BEIM UROLOGEN - WAHRE GESCHICHTE

Man könnte fast sagen: Nierensteine haben auch ihr Gutes. Was natürlich Quatsch ist – die Schmerzen, die Nierensteine verursachen, sind grässlich. Und trotzdem haben sie mein Gefühlsleben ergänzt.

Es ist schon ein paar Monate her, dass ich wegen eines Nierensteins, der nicht abgehen wollte, im Krankenhaus operiert wurde. Hinterher wurde mir im OP-Saal ein 40 Zentimeter langer Blasenkatheder gelegt, zur Vorsicht blieb er einige Tage drin. Dann ging ich zu meinem Urologen, um ihn entfernen zu lassen.

Es war ein warmer Tag. Auf einem gynäkologischen Stuhl liegend, blickte ich an die Decke und sah dort … eine Wespe surren, die sich für mich mehr zu interessieren schien als für den Zuckerpott im Pausenraum. Egal, der Urologe machte sich ans Werk, um mit einer Art Fanggerät den Katheder aus der Harnröhre zu ziehen, und zu meiner Überraschung assistierte ihm seine Sprechstundenhilfe. „Soll ich betäuben?“, fragte er, ich verneinte (man ist ja interessiert). Er platzierte das Fanggerät an meiner Schwanzspitze, bat darum, einmal tief Luft zu holen, und drückte den Stab hinein. In diesem Moment wurde er nach draußen gerufen; er ging und überließ mich der Assistentin mit den beruhigenden Worten: „Die kann das gut.“

Naja, das konnte sie auch. Geschickt fing sie den Katheder ein und freute sich: „Hab ihn schon!“. Nun zog sie das gute Stück aus mir raus. „Tief Luft holen nochmal“, riet sie, und ganz langsam kam der Katheder zum Vorschein. Während sie zog, lächelte sie ganz leise. Und den Grund bemerkte ich auch: Ich hatte eine mittelstarke Erektion. Mein Schwanz wurde mit jedem Millimeter des Herausziehens härter. „Das ist normal“, beruhigte sie mich. Mir aber war die Sache eher peinlich … zumal das Ende noch kam: Mit einem kleinen flotten Ruck zog sie den 40. Zentimeter des Katheders aus meinem Schwanz, sagte „Alles erwischt!“ und klopfte vor lauter Begeisterung einmal auf meine Eichel.

Ich kam unvermittelt und heftig!

Dieses Erlebnis ließ mich nicht ruhen. Zwei Wochen später besuchte ich eine sehr erfahrene Domina und bat sie um eine Erklärung dessen, was ich erlebt hatte. Sie zeigte mir ein Etui mit zehn verschiedenen Dilatoren geordnet nach Länge und Größe. „Damit kann ich deine Körperöffnungen dehnen, bis du jubelst“, lachte sie. In der nächsten Stunde lernte ich alle zehn Dilatoren kennen, was weh tat, weil mein Schwanz an solch eine Behandlung nicht gewöhnt war. Dennoch kam ich, als die strenge Dame mir den zehnten Bougie einführen wollte, in einer intensiven Welle von heftiger Lust und nachhallendem Schmerz. Seitdem lasse ich diese Prozedur in regelmäßigen Abständen über mich ergehen – und das Schanztraining zeigt bereits Wirkung: Die Harnröhre ist dank der professionellen Arbeit gut geweitet.

Einen Nierenstein brauche ich dennoch nicht noch einmal!!!!
発行者 Kalroewi
4年前
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