Februar-Wunsch Teil 4

Je näher die Stunde Ihrer Zusammenkunft kam, desto nervöser wurde er. „Musik hören, das entspannt“, dachte er sich. In 15 Minuten würde sie hier sein. 15 endlose, lange Minuten des Wartens. Er nahm seinen MP3-Player, stöpselte sich die Ohrhörer ein und suchte auf dem Player eine beruhigende Unterhaltungsmusik. Unter Lounge-Musik wurde er fündig. Er drückte den Start-Button auf dem Touchscreen seines Players, drehte die Musik auf und ließ sich rücklings aufs Bett fallen.

Nach einer kurzen Weile überkam ihn ein Gefühl, als ob sie vor der Tür stehen würde und Angst hätte anzuklopfen. „Was, wenn Sie Panik bekommt und mich sitzen lässt?“ dachte er sich. „Nein, so ist sie nicht“ redete er sich Mut zu. Sie war immer ehrlich und offen, sie hat immer lieb geschrieben und seine Mails erwidert.

„Was, wenn Sie doch nur mit mir spielt?“

Er wollte diesen Gedanken nicht weiter ausschmücken und fingerte auf seinem Player nach einem anderen Lied um sich von diesen Zweifeln abzulenken.

„Klick“. Ein kurzes Geräusch, als wenn eine Tür geöffnet wurde. Konnte eigentlich nicht sein, da Hotelzimmertüren eigentlich von außen verschlossen sein sollten. Ein neues Musikstück begann, er war wieder abgelenkt, wippte mit seinen Füßen zum langsamen Rhythmus der Musik und schaute ins Leere.

Ein dunkler Schatten schob sich von links in sein Blickfeld. Er erschrak nicht, weil eine wohlige Wärme ins Zimmer zu kommen schien.

Da stand sie, leicht und schamvoll den Kopf nach unten geneigt in Ihrer ganzen Größe. Süß sah sie aus, wie sie da stand und begann ihren Kopf zu heben. Dunkle, gelockte und schulterlange Haare, gar nicht in Rot wie sie in ihrem Profil angedeutet hatte, umhüllten ein leicht gerötetes Gesicht. Er begann zu lächeln, wollte ihre Augen fixieren, was aber nicht gelang. Wild gestikulierend plauderte es aus ihr heraus. „Zimmermädchen … hereingelassen … schläfst“ drang zu ihm ans Ohr. Nicht genug, da die Loungemusik zwar leise aber immer noch dominierend in seinen Trommelfellen für die Hauptattraktion sorgte. Er entfernte die Ohrstöpsel, legte den Player aufs Bett, richtete sich auf, erhob sich und ging langsam auf sie zu.

Ihre Hände waren jetzt ganz ruhig am Körper und wackelten nicht mehr hektisch herum. Sie hob den Kopf, schließlich war er ja 15-20 cm größer und ihre Blicke trafen sich.

Elfengleiche, große blaue und verführerische Augen schauten ihn an. Die Stille in der Luft war knisternd und elektrisierend. Ihre Augen tastete die seinigen ab, links und rechts, rastlos, aber nicht hektisch wanderten die Pupillen von einem zum anderen Auge. Da war er, dieser innige Augenblick, auf den er so lange gewartet hatte. Er konnte dem Blick standhalten, sah tief in ihre Augen und näherte sich langsam Zentimeter um Zentimeter ihrem Körper. Ihre Brust bebte vor Aufregung, ihr Atem wurde merklich lauter. Tief sog die Luft ein. Dann hob er leicht die Arme, umschlang ihren Oberkörper mit seinen Armen und zog sie fest an sich. Ein leichtes Seufzen der Zufriedenheit entwich seinem Mund. Als sie seine Arme auf ihren Schultern spürte, begann auch sie sich wildkatzengleich an ihn heran zu tasten, bis sie sich schlussendlich fest umarmten und scheinbar wie siamesische Zwillinge am Oberkörper verwachsen angewurzelt im Zimmer standen.

„Hallo Mona“ sagte er. „Ich hatte Angst du würdest nicht kommen“ flüsterte er ihr sanft ins Ohr und verstärkte noch einmal den Druck seiner muskulösen Oberarme.

Wortlos löste er die Umarmung leicht, hob die linke Hand und strich ihr eine ins Gesicht gefallene, dunkle Haarsträhne sachte von der Wange. Sein Daumen berührte zärtlich ihre Haut, und streichelte sie von Kinn bis zum Ohr. Dann glitt er mit seiner Hand vom Ohr hinab zum Hals, um wieder von Kinnansatz bis zur Wange zu gelangen. Sie genoss die Zärtlichkeit seiner Berührung und atmete stärker.

Ein Schauer nach dem anderen durchjagte ihren Körper wie leichte Stromschläge. Die rechte Hand kam zum Vorschein und vollführte auf ihrer linken Gesichtshälfte ein ähnliches Ritual. Seine Finger berührten ihren Haaransatz an der Stirn und strichen ihr Haar langsam gleitend nach hinten. Beide Hände begannen, Ihren Kopf scheinbar zu umklammern. Ihre Augen, immer nach oben seinen Augen zugerichtet konnten nicht mehr von diesem innigen Blickkontakt ablassen.

Er drehte leicht seinen Kopf und neigte seinen Oberkörper herab. Sie schloss ihre Augen. Langsam, zeitlupengleich glitt sein Mund an ihren Hals. Seine Zunge lugte leicht aus dem geöffneten Mund und begann zärtlich, liebkosend ihre Haut zu berühren. Dann trafen sich ihre Lippen. Sachte, zärtlich berührten sie sich. Mona und Tom öffneten langsam, erregt atmend Ihren Mund und näherten Ihre Zungenspitzen zueinander.

Ein Feuerwerk der Gefühle schoss scheinbar aus ihm hervor. Da lag sie nun in seinem Armen und schien hin zu fließen. Sein Herz pochte laut, sie musste es hören, dachte er sich. Wohlige Wärme durchströmte seinen Körper. Der erste Kuss war innig und zart, hocherotisch und dauerte eine ganze Weile. Dann ließ er von ihr ab, und trat etwas zurück. Aber nur so viel um sie zu sehen, aber nicht aus den Armen zu verlieren.

Er konnte nicht ab von ihr, war von ihr gefangen und fasziniert. „Wo warst du die ganze Zeit, wenn nicht in meinem Leben“ fragte er sie.

Romantische Sprüche lagen ihm eigentlich nicht. Schließlich entstammte er ja der Generation Indianer-weinen-nicht. Jetzt hätte er sie überfluten können mit Poesie und Romantik.

Es klopfte an der Tür. Fragend schaute Tom die leicht errötende Mona an. „Vermutlich nur der Kaffee“ blinzelte sie ihn an, als ob sie damit den Augenblick zerstört hatte. „Hatte ich an der Lobby bestellt“ sagte sie und ärgerte sich, den wohligen Moment abrupt beendet zu haben.

Tom ging zur Tür, öffnete sie, nahm den Servierwagen mit Kaffee und Kuchen in Empfang und gab dem Hausmädchen ein angemessenes Trinkgeld.

„Zumindest denken die jetzt nicht, die fallen sofort über einander her“ dachte sich Mona und setzte sich aufs Bett. Tom schob den Servierwagen mit dem köstlich heißen und nach Arrabica-Bohnen duftenden Kaffee langsam zu ihr. Höflich schenkte er ihr ein und setzte sich neben sie.

„Ich muss dir etwas gestehen“ sagte Tom vorsichtig antastend. Mona schluckte etwas, welche Wahrheit sollte sie jetzt erfahren. Hetero schien er ja zu sein, dass hatte er auch immer im Chat beteuert. Dafür konnte er viel zu gut küssen und Zärtlichkeiten austauschen. Fragend sah sie in an, einer möglichen Enttäuschung entgegenblickend.

„Ich habe einen Tisch im „Früh“ bestellt … in einer halben Stunde“ sagte er. „Da ich nicht wusste, was uns beim ersten Treffen erwartet, habe ich gedacht, es wäre besser wir würden uns etwas in lockerer Umgebung von Aug zu Aug kennen lernen.“

Das „Früh“ ist ein alteingesessenes Brauhaus mit Kneipe in der Nähe des Doms, nur wenige Gehminuten vom Hotel. Eigentlich gehört für Touristen der Besuch des „Früh“ genauso zum Köln-Programm wie der Besuch des Kölner Doms.

Mona antwortet spontan, vielleicht etwas zu spontan, so dass es ihr schon etwas Leid tat, als die Worte ihren Mund verließen. Aber so war sie halt, spontan und ehrlich. Ein nein war bei ihr ein nein und das ja halt ein echtes ja. Schwarz oder Weiß war ihre Devise, Grauschleier waren ihr fremd. Weichspüler konnte sie nicht leiden.

発行者 susiontom
13年前
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