Mittwoch, 16. März 2011 7:05 Uhr

Mittwoch, 16. März 2011
7:05 Uhr

Stefan hat mich schlafend auf dem Sofa gefunden und mit einem Kuss auf die Stirn aufgeweckt. Mein Kopf fühlt sich an, wie wenn ich in einem Betonmischer, zusammen mit einer halben Tonne Rheinkiesel einige Runden gedreht hätte.
Vor einiger Zeit habe ich ihm gesagt: „Du schnarchst“, was aber nicht stimmt. Er ist sehr rücksichtsvoll und hat akzeptiert, dass ich meinen Schlaf brauche und darum öfter auf dem Sofa schlafe. Stefan hat Frühstück gemacht, aber ich habe ein Würgen im Hals und kann nichts essen. Außerdem habe ich Schweißausbrüche, als ob ich ohne Anlauf in der heißen Phase des Klimakteriums angekommen wäre. Mit Fünfunddreißig ist´s noch zu früh, aber ich nehme mir fest vor, einen Termin bei meiner Frauenärztin zu machen. Aber ich kann erst da hin, wenn die Striemen auf meinen Oberschenkeln und meinem Po etwas verheilt sind. Hier kennt Jeder Jeden. Meine Frauenärztin ist eine bewegte Emanze und denkt womöglich, Stefan würde mich schlagen.
Ich gehe ins Bad und spüle einen hellblauen Upper mit etwas Wasser runter. Die kleinen Dinger schmecken bitter und verursachen im Hals ein Kratzen, aber die wirken sofort und tun mir gut. Ich muss ihn bitten, mir mehr davon zu besorgen. Damit die Striemen und blauen Flecken schneller verschwinden, reibe ich mich Pferdesalbe ein, die ich mir aus dem Internet bestellt habe. Außerdem ist das Zeug gut für die Haut. Besser als Schwänze lutschen und Sperma auf der Haut verreiben, was ja ein gutes Hautpflegemittel ist, wie schon die griechischen und römischen Kurtisanen wussten
„Forever young, i want to be forever young. Do you really want to live forever, forever forever. Forever young, i want to be forever young …” Sind die Töne aus dem Radio purer Hohn, oder ist es ein Menetekel für kommende Katastrophen?
Stefan bringt die Jungs in die Schule und ich fahre in die Firma.
Noch vier Tage und ich muss wieder an ihn denken. „Müssen“ ist das falsche Wort. Ich will an ihn denken, weil er mich aus der täglichen Routine herausholt und auf andere Gedanken bringt. Stefan will am Sonntag mit den Jungs in den Zoo. Ich habe ihm gesagt, dass ich nicht mitkommen kann, weil ich die Tiere hinter Gittern nicht leiden sehen will. Stefan findet, dass ich zu sensibel bin. Ich bin sensibel und am Sonntag habe ich wieder einige Stunden nur für mich. Vielleicht bekomme ich dann den Kopf etwas frei. Ich muss lächeln und schaue in den Rückblickspiegel, ob meine Lippen richtig geschminkt sind.
発行者 AmelieTharach
3年前
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