Auf dem Bauernhof (Teil 2)
Zwei schwere Tritte mit den Stiefeln brachten mich aufwärts. Durch die Futterküche ging es nun in den Schweinestall. Sieben der acht Koben waren mit jeweils zwei Sauen bzw. Ebern bestückt. Zwischen zwei dieser Koben war ein schmaler Koben, der wohl lediglich Platz für eine schmale Sau haben dürfte. Jedoch konnte ich keine richtige Tür dazu erkennen. Dazu kam, dass der Koben in einer Höhe von ca. 80 cm mit einem Stahlgitter abgedeckt war. Der Knecht wies mich nun in meine Arbeit ein: der Schweinestall muss ausgemistet und die Koben richtig gesäubert werden. Er zeigte mir meine Arbeitsgeräte: Besen, Gabel, Schaufel und Schrubberbürste sowie eine Karre – jedoch hatten Gabel und Schaufel nur sehr kurze, kaum eine Hand breite Stiele. Besen und Bürste hatten gar keinen. Um sie gebrauchen zu können, musste ich mich zwangsläufig hin knien, denn auch die am Halseisen hängenden Hände waren nicht so lang, dass man das wirklich gebeugt erledigen konnte, was einen auf Dauer sicher auch nicht bekommen würde. Als würde der Knecht das Dilemma erkennen, bekam ich ein paar Knieschoner hingeworfen, die ich mir anlegen durfte. Mit einem Tritt ins Kreuz lande ich danach sehr schnell auf den Knien. Der Ablauf war nun folgender. Ich musste die Schweine in den jeweils leeren Koben treiben. Danach war der nun leere Koben zu reinigen. Das wenige Stroh und der viele Mist musste ich mit dem Besen auf den Gang kehren. Und zwar stets so, dass ich den Dreck zu mir schieben musste. Es war mir strengstens verboten, den gereinigten Bereich zu betreten. Das hatte als zur Folge, dass ich fast ständig in dem zusammengekehrten Mist knien durfte. Anschließend musste ich mit der Bürste und kalten Wasser den Koben regelrecht sauber schrubben und wieder etwas Stroh rein legen. Dann wurde das nächste Pärchen in den Koben getrieben und die Arbeit ging von vorne los. Eben bis alle Koben sauber waren. Zum Ausruhen hatte ich keine Zeit, denn der Knecht hatte die Aufgabe, für schnelle Arbeit zu sorgen. Was er auch mithilfe eines mit Wasser gefüllten Schlauches immer wieder und immer wieder gerne tat. Mir selbst lief der Schweiß am ganzen Körper zusammen und verschmierte sich mit den ****- und Dreckresten des Nylonstrumpfes bzw. dem Dreck, der Scheiße und allem, was da sonst noch in diesen Overall mal drin war. Nachdem alle Koben gesäubert waren musste ich auf gleiche Weise den Dreck nun auf dem Gang zu einem Haufen zusammenkehren. Ein Stiefeltritt in den Rücken beförderte mich dann auf den Haufen. Ich lag also im Mist, teilweise war die Scheiße darin noch warm. So langsam spürte ich diese durch den Overall. Es begann erneut überall zu jucken. Als ich da nun so bäuchlings im Schweinemist lag traf mich etwas Warmes auf den Kopf. Der Knecht entleerte seine Blase und zielte dabei direkt auf meinen bestrumpften Schädel. Den Versuch, den Kopf etwas wegzudrehen bestrafte er sofort mit einem weiteren Tritt ins Kreuz. Als er fertig war musste ich die Beine soweit spreizen, wie es die Fußketten möglich machten. Plötzlich traf sein Stiefel mich direkt im offenen Schritt. Ich schrie auf vor Schmerzen. „Halt’s Maul, Scheiße. Spar dir die Kraft für deine Probezeit. Da kannste die besser gebrauchen.“ Er schob nun seinen Stiefel unter mich und begann damit leicht zu wippen. „Das hier ist Standard. Bis auf den Overall habe ich das alles schon getragen, als ich hier vor 10 Jahren angefangen habe. Das alles ist seither nie gewaschen worden. Nur der Overall ist neu, den haben deine beiden Vorgänger schon zu ihrer Probezeit getragen. Der letzte vor gut einem Jahr.“ So sah der auch aus und fühlte sich auch so an. Ich schüttelte mich vor Ekel. „Das wirst du also die nächsten drei Wochen tragen. Du kannst das alles abends mal ausziehen, dann wirste abgespritzt und die Klamotten werden wieder angezogen. Da ich nicht immer Zeit habe, deine Ketten abzumachen, solltest dich schnell dran gewöhnen, deine ******** einfach laufen zu lassen. Früher oder später machst es sowieso da rein. Fressen kriegste dreimal am Tag, ist eh breiig, das kannste vorne durch die Nylon zutschen. Drei Liter Wasser am Tag stehen dir zu. Wenn das nicht reicht, musste dir aus den Pfützen was holen. Gearbeitet wird grundsätzlich auf Knien oder im Laufschritt. Ist der Bauer in sichtbare Nähe, heißt das für dich Scheiße runter auf den Boden, Beine so breit wie möglich, Hände neben dem Gesicht, dass auf dem Boden liegt, Zunge raus.“ Er begann mit dem Stiefel im Schritt zu reiben. Ich reagierte darauf mit leisem Stöhnen. „Halts Maul Scheiße, sagte ich schon mal. Reden ist eh Tabu, wenn einer was will, hast du es ohne Murren zu erledigen. Der letzte Bewerber konnte sich nicht dran halten, hat zweieinhalb Wochen rund um die Uhr Knebel getragen, den wir nur zur Futterstunde entfernt haben. Wahrscheinlich hat er das auch so gebraucht, der Schritt war dauernd voll mit seinem Schleim. Der sich jetzt bestimmt schon mit deinem vermischt.“ Ich hörte ein hämisches Lachen, konnte aber nicht verhindern, ihm insgeheim recht zu geben. Ich begann zu zittern. „Gefällt dir doch, Scheiße? Leider darf ich dich ja nicht ficken. Aber irgendwas fällt mir schon ein, damit du was Hartes in deine Löcher kriegst. So, und nun den Mist auf die Karre und raus zum Misthaufen damit. Aber dalli, ist gleich Mittag.“
12年前