Himbeereis mit Sahne / Kapitel 29
Radlerhosen
Eines meiner Hobbys, das ich mit niemandem teilen konnte oder wollte, waren größere Radtouren durch den Schwarzwald, die Pfalz oder das angrenzende Elsass, oft im dreistelligen Kilometer-Bereich. Selbst mein bester Freund Harald hat mich jedes Mal für verrückt erklärt, wenn ich ihn wegen Mitfahrens gefragt habe. Ich habe diese Touren mit meinem 24-Gang-Treckingrad immer mehr als Konditionstraining betrachtet und nicht als Genuss-Radeln. Doch manchmal kam auch der Genuss nicht zu kurz:
Ich fuhr auf dem Heimweg von Freudenstadt (ein Omen?) kommend auf dem Radweg das Murgtal herunter. Gerade im Bereich zwischen Huzenbach und Langenbrand, in dem der Radweg auf der rechten Talseite verläuft und wo das Tal am 'wildesten' ist, hatte ich verschiedene Lieblingsplätze, um Pause zu machen und den jeweiligen Ausblick zu genießen. Ich hatte also eine bestimmte Bank im Kopf und steuerte sie zielsicher an. Schon von weitem sah ich das an der Bank lehnende Rennrad. Weiterfahren? Warum eigentlich, lieber erst mal schauen, wer da 'meinen' Platz besetzt hält. Es war ein junger Mann, etwa zehn Jahre älter als ich, der in T-Shirt und Radlerhose in der Nachmittagssonne saß. Er drehte kurz den Kopf zu mir, um zu sehen, wer da angehalten hat, dann sah er wieder ruhig über das Murgtal. Weiterfahren oder bleiben? Dann bemerkte ich einen kleinen Umstand, der mich meine Entscheidung treffen lies. Ich stellte mein Rad ab, ging die wenigen Schritte vor zur Bank und fragte: "Darf ich?" Statt einer Antwort rutschte er etwas zur Seite.
Wir schauten eine Weile wortlos über das Tal. "Ein kleines Paradies hier, ein wundervoller Ausblick! Empfindest Du es nicht auch?" begann er das Gespräch. Ich nickte zustimmend, dann nach einer kurzen Pause: "Doch eigentlich hat mich weniger der AUS-Blick, der mich zu dieser Bank gelockt hat, eher ein AN-Blick." Er sah mich verständnislos an. "Weil dieser Platz so romantisch ist", fuhr ich fort, "versuch' ich's 'mal mit einem Sinnspruch zu erklären. Von der Metrik her könnte er von Johann Peter Hebel sein, doch der hat Alemannisch gesprochen. Ich sag's jetzt auf Schriftdeutsch." Und dann rezitierte ich leise:
"Wenn einer auf der Parkbank sitzt
und in die Radlerhose spritzt,
und es erregt Dich dieser Quell
in seinem Schritt – dann mach' halt mit!"
Minutenlang hörten wir nur die Vögel zwitschern, dann sagte er leise, ohne mich anzusehen: "Von der Pointe her könnte das auch von Heinz Erhardt stammen." Pause. "Woran hast Du das jetzt bemerkt?" "Das war nicht schwer zu erkennen: Der nasse Fleck unter der Bank – Du weißt selbst, wann es das letzte Mal hier geregnet hat!" Er begann zu lächeln. "Und außerdem", fuhr ich fort, "wenn man auf einen Gesinnungsgenossen trifft, erkennt man ihn aus dem Gefühl heraus." "Du verblüffst mich immer mehr", er drehte sich zu mir, "erst mit dem Merkvers, dann kennst Du Johann Peter Hebel und jetzt outest Du dich auch noch als Gesinnungsgenosse. Das findet man nicht so oft! Denn einem Außenstehenden, der nicht so denkt wie wir, ist nur schwer zu vermitteln, welche wunderbaren Gefühle dabei zusammentreffen!" Er zeigte auf die in der Sonne glitzernde Murg. "Ein Paradies, alles ist so frei, die Seele fliegt, Du sitzt hier glücklich auf der Bank - und lässt es einfach fließen... Unbezahlbar!" Und es wird einem nicht nur warm um's Herz warm, sondern auch in der Hose, dachte ich mir, nickte aber zustimmend: "Du beschreibst es treffend! Es geht um Freiheit – und um ein Glücksgefühl für Herz und Seele. Fast ein Orgasmus! Vor allem, wenn man den gelben Saft absichtlich lange zurückgehalten hat. Und deshalb..." Ich lehnte mich zurück und gab dem Druck in meiner Blase nach.
Er starrte auf meine Radlerhose. Bei dunklen Hosen sieht man nicht sofort, wenn sie nass werden. Bei meiner schwarzen Radlerhose fällt daher zuerst die kleine, sprudelnde Quelle auf, von der durch den Stoff gepresste Pisse gebildet, genau über dem Pissschlitz. Über sein Gesicht huschte ein Lächeln, dann legte er vorsichtig die flache Hand über die Quelle. Ich wollte gerade die Augen schließen und mich den Gefühlen hingeben, da spürte ich, wie er mit den Fingern den Stoff meiner Hose abtastete. "Ich hab's vermutet, wir haben noch mehr gemeinsam", er riss mich aus meinen Träumen, "erstens trägst Du keinen Slip unter der Radlerhose..." "Wer sich jemals die Haut von seinem Sack in der Unterhose eingeklemmt hat, weiß, warum!" unterbrach ich ihn etwas wirsch. "... und zweitens hast auch Du die Sitzpolster herausgetrennt." Ich war nun endgültig zurück im Hier und Jetzt, doch der Fluss aus meiner Blase war nicht zu stoppen. "Das ist das Erste, was ich mache, wenn ich eine neue kaufe. Denn einerseits trocknet sie ohne Polster viel schneller und andererseits kommt der Schwanz unter dem dünnen Stoff viel besser zur Geltung." Ich deutete auf sein massives Glied, dass sich auf seinem rechten Oberschenkel deutlich unter dem Stoff abzeichnete. Der Druck meiner Blase ließ nach, aber immer noch ergoss sich der warme Saft in die Hose. Seine Hand lag auch jetzt noch auf meinem sprudelnden Schwanz und unter mir tropfte die Pisse, die es durch meine Hose geschafft hatte, hörbar von den Brettern der Sitzbank auf den Boden.
Durch den dünnen Stoff seiner Radlerhose konnte ich seinem Schwanz beim Wachsen zusehen, er genoss die Situation ganz offensichtlich. Zeit für 'Stufe Zwei' dachte ich mir und legte meine Hand auf die Beule in seiner Hose. "Siehst Du", ich drückte kurz seinen Schwanz, "zu zweit macht's noch mehr Spaß! Wenn ich mit Kumpeln in den Bergen war, haben wir uns versuchsweise anschließend die nassen Schwänze noch gegenseitig gewichst und in's Gras gespritzt. Um der Natur auch etwas zurückzugeben. Aber ... ganz ehrlich ... durch die Hektik beim Wichsen geht die ganze Stimmung kaputt." Meine Blase war jetzt leer, die Quelle war versiegt, doch seine Hand lag weiterhin in meinem nassen Schritt. Er sah mich an. "Ich entnehme daraus, dass Du nicht nur Pisse liebst, sondern auch Schwänze, also Männer?" "Ja", entgegnete ich, "aber nicht nur. Bei mir ist es wie bei Deinem Rennrad: Es gibt zwei Achsen, um die sich alles dreht. Wobei bei mir die Achse hinten," ich grinste ihn an, "erheblich stärker ausgeprägt ist, als die vordere." "Du überrascht mich erneut – und machst mich neugierig. Das mit dem Wichsen verstehe ich, habt ihr noch mehr ausprobiert?" "Hast Du noch etwas Zeit?" Er nickte. "Dann lehn' Dich zurück und mach's Dir bequem. Und Deine Hand hier...," ich hob den Bund meiner Radlerhose etwas vom Bauch ab, "steck' sie ruhig hier rein, hier ist es feucht und warm."
"Letztes Jahr", begann ich zu erzählen, nachdem seine Hand meinen Schwanz und die Eier gefunden hatte, "wartete ich nach einer Tour Richtung Straßburg am Rhein auf die Fähre. Fünf Meter neben mir wartete ein Typ wie Du, auch mit einem Rennrad. Er saß dabei auf einem weißen Begrenzungsstein. Irgendetwas erweckte mein Interesse und ich sah längere Zeit zu ihm herüber, was er offensichtlich bemerkte. Er lächelte mich an und dann sah ich, wie der Stein, auf dem er saß, zwischen seinen Beinen plötzlich dunkler wurde. An seiner Hose war nichts zu sehen, er sah mich lächelnd an und bot mir in aller Ruhe dieses seltene Schauspiel. Ich bekam vor Erregung einen Ständer in der Hose, der nicht zu übersehen war. Auf der Überfahrt standen wir nebeneinander an der Reling. Ich bedankte mich bei ihm für die Beule in meiner Hose. Er fragte nur: "Lust auf mehr? Zwei Kilometer von hier gibt's einen Baggersee." Wir saßen dann am Ufer des Sees nebeneinander, pissten in unsere Radlerhosen und freuten uns über den Anblick, wie die Pisse aus der Hose nach kurzem Weg im Sand versickerte. Ich erzählte ihm auch, dass wir in den Bergen versuchsweise anschließend gewichst hatten, aber er schüttelte nur den Kopf: "Nicht Wichsen – Ficken! Und zwar ganz sanft und ruhig, fast Zeitlupe. Das bringt das Glücksgefühl zurück!" Um's kurz zu machen: Wir einigten uns dann darauf, dass derjenige, der den kürzeren Schwanz hat, sich bücken musste. Und weißt Du was – ich habe damals verloren!"
Er sah mich eine Weile nachdenklich an, dann nickte er. "Ja, das langsame Rein und Raus, und das inmitten der Natur, das kann ich mir gut vorstellen!" Bingo, dachte ich. "Allerdings" fuhr er fort, "Deine Geschichte spielt an einem Baggersee, hier sind wir direkt am Murgtal-Radweg." Als würde dies ihm jetzt erst bewusst werden, zog er seine Hand abrupt aus meiner Hose. "Na ja, so direkt auch wieder nicht! Und: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Es käme auf einen Versuch an", entgegnete ich. "Du würdest also jetzt direkt hier..." "Ich würde gar nichts", unterbrach ich ihn, "erst mal schauen, wer den Kürzeren hat." Wir grinsten uns an wie Lausbuben, dann kurz den hintern angehoben und wir zogen beide unsere Radlerhosen nach unten und präsentierten die feuchten, halbsteifen Schwänze, die zwischen unseren Schenkeln lagen. "Hmmmm, von der Länge her steht es offensichtlich Unentschieden," stellten wir übereinstimmend fest. "Aber", ich umfasste seinen Schwanz mit Daumen und Zeigefinger, "Deiner ist eindeutig dicker! Du hast gewonnen! Also: Ich vorne, Du hinten." "Stopp!" sagte er, "mach' das nochmal." Ich sah ihn verständnislos an. "Nimm meinen Schwanz noch einmal in die Hand, bitte!" Ich umfasste ein zweites Mal seinen Schwanz und sah ihn fragend an.
"S c h e i ß e !" Er schüttelte den Kopf "Ich hätte es wissen müssen! Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach! Es wäre zu schön gewesen..." "Warum, was ist denn los?" Ich unterbrach seinen Wortschwall. "Was los ist, fragst Du? Ich habe Deine Finger so gut wie nicht gespürt. Das Ding", er zerrte an seinem Schwanz, "das Ding ist fast gefühllos nach meiner langen Tour! Wie soll ich das labbrige Ding hier in deinen Hintern stopfen, das können wir vergessen!" Er seufzte vor Enttäuschung. Jetzt hatte auch ich es kapiert. Ich hatte auch schon erlebt, dass ich abends nach einer langen Radtour das Gefühl hatte, einen 'Fremden' zu duschen – aber vorhin daran nicht gedacht. Ich versuchte, ihn zu trösten: "Wo kommst Du denn her?" "Baden-Baden." "Ich aus Karlsruhe", entgegnete ich, "aber Baden-Baden ist gut, ich gehe manchmal ins Friedrichsbad!" "Lass mich raten: Montags!" Seine Mine hellte sich auf. Ich nickte und fuhr fort: "Ich sehe, du kennst Dich aus..." "Weiß doch jeder, was montags dort abgeht..." "Beim ersten Besuch hatte ich es noch nicht gewusst", antwortete ich, "aber wenn Du montags auch dort bist, werden wir uns wieder treffe. Du siehst, statt 'reingeschoben' nur 'aufgeschoben'– und der Tag ist gerettet."
Wir saßen immer noch mit heruntergezogenen Hosen nebeneinander auf der Bank. Also zogen wir unsere Hosen wieder hoch, zumindest so weit, dass unsere Schwänze bedeckt waren. "Ich hätte zu gerne dieses bewusst langsame Stoßen ausprobiert", er schmollte immer noch ein wenig. "Ist eine besondere Liebestechnik für besonders innige Gefühle, sie heißt Karezza. Wie der Karersee in den Dolomiten auf Italienisch, nur mir 'K' statt mit 'C' am Anfang", fügte ich hinzu, um die Stimmung etwas aufzulockern. "Normalerweise zwischen Frau und Mann, funktioniert aber auch unter uns Männern. Man muss nur aufpassen, dass man dabei nicht einschläft", fügte ich noch als Scherz hinzu. "Einschlafen, das ist das Stichwort", er setzte sich aufrecht hin und sah auf seine Uhr, "ich muss noch über die Wolfsschlucht!" Er stand auf und richtete T-Shirt und Radlerhose. "War schön, Dich zu treffen – übrigens, wie heißt Du eigentlich?" "Theo", antwortete ich, "und Du?" "Alexander, aber Freunde sagen Alex zu mir." "Dann komm' noch gut heim, Alex. Und denk' d'ran: Wir treffen uns an einem Montag im Friedrichsbad!" "Das werde ich ganz bestimmt nicht vergessen!" Er stieg auf sein Rennrad und trat in die Pedale.
Eines meiner Hobbys, das ich mit niemandem teilen konnte oder wollte, waren größere Radtouren durch den Schwarzwald, die Pfalz oder das angrenzende Elsass, oft im dreistelligen Kilometer-Bereich. Selbst mein bester Freund Harald hat mich jedes Mal für verrückt erklärt, wenn ich ihn wegen Mitfahrens gefragt habe. Ich habe diese Touren mit meinem 24-Gang-Treckingrad immer mehr als Konditionstraining betrachtet und nicht als Genuss-Radeln. Doch manchmal kam auch der Genuss nicht zu kurz:
Ich fuhr auf dem Heimweg von Freudenstadt (ein Omen?) kommend auf dem Radweg das Murgtal herunter. Gerade im Bereich zwischen Huzenbach und Langenbrand, in dem der Radweg auf der rechten Talseite verläuft und wo das Tal am 'wildesten' ist, hatte ich verschiedene Lieblingsplätze, um Pause zu machen und den jeweiligen Ausblick zu genießen. Ich hatte also eine bestimmte Bank im Kopf und steuerte sie zielsicher an. Schon von weitem sah ich das an der Bank lehnende Rennrad. Weiterfahren? Warum eigentlich, lieber erst mal schauen, wer da 'meinen' Platz besetzt hält. Es war ein junger Mann, etwa zehn Jahre älter als ich, der in T-Shirt und Radlerhose in der Nachmittagssonne saß. Er drehte kurz den Kopf zu mir, um zu sehen, wer da angehalten hat, dann sah er wieder ruhig über das Murgtal. Weiterfahren oder bleiben? Dann bemerkte ich einen kleinen Umstand, der mich meine Entscheidung treffen lies. Ich stellte mein Rad ab, ging die wenigen Schritte vor zur Bank und fragte: "Darf ich?" Statt einer Antwort rutschte er etwas zur Seite.
Wir schauten eine Weile wortlos über das Tal. "Ein kleines Paradies hier, ein wundervoller Ausblick! Empfindest Du es nicht auch?" begann er das Gespräch. Ich nickte zustimmend, dann nach einer kurzen Pause: "Doch eigentlich hat mich weniger der AUS-Blick, der mich zu dieser Bank gelockt hat, eher ein AN-Blick." Er sah mich verständnislos an. "Weil dieser Platz so romantisch ist", fuhr ich fort, "versuch' ich's 'mal mit einem Sinnspruch zu erklären. Von der Metrik her könnte er von Johann Peter Hebel sein, doch der hat Alemannisch gesprochen. Ich sag's jetzt auf Schriftdeutsch." Und dann rezitierte ich leise:
"Wenn einer auf der Parkbank sitzt
und in die Radlerhose spritzt,
und es erregt Dich dieser Quell
in seinem Schritt – dann mach' halt mit!"
Minutenlang hörten wir nur die Vögel zwitschern, dann sagte er leise, ohne mich anzusehen: "Von der Pointe her könnte das auch von Heinz Erhardt stammen." Pause. "Woran hast Du das jetzt bemerkt?" "Das war nicht schwer zu erkennen: Der nasse Fleck unter der Bank – Du weißt selbst, wann es das letzte Mal hier geregnet hat!" Er begann zu lächeln. "Und außerdem", fuhr ich fort, "wenn man auf einen Gesinnungsgenossen trifft, erkennt man ihn aus dem Gefühl heraus." "Du verblüffst mich immer mehr", er drehte sich zu mir, "erst mit dem Merkvers, dann kennst Du Johann Peter Hebel und jetzt outest Du dich auch noch als Gesinnungsgenosse. Das findet man nicht so oft! Denn einem Außenstehenden, der nicht so denkt wie wir, ist nur schwer zu vermitteln, welche wunderbaren Gefühle dabei zusammentreffen!" Er zeigte auf die in der Sonne glitzernde Murg. "Ein Paradies, alles ist so frei, die Seele fliegt, Du sitzt hier glücklich auf der Bank - und lässt es einfach fließen... Unbezahlbar!" Und es wird einem nicht nur warm um's Herz warm, sondern auch in der Hose, dachte ich mir, nickte aber zustimmend: "Du beschreibst es treffend! Es geht um Freiheit – und um ein Glücksgefühl für Herz und Seele. Fast ein Orgasmus! Vor allem, wenn man den gelben Saft absichtlich lange zurückgehalten hat. Und deshalb..." Ich lehnte mich zurück und gab dem Druck in meiner Blase nach.
Er starrte auf meine Radlerhose. Bei dunklen Hosen sieht man nicht sofort, wenn sie nass werden. Bei meiner schwarzen Radlerhose fällt daher zuerst die kleine, sprudelnde Quelle auf, von der durch den Stoff gepresste Pisse gebildet, genau über dem Pissschlitz. Über sein Gesicht huschte ein Lächeln, dann legte er vorsichtig die flache Hand über die Quelle. Ich wollte gerade die Augen schließen und mich den Gefühlen hingeben, da spürte ich, wie er mit den Fingern den Stoff meiner Hose abtastete. "Ich hab's vermutet, wir haben noch mehr gemeinsam", er riss mich aus meinen Träumen, "erstens trägst Du keinen Slip unter der Radlerhose..." "Wer sich jemals die Haut von seinem Sack in der Unterhose eingeklemmt hat, weiß, warum!" unterbrach ich ihn etwas wirsch. "... und zweitens hast auch Du die Sitzpolster herausgetrennt." Ich war nun endgültig zurück im Hier und Jetzt, doch der Fluss aus meiner Blase war nicht zu stoppen. "Das ist das Erste, was ich mache, wenn ich eine neue kaufe. Denn einerseits trocknet sie ohne Polster viel schneller und andererseits kommt der Schwanz unter dem dünnen Stoff viel besser zur Geltung." Ich deutete auf sein massives Glied, dass sich auf seinem rechten Oberschenkel deutlich unter dem Stoff abzeichnete. Der Druck meiner Blase ließ nach, aber immer noch ergoss sich der warme Saft in die Hose. Seine Hand lag auch jetzt noch auf meinem sprudelnden Schwanz und unter mir tropfte die Pisse, die es durch meine Hose geschafft hatte, hörbar von den Brettern der Sitzbank auf den Boden.
Durch den dünnen Stoff seiner Radlerhose konnte ich seinem Schwanz beim Wachsen zusehen, er genoss die Situation ganz offensichtlich. Zeit für 'Stufe Zwei' dachte ich mir und legte meine Hand auf die Beule in seiner Hose. "Siehst Du", ich drückte kurz seinen Schwanz, "zu zweit macht's noch mehr Spaß! Wenn ich mit Kumpeln in den Bergen war, haben wir uns versuchsweise anschließend die nassen Schwänze noch gegenseitig gewichst und in's Gras gespritzt. Um der Natur auch etwas zurückzugeben. Aber ... ganz ehrlich ... durch die Hektik beim Wichsen geht die ganze Stimmung kaputt." Meine Blase war jetzt leer, die Quelle war versiegt, doch seine Hand lag weiterhin in meinem nassen Schritt. Er sah mich an. "Ich entnehme daraus, dass Du nicht nur Pisse liebst, sondern auch Schwänze, also Männer?" "Ja", entgegnete ich, "aber nicht nur. Bei mir ist es wie bei Deinem Rennrad: Es gibt zwei Achsen, um die sich alles dreht. Wobei bei mir die Achse hinten," ich grinste ihn an, "erheblich stärker ausgeprägt ist, als die vordere." "Du überrascht mich erneut – und machst mich neugierig. Das mit dem Wichsen verstehe ich, habt ihr noch mehr ausprobiert?" "Hast Du noch etwas Zeit?" Er nickte. "Dann lehn' Dich zurück und mach's Dir bequem. Und Deine Hand hier...," ich hob den Bund meiner Radlerhose etwas vom Bauch ab, "steck' sie ruhig hier rein, hier ist es feucht und warm."
"Letztes Jahr", begann ich zu erzählen, nachdem seine Hand meinen Schwanz und die Eier gefunden hatte, "wartete ich nach einer Tour Richtung Straßburg am Rhein auf die Fähre. Fünf Meter neben mir wartete ein Typ wie Du, auch mit einem Rennrad. Er saß dabei auf einem weißen Begrenzungsstein. Irgendetwas erweckte mein Interesse und ich sah längere Zeit zu ihm herüber, was er offensichtlich bemerkte. Er lächelte mich an und dann sah ich, wie der Stein, auf dem er saß, zwischen seinen Beinen plötzlich dunkler wurde. An seiner Hose war nichts zu sehen, er sah mich lächelnd an und bot mir in aller Ruhe dieses seltene Schauspiel. Ich bekam vor Erregung einen Ständer in der Hose, der nicht zu übersehen war. Auf der Überfahrt standen wir nebeneinander an der Reling. Ich bedankte mich bei ihm für die Beule in meiner Hose. Er fragte nur: "Lust auf mehr? Zwei Kilometer von hier gibt's einen Baggersee." Wir saßen dann am Ufer des Sees nebeneinander, pissten in unsere Radlerhosen und freuten uns über den Anblick, wie die Pisse aus der Hose nach kurzem Weg im Sand versickerte. Ich erzählte ihm auch, dass wir in den Bergen versuchsweise anschließend gewichst hatten, aber er schüttelte nur den Kopf: "Nicht Wichsen – Ficken! Und zwar ganz sanft und ruhig, fast Zeitlupe. Das bringt das Glücksgefühl zurück!" Um's kurz zu machen: Wir einigten uns dann darauf, dass derjenige, der den kürzeren Schwanz hat, sich bücken musste. Und weißt Du was – ich habe damals verloren!"
Er sah mich eine Weile nachdenklich an, dann nickte er. "Ja, das langsame Rein und Raus, und das inmitten der Natur, das kann ich mir gut vorstellen!" Bingo, dachte ich. "Allerdings" fuhr er fort, "Deine Geschichte spielt an einem Baggersee, hier sind wir direkt am Murgtal-Radweg." Als würde dies ihm jetzt erst bewusst werden, zog er seine Hand abrupt aus meiner Hose. "Na ja, so direkt auch wieder nicht! Und: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Es käme auf einen Versuch an", entgegnete ich. "Du würdest also jetzt direkt hier..." "Ich würde gar nichts", unterbrach ich ihn, "erst mal schauen, wer den Kürzeren hat." Wir grinsten uns an wie Lausbuben, dann kurz den hintern angehoben und wir zogen beide unsere Radlerhosen nach unten und präsentierten die feuchten, halbsteifen Schwänze, die zwischen unseren Schenkeln lagen. "Hmmmm, von der Länge her steht es offensichtlich Unentschieden," stellten wir übereinstimmend fest. "Aber", ich umfasste seinen Schwanz mit Daumen und Zeigefinger, "Deiner ist eindeutig dicker! Du hast gewonnen! Also: Ich vorne, Du hinten." "Stopp!" sagte er, "mach' das nochmal." Ich sah ihn verständnislos an. "Nimm meinen Schwanz noch einmal in die Hand, bitte!" Ich umfasste ein zweites Mal seinen Schwanz und sah ihn fragend an.
"S c h e i ß e !" Er schüttelte den Kopf "Ich hätte es wissen müssen! Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach! Es wäre zu schön gewesen..." "Warum, was ist denn los?" Ich unterbrach seinen Wortschwall. "Was los ist, fragst Du? Ich habe Deine Finger so gut wie nicht gespürt. Das Ding", er zerrte an seinem Schwanz, "das Ding ist fast gefühllos nach meiner langen Tour! Wie soll ich das labbrige Ding hier in deinen Hintern stopfen, das können wir vergessen!" Er seufzte vor Enttäuschung. Jetzt hatte auch ich es kapiert. Ich hatte auch schon erlebt, dass ich abends nach einer langen Radtour das Gefühl hatte, einen 'Fremden' zu duschen – aber vorhin daran nicht gedacht. Ich versuchte, ihn zu trösten: "Wo kommst Du denn her?" "Baden-Baden." "Ich aus Karlsruhe", entgegnete ich, "aber Baden-Baden ist gut, ich gehe manchmal ins Friedrichsbad!" "Lass mich raten: Montags!" Seine Mine hellte sich auf. Ich nickte und fuhr fort: "Ich sehe, du kennst Dich aus..." "Weiß doch jeder, was montags dort abgeht..." "Beim ersten Besuch hatte ich es noch nicht gewusst", antwortete ich, "aber wenn Du montags auch dort bist, werden wir uns wieder treffe. Du siehst, statt 'reingeschoben' nur 'aufgeschoben'– und der Tag ist gerettet."
Wir saßen immer noch mit heruntergezogenen Hosen nebeneinander auf der Bank. Also zogen wir unsere Hosen wieder hoch, zumindest so weit, dass unsere Schwänze bedeckt waren. "Ich hätte zu gerne dieses bewusst langsame Stoßen ausprobiert", er schmollte immer noch ein wenig. "Ist eine besondere Liebestechnik für besonders innige Gefühle, sie heißt Karezza. Wie der Karersee in den Dolomiten auf Italienisch, nur mir 'K' statt mit 'C' am Anfang", fügte ich hinzu, um die Stimmung etwas aufzulockern. "Normalerweise zwischen Frau und Mann, funktioniert aber auch unter uns Männern. Man muss nur aufpassen, dass man dabei nicht einschläft", fügte ich noch als Scherz hinzu. "Einschlafen, das ist das Stichwort", er setzte sich aufrecht hin und sah auf seine Uhr, "ich muss noch über die Wolfsschlucht!" Er stand auf und richtete T-Shirt und Radlerhose. "War schön, Dich zu treffen – übrigens, wie heißt Du eigentlich?" "Theo", antwortete ich, "und Du?" "Alexander, aber Freunde sagen Alex zu mir." "Dann komm' noch gut heim, Alex. Und denk' d'ran: Wir treffen uns an einem Montag im Friedrichsbad!" "Das werde ich ganz bestimmt nicht vergessen!" Er stieg auf sein Rennrad und trat in die Pedale.
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