ich mir den weiteren Ablauf bildhaft vorstellen!“
„Ach ja?“
„Ja!“
„Was heißt das, ja?“
„Na ja, ja heißt eben ja! In nullkommanix hat dich der Mark von hinten aufgespießt und durchgerammelt!“
„Äääh? Ja, hat er, woher weißt du das, du warst doch unten?“
„Menno, ich glaube, du hast tatsächlich keine Ahnung!“
„Was denn? Jetzt sag schon!“
„Du weißt es wirklich nicht?“
„Nein, verflixt noch mal, red schon!“
„Also gut. Du hast wirklich keine Ahnung! Kannst du dich erinnern, wie wir vor gut einem Jahr an unserem geliebten Baggersee gesonnt haben?“
„Pfff, natürlich! Haben wir doch oft genug!“
"Aufgefallen ist mir das einem besonders heißen Tag. Da musste ich als Blondine natürlich öfter ins Wasser zum Abkühlen, als du.“
„Und?“
„Wie ich grad wieder aus dem See steigen wollte, da hab ich es gesehen! Du lagst auf dem Bauch auf deiner Strandmatte, iPod in den Ohren und einen Schmöker in den Händen. Die Beine gespreizt und dann hast du abwechselnd mit den Fersen einmal links und einmal rechts auf deinen Po-Backen angeklopft.“
„Kann sein. Und?“
„Kannst du dir vorstellen was das für ein Anblick ist?“
„Auch ein schöner Rücken kann entzücken und dass einige auf meinen Arsch stehen, das weiß ich. Ist aber nichts Neues!“
„In der Stellung bietest du aber obergeile Aussicht auf deine Rosette und deine Muschi und wenn du dann noch Bewegung ins Bild bringst, dann schreit es geradezu ‚Fick mich, fick mich!' - hm?“
„Glaub ich jetzt aber nicht!“
„Glaub es ruhig! Der Mark konnte gar nicht anders. Der Anblick oder Einblick ist so geil, dass sogar die eingefleischten FKKler dort einen Ständer bekommen haben, wenn sie hinter dir vorbei zum Erfrischungsstand gegangen sind.“
„Is jetzt aber nich wahr, oder?“
„Doch, genau so war es!“
„Und du hast mir nichts gesagt? Na, du bist mir eine Freundin!“
„Äh, sorry, aber ich dachte, es sei Absicht! Drum hab ich mir die Pose abgeschaut und gelegentlich mit Genuss und durchschlagendem Erfolg angewendet.“
Die Schaumgeborene Venus
„Das will ich sehen, aber sofort!“
„Was? Hier?“
„Ja! Hier und jetzt! In der Sonne ist es warm genug! Runter mit den Klamotten! Und ein Beweisfoto mach ich auch.“
„Gut, aber dann ich auch von dir. Zum Vergleich!“ Höchst angeregt von diesem Plan und angestachelt von ihrem latenten Exhibitionismus, dauert es nur eine Minute, bis beide nackt im Latschenfeld stehen. Sabine kramt ihren Fotoapparat hervor, schaltet ein und gibt ihn Susi. Dann fläzt sie sich bäuchlings auf die ausgebreiteten Anoraks, stützt die Arme auf, spreizt die Schenkel und fängt an, wie zuvor gesc***dert, die Knie abzuwinkeln, bis die Fersen den Hintern berühren. Susi steht hinter ihr und gafft. Vor lauter Erregung vergisst sie zunächst, auf den Auslöser zu drücken. Lieber drückt sie ein anderes Knöpfchen.
Sabine aber wird ungeduldig. „Jetzt mach schon!“, fordert sie und flippert dabei mit ihren Arschbacken, wie es die amerikanischen Pornostars oft zeigen.
„Hör auf! Das sieht ja lächerlich aus!“, entgegnet Susi und konzentriert sich endlich darauf, ‚Beweisfotos' zu schießen, sobald ihre Freundin wieder ruhig da liegt. Knipsend nähert sie sich, als wollte sie zusätzliche Nahaufnahmen machen, greift aber stattdessen blitzschnell ins Volle.
„Du geile Schnecke bist ja klitschnass!“, konstatiert sie grinsend und schiebt Sabine gleich drei Finger in die Spalte. Sie weiß, dass diese das genau so mag und der Erfolg stellt sich auch bald ein. Erst schnurrend, dann keuchend, zuletzt hechelnd genießt Sabine ihre Lust.
Schon nach einigen Minuten verglücklicht sich Sabine unter Zucken und Stöhnen. Schwer atmend stößt sie hervor. „Mann, war das guuut. Mein erster Orgasmus über 2000 Meter Seehöhe!“
„Mögen noch viele folgen!“, wünscht Susi und reicht ihr die Kamera. „Jetzt du!“
Mühsam, so scheint es, rappelt sich Sabine auf, fasst dann aber überfallsartig Susi in den Schritt. „Ha! Von wegen geile Schnecke! Du bist ja selber überschwemmt! Mach da ja keinen Fleck auf die Anoraks!“
„Zu spät!“, meint Susi und deutet mit ‚widerlichem' Grinsen auf die Stelle, wo gerade noch Sabine gezuckt hatte. Mitten auf dem roten Anorak prangt eine dunkle Stelle.
„Ei, ei, ei, auwei! Aber geil war es, danke, Liebe!“
„Keine Ursache, du wirst genug Gelegenheiten zur Wiedergutmachung finden.“ Susi legt sich auf den Bauch, wobei sie dem feuchten Fleck vorsichtig ausweicht. Forsch stellt sie ihren Hintern ein wenig auf, lässt die Beine auseinander gleiten und bewegt sich betont lasziv.
Sabine, für die dieser Anblick nicht so neu ist, fotografiert konzentriert. Doch auf einmal fällt ihr etwas ins Auge. “Schau mal dorthin, Susi!“, und deutet nach links, wo ein dicker Baumstrunk aus dem Wolkenbett ragt. Anscheinend hat ein Unwetter eine uralte Zirbe geknickt, die aber nicht abgestorben ist, sondern vom Knick weg zuerst waagrecht nach außen, dann wieder schräg nach oben weitergewachsen ist. Nun bildet der dicke, abgeknickte Stamm eine kleine Insel, unten von Wolken umspült. „Kannst du dich nicht nackt dort rauf stellen? Ich fotografiere dich dann als Schaumgeborene Venus!“
„Meinst du so, wie das Gemälde von Rubens?“
„Botticelli!“
„Was?“
„Die ****** der Venus, also das Gemälde mit diesem Titel ist von Sandro Botticelli. Ich habe es letztes Jahr in Florenz gesehen. Da ist aber nix mit Schaum, weder im Titel, noch am Bild. Das mit dem Schaum ist griechische Mythologie. Das heißt, dass wir kein Gemälde nachstellen, sondern ein sagenhaftes Ereignis. Und jetzt mach hinne, bevor uns der Schaum abhanden kommt.“
Susi rappelt sich auf, schlüpft barfuß in ihre Bergschuhe und schlendert mit aufreizendem Hüftschwung zum geplanten Schauplatz. „Ich glaube, es ist zu spät. Da ist nur noch ein dünner Nebelhauch. Sieht überhaupt nicht aus wie Schaum.“
„Du bist zwar nicht blond, aber manchmal doch ein Dummchen! Von hier aus schaut es noch immer schaumig aus. Das macht die Perspektive. Darum fotografiere ich auch von hier aus mit dem Tele. Durch den flachen Winkel schaut der ‚dünne Nebelhauch' immer noch aus wie eine Disco bei einer Schaumparty. Rauf mit dir!“
Schon Susis Raufklettern bietet eine Menge erotischer Anblicke, die Sabine natürlich verewigt. Oben angekommen, muss Susi ihre Schuhe ausziehen, was ein wenig mühsam ist, und diese anschließend so verstauen, dass sie nicht zu sehen sind. Dann gibt ihr Sabine Regieanweisungen, wie sie sich stellen oder drehen soll, wie sie ihre Brüste ins rechte Licht setzen und ihre Arme halten soll. Sie haben viel Spaß dabei und überlegen gerade eine Pose für Sabine, denn eine blonde Venus halten beide nicht für besonders glaubwürdig.
Da findet diese ein konisches Stück Holz und entscheidet sich, dieses als Fackel und sich selber als Freiheitsstatue zu produzieren, da hören sie eine Stimme von oben: „Das soll wohl die ****** der Venus darstellen? Aber da müsste eigentlich eine Muschel hin und keine verwitterte Zirbe!“
Zuschauer
Erschrocken versuchen beide reflexhaft, ihre Blößen zu bedecken, aber dann fällt ihnen ein, dass ein heimlicher Beobachter sowieso alles schon gesehen hat. Von oben grinsen ihnen zwei Köpfe entgegen, die über die Latschen ragen. Einer gehört zu einer jungen Frau mit dunklem, kastanienfarbigen Lockenkopf und Sonnenbrille, der andere zu einem Mann mit krausen, braunen Haaren, Schnurr- und spitzem Kinnbart. Seine Augen funkeln belustigt, seine Begleiterin lächelt beruhigend.
„Wir machen auch nicht Die ****** der Venus von Botticelli, sondern stellen sozusagen die mythologische Schaumgeburt nach. Hat es euch wenigstens gefallen??“, erwidert Sabine, da zwängen sich die beiden auch schon durchs Gehölz.
„Ausgezeichnet!“, erwidert sichtlich begeistert die junge Frau und streckt der nackten Fotografin die Hand entgegen. „Nora. Freut mich, euch kennenzulernen. Der Kerl, der dein Model mit den Augen verschlingt ist Christian, mein Angetrauter.“ Tatsächlich ist dieser, gewandet in Knickerbockern, kariertem Hemd und runtergerollten Stutzen auf dem Weg zu Susi und mustert diese ganz ungeniert. Es wäre nicht Susi, würde sie darauf verschämt reagieren. Ganz im Gegenteil bietet sie eine kleine, geile Show und lässt sich dann tatsächlich von ihm herunter heben. Jetzt hängen aber die Bergschuhe noch an einem abgebrochenen Ast an der Rückseite des Baumes. Verunsichert schaut er um sich. Der Boden ist übersät mit spitzen Steinen, Holzstückchen, Kiefernadeln und Disteln. Andererseits hat er mit Susi in den Armen und einem großem Rucksack auf dem Rücken nicht die Bewegungsfreiheit, die Schuhe abzunehmen.
„Tja, erst denken, dann pflücken!“, neckt seine ‚süße Frucht', „ich bin die Susi und jetzt trag mich halt da rüber zu unseren Sachen. Die Schuhe kannst du danach auch noch holen.“
Was bleibt ihm auch anderes übrig? Als er seine nackte Fracht vorsichtig auf den Anoraks absetzt, drückt ihm Susi dankbar einen ziemlich feuchten Kuss auf den Mund. Nora lacht hell auf. „Das hast du jetzt davon, du Filou! Schaut mal, was er euch für Komplimente macht!“, und weist mit ausgestrecktem Arm auf eine deutliche Ausbuchtung in der Berghose ihres Mannes.
Der flüchtet gleich und bringt ganz langsam Susis Schuhe herbei. Wahrscheinlich hat er in Gedanken ein paar Seiten Steuergesetze memoriert, denn seine Erregung ist vollständig abgeklungen. Endlich können sie ihre Vorstellungsrunde abschließen, da ertönt ein zartes Wimmern, das unvermittelt in zorniges Gebrüll übergeht. Erst da bemerken Susi und Sabine, dass der große Rucksack von Christian zu einer Art Babytrage umgestaltet wurde. Die lange Verschlussklappe dient als Sonnendach und darunter lugen zwei dunkle Äuglein aus einem kleinen roten Kopf.
******kram
„Fabian hat Hunger“, stellt Nora ruhig fest und jetzt läuft eine wohl oft geübte Routine ab. Während Christian seinen Sohn aus dem Rucksack hebt, an seine Schulter legt, beruhigend auf ihn einredet und vorsichtig an der Windel riecht, packt Nora aus ihrem Rucksack eine dicke Decke, einen Beutel mit Babyutensilien und eine frische Windel aus, setzt sich auf einen Graspolster und schaut ihren Mann fragend an.
„Ein bisschen feucht, aber okay“, meint der, „erst Futter, dann Windel.“
„Es macht euch doch nichts aus, oder?“, fragt Nora ziemlich rhetorisch, denn währenddessen hat sie schon ihre Jacke abgestreift und ihr Hemd aufgeknöpft. Darunter kommt ein etwas unförmiger Still-BH zum Vorschein, den sie ganz ablegt und erleichtert aufstöhnt. „Das Ding bringt mich noch um. Ich hab‘ dem Moppel seit gestern Abend nicht mehr die Brust gegeben, damit wir heute genug Milch haben und keine Fläschchen brauchen. Wie sollten wir die auch warm machen? Aber mein Busen ist jetzt so prall, dass die Milch so schon angefangen hat, auszutreten. Sei so lieb und häng ihn zum Trocknen in die Sonne“, und reicht ‚das Ding' an Susi weiter. „So, jetzt kannst du mir Klein Dracula geben!“
Christian reicht ihr den krähenden Fabian, sie legt ihn bequem ihn ihre Armbeuge und sobald ihre linke Brustwarze in Reichweite kommt, schnellt sein kleiner Kopf kobraartig vor, sein Mund schnappt nach der Milchquelle und beginnt mit Urgewalt zu saugen. Nora zuckt schmerzhaft zusammen und sagt entschuldigend: „Er ist immer so ungestüm, wenn er Hunger hat.“ Susi und Sabine schauen fasziniert und mit gehärteten Nippeln zu, ein Anblick, der wiederum bei Christian zu Irritationen führt. Er setzt sich neben Nora und Fabian und streichelt zärtlich den Rücken seiner Frau.
Sabine erläutert Susi ihre Idee mit der Freiheitsstatue und sie diskutieren, ob sich das Motiv mit ganz nackt verträgt. Am Ende entschließen sie sich dazu, dass Sabine ihre knallengen Jeans anziehen soll, mit offenem Gürtel und oben ohne. Das setzen die beiden auch gleich in die Tat um. Wieder entsteht eine Serie hocherotischer Fotos, vor allem, weil Sabine am Ende die ‚Fackel' wegwirft und oben auf dem Zirbenstock zu strippen beginnt. Langsam streift sie, sich windend, die Jeanshose über den Po, reckt diesen dem interessiert herbeieilenden Christian entgegen und fummelt dazu noch aufreizend mit der Hand zwischen ihren Beinen. Zuletzt lässt sie sich von ihm auch noch herunter heben, geht aber auf ihren eigenen Füßen zurück zu Susi und Nora, fasst Christian dabei aber kumpelhaft um die Taille, was dieser mit einem kräftigen Griff an ihr Gesäß quittiert.
„Das war super!“, verkündet Susi. „Möchtest du auch mal?“, wendet sie sich dabei an Nora, die den satt schmatzenden Fabian an die Schulter gelehnt hat und gerade versucht, ihm ein Bäuerchen zu enttätscheln. „Soweit ich sehe, hast du eine Superfigur und deine Brüste sind sensationell!“
„Ach, ich weiß nicht recht“, ziert sich diese ein wenig, aber nach auffordernden Gesten von Christian, der immer noch von Sabine umschlungen wird, gibt sie recht gern nach. „Aber dann musst du den kleinen Fresssack halten!“
„Ich halt ihn! Darf ich?“, meldet sich zum Erstaunen aller Susi zu Wort. „Ich hätte da nämlich eine frivole, aber tolle Idee. Christian hat ja mit seinen Locken etwas Griechisches an sich. Da stelle ich mir euch zwei als Gruppe vor. ‚Faun oder Satyr nähert sich Nymphe im Bad'. Na, wie wäre das?“
Nora scheint diese Idee zu faszinieren, denn sie reicht Susi wortlos das satt glucksende Baby und zieht sich weiter aus. Aber Christian scheint weniger begeistert, er ziert sich. „Was? Ich auch? Also, nein, das mag ich nicht, das geht doch nicht. Der Kleine schaut doch zu.“ Mit diesen Argumenten kommt er aber nicht weit. Sechs Frauenaugen starren ihn fordernd an, da muss er schließlich kapitulieren.
Als er schließlich nackt vor ihnen steht, pfeift Sabine anerkennend. „Das wäre doch ein richtiger Verlust gewesen. Mit dem Körper – und dem Schwanz übrigens – brauchst du dich nicht zu verstecken. Wenn du nicht verheiratet wärst, …“
„Das möchte ich dir aber auch geraten haben!“, unterbricht Nora und droht scherzhaft mit der Faust.
„War ja nur Spaß!“, wiegelt Sabine ab. „ich habe mir gedacht, dass dort drüben bei der schief stehenden Zirbe, die ein wenig wie eine Pinie aussieht, eine guter Platz wäre, eine gute ‚Location', wie wir Fotografen sagen. Dabei grinst sie faunischer, als Christian, der Foto-Faun aussieht. „Außerdem hätte ich gern, wenn du dir links den Stutzen und den Bergschuh anziehst, das schaut dann ein wenig bocksfüßisch aus.“
„Und was geschieht dann mit den Fotos? Ich will das nicht im Internet stehen haben!“, will Christian noch Sicherheiten. Sabine beruhigt und spult wieder mal das ganze Programm ab. Selbstverständlich haben allein Nora und Christian das Recht, über ihre Bilder zu verfügen. Obwohl für gute Bilder auch gutes Geld geboten wird, da bringt Sabine Pepi-San und den Verlag ins Spiel, verspricht aber letztlich hoch und heilig, auf Wunsch sogar die eigenen Kopien zu löschen. Sie tauschen noch E-mail-Adressen und Telefonnummern, dann ist Action angesagt.
Faun und Nymphe
Alle schlüpfen schnell in die Schuhe, Sabine immer noch oben ohne, Susi, Nora ganz nackt, Christian mit einem Stutzen und einem ordentlich geschnürten Bergschuh. Nur Fabian ist mit seinem blauen Strampler und weißem Strickmützchen ein wenig ‚overdressed'. Dafür liegt er in den Armen einer wunderschönen, nackten Frau.
Sabine arrangiert die Gruppe, Nora neckisch an den Stamm gelehnt, Christian dahinter, der gerade nach der verführerischen Nymphe greifen will, dann hebt sie die Kamera ans Auge – und lässt sie gleich wieder sinken. „Entschuldigt bitte, aber – äh, wie sag ich es? – also es ist ja ganz nett, aber ein Satyr ohne Ständer ist in meinen Augen ein Witz! Nora, mach was!“
Nora ist verblüfft, Christian entsetzt, aber Sabine unerbittlich. „Jetzt kommt, stellt euch nicht so an! Es ist ja nur für eure eigene Erinnerung und für den Spaß jetzt. Alles Weitere entscheidet ihr später!“ Aber Nora zögert. „Soll ich vielleicht …?“, bietet Sabine an. Da übernimmt doch Nora selber die Initiative. Lang braucht sie nicht zu rubbeln, die Situation ist heiß genug, dass Christians Schwanz steht wie eine stramme Zirbe.
Sabine schießt Fotos aus verschiedenen Winkeln, dirigiert Christian immer näher an die Nymphe heran, bis seine Eichel an Noras Po stößt. Er stöhnt laut auf. Seine Miene zeigt deutlich, was er jetzt am liebsten täte.
Da unterbricht Susi unsensibel die Idylle: „Schaut mal, was der kleine Racker macht!“ Fabian ist aufgewacht und grabscht mit seinen kleinen Patschhändchen nach Susis Busen. „Das wird mir mal ein richtiger Womanizer!“
„Kannst du ihn noch ein wenig beschäftigen? Wir sind gleich fertig.“ Sabine lässt sich nicht so leicht aus dem Konzept bringen.
„Ich ihn beschäftigen? Der beschäftigt sich schon selber, hat ja jetzt ein nettes Spielzeug gefunden.“
„Gut so!“, ist Sabine kurz angebunden und wendet sich wieder dem Paar unter der Zirbe zu. Christian hatte sich nicht mehr zurückhalten können, ist von hinten in Nora eingedrungen und fickt sie jetzt mit beglücktem Gesichtsausdruck. Als er aber Sabines Blick wieder auf sich gerichtet spürt, erstarrt er. Sein Gesicht läuft puterrot an. Grad will er etwas zu seiner Verteidigung sagen, da sagt Sabine ungerührt: „Gut so, genau das wollte ich als nächstes anordnen. Jetzt zieh ihn schön langsam raus und dann schieb ihn ebenso langsam wieder rein, nimm endlich ihre Brüste in deine gierigen Hände, küss ihren Nacken! Weiter so, wieder raus, leg deine rechte Hand an ihre Klit, ja! Mach’s ihr! Nora zwirble deine Brustwarze, aber lass bloß nicht den Stamm los, sonst fallt ihr auf die Nase.
Christian, jetzt steck deinen Penis zwischen ihren Schenkeln durch und du Nora greifst danach. Wunderbar! Rubbeln! Steck ihn wieder rein und beug dich jetzt ganz weit nach unten, Christian hält dich an den Hüften fest. Und jetzt fick sie! Ja! Fertig! Viel Vergnügen noch!“
Sabine schaltet den Fotoapparat aus und geht mit Susi zurück zu ihren Anoraks, wo auch die Rucksäcke von Nora und Christian liegen. Fabian ist wieder eingeschlafen, hält aber Susis Busen noch immer fest. „Süß“, findet Sabine, „darf ich auch mal halten?“
„Ich glaube, der kleine Stinker hat die Windel vollgemacht. Mal sehen, ob wir das Malheur nicht beheben können.“ Sie legt den ‚kleinen Stinker' Sabine in den Arm und durchsucht die von Nora schon bereitgelegten Utensilien. „Alles da, was man braucht. Leg ihn vorsichtig auf die Decke! Gut, dass Tante Babs auch ein Baby hat. Da hab‘ ich im letzten halben Jahr oft Babysitter gemacht und dabei auch Windelwechseln gelernt.“ Geschickt pult sie den Kleinen aus seinem Strampelanzug, schiebt das Hemdchen nach oben und öffnet den Klebeverschluss. Eine gewaltige ‚Duftwolke' entweicht. Sabine rümpft die Nase, aber Susi holt schnell aus dem Utensilienbeutel ein Stück Küchenrolle, hebt den Popsch an und schiebt das Papier drunter. Mit Feuchttüchern reinigt sie den kleinen Körper, schmiert Salbe auf alle geröteten Stellen und tauscht die Küchenrolle gegen eine frische Windel. Ruckzuck ist diese verschlossen. Eine Kontrolle ergibt, dass der Strampelanzug nichts abbekommen hat und daher nicht getauscht werden muss. Und schon ist Fabian, der bei der Prozedur natürlich aufgewacht ist und versonnen vor sich hin brabbelt, wieder duftig frisch und darf sich nun mit Sabines Busen beschäftigen. Seine Eltern sind immer noch dabei, für ein Brüderchen zu üben. Heftiges, schneller werdendes Stöhnen zeugt davon, dass sich bald ein durchschlagender Erfolg einstellen wird. Und dann ist es auch soweit. Der Orgasmus ist unüberhörbar.
„Autsch!“, ruft da Sabine. Fabian hat offenbar Lust auf einen Nachschlag und sich auf die nächstbeste Brust gestürzt. Die gehört aber Sabine und da gibt es natürlich nichts zu holen. Verärgert darüber hat er zugebissen und saugt jetzt wütend, doch erfolglos. Susi macht sich auf, die Mutter zu holen. Diese ist gerade dabei, Christian für eine zweite Runde in Form zu blasen, aber Junior geht natürlich vor. Schnell eilt sie zurück zu ihrem hungrigen Sprössling, setzt sich neben Sabine und schiebt ihren Busen dem Kleinen ins Gesicht. Es dauert ein wenig, bis er sich überreden lässt, die nutzlose Brust aufzugeben und die Milchbar zu wechseln. Dann aber stürzt er sich selig ins Milchparadies. Christian steht mit einer Mörderlatte daneben und macht eine verzweifelte Miene. Grad wäre er so irrsinnig geil gewesen.
Sabine und Susi wollen das traute Glück nicht weiter stören, ziehen sich schnell an und verabschieden sich. „Vielleicht sieht man sich am Gipfel wieder!“ Sie treten wieder auf den Fußpfad und hören im Weggehen noch, wie Christian einen gewagten Vorschlag zu artikulieren versucht.
„Könnten wir – äh – ich mein – äh, glaubst du nicht, wir könnten – äh – könntest du nicht weiter … äh – während wir weiter ….“
Nächstes Kapitel: Ein heißer Juli 15 – Gipfelsieg und Lamplbad
Susis Nacht
„Du hast was ausgelassen!“, platzt Sabine auf einmal heraus. Susi schreckt aus ihren sanften Träumen und schaut ihre Freundin verdutzt an. „Was war mit Mark?“, schiebt Sabine nach.
Immer noch sitzen die beiden eng umschlungen mit einem über die Schultern gelegten Anorak auf einem flachen Stein unter einem Latschenbusch und lassen das zauberhafte Szenario eines schier grenzenlosen Wolkenteppichs zu ihren Füßen auf sich wirken.
„Oh! Mark! Hm, ja. Du hast mich doch mit deinem ungestümen Wesen geweckt, kaum dass ich mich mal ein wenig zur Ruhe begeben hatte. Netterweise bist du dann aber gleich wieder verschwunden und hast deine überschäumenden Energien an Bierkrügen ausgetobt. Ich hingegen war so fertig, dass ich schon wieder eingeschlafen war, als du noch in deinem Lendenschurz die Treppe runtergetrampelt bist.“
Sabine wirft ihre einen strafenden Blick zu: „He! He! Ich trample nicht, ich schwebe elfengleich …“
„Eher elefantengleich!“
„Das kriegst du zurück – irgendwann! Jetzt erzähl weiter!“
„Nach einer knappen Stunde bin ich aber wieder aufgewacht, weil ich dringend aufs Klo musste, so dringend, dass ich nicht einmal Zeit hatte, mir was anzuziehen, drum bin ich also nackt übern Gang geflitzt und hab mich erleichtert. Wie ich wieder raus komm’, geht grad die Tür von der Dusche auf und Ramona steht vor mir. Auch nackt. Ebenso wie Mark, der hinter ihr her kam. Mit einem Riesenständer! An dem war ich aber nicht schuld, den hatte er schon, bevor er mich sah. An der Ramona ist eigentlich nix dran, kaum Busen, flacher Hintern, wie ein aufgeschossener Dreizehnjähriger mit Muschi, aber den Mark schien das irre aufzugeilen. Wahrscheinlich hatten die beiden kurz vorher gepoppt und jetzt hatte er schon wieder einen Steifen. Dabei war die Nummer mit Katrin und dir auch noch gar nicht so lange her.“
„Stimmt, nicht viel länger als du geschlafen hast.“
„Genau. Ich glaube, ich habe seinen Schwanz angestarrt wie eine Klosterfrau den ersten nackten Mann in ihrem Leben. Das ist sogar Ramona aufgefallen und sie hat angefangen zu kichern und hat dann gemeint: ‚Mir scheint, du brauchst Entspannung. Bevor du hier noch alles antropfst, schließ dich uns an. Wie du siehst' – dabei packte sie Marks Keule und knetete sie ordentlich – ‚hat Mark ein Problem, das dringend einer Lösung zugeführt werden muss. Dabei kannst du mir helfen – wenn du Lust hast.' Und ob ich Lust hatte. Wir haben uns noch schnell offiziell bekannt gemacht – bisher hatte ich ja noch kein einziges Wort mit ihr gewechselt - dann hab ich die beiden in unser Zimmer gelotst und weil wir alle drei schon nackt waren, kamen wir auch ziemlich schnell zur Sache.“
„Mmmh!“
„Ja.“
„Was ja? Erzähl schon weiter!“
„Das kann ich nicht verantworten.“
„Häh??“
„Das macht dich nur wieder geil!“
„Na und? Ich mach dich tot, wenn du mich noch länger auf die Folter spannst!“
„Also eigentlich ist dieses Schicksal ja eher den Gefolterten …“
„Grrr!“
„Okay, okay! Ich erzähl ´s ja! Also wirklich, Sabine, spiel jetzt nicht die Furie, du machst mir ja Angst! Bibber, bibber! Fürcht!“
„Bibber, fürcht? Lechz, sabber, kreisch, grrah! Komm, hör auf! Wir machen doch keinen billigen Comic! Wirf deinen Wortgenerator an und lass es raus!“
„Ich habe dich gewarnt! Wo war ich?“
„Ihr kamt ziemlich schnell zur Sache …“
„Tja, so schnell auch wieder nicht, weil Mark meinte, in unseren schmalen Betten fühlte er sich beengt. Darum sind wir wieder rauf ins Matratzenlager.“
„Waren die anderen schon weg?“
„Wen meinst du? Katrin und Georg? Die waren noch da und haben gepennt!“
„Und sonst? Als ich ging, waren Rebekka und Siggi, Isa und Matze auch noch oben.“
„Was du mir in deiner Erzählung unterschlagen hast!“
„Ja, gut, obwohl die mit mir ja nichts zu tun hatten. Abgesehen davon, dass sie vielleicht zugesehen haben ... Aber du weißt ja, dass mich Gesellschaftsficken besonders heiß macht. Die anderen aber wohl noch mehr, jedenfalls lagen alle im Koma, als ich runter ging.“
„Aber nicht mehr alle, als ich rauf kam! Der Matze und die Isa waren sitzend ineinander verschlungen, mit geschlossenen Augen, dass ich zuerst nicht wusste, ob sie eingeschlafen waren oder nicht. Erst ein wohliger Seufzer von Isa hat mir gezeigt, dass sie wach war.“
„Ja, der Matze hat mir gesagt, dass ihm das so gut gefallen hat, wie wir gestern, nein vorgestern – oder wann war das? – beim Heustadel fast reglos ineinander gesteckt haben. Das wollte er wiederholen und da hat er in Isa anscheinend eine verwandte Seele gefunden.“
„Die haben dann wirklich stundenlang auf stand-bye gevögelt! Das muss ich auch mal probieren.“
„Ich bin dabei! Und jetzt erzähl weiter!“
„Die Rebekka hat gerade ihrem Siggi einen geblasen, ganz konventionell. Wenigstens eine, die auch kein Deepthroating kann. Sie hat nur kurz die Augen verdreht, als wir uns daneben niedergelassen haben. Die Ramona hat mich – fast schüchtern – gefragt, ob ich eventuell auch Frauen zugetan wäre, denn sie fände es unheimlich schön, wenn ich sie lecken würde. Meine Antwort hat sie gar nicht abgewartet, sondern sich gleich auf den Rücken gelegt und die Beine gespreizt.“
„Dein Ruf eilt dir voraus, liebe Susi!“
„Ja, ich bin bekannt für meine mildtätige Ader!“
„Das meinte ich jetzt nicht unbedingt. Und wie ging es weiter?“
„Also habe ich mich bereitwillig zwischen Ramonas Beinen niedergelassen und gemütlich auf den Bauch gelegt …“
„Und ebenso gemütlich mit den Fersen auf deinen Po geklopft?“
„Nanu, woher weißt du das?“
„Ja, nee, alles klar, dann kann ich mir den weiteren Ablauf bildhaft vorstellen!“
„Ach ja?“
„Ja!“
„Was heißt das, ja?“
„Na ja, ja heißt eben ja! In nullkommanix hat dich der Mark von hinten aufgespießt und durchgerammelt!“
„Äääh? Ja, hat er, woher weißt du das, du warst doch unten?“
„Menno, ich glaube, du hast tatsächlich keine Ahnung!“
„Was denn? Jetzt sag schon!“
„Du weißt es wirklich nicht?“
„Nein, verflixt noch mal, red schon!“
„Also gut. Du hast wirklich keine Ahnung! Kannst du dich erinnern, wie wir vor gut einem Jahr an unserem geliebten Baggersee gesonnt haben?“
„Pfff, natürlich! Haben wir doch oft genug!“
"Aufgefallen ist mir das einem besonders heißen Tag. Da musste ich als Blondine natürlich öfter ins Wasser zum Abkühlen, als du.“
„Und?“
„Wie ich grad wieder aus dem See steigen wollte, da hab ich es gesehen! Du lagst auf dem Bauch auf deiner Strandmatte, iPod in den Ohren und einen Schmöker in den Händen. Die Beine gespreizt und dann hast du abwechselnd mit den Fersen einmal links und einmal rechts auf deinen Po-Backen angeklopft.“
„Kann sein. Und?“
„Kannst du dir vorstellen was das für ein Anblick ist?“
„Auch ein schöner Rücken kann entzücken und dass einige auf meinen Arsch stehen, das weiß ich. Ist aber nichts Neues!“
„In der Stellung bietest du aber obergeile Aussicht auf deine Rosette und deine Muschi und wenn du dann noch Bewegung ins Bild bringst, dann schreit es geradezu ‚Fick mich, fick mich!' - hm?“
„Glaub ich jetzt aber nicht!“
„Glaub es ruhig! Der Mark konnte gar nicht anders. Der Anblick oder Einblick ist so geil, dass sogar die eingefleischten FKKler dort einen Ständer bekommen haben, wenn sie hinter dir vorbei zum Erfrischungsstand gegangen sind.“
„Is jetzt aber nich wahr, oder?“
„Doch, genau so war es!“
„Und du hast mir nichts gesagt? Na, du bist mir eine Freundin!“
„Äh, sorry, aber ich dachte, es sei Absicht! Drum hab ich mir die Pose abgeschaut und gelegentlich mit Genuss und durchschlagendem Erfolg angewendet.“
Die Schaumgeborene Venus
„Das will ich sehen, aber sofort!“
„Was? Hier?“
„Ja! Hier und jetzt! In der Sonne ist es warm genug! Runter mit den Klamotten! Und ein Beweisfoto mach ich auch.“
„Gut, aber dann ich auch von dir. Zum Vergleich!“ Höchst angeregt von diesem Plan und angestachelt von ihrem latenten Exhibitionismus, dauert es nur eine Minute, bis beide nackt im Latschenfeld stehen. Sabine kramt ihren Fotoapparat hervor, schaltet ein und gibt ihn Susi. Dann fläzt sie sich bäuchlings auf die ausgebreiteten Anoraks, stützt die Arme auf, spreizt die Schenkel und fängt an, wie zuvor gesc***dert, die Knie abzuwinkeln, bis die Fersen den Hintern berühren. Susi steht hinter ihr und gafft. Vor lauter Erregung vergisst sie zunächst, auf den Auslöser zu drücken. Lieber drückt sie ein anderes Knöpfchen.
Sabine aber wird ungeduldig. „Jetzt mach schon!“, fordert sie und flippert dabei mit ihren Arschbacken, wie es die amerikanischen Pornostars oft zeigen.
„Hör auf! Das sieht ja lächerlich aus!“, entgegnet Susi und konzentriert sich endlich darauf, ‚Beweisfotos' zu schießen, sobald ihre Freundin wieder ruhig da liegt. Knipsend nähert sie sich, als wollte sie zusätzliche Nahaufnahmen machen, greift aber stattdessen blitzschnell ins Volle.
„Du geile Schnecke bist ja klitschnass!“, konstatiert sie grinsend und schiebt Sabine gleich drei Finger in die Spalte. Sie weiß, dass diese das genau so mag und der Erfolg stellt sich auch bald ein. Erst schnurrend, dann keuchend, zuletzt hechelnd genießt Sabine ihre Lust.
Schon nach einigen Minuten verglücklicht sich Sabine unter Zucken und Stöhnen. Schwer atmend stößt sie hervor. „Mann, war das guuut. Mein erster Orgasmus über 2000 Meter Seehöhe!“
„Mögen noch viele folgen!“, wünscht Susi und reicht ihr die Kamera. „Jetzt du!“
Mühsam, so scheint es, rappelt sich Sabine auf, fasst dann aber überfallsartig Susi in den Schritt. „Ha! Von wegen geile Schnecke! Du bist ja selber überschwemmt! Mach da ja keinen Fleck auf die Anoraks!“
„Zu spät!“, meint Susi und deutet mit ‚widerlichem' Grinsen auf die Stelle, wo gerade noch Sabine gezuckt hatte. Mitten auf dem roten Anorak prangt eine dunkle Stelle.
„Ei, ei, ei, auwei! Aber geil war es, danke, Liebe!“
„Keine Ursache, du wirst genug Gelegenheiten zur Wiedergutmachung finden.“ Susi legt sich auf den Bauch, wobei sie dem feuchten Fleck vorsichtig ausweicht. Forsch stellt sie ihren Hintern ein wenig auf, lässt die Beine auseinander gleiten und bewegt sich betont lasziv.
Sabine, für die dieser Anblick nicht so neu ist, fotografiert konzentriert. Doch auf einmal fällt ihr etwas ins Auge. “Schau mal dorthin, Susi!“, und deutet nach links, wo ein dicker Baumstrunk aus dem Wolkenbett ragt. Anscheinend hat ein Unwetter eine uralte Zirbe geknickt, die aber nicht abgestorben ist, sondern vom Knick weg zuerst waagrecht nach außen, dann wieder schräg nach oben weitergewachsen ist. Nun bildet der dicke, abgeknickte Stamm eine kleine Insel, unten von Wolken umspült. „Kannst du dich nicht nackt dort rauf stellen? Ich fotografiere dich dann als Schaumgeborene Venus!“
„Meinst du so, wie das Gemälde von Rubens?“
„Botticelli!“
„Was?“
„Die ****** der Venus, also das Gemälde mit diesem Titel ist von Sandro Botticelli. Ich habe es letztes Jahr in Florenz gesehen. Da ist aber nix mit Schaum, weder im Titel, noch am Bild. Das mit dem Schaum ist griechische Mythologie. Das heißt, dass wir kein Gemälde nachstellen, sondern ein sagenhaftes Ereignis. Und jetzt mach hinne, bevor uns der Schaum abhanden kommt.“
Susi rappelt sich auf, schlüpft barfuß in ihre Bergschuhe und schlendert mit aufreizendem Hüftschwung zum geplanten Schauplatz. „Ich glaube, es ist zu spät. Da ist nur noch ein dünner Nebelhauch. Sieht überhaupt nicht aus wie Schaum.“
„Du bist zwar nicht blond, aber manchmal doch ein Dummchen! Von hier aus schaut es noch immer schaumig aus. Das macht die Perspektive. Darum fotografiere ich auch von hier aus mit dem Tele. Durch den flachen Winkel schaut der ‚dünne Nebelhauch' immer noch aus wie eine Disco bei einer Schaumparty. Rauf mit dir!“
Schon Susis Raufklettern bietet eine Menge erotischer Anblicke, die Sabine natürlich verewigt. Oben angekommen, muss Susi ihre Schuhe ausziehen, was ein wenig mühsam ist, und diese anschließend so verstauen, dass sie nicht zu sehen sind. Dann gibt ihr Sabine Regieanweisungen, wie sie sich stellen oder drehen soll, wie sie ihre Brüste ins rechte Licht setzen und ihre Arme halten soll. Sie haben viel Spaß dabei und überlegen gerade eine Pose für Sabine, denn eine blonde Venus halten beide nicht für besonders glaubwürdig.
Da findet diese ein konisches Stück Holz und entscheidet sich, dieses als Fackel und sich selber als Freiheitsstatue zu produzieren, da hören sie eine Stimme von oben: „Das soll wohl die ****** der Venus darstellen? Aber da müsste eigentlich eine Muschel hin und keine verwitterte Zirbe!“
Zuschauer
Erschrocken versuchen beide reflexhaft, ihre Blößen zu bedecken, aber dann fällt ihnen ein, dass ein heimlicher Beobachter sowieso alles schon gesehen hat. Von oben grinsen ihnen zwei Köpfe entgegen, die über die Latschen ragen. Einer gehört zu einer jungen Frau mit dunklem, kastanienfarbigen Lockenkopf und Sonnenbrille, der andere zu einem Mann mit krausen, braunen Haaren, Schnurr- und spitzem Kinnbart. Seine Augen funkeln belustigt, seine Begleiterin lächelt beruhigend.
„Wir machen auch nicht Die ****** der Venus von Botticelli, sondern stellen sozusagen die mythologische Schaumgeburt nach. Hat es euch wenigstens gefallen??“, erwidert Sabine, da zwängen sich die beiden auch schon durchs Gehölz.
„Ausgezeichnet!“, erwidert sichtlich begeistert die junge Frau und streckt der nackten Fotografin die Hand entgegen. „Nora. Freut mich, euch kennenzulernen. Der Kerl, der dein Model mit den Augen verschlingt ist Christian, mein Angetrauter.“ Tatsächlich ist dieser, gewandet in Knickerbockern, kariertem Hemd und runtergerollten Stutzen auf dem Weg zu Susi und mustert diese ganz ungeniert. Es wäre nicht Susi, würde sie darauf verschämt reagieren. Ganz im Gegenteil bietet sie eine kleine, geile Show und lässt sich dann tatsächlich von ihm herunter heben. Jetzt hängen aber die Bergschuhe noch an einem abgebrochenen Ast an der Rückseite des Baumes. Verunsichert schaut er um sich. Der Boden ist übersät mit spitzen Steinen, Holzstückchen, Kiefernadeln und Disteln. Andererseits hat er mit Susi in den Armen und einem großem Rucksack auf dem Rücken nicht die Bewegungsfreiheit, die Schuhe abzunehmen.
„Tja, erst denken, dann pflücken!“, neckt seine ‚süße Frucht', „ich bin die Susi und jetzt trag mich halt da rüber zu unseren Sachen. Die Schuhe kannst du danach auch noch holen.“
Was bleibt ihm auch anderes übrig? Als er seine nackte Fracht vorsichtig auf den Anoraks absetzt, drückt ihm Susi dankbar einen ziemlich feuchten Kuss auf den Mund. Nora lacht hell auf. „Das hast du jetzt davon, du Filou! Schaut mal, was er euch für Komplimente macht!“, und weist mit ausgestrecktem Arm auf eine deutliche Ausbuchtung in der Berghose ihres Mannes.
Der flüchtet gleich und bringt ganz langsam Susis Schuhe herbei. Wahrscheinlich hat er in Gedanken ein paar Seiten Steuergesetze memoriert, denn seine Erregung ist vollständig abgeklungen. Endlich können sie ihre Vorstellungsrunde abschließen, da ertönt ein zartes Wimmern, das unvermittelt in zorniges Gebrüll übergeht. Erst da bemerken Susi und Sabine, dass der große Rucksack von Christian zu einer Art Babytrage umgestaltet wurde. Die lange Verschlussklappe dient als Sonnendach und darunter lugen zwei dunkle Äuglein aus einem kleinen roten Kopf.
******kram
„Fabian hat Hunger“, stellt Nora ruhig fest und jetzt läuft eine wohl oft geübte Routine ab. Während Christian seinen Sohn aus dem Rucksack hebt, an seine Schulter legt, beruhigend auf ihn einredet und vorsichtig an der Windel riecht, packt Nora aus ihrem Rucksack eine dicke Decke, einen Beutel mit Babyutensilien und eine frische Windel aus, setzt sich auf einen Graspolster und schaut ihren Mann fragend an.
„Ein bisschen feucht, aber okay“, meint der, „erst Futter, dann Windel.“
„Es macht euch doch nichts aus, oder?“, fragt Nora ziemlich rhetorisch, denn währenddessen hat sie schon ihre Jacke abgestreift und ihr Hemd aufgeknöpft. Darunter kommt ein etwas unförmiger Still-BH zum Vorschein, den sie ganz ablegt und erleichtert aufstöhnt. „Das Ding bringt mich noch um. Ich hab‘ dem Moppel seit gestern Abend nicht mehr die Brust gegeben, damit wir heute genug Milch haben und keine Fläschchen brauchen. Wie sollten wir die auch warm machen? Aber mein Busen ist jetzt so prall, dass die Milch so schon angefangen hat, auszutreten. Sei so lieb und häng ihn zum Trocknen in die Sonne“, und reicht ‚das Ding' an Susi weiter. „So, jetzt kannst du mir Klein Dracula geben!“
Christian reicht ihr den krähenden Fabian, sie legt ihn bequem ihn ihre Armbeuge und sobald ihre linke Brustwarze in Reichweite kommt, schnellt sein kleiner Kopf kobraartig vor, sein Mund schnappt nach der Milchquelle und beginnt mit Urgewalt zu saugen. Nora zuckt schmerzhaft zusammen und sagt entschuldigend: „Er ist immer so ungestüm, wenn er Hunger hat.“ Susi und Sabine schauen fasziniert und mit gehärteten Nippeln zu, ein Anblick, der wiederum bei Christian zu Irritationen führt. Er setzt sich neben Nora und Fabian und streichelt zärtlich den Rücken seiner Frau.
Sabine erläutert Susi ihre Idee mit der Freiheitsstatue und sie diskutieren, ob sich das Motiv mit ganz nackt verträgt. Am Ende entschließen sie sich dazu, dass Sabine ihre knallengen Jeans anziehen soll, mit offenem Gürtel und oben ohne. Das setzen die beiden auch gleich in die Tat um. Wieder entsteht eine Serie hocherotischer Fotos, vor allem, weil Sabine am Ende die ‚Fackel' wegwirft und oben auf dem Zirbenstock zu strippen beginnt. Langsam streift sie, sich windend, die Jeanshose über den Po, reckt diesen dem interessiert herbeieilenden Christian entgegen und fummelt dazu noch aufreizend mit der Hand zwischen ihren Beinen. Zuletzt lässt sie sich von ihm auch noch herunter heben, geht aber auf ihren eigenen Füßen zurück zu Susi und Nora, fasst Christian dabei aber kumpelhaft um die Taille, was dieser mit einem kräftigen Griff an ihr Gesäß quittiert.
„Das war super!“, verkündet Susi. „Möchtest du auch mal?“, wendet sie sich dabei an Nora, die den satt schmatzenden Fabian an die Schulter gelehnt hat und gerade versucht, ihm ein Bäuerchen zu enttätscheln. „Soweit ich sehe, hast du eine Superfigur und deine Brüste sind sensationell!“
„Ach, ich weiß nicht recht“, ziert sich diese ein wenig, aber nach auffordernden Gesten von Christian, der immer noch von Sabine umschlungen wird, gibt sie recht gern nach. „Aber dann musst du den kleinen Fresssack halten!“
„Ich halt ihn! Darf ich?“, meldet sich zum Erstaunen aller Susi zu Wort. „Ich hätte da nämlich eine frivole, aber tolle Idee. Christian hat ja mit seinen Locken etwas Griechisches an sich. Da stelle ich mir euch zwei als Gruppe vor. ‚Faun oder Satyr nähert sich Nymphe im Bad'. Na, wie wäre das?“
Nora scheint diese Idee zu faszinieren, denn sie reicht Susi wortlos das satt glucksende Baby und zieht sich weiter aus. Aber Christian scheint weniger begeistert, er ziert sich. „Was? Ich auch? Also, nein, das mag ich nicht, das geht doch nicht. Der Kleine schaut doch zu.“ Mit diesen Argumenten kommt er aber nicht weit. Sechs Frauenaugen starren ihn fordernd an, da muss er schließlich kapitulieren.
Als er schließlich nackt vor ihnen steht, pfeift Sabine anerkennend. „Das wäre doch ein richtiger Verlust gewesen. Mit dem Körper – und dem Schwanz übrigens – brauchst du dich nicht zu verstecken. Wenn du nicht verheiratet wärst, …“
„Das möchte ich dir aber auch geraten haben!“, unterbricht Nora und droht scherzhaft mit der Faust.
„War ja nur Spaß!“, wiegelt Sabine ab. „ich habe mir gedacht, dass dort drüben bei der schief stehenden Zirbe, die ein wenig wie eine Pinie aussieht, eine guter Platz wäre, eine gute ‚Location', wie wir Fotografen sagen. Dabei grinst sie faunischer, als Christian, der Foto-Faun aussieht. „Außerdem hätte ich gern, wenn du dir links den Stutzen und den Bergschuh anziehst, das schaut dann ein wenig bocksfüßisch aus.“
„Und was geschieht dann mit den Fotos? Ich will das nicht im Internet stehen haben!“, will Christian noch Sicherheiten. Sabine beruhigt und spult wieder mal das ganze Programm ab. Selbstverständlich haben allein Nora und Christian das Recht, über ihre Bilder zu verfügen. Obwohl für gute Bilder auch gutes Geld geboten wird, da bringt Sabine Pepi-San und den Verlag ins Spiel, verspricht aber letztlich hoch und heilig, auf Wunsch sogar die eigenen Kopien zu löschen. Sie tauschen noch E-mail-Adressen und Telefonnummern, dann ist Action angesagt.
Faun und Nymphe
Alle schlüpfen schnell in die Schuhe, Sabine immer noch oben ohne, Susi, Nora ganz nackt, Christian mit einem Stutzen und einem ordentlich geschnürten Bergschuh. Nur Fabian ist mit seinem blauen Strampler und weißem Strickmützchen ein wenig ‚overdressed'. Dafür liegt er in den Armen einer wunderschönen, nackten Frau.
Sabine arrangiert die Gruppe, Nora neckisch an den Stamm gelehnt, Christian dahinter, der gerade nach der verführerischen Nymphe greifen will, dann hebt sie die Kamera ans Auge – und lässt sie gleich wieder sinken. „Entschuldigt bitte, aber – äh, wie sag ich es? – also es ist ja ganz nett, aber ein Satyr ohne Ständer ist in meinen Augen ein Witz! Nora, mach was!“
Nora ist verblüfft, Christian entsetzt, aber Sabine unerbittlich. „Jetzt kommt, stellt euch nicht so an! Es ist ja nur für eure eigene Erinnerung und für den Spaß jetzt. Alles Weitere entscheidet ihr später!“ Aber Nora zögert. „Soll ich vielleicht …?“, bietet Sabine an. Da übernimmt doch Nora selber die Initiative. Lang braucht sie nicht zu rubbeln, die Situation ist heiß genug, dass Christians Schwanz steht wie eine stramme Zirbe.
Sabine schießt Fotos aus verschiedenen Winkeln, dirigiert Christian immer näher an die Nymphe heran, bis seine Eichel an Noras Po stößt. Er stöhnt laut auf. Seine Miene zeigt deutlich, was er jetzt am liebsten täte.
Da unterbricht Susi unsensibel die Idylle: „Schaut mal, was der kleine Racker macht!“ Fabian ist aufgewacht und grabscht mit seinen kleinen Patschhändchen nach Susis Busen. „Das wird mir mal ein richtiger Womanizer!“
„Kannst du ihn noch ein wenig beschäftigen? Wir sind gleich fertig.“ Sabine lässt sich nicht so leicht aus dem Konzept bringen.
„Ich ihn beschäftigen? Der beschäftigt sich schon selber, hat ja jetzt ein nettes Spielzeug gefunden.“
„Gut so!“, ist Sabine kurz angebunden und wendet sich wieder dem Paar unter der Zirbe zu. Christian hatte sich nicht mehr zurückhalten können, ist von hinten in Nora eingedrungen und fickt sie jetzt mit beglücktem Gesichtsausdruck. Als er aber Sabines Blick wieder auf sich gerichtet spürt, erstarrt er. Sein Gesicht läuft puterrot an. Grad will er etwas zu seiner Verteidigung sagen, da sagt Sabine ungerührt: „Gut so, genau das wollte ich als nächstes anordnen. Jetzt zieh ihn schön langsam raus und dann schieb ihn ebenso langsam wieder rein, nimm endlich ihre Brüste in deine gierigen Hände, küss ihren Nacken! Weiter so, wieder raus, leg deine rechte Hand an ihre Klit, ja! Mach’s ihr! Nora zwirble deine Brustwarze, aber lass bloß nicht den Stamm los, sonst fallt ihr auf die Nase.
Christian, jetzt steck deinen Penis zwischen ihren Schenkeln durch und du Nora greifst danach. Wunderbar! Rubbeln! Steck ihn wieder rein und beug dich jetzt ganz weit nach unten, Christian hält dich an den Hüften fest. Und jetzt fick sie! Ja! Fertig! Viel Vergnügen noch!“
Sabine schaltet den Fotoapparat aus und geht mit Susi zurück zu ihren Anoraks, wo auch die Rucksäcke von Nora und Christian liegen. Fabian ist wieder eingeschlafen, hält aber Susis Busen noch immer fest. „Süß“, findet Sabine, „darf ich auch mal halten?“
„Ich glaube, der kleine Stinker hat die Windel vollgemacht. Mal sehen, ob wir das Malheur nicht beheben können.“ Sie legt den ‚kleinen Stinker' Sabine in den Arm und durchsucht die von Nora schon bereitgelegten Utensilien. „Alles da, was man braucht. Leg ihn vorsichtig auf die Decke! Gut, dass Tante Babs auch ein Baby hat. Da hab‘ ich im letzten halben Jahr oft Babysitter gemacht und dabei auch Windelwechseln gelernt.“ Geschickt pult sie den Kleinen aus seinem Strampelanzug, schiebt das Hemdchen nach oben und öffnet den Klebeverschluss. Eine gewaltige ‚Duftwolke' entweicht. Sabine rümpft die Nase, aber Susi holt schnell aus dem Utensilienbeutel ein Stück Küchenrolle, hebt den Popsch an und schiebt das Papier drunter. Mit Feuchttüchern reinigt sie den kleinen Körper, schmiert Salbe auf alle geröteten Stellen und tauscht die Küchenrolle gegen eine frische Windel. Ruckzuck ist diese verschlossen. Eine Kontrolle ergibt, dass der Strampelanzug nichts abbekommen hat und daher nicht getauscht werden muss. Und schon ist Fabian, der bei der Prozedur natürlich aufgewacht ist und versonnen vor sich hin brabbelt, wieder duftig frisch und darf sich nun mit Sabines Busen beschäftigen. Seine Eltern sind immer noch dabei, für ein Brüderchen zu üben. Heftiges, schneller werdendes Stöhnen zeugt davon, dass sich bald ein durchschlagender Erfolg einstellen wird. Und dann ist es auch soweit. Der Orgasmus ist unüberhörbar.
„Autsch!“, ruft da Sabine. Fabian hat offenbar Lust auf einen Nachschlag und sich auf die nächstbeste Brust gestürzt. Die gehört aber Sabine und da gibt es natürlich nichts zu holen. Verärgert darüber hat er zugebissen und saugt jetzt wütend, doch erfolglos. Susi macht sich auf, die Mutter zu holen. Diese ist gerade dabei, Christian für eine zweite Runde in Form zu blasen, aber Junior geht natürlich vor. Schnell eilt sie zurück zu ihrem hungrigen Sprössling, setzt sich neben Sabine und schiebt ihren Busen dem Kleinen ins Gesicht. Es dauert ein wenig, bis er sich überreden lässt, die nutzlose Brust aufzugeben und die Milchbar zu wechseln. Dann aber stürzt er sich selig ins Milchparadies. Christian steht mit einer Mörderlatte daneben und macht eine verzweifelte Miene. Grad wäre er so irrsinnig geil gewesen.
Sabine und Susi wollen das traute Glück nicht weiter stören, ziehen sich schnell an und verabschieden sich. „Vielleicht sieht man sich am Gipfel wieder!“ Sie treten wieder auf den Fußpfad und hören im Weggehen noch, wie Christian einen gewagten Vorschlag zu artikulieren versucht.
„Könnten wir – äh – ich mein – äh, glaubst du nicht, wir könnten – äh – könntest du nicht weiter … äh – während wir weiter ….“
Nächstes Kapitel: Ein heißer Juli 15 – Gipfelsieg und Lamplbad
5年前