Fantasie und Klischee
Wenn dir einer sagen soll, dass du dir die‚ gute alte schwule Zeit‘ vorstellen sollst, wie würde sie aussehen?
Ich würde mir eine Zeit im wilden Westen vorstellen. Draußen ist sengende Hitze. Die Männer sind muskulös, braun gebrannt, verschwitzt und mit starker Behaarung auf Arm, Bein, Brust und Gesicht. Ein heißer Cowboy taucht auf der Bildfläche auf. Er trägt Stiefel, enge blaue Jeans,ein rotes enges Hemd mit einer Lederweste darüber und halb ins Gesicht gezogen den Cowboyhut. Somit sieht man nur seinen 3-Tage-Bart und sein kesses Lächeln sieht. Er geht in einen Saloon und bestellt sich an der Theke ein Bier. In einem Zug wird es runtergekippt, währenddessen sieht er sich im Raum um. Plötzlich entdeckt er einen Einheimischen. Ist der was für mich, fragt sich der Cowboy? Da entdeckt er das Taschentuch in der Gesäßtasche des Einheimischen. Als ob der es geahnt hätte, dreht dieser sich um. Der Cowboy zwinkert dem Einheimischen zu und verlässt das Lokal. Ein paar Sekunden später tritt auch der Einheimische aus der Flügeltür und beide gehen hinter den Saloon zu den Pferdeställen. Dort wird sich in einer leeren Pferdebox, auf warmen Heuballen und mit wiehernden Zuschauern nebenan, kräftig der Leidenschaft hingegeben.
Das sind Fantasien, die manche schwule Männer haben, doch wenn wir auf diese Situation einen ‚Klischee-Filter‘ setzten, kann man sehen, wie manche Heterosexuelle ihre schwulen Mitmenschen betrachten.
Ein kleiner, schmächtiger, tuntiger Kerl steht nachts auf der Straße. Bekleidet mit einem Hauch von nichts, einem offenen, weißen Hemd als Oberteil und einer selbst gekürzten Hotpants, die das Gesäß zeigt. Um den Hals trägt er bunte Knicklichter und an den Fingern und Ohren blinken Regenbogen-Accessoires. Mit einer frischen Line in der Nase und einer halben Ecstasy zum Vorglühen macht er sich in den Laden namens ‚Pink Rainbow‘. Dort angekommen schlängelt er sich an den glatt rasierten muskulösen Körpern vorbei an die Bar. Nach der Frage der Bar-Drag-Queen, namens Pheonix Föhnüx, was er trinken wolle, antwortet unser Kleiner, in seiner schwulsten Tonlage: „Einen Cosmopolitan mit einem spritzer Himbeere, bitte.“
Fünf Minuten später und zehn Euro weniger hält er den Drink in der Hand. Schon steht ein großer Bär mit Holzfällerhemd neben ihm und schleppt den Kleinen, der bis jetzt gerade zweimal an dem pinken Gesöff genippt hat, in den Darkroom. Im Darkroom angekommen, wird der Jüngling sofort an die Wand gepresst und ohne Vorwarnung gibt es auch schon den Stamm des Holzfällers zwischen die Backen. Nachdem der Bär seine staudammartigen Eier entleert hat, geht es auch schon wieder raus aus dem Raum. Der bei Schwarzlicht mehr Flecken an der Wand zeigen würde, als Sterne am Himmel sind. Danach trennen sich die Wege der beiden auch schon wieder.
Ich würde mir eine Zeit im wilden Westen vorstellen. Draußen ist sengende Hitze. Die Männer sind muskulös, braun gebrannt, verschwitzt und mit starker Behaarung auf Arm, Bein, Brust und Gesicht. Ein heißer Cowboy taucht auf der Bildfläche auf. Er trägt Stiefel, enge blaue Jeans,ein rotes enges Hemd mit einer Lederweste darüber und halb ins Gesicht gezogen den Cowboyhut. Somit sieht man nur seinen 3-Tage-Bart und sein kesses Lächeln sieht. Er geht in einen Saloon und bestellt sich an der Theke ein Bier. In einem Zug wird es runtergekippt, währenddessen sieht er sich im Raum um. Plötzlich entdeckt er einen Einheimischen. Ist der was für mich, fragt sich der Cowboy? Da entdeckt er das Taschentuch in der Gesäßtasche des Einheimischen. Als ob der es geahnt hätte, dreht dieser sich um. Der Cowboy zwinkert dem Einheimischen zu und verlässt das Lokal. Ein paar Sekunden später tritt auch der Einheimische aus der Flügeltür und beide gehen hinter den Saloon zu den Pferdeställen. Dort wird sich in einer leeren Pferdebox, auf warmen Heuballen und mit wiehernden Zuschauern nebenan, kräftig der Leidenschaft hingegeben.
Das sind Fantasien, die manche schwule Männer haben, doch wenn wir auf diese Situation einen ‚Klischee-Filter‘ setzten, kann man sehen, wie manche Heterosexuelle ihre schwulen Mitmenschen betrachten.
Ein kleiner, schmächtiger, tuntiger Kerl steht nachts auf der Straße. Bekleidet mit einem Hauch von nichts, einem offenen, weißen Hemd als Oberteil und einer selbst gekürzten Hotpants, die das Gesäß zeigt. Um den Hals trägt er bunte Knicklichter und an den Fingern und Ohren blinken Regenbogen-Accessoires. Mit einer frischen Line in der Nase und einer halben Ecstasy zum Vorglühen macht er sich in den Laden namens ‚Pink Rainbow‘. Dort angekommen schlängelt er sich an den glatt rasierten muskulösen Körpern vorbei an die Bar. Nach der Frage der Bar-Drag-Queen, namens Pheonix Föhnüx, was er trinken wolle, antwortet unser Kleiner, in seiner schwulsten Tonlage: „Einen Cosmopolitan mit einem spritzer Himbeere, bitte.“
Fünf Minuten später und zehn Euro weniger hält er den Drink in der Hand. Schon steht ein großer Bär mit Holzfällerhemd neben ihm und schleppt den Kleinen, der bis jetzt gerade zweimal an dem pinken Gesöff genippt hat, in den Darkroom. Im Darkroom angekommen, wird der Jüngling sofort an die Wand gepresst und ohne Vorwarnung gibt es auch schon den Stamm des Holzfällers zwischen die Backen. Nachdem der Bär seine staudammartigen Eier entleert hat, geht es auch schon wieder raus aus dem Raum. Der bei Schwarzlicht mehr Flecken an der Wand zeigen würde, als Sterne am Himmel sind. Danach trennen sich die Wege der beiden auch schon wieder.
6年前