Auf dem Bauernhof III
Ich kniete nun vor dem zusammengekehrten Haufen und lud diesen mit den behandschuhten Händen in die Karre. Als diese voll war musste ich das ganze im Laufschritt übern Hof auf den Misthaufen bringen und die Karre dort einfach auskippen. Im Laufschritt ging es wieder zurück zum Stall um die Karre erneut zu befüllen. Der Lauf zum Misthaufen begann erneut. Immer begleitet vom Knecht, der mit dem Gummischlauch für schnelle Bewegungen bei mir sorgte. Beim dritten Mal hatte ich den Gang dann sauber. Die Karre musste ich vor der Stalltür abstellen, da ich vorher den Gang schrubben musste. Als ich damit fertig war, klebte der Dreck und die Scheiße über all am Anzug und dieser am ganzen Körper. Ich schwitze wie ein Schwein, stank wie ein Schwein und war sicher auch eines. Zumindest in den Augen des Schlauch schwingenden Knechts, der seine Macht sicher auskostete. Denn ich konnte m mir gut vorstellen, dass es ihm ähnlich erging, wenn niemand da ist, den er antreiben konnte. Nun war ich es eben, die vor ihm durch die Scheiße zu robben hatte und das bereitete ihn sichtbar Freude. Und das wohl nicht nur im Gesicht, obwohl man im Schritt seines Overalls nicht wirklich was erkennen konnte. Und so trieb er mich mit der halbvollen Karre wieder zum Misthaufen. Mit einer Mistgabel musste ich nun den Schweinemist auf den Haufen packen. Dabei stand ich knöcheltief in der Jauche, die sich um den Misthaufen gebildet hat. Dann ging alles sehr schnell. Mit den Worten „Der Bauer kommt“ bekam ich einen Tritt vor die Beine und konnte mich gerade noch so abfangen, als ich stürzte. Ein zweiter Tritt ins Kreuz lies mich dann in der dickbreiigen Jauche landen. „Na die richtige Haltung ist das aber nicht.“ Die dunkle Stimme des Bauern schnauzte wahrscheinlich den Knecht an. Der stammelte nur was von „sie ist noch neu…“, was den Bauern aber scheinbar nicht interessiert. Ich musste mich nun auf den Rücken drehen, aber immer noch in der Jauche liegend. Mein Overall sog sich langsam voll und die Fliegen wurden lästig. Der Knecht wusste wohl, was jetzt passiert. Er öffnete seinen Overall und kniete sich dabei so über mich, dass sein Schwanz direkt auf meinen bestrumpften Mund lag. Was ich sah, war erst mal überraschen. Er trug ein offenbar schweres Sackgewicht und sein Schwanz steckte in einem Metallrohr, der den Schwanz leicht in Richtung Arsch bog. Seine Hände am Hinterkopf lies er nun nahezu wortlos die Strafe für seine Unachtsamkeit über sich ergehen. Mit einer Hundepeitsche bekam er zwanzig Hiebe auf den Rücken. Als es vorbei war, kroch er von mir herunter, kroch zum Bauern uns küsste ihm zum Dank die Stiefel. Dann zog er sich wieder an, kam zu mir und befahl mir die Einnahme der Position vier. Ich kam den gleich nach und dann zog er mit seinem Gummischlauch über mich her. Ich schrie, versuchte dem Schlauch zu entkommen und sielte und wälzte mich dabei in der Jauche. Nach vierzig Hieben war Schluss. Ich lag zuckend, heulend und schwer atmend in der Jauche. Nicht fähig, mich irgendwie noch zu bewegen. Was wohl auch so gewollt war. Der Knecht packte einfach die Karre auf mich. „Jetzt ist erst mal Mittag. Ruh dich aus, Scheiße.“ Damit verschwand er aus meinem Blickfeld. Ich lag in der Jauche. Der Overall war patschnass und klebte. Es juckte am ganzen Körper und sehen konnte ich nicht viel, da ich immer wieder mit dem Kopf in der Jauche war und der Nylon-Strumpf, diese dicke Brühe offenbar gut aufnahm. So war ich nun erst mal meinem Schicksal ausgeliefert. Ich machte mir auch keine Gedanken, ob ich jemals wieder sauber würde, wenn ich das hier überstanden habe. Es war mir egal. Sie hatten wohl kaum zwei Stunden gebraucht, um meinen inneren Widerstand völlig auszuschalten.
11年前