Das Wellness-Wochenende

Der Duft von Zedernholz und feuchter Wärme hing noch in der Luft, als Andrea und Jens sich im gedämpften Licht des Hotelrestaurants niederließen. Vor ihnen glitzerten Kristallgläser, und das leise Klappern von Besteck mischte sich mit dem sanften Summen angeregter Gespräche. Sie hatten den Tag mit verschiedenen Anwendungen verbracht: Jens mit einer entspannenden Algenwickel-Massage, die seine Gelenke gelockert hatte, und Andrea mit einem erfrischenden Peelings und einem Besuch im Dampfbad.

„Ein toller Tag“, sagte Jens und nippte an seinem Weißwein. „Besonders die Massage hat mir gutgetan. Ich fühle mich fast wie neu.“

Andrea lächelte, doch ihr Blick schweifte durch den Raum. „Ich auch. Die Saunalandschaft hier ist wirklich beeindruckend. Ich war nachmittags in der gemischten Sauna.“

Gerade als sie sprechen wollte, näherte sich eine Gestalt ihrem Tisch. Ein Mann, Anfang dreißig, mit einem makellos sitzenden dunklen Anzug, der eine athletische Statur unterstrich. Sein Haar war kurz und perfekt gestylt, und sein Lächeln war selbstsicher und weiß.

„Andrea! Schön, dich wiederzusehen“, sagte er mit einer warmen, tiefen Stimme.

Andrea leuchtete auf. „Markus! Hallo! “

Er musterte sie intensiv, ein Blick, der mehr als nur flüchtige Höflichkeit ausdrückte. „Ich hoffe, du genießt deinen Abend.“

„Oh, ja. Sehr“, antwortete Andrea. „Das ist mein Mann, Jens.“

Jens reichte ihm die Hand, die er in einem festen, fast schon dominanten Griff spürte. „Freut mich.“

„Likewise“, sagte Markus mit einem kurzen Nicken. „Nun, ich lasse euch euer Abendessen genießen. Vielleicht sehen wir uns ja noch mal an der Bar?“ Mit einem letzten, bedeutungsvollen Blick auf Andrea wandte er sich ab und verschwand in Richtung der schummrigen Bar.

Stille legte sich zwischen Jens und Andrea, nur vom leisen Klingen eines Glases gebrochen. Jens beendete seinen Schluck Wein und stellte das Glas mit einem leisen Klicken ab. „Den kennst du?“, fragte er, seine Stimme ruhiger, als er sich fühlte.

Andrea zuckte leicht mit den Schultern, ein Hauch von Farbe stieg ihr in die Wangen. „Wir haben uns heute in der Sauna unterhalten. Er setzte sich neben mich. Wir… wir haben uns gut verstanden.“ Sie spielte mit ihrer Gabel. „Er ist sehr eloquent, und…“ Sie hielt inne und schmunzelte. „…sehr attraktiv. Und gut gebaut, das muss man sagen.“

Jens nickte langsam. Er kannte diesen Blick, dieses Schmunzeln. Es war der Beginn eines Gesprächs, das sie in den letzten Monaten öfter geführt hatten. „Ich nehme an, er ist dein Typ, hm?“, fragte er leise.

Andrea seufzte leise, das Schmunzeln war verschwunden, ersetzt von einem Ausdruck ehrlicher Müdigkeit. „Oh Jens, du weißt, dass ich dich liebe. Aber… du weißt auch, dass es mich nicht befriedigt. Nicht wirklich.“ Sie sprach nicht laut, aber ihre Worte waren scharf und klar. „Ich habe dieses Bedürfnis, dieses Verlangen nach… nach richtiger Männlichkeit. Nach Dominanz. Nach einem Mann, der mich nimmt, ohne zu fragen. Der weiß, was er will, und es auch durchsetzt.“

Sie sah ihn direkt an. „Du bist ein guter Mensch, Jens. Ein liebevoller Ehemann. Aber du bist nicht dominant. Du bist nicht… der Typ, der mich gegen die Wand drückt und mir zeigt, wer der Herr im Haus ist.“ Sie blickte zur Bar, wo Markus gerade einen Drink bestellte. „So ein Typ…“ Ihre Stimme wurde leiser, fast hauchend. „…so ein Typ wäre spannend.“

Jens spürte den vertrauten Stich in seiner Brust, eine Mischung aus Demütigung und einer seltsamen, aufregenden Erregung. Er wusste, dass sie recht hatte. Seine eigenen Unsicherheiten, sein schütter werdendes Haar, sein eher zögerlicher Körper – all das stand im krassen Gegensatz zu dem, was er in Andreas Augen sah, wenn sie einen Mann wie Markus ansah. Und dann gab da noch die unausgesprochene Wahrheit über seine eigene Männlichkeit, die ihn in intimen Momenten immer wieder einholte.

„Unsere Übereinkunft“, sagte er leise und beugte sich vor. „Sie gilt auch hier?“

Andrea zögerte einen Moment. Ihr Blick wanderte wieder zu Markus, der nun an der Bar stand, den Rücken zu ihnen, und scheinbar gelassen mit dem Barkeeper plauderte. Sie wusste, dass Jens sie verstehen würde. Er wollte ihr Glück, auch wenn es auf einem unkonventionellen Weg lag. Er wollte, dass sie erfüllt war, auch wenn es bedeutete, dass ein anderer Mann ihr gab, was er ihr nicht geben konnte.

„Ich weiß nicht, ob er interessiert ist“, flüsterte sie, aber ihre Augen funkelten. „Aber wenn… ja, Jens. Sie gilt.“

Jens nickte, sein Herz hämmerte gegen seine Rippen. Er spürte, wie sich eine Mischung aus Angst und purer Lust in ihm breitmachte. Er beobachtete, wie Markus sein Glas nahm und sich umdrehte, als ob er ihre Blicke spürte. Für einen Moment trafen sich ihre Blicke über den Raum hinweg. Markus lächelte erneut, dieses Mal langsamer, fast schon herausfordernd.

Andrea atmete tief durch und stand auf. „Ich glaube, ich geh mal an die Bar“, sagte sie, ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. „Um… mich für das Gespräch zu bedanken.“

Jens blieb sitzen, sein Wein vergessen. Er sah seine Frau schreiten, wie ihr langes braunes Haar bei jedem Schritt sanft schwang, wie ihr schmales Kleid ihre sportliche Figur betonte. Er sah, wie sie an der Bar ankam und neben Markus trat. Er sah, wie er sich zu ihr neigte, wie er ihr etwas ins Ohr flüsterte, und wie sie lachte, ein leuchtendes, befreites Lachen.

Jens wusste, dass dies der Moment war. Er wusste, dass die Übereinkunft, die sie aus ihrer sexuellen Unzufriedenheit geboren hatten, gerade vor seinen Augen Gestalt annahm. Er wusste, dass er am Tisch sitzen und warten würde. Und während er dort saß, allein mit seinen Gedanken und einem Glas Wein, spürte er die unüberwindliche Erregung der Demut und die süße Pein des Wartens auf die Rückkehr seiner Frau, die im Begriff stand, sich von einem anderen Mann nehmen zu lassen.
発行者 LOSER_1973
9日前
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