Das Wellness-Wochenende (2)

Andreas Herz schlug ihr bis zum Hals, als sie die wenigen Schritte zur Bar zurücklegte. Jeder Schritt war eine bewusste Entscheidung, ein Abschied von der Sicherheit und ein Sprung ins Ungewisse. Sie spürte Markus’ Blick auf sich, eine fast greifbare Präsenz, die die Luft um sie herum elektrisch auflud.

„Ich wollte mich nochmal für das nette Gespräch bedanken“, sagte sie, als sie neben ihm an der Bar stand. Ihre Stimme war ruhiger, als sie es erwartet hatte.

Markus drehte sich auf seinem Barhocker zu ihr, sein Körper fast berührend nah. Er lächelte nicht nur mit dem Mund, sein ganzes Gesicht strahlte eine selbstsüße Wärme aus. „Das Vergnügen war ganz auf meiner Seite, Andrea. Ich habe schon gedacht, ich würde dich nicht wiedersehen.“ Er ließ den Namen langsam von seinen Lippen gleiten, als würde er ihn kosten.

Ein Schauer lief über Andreas Rücken. Sie lehnte sich leicht gegen die Bar, eine Haltung, die sie bewusst entspannt und offen wirken ließ. „Das hätte dich enttäuscht?“, fragte sie und spielte die Unschuld.

„Enttäuscht ist das falsche Wort“, erwiderte er leise und beugte sich ein wenig vor, sodass sie ihn nur noch verstehen konnte. „Ich hätte es bedauert.“ Sein Blick fiel auf ihren Mund, dann wieder auf ihre Augen. „Du bist eine faszinierende Frau.“

In diesem Moment blickte Andrea über seine Schulter hinweg zu ihrem Tisch. Jens saß dort, eine einsame Silhouette im gedämpften Licht des Restaurants. Er starrte in sein Weinglas, die Schultern leicht gesenkt. Ein Anflug von Schuld überkam sie, aber er wurde sofort von einer stärkeren, berauschenden Welle der Macht und des Verlangens weggespült. Sie sah ihn dort sitzen, den guten, liebenswerten, unzulänglichen Mann. Und sie stand hier, neben einem Raubtier, das sie mit bloßen Blicken auszuziehen schien. Der Kontrast war betörend.

Markus bemerkte ihren flüchtigen Blick. Er folgte ihm und musterte Jens mit einem kurzen, analytischen Blick. Dann wandte er sich wieder Andrea zu, seine Neugier geweckt. „Interessante Dynamik“, sagte er, nicht als Frage, sondern als Feststellung. Seine Hand, die bisher auf der Theke geruht hatte, glitt nun von selbst auf ihren Oberschenkel. Die Berührung war leicht, aber besitzergreifend, eine Landung, die einen Anspruch anmeldete. „Was ist das für ein Spiel, das ihr beide spielt?“

Andrea erstarrte für einen Moment, seine Worte trafen ins Schwarze. Sie zögerte nicht. In dieser Bar, in diesem Moment, gab es keine Lügen, nur die nackte Wahrheit, die so viel aufregender war. „Kein Spiel“, flüsterte sie und legte ihre eigene Hand auf seine, drückte sie sanft auf ihren Oberschenkel. „Eine Übereinkunft.“

Markus’ Augen weiteten sich ein wenig, ein Funken echten Interesses entzündete sich darin. „Eine Übereinkunft?“ Seine Finger begannen, langsam, fast unmerklich, über den Stoff ihres Kleides zu streichen, eine kreisende Bewegung, die ihre Haut darunter zum Kribbeln brachte. „Erzähl mir.“

„Jens ist mein Mann. Ich liebe ihn“, begann Andrea, ihre Stimme war fest, aber von Verlangen durchtränkt. „Aber er kann mir nicht geben, was ich brauche.“ Sie sah Markus direkt an. „Ich brauche einen Mann. Einen Mann, der führt, der nimmt, der dominant ist. Einen Mann, der spürt, was eine Frau will, ohne dass sie darum betteln muss.“ Sie spürte, wie seine Hand sich unter ihrer Hand festigte, der Druck stärker wurde.

„Und du denkst, ich bin dieser Mann?“, fragte Markus, seine Stimme ein leises Raunen, das direkt ihr Ohr fand. Sein anderer Arm schlang sich um ihre Taille, zog sie sanft, aber bestimmt näher an sich, bis ihre Körper fast ineinander verschmolzen. Die Bar war schummrig, niemand schien sie zu bemerken in ihrer eigenen kleinen, heißen Welt.

„Ich weiß es nicht“, antwortete Andrea ehrlich, ihr Atem ging flacher. „Aber ich fühle mich zum ersten Mal seit langem so, als könnte es sein.“ Ihr Blick wanderte erneut zu Jens. Er hatte sich jetzt umgedreht und sah sie direkt an. Sein Gesicht war eine Maske aus Schmerz und etwas anderem, das sie nur zu gut kannte: aufgeregter Erwartung. Er wusste. Er sah zu und wartete.

Die Erkenntnis, dass ihr Mann sie dabei beobachtete, wie sie sich von einem anderen Mann berühren ließ, war der letzte Funke, der das Pulverfass zündete. Eine Welle der Lust rollte durch Andrea, so stark, dass sie die Knie schwach wurden.

Markus folgte ihrem Blick erneut und verstand. Ein triumphierendes, fast schon zärtliches Lächeln huschte über seine Lippen. Er verstand die Regeln dieses Spiels nun perfekt. „Er schaut zu“, stellte er fest und seine Hand wanderte von ihrem Oberschenkel höher, bis sie an der Kurve ihrer Hüfte ruhte. „Und du magst es.“ Es war keine Frage.

„Ich hasse es und ich liebe es“, hauchte Andrea.

Seine Finger strichen nun über ihren Rücken, folgten der Linie ihres Kleides, bis er sie unten am Rücken festhielt. Er zog sie noch näher, bis sie seine erregte Muskulatur durch den Anzug spürte. „Und was gibt dir diese Übereinkunft die Erlaubnis zu tun, Andrea?“, fragte er, seine Lippen waren jetzt nur noch Zentimeter von ihren entfernt.

Sie schloss die Lücke nicht. Sie wartete. Sie wartete darauf, dass er nahm. „Sie gibt mir die Erlaubnis, meine Lust zu finden“, flüsterte sie.

Das war alles, was er hören musste. Seine Hand verließ ihren Rücken, fuhr hoch, legte sich sanft an ihren Hals, sein Daumen strich über ihren Puls. Dann beugte er sich endgültig vor und seine Lippen trafen die ihren. Es war kein zögerlicher Kuss. Er war direkt, fordernd und souverän. Er nahm ihr den Atem, erforschte ihren Mund mit einer Autorität, die sie seit Jahren sehnsüchtig gesucht hatte. Seine andere Hand drückte sie fest an sich, während er den Kuss vertiefte, ein Versprechen all dessen, was noch kommen konnte.

Während sie sich in dem Kuss verlor, spürte sie den fernen Blick ihres Mannes auf sich wie eine physische Berührung. Einsamkeit und Ekstase. Verlust und Sieg. Alles war eins in diesem schummrigen Licht an der Bar, während ein fremder Mann ihr zeigte, was es hieß, wirklich begehrt zu werden.
発行者 LOSER_1973
9日前
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