Anja I-III

I

Anja ging über den Hof des leerstehenden Bürogebäudes im Gewerbegebiet. Wie immer parkten ein paar Autos zwischen den Pfützen. Sie gelangte zum Haupteingang, bis auf ein kleines Notlicht war alles dunkel. Sie kannte den Weg vom letzten Mal. Die Tür war nun angelehnt, nicht ins Schloss gefallen. Dass sie hinter ihr ins Schloss fiel, konnte sie indes nicht verhindern. Sie war nun fest verschlossen, Anja konnte nicht mehr zurück. Ihre Anweisungen waren klar. Sie zog ihre wenige Kleidung aus, legte sie zusammen und vorsichtig auf den Boden. Die Dunkelheit half ihr, die Scham zu überwinden. Nur einige der grünen Lampen für die Fluchtwege funktionierten. Ihr war das als Code mitgeteilt worden. Sie folgte. Genau die Türen, durch die in der sonst fast absoluten Dunkelheit den grünlichen Schein wahrnehmen konnte, waren nicht verschlossen. Sie ging im Haupttreppenhaus in der ersten Stock, dort nach links und dann in einen Seitentrakt hinter dem Hauptgebäude. In dem langen Trakt dort war eine Sicherheitskamera intakt. Wobei es sicher keine übliche Sicherheitskamera war, denn sie leuchtete sie aus. Die Kamera schwenkte, folgte ihrem Gang und damit auch der Lichtkegel. Anja wusste, dass sie richtig war. Im engen Treppenhaus vom zweiten in den dritten Stock passierte das Gleiche, und ein weiteres Mal im Gang zurück. Sie blickte heraus und konnte erkennen, dass dieser Trakt tatsächlich nur im ersten Stock mit dem Hauptgebäude verbunden war. Doch nun wusste sie nicht weiter. Es gab keine Notbeleuchtung mehr, die sie führte. War sie am Ziel? Sie ging den schmucklosen Gang zurück um zu schauen, ob sie etwas übersehen hatte. Außer dass ihr erneut die Cam folgte und sie den Zoom hörte, fiel ihr nichts aus. Auch das Licht am Treppenhaus war nun aus und die Tür verschlossen. Also ging sie direkt in den Focus der Cam hinein, wandte sich dem Objektiv zu, öffnete die Beine und nahm die Hände hinter den Rücken. Wenigstens stand sie jetzt im Licht.

II

Sie wusste nicht, wie lange sie dort gestanden hatte. Geduld – das war eines der Themen, über das sie oft geredet hatten. Ihre Geduld war noch lange nicht am Ende. Es war Freitag Abend. Er hatte sich erkundigt, und sie hatte bis Sonntag 18 Uhr Zeit. Diese Zeit hatte sie ihm geschenkt. Sie gehörte ihm. Der Fokus änderte sich und die Cam schwenkte sie aus, vom Kopf nach unten zu den Füßen und wieder hoch ins Zentrum. Sie wurde beobachtet. Wieder passierte nichts. Ihr wurde langsam kalt. Sie verlagerte Ihr Gewicht auch immer schneller von einem Bein aufs andere. Endlich tat sich wieder etwas. Die Cam schwenkte nach rechts, direkt auf eine Tür und der Lichtkegel verkleinerte sich auf deren Griff. Sie kam sich wie in einem Escape-Game vor, als sie die Tür nach unten drückte. Es war jedoch das Gegenteil dessen, wie sie sicher wusste. In diesem Raum gab es direkt neben der Tür einen Lichtschalter, anders als alle anderen in diesem Gebäude. Er leuchtete rot, wie zu einem Badezimmer. Sie drückte ihn. Grelles altmodisches Neonlicht erleuchtet der Raum. Eine Röhre flackerte. In der Mitte stand ein Bock, wie aus dem Sportunterricht. Er hatte an allen vier Ständern Ösen. Obenauf lagen vier Manschetten. Offensichtlich für sie. Sie legte sie selbstverständlich an Hand- und Fußgelenken an. Anja fixierte die Füße zuerst mit den karabinerartigen Haken an den Ständern. Die Karabiner waren mehr eine Falle. Sie waren dauerhaft offen – wurden sie dann aber ausgelöst, ließen sie sich kaum mehr öffnen. Als sie sich wieder aufrichtete, gingen drei der vier Röhren aus, nur die flackernde blieb. Statt dessen wurde ein Bild von ihr auf die Wand projeziert. Das Bilde wechselte nach ein paar Sekunden. Es waren Bilder vom letzten, dem ersten Treffen, teils sehr explizit. Doch dazwischen waren auch schon Bilder von diesem Mal, von den Cams im Flur und im Treppenhaus – und auch welche, die sie nicht bemerkt hatte. Dann erschrak sie. Ihr voller Name, Geburtstag- und Ort waren an Wand zu lesen. Und kurz danach ein Bild von ihr, jetzt, von gegenüber aufgenommen. Erschrocken blickte sie aus dem Fenster. Das Licht ging dort an – es musste im gegenüberliegenden Trakt sein. Dort standen ein paar Männer um eine Cam mit großem Objektiv herum. Einer winkte ihr zu, alle trugen Masken. Der Raum dort war nur wenige Sekunden erleuchtet. Sie wusste, was von ihr erwartet wurde, doch sie war sich unsicher wie nie. Ein Blick auf die Projektion: „Anja M…, 12. Januar 2004, Frankfurt am Main“. Sie nahm allen Mut zusammen, beugte sich über den Bock. Er war perfekt auf ihre Größe eingestellt. Der erste Karabiner ging leicht, mit beiden Händen. Beim zweiten hatte sie Bedenken, dass er zu früh auslöste, doch es gelang ihr.

III

Ein maskierter Mann stellte zwischen ihren Beinen ein Handy auf. Sie konnte ihr eigenes Gesicht auf dem Display sehen, während es gefilmt wurde. Wie der Mann sich bewegte, schien es Tomas, ihr Herr zu sein. Es wurden noch andere Dinge im Raum bewegt und aufgestellt. Auf einmal fasste ihr jemand an die Arschbacken, zog sie auseinander und setzte an. Er drückte ihn einfach rein. Ihr Einlauf zuvor machte es ihm leicht. Er rammelte sie mehr, als dass er sie fickte. Als er stöhnte, spürte sie nichts. Die nächsten beiden brauchten länger, bis sie abspritzten. Entweder war es nicht viel, oder sie trugen Kondome. Tomas war kein Schlammschieber, wie er sagte. Also waren es wohl Kondome. Es kam erst einmal kein weiterer Mann. Statt dessen diskutierten die drei ihre Bilder durch. Besonders wenn wohl die neuesten von dieser Benutzung dabei waren, lachten und freuten sie sich. Ihr Gesichtsausdruck beim Arschfick hatte es ihnen besonders angetan. Einem von ihnen gefiel es besonders, immer wieder ihren vollen Namen seht betont zu sagen. Für den offenbar jüngeren war sie Anja. Für den Dritten war sie abwechselnd die Nutte oder die Fotze.

Irgendwas musste sich verändert haben. Sie machten eine kurze Pause, dann redeten sie offensichtlich über einen Mann. Sie verstand die Andeutungen nicht, aber auf einmal traf sie ein harter Hieb auf den Po. Es folgten ein paar ähnliche Schläge. Sie schrie. Die Schläge pausierten, bis sie verstummte. Die nächsten Schläge waren ganz anders – der Gegenstand schien härter und dicker zu sein. Es war lauter, tat aber überraschend weniger weh. Sie schrie trotzdem. Und auch in der Pause, als es eigentlich schon wieder ging. Ewig konnte sie es jedoch nicht hinaus zögern. Die Schläge jetzt waren flexibel, bogen sich um ihren Körper. Die Lautstärke ihrer Schreie war nun nicht gespielt. Es musste eine Peitsche sein, davor ein Rohrstock und zuerst die Gerte. Die Pause nahm sie kaum wahr. Es ging dumpf und flächig weiter, mit einem Paddel und zuletzt mit einer kleinen, mehrschwänzigen Peitsche zwischen die Beine. Die Zeit hatte sie vollständig verloren. Sie wurde wieder gefickt, dieses Runde auch in die Fotze. Immer noch lief ihr nichts runter.

Jemand machte an ihren Handgelenken herum. Der Karabiner wurde gelöst und ihr wurde aufgeholfen. Sie erschrak. In dem Raum standen acht Männer um sie herum, mit je zwei bis drei Kondomen in der Hand. So viele hatte sie nicht mitbekommen. Sie musste weggetreten gewesen sein. Der erste Mann legte seine beiden Kondome auf den Bock, an dem sie immer noch mit den Füßen befestigt war. Sie verstand, stellte sich aber dumm – bis die Stimme ihres Herren sie aufforderte, die Kondome auszulutschen. Sie hörte die Witze über ihre Grimasse dabei, während sie es machte. „Jungs, macht ruhig Bilder mit den privaten Handys, zur Erinnerung!“

Irgendwann war sie tatsächlich fertig. Die ersten waren schon gegangen, die letzten taten es, während ihr Herr sie wieder festband. Zu ihrer Überraschung konnte sie die Stöße sogar genießen.
発行者 tom_furter
1ヶ月前
コメント数
xHamsterは 成人専用のウェブサイトです!

xHamster で利用できるコンテンツの中には、ポルノ映像が含まれる場合があります。

xHamsterは18歳以上またはお住まいの管轄区域の法定年齢いずれかの年齢が高い方に利用を限定しています。

私たちの中核的目標の1つである、保護者の方が未成年によるxHamsterへのアクセスを制限できるよう、xHamsterはRTA (成人限定)コードに完全に準拠しています。つまり、簡単なペアレンタルコントロールツールで、サイトへのアクセスを防ぐことができるということです。保護者の方が、未成年によるオンライン上の不適切なコンテンツ、特に年齢制限のあるコンテンツへのアクセスを防御することは、必要かつ大事なことです。

未成年がいる家庭や未成年を監督している方は、パソコンのハードウェアとデバイス設定、ソフトウェアダウンロード、またはISPフィルタリングサービスを含む基礎的なペアレンタルコントロールを活用し、未成年が不適切なコンテンツにアクセスするのを防いでください。

운영자와 1:1 채팅