Die Begegnung im Regen
Der Regen hatte die Straßen der Stadt in spiegelnde Seen verwandelt. Anna zog den Mantel enger um sich, während sie die alten Stufen zum Atelierhaus hinaufstieg. Oben, hinter einer schweren Holztür, brannte Licht – warm, goldgelb, als käme es aus einer anderen Welt.
Als sie eintrat, umfing sie der Duft von Ölfarbe und Holz. Er stand bereits dort, die Hände noch von Arbeit gezeichnet, die Stirn im Schatten. Ein einziger Blick, und sie spürte, dass die Luft sich veränderte.
„Du bist gekommen,“ sagte er leise, ohne Frage, eher wie eine Gewissheit.
Anna nickte, unfähig, Worte zu formen. Sein Blick ruhte auf ihr, nicht fordernd, sondern wie eine Berührung, die mehr verriet als jede Geste.
Die Minuten dehnten sich. Draußen hämmerte der Regen, drinnen herrschte eine Stille, die von Herzschlägen getragen war. Er trat näher, so nah, dass sie den Duft von Holzrauch und Farbe auf seiner Haut wahrnahm. Ein feiner Schauer rann ihr den Rücken hinab.
Seine Hand streifte ihren Ärmel, kaum spürbar – und doch elektrisierte die Berührung sie, als hätte jemand eine unsichtbare Saite in ihr angeschlagen. Kein Wort fiel, nur die unausgesprochene Sprache der Nähe.
Sie wusste in diesem Moment: Etwas hatte begonnen, das sich nicht mehr zurückhalten ließ. Ein Geheimnis zwischen zwei Atemzügen, zwischen Schatten und Licht
Als sie eintrat, umfing sie der Duft von Ölfarbe und Holz. Er stand bereits dort, die Hände noch von Arbeit gezeichnet, die Stirn im Schatten. Ein einziger Blick, und sie spürte, dass die Luft sich veränderte.
„Du bist gekommen,“ sagte er leise, ohne Frage, eher wie eine Gewissheit.
Anna nickte, unfähig, Worte zu formen. Sein Blick ruhte auf ihr, nicht fordernd, sondern wie eine Berührung, die mehr verriet als jede Geste.
Die Minuten dehnten sich. Draußen hämmerte der Regen, drinnen herrschte eine Stille, die von Herzschlägen getragen war. Er trat näher, so nah, dass sie den Duft von Holzrauch und Farbe auf seiner Haut wahrnahm. Ein feiner Schauer rann ihr den Rücken hinab.
Seine Hand streifte ihren Ärmel, kaum spürbar – und doch elektrisierte die Berührung sie, als hätte jemand eine unsichtbare Saite in ihr angeschlagen. Kein Wort fiel, nur die unausgesprochene Sprache der Nähe.
Sie wusste in diesem Moment: Etwas hatte begonnen, das sich nicht mehr zurückhalten ließ. Ein Geheimnis zwischen zwei Atemzügen, zwischen Schatten und Licht
6ヶ月前