Die Geschichte vom David und dem kleinen Penis
Diese Geschichte schreibe ich für einen netten Menschen, den ich hier kennengelernt habe: Kascher73
Schaut euch sein Profil an und ihr wisst, worüber ich spreche.
David von Michelangelo
In der Antike – und später in der Renaissance – war der Körper Ausdruck von Ideal, Maß und Tugend. Der berühmte David von Michelangelo, der in Florenz unter freiem Himmel steht, fast vier Meter hoch, aus einem einzigen Marmorblock geschlagen, zeigt all das: Stärke, Konzentration, Schönheit. Was jedoch viele Menschen beim ersten Anblick irritiert – sein Penis ist klein.
Warum?
Weil in der klassischen Kunst – bei den Griechen, den Römern und auch in der Renaissance – ein großer Penis als Zeichen von Triebhaftigkeit, Wildheit und animalischer Unkontrolliertheit galt. Ein kleiner, schlaffer hingegen stand für Verstand, Selbstbeherrschung, Intelligenz. Die großen Denker, Helden und Halbgötter wurden nicht mit erigierten, übergroßen Gliedern dargestellt, sondern ruhig, zurückgenommen, fast zart – wie das Feuer, das kontrolliert werden muss, um zu wärmen, nicht um zu zerstören.
Die Form des David ist also kein Zufall. Er steht in einem Zustand gespannter Wachsamkeit, kurz vor dem Kampf gegen Goliath, hochkonzentriert – aber sein Glied ruht. Es ist kein Bild des Triebs, sondern der Vorbereitung, der inneren Größe, die sich nicht zeigen muss, um da zu sein.
Vielleicht liegt darin eine stille Würde. Denn was zählt, ist nicht das, was immer hart ist – sondern das, was sich entfalten darf, was wächst, was unter den richtigen Händen, im richtigen Moment, lebendig wird.
Die Geschichte von mir und meinem ersten Freund
Ich erinnere mich an diesen Sommer. Wir lagen nebeneinander auf der Wiese, jung, neugierig, ein bisschen verlegen. Es war meine erste Beziehung, mein erster richtiger Freund, und ich wollte alles richtig machen. Ich streichelte über seinen Bauch, er zitterte leicht, ich war unsicher. Denn als ich ihn das erste Mal nackt sah, war sein Penis so klein, so weich, so ruhig – fast wie schlafend.
Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich hatte andere Vorstellungen, Bilder im Kopf, und nun spürte ich meine eigene Unsicherheit. Ich schämte mich dafür, sagte nichts – aber er merkte es. Und trotzdem blieb er bei mir, ließ mich fühlen, ließ mich herausfinden, wie es ist, wenn ein Körper nicht laut, sondern leise spricht.
Als ich ihn zum ersten Mal berührte, ganz vorsichtig, erwachte er in meiner Hand. Er wuchs. Langsam, wie ein Küken, das sich in die Wärme meines Griffes schmiegte, wurde aus dem kleinen, feinen Etwas etwas Erstaunliches – aufrecht, lebendig, weich und hart zugleich, voller Kraft. Und in meinem Mund war er plötzlich nicht mehr klein, sondern ganz da, voller Leben, voller Dankbarkeit, so empfindlich, so schön.
Ich lernte, ihn zu lieben. Nicht trotz, sondern wegen seiner Wandlungsfähigkeit. Weil er nicht von Anfang an protzte, sondern mir vertraute, sich zeigte, sich anvertraute. Und wenn er in mir kam, dann war das kein plötzlicher Ausbruch, sondern ein Geschenk.
Manchmal denke ich an ihn. An seine Art zu schauen, wenn ich ihn küsste. An das Wachsen in meiner Hand, das Zittern in seinem Bauch, das Loslassen in meinem Schoß. Ich weiß nicht, ob er sich noch an mich erinnert. Aber ich wünsche es mir. Und vielleicht – vielleicht sehe ich ihn beim nächsten Klassentreffen wieder. Vielleicht nimmt er meine Hand. Vielleicht wächst er wieder darin. Ganz still. Ganz groß.
Und ich würde mich freuen. Weil ich ihn dann noch einmal wachsen lassen dürfte.
Schaut euch sein Profil an und ihr wisst, worüber ich spreche.
David von Michelangelo
In der Antike – und später in der Renaissance – war der Körper Ausdruck von Ideal, Maß und Tugend. Der berühmte David von Michelangelo, der in Florenz unter freiem Himmel steht, fast vier Meter hoch, aus einem einzigen Marmorblock geschlagen, zeigt all das: Stärke, Konzentration, Schönheit. Was jedoch viele Menschen beim ersten Anblick irritiert – sein Penis ist klein.
Warum?
Weil in der klassischen Kunst – bei den Griechen, den Römern und auch in der Renaissance – ein großer Penis als Zeichen von Triebhaftigkeit, Wildheit und animalischer Unkontrolliertheit galt. Ein kleiner, schlaffer hingegen stand für Verstand, Selbstbeherrschung, Intelligenz. Die großen Denker, Helden und Halbgötter wurden nicht mit erigierten, übergroßen Gliedern dargestellt, sondern ruhig, zurückgenommen, fast zart – wie das Feuer, das kontrolliert werden muss, um zu wärmen, nicht um zu zerstören.
Die Form des David ist also kein Zufall. Er steht in einem Zustand gespannter Wachsamkeit, kurz vor dem Kampf gegen Goliath, hochkonzentriert – aber sein Glied ruht. Es ist kein Bild des Triebs, sondern der Vorbereitung, der inneren Größe, die sich nicht zeigen muss, um da zu sein.
Vielleicht liegt darin eine stille Würde. Denn was zählt, ist nicht das, was immer hart ist – sondern das, was sich entfalten darf, was wächst, was unter den richtigen Händen, im richtigen Moment, lebendig wird.
Die Geschichte von mir und meinem ersten Freund
Ich erinnere mich an diesen Sommer. Wir lagen nebeneinander auf der Wiese, jung, neugierig, ein bisschen verlegen. Es war meine erste Beziehung, mein erster richtiger Freund, und ich wollte alles richtig machen. Ich streichelte über seinen Bauch, er zitterte leicht, ich war unsicher. Denn als ich ihn das erste Mal nackt sah, war sein Penis so klein, so weich, so ruhig – fast wie schlafend.
Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich hatte andere Vorstellungen, Bilder im Kopf, und nun spürte ich meine eigene Unsicherheit. Ich schämte mich dafür, sagte nichts – aber er merkte es. Und trotzdem blieb er bei mir, ließ mich fühlen, ließ mich herausfinden, wie es ist, wenn ein Körper nicht laut, sondern leise spricht.
Als ich ihn zum ersten Mal berührte, ganz vorsichtig, erwachte er in meiner Hand. Er wuchs. Langsam, wie ein Küken, das sich in die Wärme meines Griffes schmiegte, wurde aus dem kleinen, feinen Etwas etwas Erstaunliches – aufrecht, lebendig, weich und hart zugleich, voller Kraft. Und in meinem Mund war er plötzlich nicht mehr klein, sondern ganz da, voller Leben, voller Dankbarkeit, so empfindlich, so schön.
Ich lernte, ihn zu lieben. Nicht trotz, sondern wegen seiner Wandlungsfähigkeit. Weil er nicht von Anfang an protzte, sondern mir vertraute, sich zeigte, sich anvertraute. Und wenn er in mir kam, dann war das kein plötzlicher Ausbruch, sondern ein Geschenk.
Manchmal denke ich an ihn. An seine Art zu schauen, wenn ich ihn küsste. An das Wachsen in meiner Hand, das Zittern in seinem Bauch, das Loslassen in meinem Schoß. Ich weiß nicht, ob er sich noch an mich erinnert. Aber ich wünsche es mir. Und vielleicht – vielleicht sehe ich ihn beim nächsten Klassentreffen wieder. Vielleicht nimmt er meine Hand. Vielleicht wächst er wieder darin. Ganz still. Ganz groß.
Und ich würde mich freuen. Weil ich ihn dann noch einmal wachsen lassen dürfte.
8ヶ月前