Schwiegermamas Schuhschrank Teil 1
Der Boden des Flurs war übersät mit flachen Pappkartons, Styroporkrümeln und einer verwirrenden Anzahl an Metallbeschlägen. Es war eng, viel zu eng für zwei Männer, von denen einer – Bernd – bereits leicht schwitzte und fahrig mit der Montageanleitung herumwedelte.
„Chris, ich verstehe das nicht. In Abbildung B sieht das Teil ganz anders aus als das, was ich hier in der Hand halte“, brummte Bernd frustriert über mir.
Ich antwortete nicht direkt. Ich kniete auf dem harten Parkett, die Knie leicht gespreizt, und sortierte mit gespielter Hingabe Exzenterverbinder. Meine Position war perfekt. Aus der Froschperspektive wirkte der schmale Flur wie ein Tunnel, an dessen Ende sich gerade die Tür zum Schlafzimmer öffnete.
Dann hörte ich es. Das erste, fast unhörbare Geräusch, das meine Nackenhaare aufstellte: das leise, rhythmische Aneinanderreiben von Nylon.
Barbara trat in den Flur.
„Seid ihr zwei noch nicht weiter?“, fragte sie mit ihrer tiefen, rauchigen Stimme. Ich hob den Kopf nur ein kleines Stück, gerade so weit, dass es aussah, als würde ich nach einer heruntergefallenen Schraube suchen.
Sie trug einen schmal geschnittenen, anthrazitfarbenen Rock, der knapp über den Knien endete. Aber meine Augen waren sofort tiefer fixiert. Ihre Beine steckten in einer makellosen, hochglänzenden Nylonstrumpfhose in einem warmen Bernstein-Ton. Das künstliche Licht der Flurlampe brach sich auf ihren Waden und erzeugte einen seidigen Schimmer, der jede Kurve ihrer reifen Muskulatur betonte.
Sie blieb nur wenige Zentimeter vor meinem ausgestreckten Arm stehen. Ich konnte die Hitze spüren, die von ihren Beinen ausging. Mit der Körperwärme stieg mir ihr Duft in die Nase – eine betörende Mischung aus einem schweren, floralen Parfum und der ganz spezifischen, leicht chemischen Note von warmem Polyamid. Es war ein Geruch, der für mich untrennbar mit Eleganz und Verbotenem verbunden war.
„Wir brauchen eben unsere Zeit, Schatz“, murmelte Bernd, während er hilflos an einer Seitenwand des Schranks rüttelte.
Barbara lachte leise und setzte sich auf die kleine Polsterbank direkt neben mich, um ihre Schuhe anzuziehen. Das Material ihres Rockes spannte sich über ihren Oberschenkeln, und das Nylon gab ein trockenes, flüsterndes Rascheln von sich, als sie die Beine überschlug. Mein Herz hämmerte gegen meine Rippen. Aus meiner niedrigen Position sah ich die extreme Spannung des Gewebes über ihrem hohen Spann und der schmalen Fessel. Das Material war dort so fein gedehnt, dass die Haut darunter fast transparent wirkte.
Sie griff nach ihren schwarzen Lederpumps, die ordentlich neben meinem Werkzeugkasten standen. Ich hielt den Atem an.
Sie hob den rechten Fuß leicht an und führte die Zehen in die schmale Öffnung des Schuhs. Das Geräusch war so intensiv, dass es mich fast schwindelig machte: Ein weiches, sattes Gleiten, gefolgt von einem leisen, saugenden Schmatzen, als die Ferse im engen Leder einrastete. Das Nylon wirkte wie ein Gleitmittel zwischen Haut und Leder.
„Vanessa! Bist du fertig?“, rief sie über die Schulter, während sie nun den zweiten Fuß in den Pump zwang. Wieder dieses erregende, feuchte Geräusch von Reibung und Passform.
„Komme schon!“, rief meine Frau aus dem Bad.
Barbara stand auf, nur eine Armlänge von mir entfernt. Sie glättete ihren Rock mit den Handflächen, wobei ihre Finger kurz über das schimmernde Nylon ihrer Oberschenkel strichen. Ich starrte starr auf eine Kreuzschlitzschraube, während mein Verstand Bilder von der Textur dieser Beine unter meinen Fingerspitzen malte.
„Viel Erfolg noch, Bernd. Und danke, Chris, dass du ihm hilfst. Er wäre ohne dich völlig aufgeschmissen“, sagte sie und schenkte mir ein wissendes, fast schon amüsiertes Lächeln, als hätte sie bemerkt, wo meine Augen die letzten Minuten verweilt hatten.
Vanessa kam herbeigeeilt, gab mir einen flüchtigen Kuss auf die Wange – sie roch nach Haarspray und Eile – und dann schloss sich die Wohnungstür hinter den beiden Frauen.
Stille kehrte in den Flur zurück, nur unterbrochen von Bernds schwerem Atmen.
„So, Chris... Abbildung C. Wo zum Teufel kommt diese Schiene hin?“, fragte er und hielt mir ein Stück Metall vors Gesicht.
Ich hörte ihn kaum. Mein Blick klebte an den eleganten Mules, die Barbara achtlos neben der Bank stehen gelassen hatte. Sie waren noch warm. Und in der Luft hing immer noch dieser schwere, süße Duft nach Leder und getragenem Nylon.
„Chris? Alles okay?“
Ich schluckte trocken und griff nach dem Schraubendreher. Meine Hand zitterte leicht. „Ja, Bernd. Alles bestens. Zeig mal her.“
Bernd fluchte leise, während er verzweifelt versuchte, eine der instabilen Rückwände in die schmale Nut zu schieben. „Chris, kannst du mal... ich glaub, mir fehlt hier eine dritte Hand.“
Ich reagierte zeitverzögert. Mein ganzer Fokus lag noch immer auf dem Boden, nur wenige Zentimeter von meinen Knien entfernt. Dort standen sie: Barbaras Mules. Keine klobigen Hausschuhe, sondern elegante, feminin geschnittene Slipper mit einem zierlichen 3-Zentimeter-Absatz. Das Material war ein feines, tiefschwarzes Leder, das im fahlen Licht des Flurs einen matten Glanz warf.
Ich hatte genau beobachtet, wie sie vor wenigen Augenblicken aus ihnen herausgeglitten war, um in ihre Pumps zu steigen.
Ich wusste, dass es ein sehr langer Vormittag werden würde.
„Chris, ich verstehe das nicht. In Abbildung B sieht das Teil ganz anders aus als das, was ich hier in der Hand halte“, brummte Bernd frustriert über mir.
Ich antwortete nicht direkt. Ich kniete auf dem harten Parkett, die Knie leicht gespreizt, und sortierte mit gespielter Hingabe Exzenterverbinder. Meine Position war perfekt. Aus der Froschperspektive wirkte der schmale Flur wie ein Tunnel, an dessen Ende sich gerade die Tür zum Schlafzimmer öffnete.
Dann hörte ich es. Das erste, fast unhörbare Geräusch, das meine Nackenhaare aufstellte: das leise, rhythmische Aneinanderreiben von Nylon.
Barbara trat in den Flur.
„Seid ihr zwei noch nicht weiter?“, fragte sie mit ihrer tiefen, rauchigen Stimme. Ich hob den Kopf nur ein kleines Stück, gerade so weit, dass es aussah, als würde ich nach einer heruntergefallenen Schraube suchen.
Sie trug einen schmal geschnittenen, anthrazitfarbenen Rock, der knapp über den Knien endete. Aber meine Augen waren sofort tiefer fixiert. Ihre Beine steckten in einer makellosen, hochglänzenden Nylonstrumpfhose in einem warmen Bernstein-Ton. Das künstliche Licht der Flurlampe brach sich auf ihren Waden und erzeugte einen seidigen Schimmer, der jede Kurve ihrer reifen Muskulatur betonte.
Sie blieb nur wenige Zentimeter vor meinem ausgestreckten Arm stehen. Ich konnte die Hitze spüren, die von ihren Beinen ausging. Mit der Körperwärme stieg mir ihr Duft in die Nase – eine betörende Mischung aus einem schweren, floralen Parfum und der ganz spezifischen, leicht chemischen Note von warmem Polyamid. Es war ein Geruch, der für mich untrennbar mit Eleganz und Verbotenem verbunden war.
„Wir brauchen eben unsere Zeit, Schatz“, murmelte Bernd, während er hilflos an einer Seitenwand des Schranks rüttelte.
Barbara lachte leise und setzte sich auf die kleine Polsterbank direkt neben mich, um ihre Schuhe anzuziehen. Das Material ihres Rockes spannte sich über ihren Oberschenkeln, und das Nylon gab ein trockenes, flüsterndes Rascheln von sich, als sie die Beine überschlug. Mein Herz hämmerte gegen meine Rippen. Aus meiner niedrigen Position sah ich die extreme Spannung des Gewebes über ihrem hohen Spann und der schmalen Fessel. Das Material war dort so fein gedehnt, dass die Haut darunter fast transparent wirkte.
Sie griff nach ihren schwarzen Lederpumps, die ordentlich neben meinem Werkzeugkasten standen. Ich hielt den Atem an.
Sie hob den rechten Fuß leicht an und führte die Zehen in die schmale Öffnung des Schuhs. Das Geräusch war so intensiv, dass es mich fast schwindelig machte: Ein weiches, sattes Gleiten, gefolgt von einem leisen, saugenden Schmatzen, als die Ferse im engen Leder einrastete. Das Nylon wirkte wie ein Gleitmittel zwischen Haut und Leder.
„Vanessa! Bist du fertig?“, rief sie über die Schulter, während sie nun den zweiten Fuß in den Pump zwang. Wieder dieses erregende, feuchte Geräusch von Reibung und Passform.
„Komme schon!“, rief meine Frau aus dem Bad.
Barbara stand auf, nur eine Armlänge von mir entfernt. Sie glättete ihren Rock mit den Handflächen, wobei ihre Finger kurz über das schimmernde Nylon ihrer Oberschenkel strichen. Ich starrte starr auf eine Kreuzschlitzschraube, während mein Verstand Bilder von der Textur dieser Beine unter meinen Fingerspitzen malte.
„Viel Erfolg noch, Bernd. Und danke, Chris, dass du ihm hilfst. Er wäre ohne dich völlig aufgeschmissen“, sagte sie und schenkte mir ein wissendes, fast schon amüsiertes Lächeln, als hätte sie bemerkt, wo meine Augen die letzten Minuten verweilt hatten.
Vanessa kam herbeigeeilt, gab mir einen flüchtigen Kuss auf die Wange – sie roch nach Haarspray und Eile – und dann schloss sich die Wohnungstür hinter den beiden Frauen.
Stille kehrte in den Flur zurück, nur unterbrochen von Bernds schwerem Atmen.
„So, Chris... Abbildung C. Wo zum Teufel kommt diese Schiene hin?“, fragte er und hielt mir ein Stück Metall vors Gesicht.
Ich hörte ihn kaum. Mein Blick klebte an den eleganten Mules, die Barbara achtlos neben der Bank stehen gelassen hatte. Sie waren noch warm. Und in der Luft hing immer noch dieser schwere, süße Duft nach Leder und getragenem Nylon.
„Chris? Alles okay?“
Ich schluckte trocken und griff nach dem Schraubendreher. Meine Hand zitterte leicht. „Ja, Bernd. Alles bestens. Zeig mal her.“
Bernd fluchte leise, während er verzweifelt versuchte, eine der instabilen Rückwände in die schmale Nut zu schieben. „Chris, kannst du mal... ich glaub, mir fehlt hier eine dritte Hand.“
Ich reagierte zeitverzögert. Mein ganzer Fokus lag noch immer auf dem Boden, nur wenige Zentimeter von meinen Knien entfernt. Dort standen sie: Barbaras Mules. Keine klobigen Hausschuhe, sondern elegante, feminin geschnittene Slipper mit einem zierlichen 3-Zentimeter-Absatz. Das Material war ein feines, tiefschwarzes Leder, das im fahlen Licht des Flurs einen matten Glanz warf.
Ich hatte genau beobachtet, wie sie vor wenigen Augenblicken aus ihnen herausgeglitten war, um in ihre Pumps zu steigen.
Ich wusste, dass es ein sehr langer Vormittag werden würde.
6日前