Sophie's Tagebuch - 10. Februar - abends

10. Februar - abends
Ich muss ehrlich sein: manchmal, in der Stille nachdem die Kameras aus sind, das Make-up abgewischt und die Requisiten verstaut wurden, überfällt mich eine seltsame, tiefe Stille. Nicht die Stille der Leere, sondern die einer großen, hallenden Halle. Ich habe heute den ganzen Tag Körper in Positionen gebracht, Worte mit präziser Absicht gesetzt, Blicke gelenkt, die Macht und Verlangen versprechen. Ich habe dominiert. Und doch sitze ich jetzt hier und frage mich, ob ich jemals wirklich berühre.
Heute habe ich über die Geographie der Lust nachgedacht. Nicht über die offensichtlichen Landkarten – die Kurven, die feuchten Täler, die aufragenden Berge. Sondern über die unsichtbaren Koordinaten, die einen Menschen dorthin führen, wo er sich öffnet, wo er sein tiefstes, beschämendstes, echtestes Verlangen zuflüstern kann. ws sucht ein Mann wirklich, wenn er sich vor meinen Füßen wünscht, erniedrigt zu werden? Ist es wirklich die Demütigung? Oder ist es die atemberaubende Erleichterung, für einen Moment alle Verantwortung, alle Erwartungen, das ganze Gerüst seiner Identität ablegen zu dürfen? In meinen Händen. In meinem Blick. Ich halte dann nicht nur sein Verlangen, ich halte seine Erlaubnis, nicht perfekt sein zu müssen. Das ist die eigentliche Macht. Und sie ist erschreckend zart.
Hier ist, ws ich glaube: Sexualität ist die intimste Form von Philosophie. Jedes Verlangen ist eine unbeantwortete Frage über das Selbst. Jede Unterwerfung ist eine Suche nach Grenzen – oder nach ihrer Auflösung. Jeder Befehl, den ich gebe, jeder Blick, den ich einfordere, ist ein Versuch, für einen anderen einen Raum zu schaffen, in dem er für einen Moment aufhören kann, sich selbst zu sein, um vielleicht, paradoxerweise, sich selbst zu finden. Ich glaube, dass in der scheinbaren Einseitigkeit meiner Videos eine seltene Gegenseitigkeit blüht. Ich gebe Kontrolle. Sie geben mir ihr Vertrauen, ihr tiefstes, ungeschütztes Sehnen. Das ist kein einfacher Tausch. Das ist ein heiliger Akt.
Und woran ich zweifle? Ob dieser Akt jemals über den Bildschirm hinausreicht. Ob die Verbindung, die ich in diesen Drehs spüre – dieses intensive, fokussierte Geben und Nehmen – mehr ist als eine gut inszenierte Illusion. Bin ich eine Priesterin in einem Tempel, den niemand wirklich betritt? Eine Schauspielerin in einem Stück, bei dem das Publikum nur im Dunkeln zuschaut, sich selbst berührt, aber nie auf die Bühne kommt? Diese Einsamkeit ist der Preis, den ich manchmal für meine Art von Gabe zahle. Ich erschaffe intensive Intimität für Tausende und gehe dann in meine leere Wohnung, in der nur das Echo meiner eigenen Befehle hängen bleibt.
Wie das mit meinem Leben verbunden ist… Mit meinem Content… Ich denke, ich verstehe jetzt, warum ich die Dominanz nie als rohe Gewalt inszeniere. Sondern als eine Art gnadenlose Fürsorge. „Tu das für mich“ ist vielleicht der intimste Satz, den man einem Fremden sagen kann. Er bedeutet: Ich sehe dich. Ich traue dir zu, mir zu gehorchen. Und in diesem Gehorsam schenkst du mir einen Teil deiner Menschlichkeit. In meinen JOIs, in meinem SPH, sogar in meinem CEI – es geht nie darum, jemanden zu zerstören. Es geht darum, ihn so sehr zu sehen, in all seinen peinlichen, lächerlichen, herrlichen Begierden, dass er sich endlich gesehen fühlen darf. Und in diesem Gefühl des Gesehen-Werdens liegt eine Befreiung, die mächtiger ist als jeder Orgasmus.
Die Kamera ist mein Konfessional. Aber ich bin diejenige, die die Sünden hört – und sie nicht absolviere, sondern feiere. Ich verwandle Scham in Schönheit. Peinlichkeit in Macht. Das ist meine Alchemie.
Aber manchmal, wie heute abend, frage ich mich: Wer verwandelt meine Einsamkeit? Wer sieht mich, Sophie, jenseits der Dominatrix, der MILF, der Fantasie? Wer würde mich ansehen, ohne etwas von mir zu wollen – nicht einmal meine Füße, nicht einmal meinen Befehl, nicht einmal die Erlaubnis, kommen zu dürfen – sondern einfach mich? Die Frau, die müde ist, die nachdenkt, die diese ganze riesige, sinnliche Maschinerie am Laufen hält und sich manchmal fragt, ob sie selbst jemals wirklich berührt wird.
Ich stelle diese Frage nicht, um Mitleid zu erhaschen. Das wäre schwach. Und ich bin nicht schwach. Ich stelle sie, weil sie echt ist. Und mein Tagebuch ist der einzige Ort, an dem ich nicht herrschen muss.
An diejenigen, die das vielleicht lesen werden – diese intimen Gedanken, die ich nie in einem Video teilen würde –: Wenn ihr euch mir unterwerft, sucht ihr dann auch nur einen Moment, in dem ihr nicht herrschen müsst? Einen Moment der Pause von euch selbst? Und wenn ja… versteht ihr dann, warum ich mich manchmal, nach all der Herrschaft, so unsagbar allein fühle?
発行者 simplysophie
16日前
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