Meine Vorsehung= 1. Die Vorstellung der O in Roiss
Im Boudoir schlossen sie gemeinsam die beiden Ringe ihrer Armreifen hinter ihrem Rücken zusammen,
legten ihr einen langen Umhang um die Schultern, der an ihrem Halsband befestigt wurde und der sie ganz bedeckte,
sich jedoch beim Gehen öffnete; sie konnte ihn ja nicht zusammenhalten, weil ihre Hände auf dem Rücken gefesselt waren.
Sie durchschritten ein Vorzimmer, zwei Salons, und kamen in die Bibliothek, wo vier Männer beim Kaffee saßen.
Sie trugen die gleichen wallenden Gewänder, wie der erste, aber keine Masken.
Doch O hatte nicht Zeit, ihre Gesichter zu sehen und festzustellen, ob ihr Geliebter unter ihnen sei ( er war unter ihnen ), denn einer der vier richtete den Strahl einer Lampe auf sie, die sie blendete.
Alle Anwesenden ver- hielten sich regungslos, die beiden Frauen rechts und links von ihr und die Männer vor ihr,
die sie musterten.
Dann erlosch die Lampe; die Frauen entfernten sich. Man hatte O aufs neue die Augen verbunden.
Nun mußte sie näherkommen, sie schwankte ein bißchen und spürte, daß sie vor dem Kaminfeuer stand, an dem die vier Männer saßen: sie fühlte die Hitze, sie hörte die Scheite leise in der Stille knistern.
Sie stand mit dem Gesicht zum Feuer.
Zwei Hände hoben ihren Umhang hoch, zwei wei tere glitten an ihren Hüften entlang, nachdem sie sich überzeugt hatten, daß die Armreifen festgemacht waren:
sie trugen keine Handschuhe und eine von ihnen drang von beiden Seiten zugleich in sie ein, so abrupt, daß sie aufschrie.
Ein Mann lachte. Ein anderer sagte: "Drehen Sie sich um, damit man die Brüste und den Leib sieht."
Sie mußte sich umdrehen, und die Hitze des Feuers schlug jetzt an ihre Lenden. Eine Hand ergriff eine ihrer Brüste,
ein Mund packte die Spitze der anderen.
Plötzlich verlor sie das Gleichgewicht und taumelte nach rückwärts, sie wurde aufgefangen, von welchem Arm ?
während jemand ihre Beine öffnete und dann die Lippen aus- einanderzog;
Haare strichen über die Innenseite ihrer Schenkel. Sie hörte jemanden sagen, man müsse sie niederknien lassen.
Was auch geschah. Das Knien tat ihr sehr weh, zumal man ihr verbot, die Knie zu schließen und ihre Hände so auf den Rücken gebunden waren, daß sie sich vorbeugen mußte.
Nun erlaubte man ihr, sich zurücksinken zu lassen, bis sie fast auf den Fersen saß, wie es die Nonnen tun.
"Sie haben sie nie angebunden ?" - "Nein, nie." - "Auch nicht gepeitscht?" - "Auch das nie. Sie wissen ja..."
Diese Antworten kamen von ihrem Geliebten. "Ich weiß", sagte die andere Stimme, "wenn man sie nur gelegentlich anbindet, wenn man sie nur ein bißchen peitscht, könnte sie Geschmack daran finden, und das wäre falsch.
Man muß über den Punkt hinaus gehen, wo es ihr Spaß macht, man muß sie zum Weinen bringen."
Einer der Männer befahl O jetzt, aufzustehen, er wollte gerade ihre Hände losbinden, zweifellos, damit man sie an einen Pfosten oder eine Mauer fesseln könnte, als ein an- derer protestierte, er wolle sie zuerst nehmen und zwar sofort - so daß man sie wieder niederknien ließ, aber diesmal mußte sie, noch immer mit den Händen auf dem Rükken, den Oberkörper auf den Puff legen und die Hüften hochrecken.
Der Mann packte mit beiden Händen ihre Hüften und drang in Ihren Leib ein.
Er überließ seinen Platz einem zweiten. Auch der dritte wollte sich an der engsten Stelle einen Weg bahnen und ging so brutal vor, daß sie aufschrie.
O hörte, wie eine Stimme zu ihrem Geliebten sagte= "hier werden die uns ausgelieferten alle gleich genommen, daher ist es völlig gleich, ob uns eine Frau, oder ein Mann ausgeliefert wird.
Wir wollen "sie oder ihn" nutzen, zu unserer Freude!
Als er von ihr abließ, glitt sie, stöhnend und tränennaß unter ihrer Augenbinde, zu Boden: nur um zu spüren, daß Kniee sich gegen ihr Gesicht preßten und auch ihr Mund nicht verschont würde.
Schließlich blieb sie, hilflos auf dem Rücken, in ihrem Purpurmantel vor dem Feuer liegen.
Sie hörte, wie Gläser gefüllt und ausge******n, wie Sessel gerückt wurden.
Im Kamin wurde Holz nachgelegt.
Plötzlich nahm man ihr die Augenbinde ab.
Der große Raum mit den Büchern an den Wänden war schwach erleuchtet durch eine Lampe auf einer Konsole und durch den Schein des Feuers, das wieder aufflammte.
Zwei Männer standen und rauchten.
Ein dritter saß, eine Peitsche auf den Knien, und der vierte, der sich über sie beugte und ihre Brust streichelte, war ihr Geliebter.
Aber alle vier hatten sie genommen und sie hatte ihn nicht von den anderen unterscheiden können. Man erklärte ihr, daß es immer so sein werde, so lange sie sich im Schloß aufhalte, daß sie die Gesichter der Männer nicht sehen werde, die sie *********igen oder foltern würden, niemals jedoch bei Nacht, und daß sie niemals wissen werde, wer ihr das Schlimmste angetan hatte.
Desgleichen wenn sie gepeitscht würde, nur wolle man dann, daß sie sehen könne, wie sie gepeitscht wurde, daß sie also zum ersten Mal keine Augenbinde tragen werde, daß die Männer dagegen ihre Masken anlegen würden und sie sie nicht unterscheiden könne.
Ihr Geliebter hatte sie aufgehoben und in ihrem roten Umhang auf die Armlehne eines Sessels an der Kaminecke gesetzt, damit sie hören sollte, was man ihr zu sagen hatte und sehen sollte, was man ihr zeigen wollte.
Sie hatte noch immer die Hände auf dem Rücken.
Man zeigte ihr den Reitstock, der schwarz war, Lang und dünn, aus feinem Bambus, mit Leder bezogen, wie man sie in den Auslagen der großen Ledergeschäfte sieht;
die Lederpeitsche, die der erste der Männer, den sie gesehen hatte,
im Gürtel trug, sie war lang, bestand aus sechs Riemen mit je einem ****en am Ende,
dann eine dritte Peitsche aus sehr dünnen Schnüren, die an den Enden mehrere ****en trugen und ganz steif waren,
als hätte man sie in Wasser eingeweicht, was auch der Fall war, wie sie fest- stellen konnte, denn man berührte damit ihren Schoß und spreizte ihre Schenkel, damit Sie besser fühlen könne, wir feucht und kalt die Schnüre sich auf der zarten Haut der Innenseite anfühlten.
Blieben noch auf der Konsole stählerne Ketten und Schlüssel.
An einer Wand der Bibliothek lief in halber Höhe eine Galerie, die von zwei Säulen getragen wurde.
In eine Säule war ein Haken eingelassen, in einer Höhe, die ein Mann auf Zehenspitzen mit gestrecktem Arm erreichen konnte.
Man sagte O, die ihr Geliebter in die Arme genommen hatte, eine Hand unter ihren Schultern und die andere, die sie verbrannte, zwischen ihren Schenkeln, um sie zum Nachgeben zu *****en, man sagte ihr, daß man ihre gefesselten Hände nur löse, um sie sogleich, mittels der Armreifen und einer der Stahlketten, an diesen Pfeiler zu binden.
Daß aber nur die Hände über ihrem Kopf festgehalten würden, sie sich aber sonst frei bewegen könne und die Schläge kommen sähe.
Daß man im allgemeinen nur Hüften und Schenkel peitsche, also von der Taille bis zu den Knien, genauso, wie sie im Wagen, der sie hierher gebracht hatte, vorbereitet worden sei, als sie sich nackt hatte auf die Bank setzen müssen.
Daß jedoch einer der vier anwesenden Männer vielleicht Lust haben werde, ihre Schenkel mit dem Reitstock zu zeichnen,
was schöne, lange und tiefe Striemen gebe, die man lange sehen werde.
Es werde ihr nicht alles zugleich angetan werden, sie werde schreien können, soviel sie wolle, sich winden und weinen.
Man werde sie Atem schöpfen lassen, aber weiter- machen, sobald sie wieder Kräfte gesammelt habe, wobei die Wirkung nicht nach ihren Schreien oder Tränen beurteilt werde, sondern nach den mehr oder minder lebhaften und anhaltenden Spuren, die die Peitschen auf ihrer Haut zurücklassen würden.
Man wies sie darauf hin, daß diese Methode, die Wirkung der Schläge zu beurteilen, nicht nur gerecht sei und alle Versuche der Opfer, durch übertriebenes Stöhnen Mitleid zu wecken, nichtig mache, sondern darüber hinaus auch er- laube, die Peitsche außerhalb des Schlosses anzuwenden, im Park, was häufig geschehe, oder in irgendeiner Wohnung oder einem beliebigen Hotelzimmer, vorausgesetzt natürlich, daß man einen Knebel verwende ( den man ihr sogleich zeigte ),
der nur den Tränen freien Lauf läßt, aber alle Schreie erstickt und kaum ein Stöhnen erlaubt.
An diesem Abend jedoch sollte der Knebel nicht verwendet werden, im Gegenteil.
Sie wollten O brüllen hören, und so schnell wie möglich.
Der Stolz, den sie daran setzte, sich zu beherrschen und zu schweigen, hielt nicht lange an: sie hörten sie sogar betteln,
man möge sie losbinden, einen Augenblick einhalten, nur einen einzigen.
Sie wand sich so konvulsivisch, um dem Biß der Lederriemen zu entgehen, daß sie sich vor dem Pfosten beinah um die eigene Achse drehte, denn die Kette, die sie fesselte, war lang und daher nicht ganz straff.
Die Folge war, daß ihr Bauch und die Vorderseite der Schenkel und die Seiten beinah ebenso ihr Teil abbekamen, wie die Lenden.
Man entschloß sich nun, einen Augenblick aufzuhören und erst wieder anzufangen, nachdem ein Strick um ihre Taille und zugleich um den Pfosten geschlungen worden war.
Da man den Strick fest anzog, damit der Körper in der Mitte gut am Pfosten anlag, war der Oberkörper notwendig ein wenig zur Seite gebeugt, so daß auf der anderen Seite das Hinterteil stärker hervortrat.
Von nun an verirrten die Hiebe sich nicht mehr, es sei denn mit Absicht.
Nach der Art und Weise zu urteilen, wie ihr Geliebter sie ausgeliefert hatte, hätte O sich denken können, daß ein Appell an sein Mitleid die beste Methode sein würde, seine Grausamkeit zu verdoppeln, daß er größtes Vergnügen daran finden würde, ihr diese unzweifelhaften Beweise seiner Macht zu entreißen oder entreißen zu lassen.
Tatsächlich war er derjenige, der als erster bemerkte, daß die Lederpeitsche, unter der sie zuerst gestöhnt hatte, sie weit weniger zeichnete, als die eingeweichte Schnur der neunschwänzigen Katze und der Reitstock, und daher erlaube, die Qual zu verlängern und mehrmals von neuem anzufangen, fast unverzüglich, wenn man Lust dazu hatte.
Er bestand darauf, daß man nur noch diese Peitsche verwendete.
Verführt von diesem hingereckten Hinterteil, das sich unter den Schlägen wand und sich in dem Bemühen, ihnen aus- zuweichen, nur umso mehr aussetzte,
verlangte nun einer der Vier, die an den Frauen nur das liebten, was sie mit den Männern gemeinsam haben, daß man ihm zuliebe eine Pause einlegen solle, und er teilte die beiden Hälften, die unter seinen Händen brannten, und drang nicht ohne Mühe ein, wobei er die šberlegung anstellte, daß man diese Pforte leichter zugänglich machen müsse.
Man kam überein, daß das zu machen sei und daß man entsprechende Maßnahmen ergreifen werde.
Als man die junge Frau, die unter ihrem roten Mantel baumelte und beinah ohnmächtig war, schließlich losband, sollte sie, eh sie in die ihr zugewiesene Zelle geführt würde, im einzelnen die Regeln hören, die sie während ihres Aufenthaltes im Schloß und auch noch nach ihrer Rückkehr ins alltägliche Leben ( was übrigens nicht die Rückkehr in die Freiheit bedeutete ) befolgen müßte; man setzte sie in einen großen Sessel am Feuer und klingelte.
Die beiden jungen Frauen, die sie empfangen hatten, brachten die Kleidung für ihren Aufenthalt und die Dinge, die sie allen kenntlich machen würden, die schon vor ihrer Ankunft Gäste des Schlosses gewesen waren oder es nach ihrem Weggang sein würden.
Das Kostüm war dem der beiden Frauen ähnlich: über einem fischbeinverstärkten und in der Taille rigoros geschnürten Mieder und über einem gestärkten Batistunterrock ein langes Gewand mit weitem Rock und einem Oberteil, das die Brüste, die das Korsett hochschob, fast freiließ, kaum mit Spitzen verhüllte.
Der Unterrock war weiß, Mieder und Kleid aus meergrüner Seide, die Spitzen wieder weiß.
Als O angekleidet war und wieder im Sessel am Feuer saß, noch blasser durch das blasse Grün, gingen die beiden Frauen, die kein Wort gesprochen hatten.
Einer der vier Männer packte die eine im Vorbeigehen, bedeutete der an- deren, zu warten, führte die erste zu O hin, ließ sie sich umdrehen, umfaßte mit einer Hand ihre Taille und hob ihr mit der anderen die Röcke hoch, um O zu zeigen, so sagte er, warum sie dieses Kostüm trugen und wie gut es durchdacht sei.
Er fügte hinzu, man könne diesen Rock mittels eines einfachen Gürtels so hoch schürzen, wie man wolle, wodurch mühelos zugänglich wurde, was man auf diese Weise entblößte.
Außerdem lasse man die Frauen häufig im Schloß oder im Park so hochgeschürzt herumgehen oder mit vorn, ebenfalls bis zur Taille, hochgerafften Röcken.
Man ließ O von der jungen Frau zeigen, wie sie ihren Rock befestigen müsse: mehrmals aufgerollt (wie eine Haar- strähne auf einem Lockenwickler), in einen engen Gürtel gesteckt, genau vorn in der Mitte, wenn der Leib entblößt werden sollte, oder genau in der Mitte des Rückens, um die Lenden zu entblößen.
Im einen wie im anderen Fall fielen Unterrock und Rock in Kaskaden reicher Schrägfalten von der Mitte zu Boden.
Wie O hatte die junge Frau frische Striemen quer über die Lenden.
Sie ging hinaus.
Danach bekam O folgende Ansprache zu hören: "Sie stehen hier ganz im Dienst Ihrer Gebieter.
Tagsüber verrichten Sie die Pflichten, die ihnen aufge tragen werden, Hausarbeiten wie Bücher abstauben oder ordnen oder Blumen arrangieren oder bei Tisch aufwarten.
Keine schwereren Arbeiten.
Aber Sie werden stets aufs erste Wort, auf das erste Zeichen hin jede Tätigkeit unterbrechen, um Ihren einzigen wirklichen Zweck zu erfüllen, nämlich uns zu Willen zu sein.
Ihre Hände gehören ihnen nicht, auch nicht Ihre Brüste, vor allem nicht irgendein Zugang ihres Körpers, wir können sie nach Belieben visitieren und in sie eindringen. In diese beiden Öffnungen, die Frauen und Männer gleich haben!
Manche Herren bevorzugen nur Ihre Lippen und Ihren Mund,
andere Herren bevorzugen nur Ihren PO!
Als ein Zeichen, das ihnen ständig gegenwärtig machen soll, oder doch so gegenwärtig wie möglich, daß Sie kein Recht mehr haben, sich zu entziehen, werden Sie in unserer Gegenwart niemals völlig die Lippen schließen, noch die Beine kreuzen oder die Knie zusammenpressen. ( Sie haben ja gesehen, daß ihnen dies sogleich nach Ihrer Ankunft verboten wurde ).
Was für uns wie für Sie bedeutet, daß Ihr Mund und Ihre Lenden uns offen stehen. IMMER!
Sie werden vor uns niemals Ihre Brüste berühren: sie sind durch das Korsett herausgedrängt, damit sie uns gehören. Tagsüber werden Sie bekleidet sein, doch Sie werden den Rock heben, wenn man es Ihnen befiehlt und jeder kann - unmaskiert - mit ihnen tun, was er will, nur nicht Sie peitschen.
Gepeitscht werden Sie nur zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang.
Aber außer den Schlägen, die jeder Ihnen erteilen wird, der dazu Lust hat,
(was sehr oft der Fall sein wird!)
werden Sie am Abend ausgepeitscht zur Strafe für Verstöße gegen die Hausregel, die Sie sich tagsüber zuschulden kommen ließen: also, wenn Sie nicht willig genug waren, oder die Augen zu demjenigen erhoben haben, der zu ihnen gesprochen aber Sie genommen hat: Sie dürfen niemals einem von uns ins Gesicht schauen.
Wenn das Kostüm, das wir bei Nacht tragen, das ich jetzt hier trage, unser Geschlecht freiläßt, so nicht der Be- quemlichkeit halber, das ließe sich auch auf andere Weise machen, sondern um Sie zu erniedrigen, um Ihre Augen zu *****en, sich darauf zu heften und auf nichts anderes, um Sie zu lehren, darin Ihren Gebieter zu sehen, dem Ihre Lippen, vor allem anderen, dienen sollen.
Bei Tage, wenn wir normal gekleidet sind wie jetzt, werden Sie sich an die gleichen Vorschriften halten, nur müssen Sie dann, wenn man es von Ihnen verlangt, bemüht sein, unsere Kleider zu öffnen und auch ohne weitere Aufforderung wieder zu schließen, wenn wir mit Ihnen fertig sind.
Bei Nacht dagegen werden nur Ihre Lippen und Ihre geöffneten Schenkel uns dienen können, denn Ihre Hände werden auf dem Rücken gefesselt sein und Sie werden so nackt sein, wie man Sie uns zugeführt hat; die Augen werden Ihnen nur verbunden, wenn Sie *********t werden sollen, und nachdem Sie jetzt ihrer eigenen Auspeitschung zugesehen haben, - wenn Sie ausgepeitscht werden
Apropos, wenn Sie während der Dauer Ihres Aufenthalts die Peitsche regelmäßig alle Tage bekommen, so geschieht das nicht so sehr zu unserem Vergnügen, als vielmehr zu Ihrer Belehrung.
In Nächten, in denen niemand nach Ihnen verlangt, wird daher ein Diener mit dieser Aufgabe betraut und Ihnen in der Einsamkeit Ihrer Zelle verabreichen, was Sie bekommen sollten und was wir selbst ihnen nicht geben wollten.
Wie bei der Kette, die am Ring Ihres Halsbandes angebracht wird und Sie täglich mehrere Stunden lang mehr oder weniger unbeweglich auf Ihrem Bett festhalten soll, ist die Absicht weit weniger, Ihnen Schmerz zuzufügen, Sie zum Schreien oder Weinen zu bringen, als vielmehr, Sie durch diese Schmerzen fühlen zu lassen, daß Sie unter Zwang stehen, daß Sie ganz und gar fremdem Willen unterworfen sind.
Wenn Sie von hier weggehen, werden Sie einen Eisenring am Goldfinger tragen, der Sie kenntlich macht: Sie werden dann gelernt haben, denen gehorchen, die das gleiche Zeichen tragen - und die bei seinem Anblick wissen werden, daß Sie unter Ihrem Rock nackt sind, wie korrekt und unauffällig ihre Kleidung auch sein mag, und daß Sie es um ihretwillen sind.
Wer Sie ungefügig finden wird, wird Sie hierher zurück- bringen.
Sie werden jetzt in Ihre Zelle geführt."
Während diese Worte an O gerichtet wurden, standen die beiden Frauen, die sie angekleidet hatten, rechts und links des Pfostens, an dem sie gepeitscht worden war, jedoch ohne ihn zu berühren
( als hätten sie Angst davor oder als hätte man es ihnen verboten, und das stimmte wohl ),
als der Mann geendet hatte, näherten sie sich O, die begriff, daß sie aufstehen und ihnen folgen sollte.
Sie stand also auf, raffte ihre Röcke, um nicht zu stolpern, denn sie war an lange Kleider nicht gewöhnt und fühlte sich nicht sicher auf den Pantöffelchen mit den überhöhten Sohlen und den sehr hohen Absätzen, die nur von einem dicken Seidenband vom gleichen Grün wie ihr Kleid am Fuß gehalten wurden.
Als sie sich bückte, wandte sie den Kopf.
Die Frauen warteten, die Männer beachteten sie nicht mehr.
Ihr Geliebter saß auf den Boden an den Puff gelehnt, über den man sie zu Beginn des Abends geworfen hatte, mit hochgezogenen Knien und auf die Knie gelegten Ellbogen, und spielte mit der Lederpeitsche.
Beim ersten Schritt, den sie auf die Frauen zutat, streifte ihn ihr Rock.
Er hob den Kopf und lächelte ihr zu, rief ihren Namen und stand ebenfalls auf.
Er strich ihr sanft übers Haar, glättete ihr mit den Fin- gerspitzen die Brauen, küßte zart ihre Lippen.
Ganz laut sagte er ihr, daß er sie liebe. O zitterte heftig und hörte mit Schrecken, daß sie erwi- derte: "Ich liebe dich" - und spürte mit Schrecken, daß es wahr war.
Er zog sie an sich, sagte moncheri, mon coeurcheri, küßte ihren Hals und den Ansatz der Wange, sie hatte ihren Kopf auf die Schulter sinken lassen, die das violette Gewand bedeckte.
Er wiederholte, diesmal ganz leise, daß er sie liebe und sagte, ebenfalls ganz leise: "Knie nieder, streichle mich und küsse mich."
- Er schob sie weg, winkte den beiden Frauen, beiseite zu treten, damit er sich an die Konsole lehnen könne.
Er war groß, und die Konsole war nicht sehr hoch, so daß seine langen Beine, in Strumpfhosen vom gleichen Violett wie sein Hausmantel, leicht gebeugt waren.
Der offene Mantel spannte sich darunter wie ein Vorhang und das Geschlecht mit seinem hellen Vlies wurde vom Sims der
Konsole hochgestützt.
Die drei Männer traten näher.
O kniete auf dem Teppich, ihr grüner Rock umgab sie wie eine Blütenkrone.
Das Korsett schnürte sie ein, die Brüste, deren Spitzen man sah, waren mit den Knien ihres Geliebten auf gleicher Höhe.
Mehr Licht, sagte einer der Männer.
Als man den Strahl der Lampe so gerichtet hatte, daß er grell auf Ren‚s Geschlecht fiel und auf das Gesicht seiner Geliebten, das dicht davor war, und auf ihre Hände, die ihn von unten streichelten, befahl Rene‚ plötzlich: "Sage immer wieder: Ich liebe Sie."
O sagte: "Ich liebe Sie" in solcher Verzückung, daß ihre Lippen kaum wagten, die Spitze des Glieds' zu berühren, die noch von ihrer zarten fleischigen Hülle bedeckt war.
Die drei rauchenden Männer kommentierten O's Gesten, die Bewegung ihres Mundes, der sich um Ren‚s Geschlecht ge- schlossen hatte und es festhielt, an ihm auf und abglitt, ihr aufgelöstes Gesicht, das Tränen überströmten, sooft das mächtige Glied auf den Grund ihrer Kehle stieß und dabei die Zunge zurückdrängte, sie würgte.
Schon fast ge knebelt durch das harte Fleisch, das ihren Mund füllte, murmelte sie noch immer: "Ich liebe Sie."
Die eine der beiden Frauen hatte sich rechts, die andere links von Rene‚ gestellt, der sich mit den Armen auf ihre Schultern stützte.
O hörte die Kommentare der Zuschauer, aber sie wollte nur die Seufzer ihres Geliebten hören, konzentrierte sich ganz darauf, ihn zu liebkosen, mit unendlichem Respekt, mit unendlicher Behutsamkeit.
O fühlte, daß ihr Mund schön war, weil es ihrem Geliebten gefiel, in ihn einzudringen, weil er die Liebkosungen dieses Mundes zur Schau stellte, weil es ihm endlich gefiel, sich in ihn zu ergießen.
Sie empfing ihn, wie man einen Gott empfängt, hörte ihn schreien, hörte die anderen lachen, und als sie ihn empfangen hatte, sank sie zusammen, das Gesicht auf den Bo den.
Die beiden Frauen hoben sie auf, und man brachte sie weg.
AUF dass Miriam=O" Ihrer Herrschaft entsprechend zur Verfügung steht!!
GENAU so!
mit den gleichen Regeln!!
legten ihr einen langen Umhang um die Schultern, der an ihrem Halsband befestigt wurde und der sie ganz bedeckte,
sich jedoch beim Gehen öffnete; sie konnte ihn ja nicht zusammenhalten, weil ihre Hände auf dem Rücken gefesselt waren.
Sie durchschritten ein Vorzimmer, zwei Salons, und kamen in die Bibliothek, wo vier Männer beim Kaffee saßen.
Sie trugen die gleichen wallenden Gewänder, wie der erste, aber keine Masken.
Doch O hatte nicht Zeit, ihre Gesichter zu sehen und festzustellen, ob ihr Geliebter unter ihnen sei ( er war unter ihnen ), denn einer der vier richtete den Strahl einer Lampe auf sie, die sie blendete.
Alle Anwesenden ver- hielten sich regungslos, die beiden Frauen rechts und links von ihr und die Männer vor ihr,
die sie musterten.
Dann erlosch die Lampe; die Frauen entfernten sich. Man hatte O aufs neue die Augen verbunden.
Nun mußte sie näherkommen, sie schwankte ein bißchen und spürte, daß sie vor dem Kaminfeuer stand, an dem die vier Männer saßen: sie fühlte die Hitze, sie hörte die Scheite leise in der Stille knistern.
Sie stand mit dem Gesicht zum Feuer.
Zwei Hände hoben ihren Umhang hoch, zwei wei tere glitten an ihren Hüften entlang, nachdem sie sich überzeugt hatten, daß die Armreifen festgemacht waren:
sie trugen keine Handschuhe und eine von ihnen drang von beiden Seiten zugleich in sie ein, so abrupt, daß sie aufschrie.
Ein Mann lachte. Ein anderer sagte: "Drehen Sie sich um, damit man die Brüste und den Leib sieht."
Sie mußte sich umdrehen, und die Hitze des Feuers schlug jetzt an ihre Lenden. Eine Hand ergriff eine ihrer Brüste,
ein Mund packte die Spitze der anderen.
Plötzlich verlor sie das Gleichgewicht und taumelte nach rückwärts, sie wurde aufgefangen, von welchem Arm ?
während jemand ihre Beine öffnete und dann die Lippen aus- einanderzog;
Haare strichen über die Innenseite ihrer Schenkel. Sie hörte jemanden sagen, man müsse sie niederknien lassen.
Was auch geschah. Das Knien tat ihr sehr weh, zumal man ihr verbot, die Knie zu schließen und ihre Hände so auf den Rücken gebunden waren, daß sie sich vorbeugen mußte.
Nun erlaubte man ihr, sich zurücksinken zu lassen, bis sie fast auf den Fersen saß, wie es die Nonnen tun.
"Sie haben sie nie angebunden ?" - "Nein, nie." - "Auch nicht gepeitscht?" - "Auch das nie. Sie wissen ja..."
Diese Antworten kamen von ihrem Geliebten. "Ich weiß", sagte die andere Stimme, "wenn man sie nur gelegentlich anbindet, wenn man sie nur ein bißchen peitscht, könnte sie Geschmack daran finden, und das wäre falsch.
Man muß über den Punkt hinaus gehen, wo es ihr Spaß macht, man muß sie zum Weinen bringen."
Einer der Männer befahl O jetzt, aufzustehen, er wollte gerade ihre Hände losbinden, zweifellos, damit man sie an einen Pfosten oder eine Mauer fesseln könnte, als ein an- derer protestierte, er wolle sie zuerst nehmen und zwar sofort - so daß man sie wieder niederknien ließ, aber diesmal mußte sie, noch immer mit den Händen auf dem Rükken, den Oberkörper auf den Puff legen und die Hüften hochrecken.
Der Mann packte mit beiden Händen ihre Hüften und drang in Ihren Leib ein.
Er überließ seinen Platz einem zweiten. Auch der dritte wollte sich an der engsten Stelle einen Weg bahnen und ging so brutal vor, daß sie aufschrie.
O hörte, wie eine Stimme zu ihrem Geliebten sagte= "hier werden die uns ausgelieferten alle gleich genommen, daher ist es völlig gleich, ob uns eine Frau, oder ein Mann ausgeliefert wird.
Wir wollen "sie oder ihn" nutzen, zu unserer Freude!
Als er von ihr abließ, glitt sie, stöhnend und tränennaß unter ihrer Augenbinde, zu Boden: nur um zu spüren, daß Kniee sich gegen ihr Gesicht preßten und auch ihr Mund nicht verschont würde.
Schließlich blieb sie, hilflos auf dem Rücken, in ihrem Purpurmantel vor dem Feuer liegen.
Sie hörte, wie Gläser gefüllt und ausge******n, wie Sessel gerückt wurden.
Im Kamin wurde Holz nachgelegt.
Plötzlich nahm man ihr die Augenbinde ab.
Der große Raum mit den Büchern an den Wänden war schwach erleuchtet durch eine Lampe auf einer Konsole und durch den Schein des Feuers, das wieder aufflammte.
Zwei Männer standen und rauchten.
Ein dritter saß, eine Peitsche auf den Knien, und der vierte, der sich über sie beugte und ihre Brust streichelte, war ihr Geliebter.
Aber alle vier hatten sie genommen und sie hatte ihn nicht von den anderen unterscheiden können. Man erklärte ihr, daß es immer so sein werde, so lange sie sich im Schloß aufhalte, daß sie die Gesichter der Männer nicht sehen werde, die sie *********igen oder foltern würden, niemals jedoch bei Nacht, und daß sie niemals wissen werde, wer ihr das Schlimmste angetan hatte.
Desgleichen wenn sie gepeitscht würde, nur wolle man dann, daß sie sehen könne, wie sie gepeitscht wurde, daß sie also zum ersten Mal keine Augenbinde tragen werde, daß die Männer dagegen ihre Masken anlegen würden und sie sie nicht unterscheiden könne.
Ihr Geliebter hatte sie aufgehoben und in ihrem roten Umhang auf die Armlehne eines Sessels an der Kaminecke gesetzt, damit sie hören sollte, was man ihr zu sagen hatte und sehen sollte, was man ihr zeigen wollte.
Sie hatte noch immer die Hände auf dem Rücken.
Man zeigte ihr den Reitstock, der schwarz war, Lang und dünn, aus feinem Bambus, mit Leder bezogen, wie man sie in den Auslagen der großen Ledergeschäfte sieht;
die Lederpeitsche, die der erste der Männer, den sie gesehen hatte,
im Gürtel trug, sie war lang, bestand aus sechs Riemen mit je einem ****en am Ende,
dann eine dritte Peitsche aus sehr dünnen Schnüren, die an den Enden mehrere ****en trugen und ganz steif waren,
als hätte man sie in Wasser eingeweicht, was auch der Fall war, wie sie fest- stellen konnte, denn man berührte damit ihren Schoß und spreizte ihre Schenkel, damit Sie besser fühlen könne, wir feucht und kalt die Schnüre sich auf der zarten Haut der Innenseite anfühlten.
Blieben noch auf der Konsole stählerne Ketten und Schlüssel.
An einer Wand der Bibliothek lief in halber Höhe eine Galerie, die von zwei Säulen getragen wurde.
In eine Säule war ein Haken eingelassen, in einer Höhe, die ein Mann auf Zehenspitzen mit gestrecktem Arm erreichen konnte.
Man sagte O, die ihr Geliebter in die Arme genommen hatte, eine Hand unter ihren Schultern und die andere, die sie verbrannte, zwischen ihren Schenkeln, um sie zum Nachgeben zu *****en, man sagte ihr, daß man ihre gefesselten Hände nur löse, um sie sogleich, mittels der Armreifen und einer der Stahlketten, an diesen Pfeiler zu binden.
Daß aber nur die Hände über ihrem Kopf festgehalten würden, sie sich aber sonst frei bewegen könne und die Schläge kommen sähe.
Daß man im allgemeinen nur Hüften und Schenkel peitsche, also von der Taille bis zu den Knien, genauso, wie sie im Wagen, der sie hierher gebracht hatte, vorbereitet worden sei, als sie sich nackt hatte auf die Bank setzen müssen.
Daß jedoch einer der vier anwesenden Männer vielleicht Lust haben werde, ihre Schenkel mit dem Reitstock zu zeichnen,
was schöne, lange und tiefe Striemen gebe, die man lange sehen werde.
Es werde ihr nicht alles zugleich angetan werden, sie werde schreien können, soviel sie wolle, sich winden und weinen.
Man werde sie Atem schöpfen lassen, aber weiter- machen, sobald sie wieder Kräfte gesammelt habe, wobei die Wirkung nicht nach ihren Schreien oder Tränen beurteilt werde, sondern nach den mehr oder minder lebhaften und anhaltenden Spuren, die die Peitschen auf ihrer Haut zurücklassen würden.
Man wies sie darauf hin, daß diese Methode, die Wirkung der Schläge zu beurteilen, nicht nur gerecht sei und alle Versuche der Opfer, durch übertriebenes Stöhnen Mitleid zu wecken, nichtig mache, sondern darüber hinaus auch er- laube, die Peitsche außerhalb des Schlosses anzuwenden, im Park, was häufig geschehe, oder in irgendeiner Wohnung oder einem beliebigen Hotelzimmer, vorausgesetzt natürlich, daß man einen Knebel verwende ( den man ihr sogleich zeigte ),
der nur den Tränen freien Lauf läßt, aber alle Schreie erstickt und kaum ein Stöhnen erlaubt.
An diesem Abend jedoch sollte der Knebel nicht verwendet werden, im Gegenteil.
Sie wollten O brüllen hören, und so schnell wie möglich.
Der Stolz, den sie daran setzte, sich zu beherrschen und zu schweigen, hielt nicht lange an: sie hörten sie sogar betteln,
man möge sie losbinden, einen Augenblick einhalten, nur einen einzigen.
Sie wand sich so konvulsivisch, um dem Biß der Lederriemen zu entgehen, daß sie sich vor dem Pfosten beinah um die eigene Achse drehte, denn die Kette, die sie fesselte, war lang und daher nicht ganz straff.
Die Folge war, daß ihr Bauch und die Vorderseite der Schenkel und die Seiten beinah ebenso ihr Teil abbekamen, wie die Lenden.
Man entschloß sich nun, einen Augenblick aufzuhören und erst wieder anzufangen, nachdem ein Strick um ihre Taille und zugleich um den Pfosten geschlungen worden war.
Da man den Strick fest anzog, damit der Körper in der Mitte gut am Pfosten anlag, war der Oberkörper notwendig ein wenig zur Seite gebeugt, so daß auf der anderen Seite das Hinterteil stärker hervortrat.
Von nun an verirrten die Hiebe sich nicht mehr, es sei denn mit Absicht.
Nach der Art und Weise zu urteilen, wie ihr Geliebter sie ausgeliefert hatte, hätte O sich denken können, daß ein Appell an sein Mitleid die beste Methode sein würde, seine Grausamkeit zu verdoppeln, daß er größtes Vergnügen daran finden würde, ihr diese unzweifelhaften Beweise seiner Macht zu entreißen oder entreißen zu lassen.
Tatsächlich war er derjenige, der als erster bemerkte, daß die Lederpeitsche, unter der sie zuerst gestöhnt hatte, sie weit weniger zeichnete, als die eingeweichte Schnur der neunschwänzigen Katze und der Reitstock, und daher erlaube, die Qual zu verlängern und mehrmals von neuem anzufangen, fast unverzüglich, wenn man Lust dazu hatte.
Er bestand darauf, daß man nur noch diese Peitsche verwendete.
Verführt von diesem hingereckten Hinterteil, das sich unter den Schlägen wand und sich in dem Bemühen, ihnen aus- zuweichen, nur umso mehr aussetzte,
verlangte nun einer der Vier, die an den Frauen nur das liebten, was sie mit den Männern gemeinsam haben, daß man ihm zuliebe eine Pause einlegen solle, und er teilte die beiden Hälften, die unter seinen Händen brannten, und drang nicht ohne Mühe ein, wobei er die šberlegung anstellte, daß man diese Pforte leichter zugänglich machen müsse.
Man kam überein, daß das zu machen sei und daß man entsprechende Maßnahmen ergreifen werde.
Als man die junge Frau, die unter ihrem roten Mantel baumelte und beinah ohnmächtig war, schließlich losband, sollte sie, eh sie in die ihr zugewiesene Zelle geführt würde, im einzelnen die Regeln hören, die sie während ihres Aufenthaltes im Schloß und auch noch nach ihrer Rückkehr ins alltägliche Leben ( was übrigens nicht die Rückkehr in die Freiheit bedeutete ) befolgen müßte; man setzte sie in einen großen Sessel am Feuer und klingelte.
Die beiden jungen Frauen, die sie empfangen hatten, brachten die Kleidung für ihren Aufenthalt und die Dinge, die sie allen kenntlich machen würden, die schon vor ihrer Ankunft Gäste des Schlosses gewesen waren oder es nach ihrem Weggang sein würden.
Das Kostüm war dem der beiden Frauen ähnlich: über einem fischbeinverstärkten und in der Taille rigoros geschnürten Mieder und über einem gestärkten Batistunterrock ein langes Gewand mit weitem Rock und einem Oberteil, das die Brüste, die das Korsett hochschob, fast freiließ, kaum mit Spitzen verhüllte.
Der Unterrock war weiß, Mieder und Kleid aus meergrüner Seide, die Spitzen wieder weiß.
Als O angekleidet war und wieder im Sessel am Feuer saß, noch blasser durch das blasse Grün, gingen die beiden Frauen, die kein Wort gesprochen hatten.
Einer der vier Männer packte die eine im Vorbeigehen, bedeutete der an- deren, zu warten, führte die erste zu O hin, ließ sie sich umdrehen, umfaßte mit einer Hand ihre Taille und hob ihr mit der anderen die Röcke hoch, um O zu zeigen, so sagte er, warum sie dieses Kostüm trugen und wie gut es durchdacht sei.
Er fügte hinzu, man könne diesen Rock mittels eines einfachen Gürtels so hoch schürzen, wie man wolle, wodurch mühelos zugänglich wurde, was man auf diese Weise entblößte.
Außerdem lasse man die Frauen häufig im Schloß oder im Park so hochgeschürzt herumgehen oder mit vorn, ebenfalls bis zur Taille, hochgerafften Röcken.
Man ließ O von der jungen Frau zeigen, wie sie ihren Rock befestigen müsse: mehrmals aufgerollt (wie eine Haar- strähne auf einem Lockenwickler), in einen engen Gürtel gesteckt, genau vorn in der Mitte, wenn der Leib entblößt werden sollte, oder genau in der Mitte des Rückens, um die Lenden zu entblößen.
Im einen wie im anderen Fall fielen Unterrock und Rock in Kaskaden reicher Schrägfalten von der Mitte zu Boden.
Wie O hatte die junge Frau frische Striemen quer über die Lenden.
Sie ging hinaus.
Danach bekam O folgende Ansprache zu hören: "Sie stehen hier ganz im Dienst Ihrer Gebieter.
Tagsüber verrichten Sie die Pflichten, die ihnen aufge tragen werden, Hausarbeiten wie Bücher abstauben oder ordnen oder Blumen arrangieren oder bei Tisch aufwarten.
Keine schwereren Arbeiten.
Aber Sie werden stets aufs erste Wort, auf das erste Zeichen hin jede Tätigkeit unterbrechen, um Ihren einzigen wirklichen Zweck zu erfüllen, nämlich uns zu Willen zu sein.
Ihre Hände gehören ihnen nicht, auch nicht Ihre Brüste, vor allem nicht irgendein Zugang ihres Körpers, wir können sie nach Belieben visitieren und in sie eindringen. In diese beiden Öffnungen, die Frauen und Männer gleich haben!
Manche Herren bevorzugen nur Ihre Lippen und Ihren Mund,
andere Herren bevorzugen nur Ihren PO!
Als ein Zeichen, das ihnen ständig gegenwärtig machen soll, oder doch so gegenwärtig wie möglich, daß Sie kein Recht mehr haben, sich zu entziehen, werden Sie in unserer Gegenwart niemals völlig die Lippen schließen, noch die Beine kreuzen oder die Knie zusammenpressen. ( Sie haben ja gesehen, daß ihnen dies sogleich nach Ihrer Ankunft verboten wurde ).
Was für uns wie für Sie bedeutet, daß Ihr Mund und Ihre Lenden uns offen stehen. IMMER!
Sie werden vor uns niemals Ihre Brüste berühren: sie sind durch das Korsett herausgedrängt, damit sie uns gehören. Tagsüber werden Sie bekleidet sein, doch Sie werden den Rock heben, wenn man es Ihnen befiehlt und jeder kann - unmaskiert - mit ihnen tun, was er will, nur nicht Sie peitschen.
Gepeitscht werden Sie nur zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang.
Aber außer den Schlägen, die jeder Ihnen erteilen wird, der dazu Lust hat,
(was sehr oft der Fall sein wird!)
werden Sie am Abend ausgepeitscht zur Strafe für Verstöße gegen die Hausregel, die Sie sich tagsüber zuschulden kommen ließen: also, wenn Sie nicht willig genug waren, oder die Augen zu demjenigen erhoben haben, der zu ihnen gesprochen aber Sie genommen hat: Sie dürfen niemals einem von uns ins Gesicht schauen.
Wenn das Kostüm, das wir bei Nacht tragen, das ich jetzt hier trage, unser Geschlecht freiläßt, so nicht der Be- quemlichkeit halber, das ließe sich auch auf andere Weise machen, sondern um Sie zu erniedrigen, um Ihre Augen zu *****en, sich darauf zu heften und auf nichts anderes, um Sie zu lehren, darin Ihren Gebieter zu sehen, dem Ihre Lippen, vor allem anderen, dienen sollen.
Bei Tage, wenn wir normal gekleidet sind wie jetzt, werden Sie sich an die gleichen Vorschriften halten, nur müssen Sie dann, wenn man es von Ihnen verlangt, bemüht sein, unsere Kleider zu öffnen und auch ohne weitere Aufforderung wieder zu schließen, wenn wir mit Ihnen fertig sind.
Bei Nacht dagegen werden nur Ihre Lippen und Ihre geöffneten Schenkel uns dienen können, denn Ihre Hände werden auf dem Rücken gefesselt sein und Sie werden so nackt sein, wie man Sie uns zugeführt hat; die Augen werden Ihnen nur verbunden, wenn Sie *********t werden sollen, und nachdem Sie jetzt ihrer eigenen Auspeitschung zugesehen haben, - wenn Sie ausgepeitscht werden
Apropos, wenn Sie während der Dauer Ihres Aufenthalts die Peitsche regelmäßig alle Tage bekommen, so geschieht das nicht so sehr zu unserem Vergnügen, als vielmehr zu Ihrer Belehrung.
In Nächten, in denen niemand nach Ihnen verlangt, wird daher ein Diener mit dieser Aufgabe betraut und Ihnen in der Einsamkeit Ihrer Zelle verabreichen, was Sie bekommen sollten und was wir selbst ihnen nicht geben wollten.
Wie bei der Kette, die am Ring Ihres Halsbandes angebracht wird und Sie täglich mehrere Stunden lang mehr oder weniger unbeweglich auf Ihrem Bett festhalten soll, ist die Absicht weit weniger, Ihnen Schmerz zuzufügen, Sie zum Schreien oder Weinen zu bringen, als vielmehr, Sie durch diese Schmerzen fühlen zu lassen, daß Sie unter Zwang stehen, daß Sie ganz und gar fremdem Willen unterworfen sind.
Wenn Sie von hier weggehen, werden Sie einen Eisenring am Goldfinger tragen, der Sie kenntlich macht: Sie werden dann gelernt haben, denen gehorchen, die das gleiche Zeichen tragen - und die bei seinem Anblick wissen werden, daß Sie unter Ihrem Rock nackt sind, wie korrekt und unauffällig ihre Kleidung auch sein mag, und daß Sie es um ihretwillen sind.
Wer Sie ungefügig finden wird, wird Sie hierher zurück- bringen.
Sie werden jetzt in Ihre Zelle geführt."
Während diese Worte an O gerichtet wurden, standen die beiden Frauen, die sie angekleidet hatten, rechts und links des Pfostens, an dem sie gepeitscht worden war, jedoch ohne ihn zu berühren
( als hätten sie Angst davor oder als hätte man es ihnen verboten, und das stimmte wohl ),
als der Mann geendet hatte, näherten sie sich O, die begriff, daß sie aufstehen und ihnen folgen sollte.
Sie stand also auf, raffte ihre Röcke, um nicht zu stolpern, denn sie war an lange Kleider nicht gewöhnt und fühlte sich nicht sicher auf den Pantöffelchen mit den überhöhten Sohlen und den sehr hohen Absätzen, die nur von einem dicken Seidenband vom gleichen Grün wie ihr Kleid am Fuß gehalten wurden.
Als sie sich bückte, wandte sie den Kopf.
Die Frauen warteten, die Männer beachteten sie nicht mehr.
Ihr Geliebter saß auf den Boden an den Puff gelehnt, über den man sie zu Beginn des Abends geworfen hatte, mit hochgezogenen Knien und auf die Knie gelegten Ellbogen, und spielte mit der Lederpeitsche.
Beim ersten Schritt, den sie auf die Frauen zutat, streifte ihn ihr Rock.
Er hob den Kopf und lächelte ihr zu, rief ihren Namen und stand ebenfalls auf.
Er strich ihr sanft übers Haar, glättete ihr mit den Fin- gerspitzen die Brauen, küßte zart ihre Lippen.
Ganz laut sagte er ihr, daß er sie liebe. O zitterte heftig und hörte mit Schrecken, daß sie erwi- derte: "Ich liebe dich" - und spürte mit Schrecken, daß es wahr war.
Er zog sie an sich, sagte moncheri, mon coeurcheri, küßte ihren Hals und den Ansatz der Wange, sie hatte ihren Kopf auf die Schulter sinken lassen, die das violette Gewand bedeckte.
Er wiederholte, diesmal ganz leise, daß er sie liebe und sagte, ebenfalls ganz leise: "Knie nieder, streichle mich und küsse mich."
- Er schob sie weg, winkte den beiden Frauen, beiseite zu treten, damit er sich an die Konsole lehnen könne.
Er war groß, und die Konsole war nicht sehr hoch, so daß seine langen Beine, in Strumpfhosen vom gleichen Violett wie sein Hausmantel, leicht gebeugt waren.
Der offene Mantel spannte sich darunter wie ein Vorhang und das Geschlecht mit seinem hellen Vlies wurde vom Sims der
Konsole hochgestützt.
Die drei Männer traten näher.
O kniete auf dem Teppich, ihr grüner Rock umgab sie wie eine Blütenkrone.
Das Korsett schnürte sie ein, die Brüste, deren Spitzen man sah, waren mit den Knien ihres Geliebten auf gleicher Höhe.
Mehr Licht, sagte einer der Männer.
Als man den Strahl der Lampe so gerichtet hatte, daß er grell auf Ren‚s Geschlecht fiel und auf das Gesicht seiner Geliebten, das dicht davor war, und auf ihre Hände, die ihn von unten streichelten, befahl Rene‚ plötzlich: "Sage immer wieder: Ich liebe Sie."
O sagte: "Ich liebe Sie" in solcher Verzückung, daß ihre Lippen kaum wagten, die Spitze des Glieds' zu berühren, die noch von ihrer zarten fleischigen Hülle bedeckt war.
Die drei rauchenden Männer kommentierten O's Gesten, die Bewegung ihres Mundes, der sich um Ren‚s Geschlecht ge- schlossen hatte und es festhielt, an ihm auf und abglitt, ihr aufgelöstes Gesicht, das Tränen überströmten, sooft das mächtige Glied auf den Grund ihrer Kehle stieß und dabei die Zunge zurückdrängte, sie würgte.
Schon fast ge knebelt durch das harte Fleisch, das ihren Mund füllte, murmelte sie noch immer: "Ich liebe Sie."
Die eine der beiden Frauen hatte sich rechts, die andere links von Rene‚ gestellt, der sich mit den Armen auf ihre Schultern stützte.
O hörte die Kommentare der Zuschauer, aber sie wollte nur die Seufzer ihres Geliebten hören, konzentrierte sich ganz darauf, ihn zu liebkosen, mit unendlichem Respekt, mit unendlicher Behutsamkeit.
O fühlte, daß ihr Mund schön war, weil es ihrem Geliebten gefiel, in ihn einzudringen, weil er die Liebkosungen dieses Mundes zur Schau stellte, weil es ihm endlich gefiel, sich in ihn zu ergießen.
Sie empfing ihn, wie man einen Gott empfängt, hörte ihn schreien, hörte die anderen lachen, und als sie ihn empfangen hatte, sank sie zusammen, das Gesicht auf den Bo den.
Die beiden Frauen hoben sie auf, und man brachte sie weg.
AUF dass Miriam=O" Ihrer Herrschaft entsprechend zur Verfügung steht!!
GENAU so!
mit den gleichen Regeln!!
10年前