Ein lustvoller Urlaubsbeginn
Ein lustvoller Urlaubsbeginn
Sie sah auf den leicht zerknitterten Zettel in ihrer Hand. Den Beginn
ihrer ersten gemeinsamen Ferien hatte sie sich so ganz anders
vorgestellt. Eigentlich kannte sie Albert schon seit zwei Jahren,
arbeiteten sie beide doch in derselben Abteilung des Baukonzerns in
Augsburg, er als Manager, sie als Zeichnerin. Über die Zeit hinweg
waren sie sich nähergekommen. Seine Fröhlichkeit, aber auch das
starke Selbstbewusstsein hatten sie auf ihn aufmerksam gemacht,
angezogen aber war sie durch eine Aura des Geheimnisvollen, die ihn
umgab. Nachdem sie begonnen hatte, sich Gedanken darüber zu machen,
ob er wohl eine Freundin haben würde, stellte sie eines Tages fest,
dass er sich für sie interessierte. Sie begannen gemeinsam
auszugehen, doch jedes Rendezvous endete leider an ihrer Haustür. Am
Ende hatte sie ihn sogar gebeten, ihr auch für den Rest der Nacht
Gesellschaft zu leisten. Doch er hatte ihr höflich aber bestimmt
angedeutet, dass sie bis zum ersten Tag ihres Urlaubs zu warten
hatte. Das war ihr nicht leicht gefallen, und je näher dieser Tag
kam, desto aufgeregter wurde sie.
Heute war es soweit! Gleich am Morgen hatte sie einen Brief von
Albert in ihrem Briefkasten gefunden. Er enthielt ein kleines Blatt
Papier mit der Aufschrift: "Wenn Du mich liebst, so besuchst Du die
folgenden Adressen in ihrer Reihenfolge - und wir sehen uns am
Abend!" Ein beigefügter Zettel zeigte tatsächlich eine Liste von vier
Adressen. Unschlüssig stand sie vor dem Spiegel, immer noch den
Zettel in der Hand. Ihre solariumgebräunte Haut und ihr langes,
dunkles Haar passten ihrer Meinung nach gut zusammen, und sie
verzichtete auf jegliches Make-up. Mit einer Bluse, Jeans und
Leinenschuhen fühlte sie sich gut gerüstet, ihre Tour zu den
angegebenen Adressen zu beginnen. Trotzdem fragte sie sich leicht
verärgert, was Albert sich wohl bei dieser Aktion gedacht hatte.
Die erste Adresse war erreicht! Überrascht stellte sie fest, dass
diese zu einem kleinen Friseursalon gehörte und zögernd betrat sie
den Laden.
"Sie müssen Simone sein!"
Eine ganz ungewöhnliche Erscheinung stand vor ihr. Eine junge Frau,
deren schwarz geschminkte Lippen, ewig lange getuschte Wimpern und
schwarze, hochtoupierten Haare in starkem Kontrast zu ihrem fast
weißen Teint standen.
"Albert hat alles für Sie arrangiert."
Mit diesen Worten wurde Simone hinter einen Paravant bugsiert und
konnte dabei die Kleidung ihres Gegenübers genauer betrachten. Ein
feuerroter Leder-Minirock aus sehr starkem Material, das hochglänzend
poliert war und gerade den Po bedecken konnte, ein passendes Lack-
Jäckchen, das gleich unterhalb des kleinen Busens abschloss und so
den Blick auf die nackte, dünne Taille und Bauchnabel freigab. An den
Füßen trug sie turmhohe Lackpumps mit Plateausohlen.
"Wie kann man sich nur so auf die Straße wagen?", dachte sie und
merkte erst jetzt, dass man bereits begonnen hatte, an ihren Haaren
zu arbeiten. Diese verschwanden kurz darauf unter einer Haube, ohne
dass sie Anweisungen geben konnte. Eine Stunde später saß sie wieder
vor dem Spiegel, ein Handtuch um den Kopf gewickelt, als das Geschöpf
in Lack und Leder hinter sie trat und langsam das Tuch öffnete. Ein
Aufschrei entfuhr ihr. Lange platinblonde Haare fielen über ihre
Schultern, wurden toupiert, gestylt und boten zusammen mit ihrer
dunklen Gesichtsfarbe einen umwerfenden Anblick. Als sich ihre
Erstarrung legte, fand sie sich bereits am Ausgang des Ladens wieder,
mit einer Frisur, die der eines Glamour-Girls glich.
"Wenn mich jetzt jemand von meinen Bekannten sieht!", fuhr es ihr
durch den Kopf. Sie überlegte, sofort nach Hause umzukehren, doch
eine innere Stimme befahl ihr, den Anweisungen von Albert zu
gehorchen. Sich ständig umblickend, erreichte sie außer Atem ihren
zweiten Bestimmungsort.
Ein Schönheitssalon. Dieses Mal würde sie sich nicht überrumpeln
lassen.
Sie stürmte hinein und lag sofort am Boden. Über sie beugte sich eine
Frau mit wunderbar langen Haaren, vollen Lippen, die ebenso wie das
restliche Gesicht zart geschminkt waren. Sie trug ein Spitzenkleid,
das teilweise transparent schien und genau zu den mit Spitzen
verzierten Strümpfen passte. Diese endeten in schwarzen
Schnürstiefeletten mit mindestens 15 cm hohen, nadelspitzen Absätzen.
Sie glaubte, das Leder der Stiefel zu riechen, während ihr auf die
Beine geholfen wurde. Da öffnete ihr Gegenüber den Mund, um sich für
den Zusammenprall zu entschuldigen, der die Ursache für ihren Sturz
gewesen war, und ihre Verwirrung war perfekt. Eine tiefe Stimme
zeigte ihr, dass sie es hier mit einem Mann zu tun hatte! Er strahlte
eine so perfekte Weiblichkeit aus, dass sie sprachlos war. So
leistete sie auch keinen Widerstand, als Jenny (so stellte sich ihre
neue Bekanntschaft vor) sie auf einen leeren Stuhl bugsierte.
Albert hatte auch hier alles vorbereitet. Simone sah, wie Jenny
begann, kleine Schablonen an ihren Fingerspitzen zu befestigen, eine
Masse auf ihren Nägeln zu verteilen und neue Fingernägel zu
modellieren. Sie musste stillhalten, und während die Nägel
trockneten, machte sich Jenny in ihrem Gesicht ans Werk. Ein
schnelles Zupfen zeigte ihr an, dass ihre Augenbrauen kleiner und
kleiner wurden. Einzelne falsche Wimpern wurden angeklebt. Es folgte
das Make-up. Aus den Augenwinkeln sah sie einen blutroten Lippenstift
und fühlte, wie ihre warmen Lippen einen angenehm kühlen Belag
erhielten. Nach dem Tuschen wurden ihre Augenlider ungewohnt schwer
und Jenny versah sie zusätzlich mit einer Fülle an Lidschatten. Ohne
jeden Spiegel konnte sie lediglich erahnen, was mit ihrem Aussehen
geschehen war. Nun wandte sich Jenny wieder den Nägeln zu. Die
Schablonen wurden entfernt und Simone stellte mit Erstaunen fest,
dass ihre Nägel mindestens um drei Zentimeter gewachsen waren.
Liebevoll wurde nun einer nach dem anderen feuerrot lackiert. Doch
Jenny war noch nicht fertig. Sie griff neben sich und hatte plötzlich
zwei Goldkettchen in der Hand, in die in regelmäßigen Abständen fünf
kleine Knöpfe eingearbeitet waren. Ein Schauer kroch Simone über den
Rücken, als jetzt in eine Nagelspitze ein Loch gebohrt wurde. Der
erste Knopf wurde auf das Loch gesetzt und mit einem kleinen
Gegenstück auf der Unterseite unlösbar verbunden. So folgte Nagel auf
Nagel, bis sie an jeder Hand ein Kettchen trug, das von Fingerspitze
zu Fingerspitze lief. Sie versuchte, ihre Finger ganz zu spreizen,
doch das Kettchen gab ihr nicht die Freiheit dazu. Simones Gedanken
überschlugen sich. Nie hätte sie im Traum an die Dinge gedacht, die
jetzt hier mit ihr vorgingen. Doch in diesem Augenblick wusste sie,
dass es kein Zurück mehr gab. Ihre anfängliche Verwirrung und
Reserviertheit hatten nämlich einer ungeahnten Erregung Platz
gemacht. Sie wollte mehr für Albert tun, sich ganz in diesem Spiel
der Verwandlung verlieren. Sie hatte die Augen geschlossen, merkte
kaum, dass auch ihre Fußnägel lackiert wurden, und erst als Jenny ihr
für den Besuch dankte, riss sie sich etwas von den Gedanken los.
Wenig später stand sie vor dem Firmensc***d einer Mode-Agentur, der
nächsten Station ihrer Adressenliste. Sie hob die Hand, um den
Klingelknopf zu drücken und merkte zum erstenmal, was es hieß, derart
lange Nägel zu besitzen. Ihr Nagel glitt immer wieder ab, während das
Kettchen leise klingelte, und schließlich benutzte sie ihren Knöchel.
Die Tür öffnete sich automatisch und sie stand in einer kleinen
Lagerhalle, die mit den verschiedensten Kleidungsstücken angefüllt
war. Sofort fiel ihr der intensive Ledergeruch auf, doch sie hatte
keine Zeit, sich näher umzusehen. Zwischen zwei Regalen trat eine
Frau mittleren Alters heraus, deren aufrechter Gang und Figur
Bewunderung in Simone hervorriefen. Eine solche Taille zu haben,
musste durch strenge Diäten schwer erkämpft worden sein, der Busen
war in einer beneidenswerten Form, ihr Gang sehr fest, trotz der
blauen Stilettos mit hohen Absätzen, die übrigens hervorragend zu dem
schlichten blauen Lederkostüm passten, das ihr wie auf den Leib
gegossen schien.
"Wir haben Sie bereits erwartet!"
Dieser Satz war Simone nicht mehr neu.
"Es sind ein paar Kleidungsstücke für Sie vorbereitet. Bitte gehen
Sie in diese Kabine und ziehen Sie sich schon einmal aus. Ich werde
gleich bei Ihnen sein!"
Sie tat, was man in sehr bestimmtem Ton von ihr verlangt hatte. Zwar
war kein Spiegel in der Kabine vorhanden, so fand sie wenigstens doch
einen Bügel, auf dem sie ihre Bluse und Jeans drapierte.
"Auch Ihre Unterwäsche bitte!", hörte sie von draußen und schlüpfte
daraufhin aus ihrem weißen Höschen und Sport-BH. Auch sie fanden auf
dem Bügel Platz.
"Ziehen Sie jetzt Ihren neuen Body an. Er liegt bereits hinter Ihnen!"
Simone sah sich um. Dem kleinen Häufchen aus Leder und Metall hatte
sie bisher keine Bedeutung zugemessen. Nun nahm sie es vorsichtig auf
und es entfaltete sich ein kunstvoll aus starken Lederriemen, Ringen
und Schnallen zusammengesetztes Etwas. Nach einigem Suchen fand sie
einen Einstieg in das Gewirr und war dabei so vertieft, dass sie
nicht merkte, wie jemand die Kabine betrat. Plötzlich fühlte sie sich
von hinten gehalten. Mit einem Ruck glitten die Lederriemen an ihr
empor, Schnallen wurden angezogen und verschlossen, Ringe verschoben,
und schon waren ihre "Helfer" wieder verschwunden. Sie blickte an
sich herab. Riemen lagen unterhalb, oberhalb und über ihren nackten
Brüsten und um ihren Hals. Die Brustwarzen lagen frei, von einem
Metallring umrahmt. Ein breiter Ledergurt lief vom Bauchnabel
abwärts, teilte sich oberhalb ihres Schritts und lief rechts und
links an ihren Schamlippen vorbei. Er endete an einem Ring, der in
der Mitte ihres Pos plaziert war. Den Rest konnte sie nur erahnen.
Das anfänglich kühle Metall ihrer so gar nicht schützenden Rüstung
hörte auf zu prickeln und doch überzog eine Gänsehaut ihren ganzen
Körper. Sie griff instinktiv nach ihrer Kleidung, um sich zu
schützen. Doch die war verschwunden und blieb es auch, als sie danach
rief. Sie griff nach den Schnallen, um sie zu lösen, doch ihre neuen
Fingernägel beraubten sie jeder Kontrolle ihrer Finger. Das einzige
Resultat ihrer Aktion war, dass sich der Riemen an ihrem Schritt
straffer spannte und so ihr Venushügel nach oben gewölbt wurde. Ihre
Wangen glühten. Wogen der Erregung stiegen in ihr auf. Da wurde sie
wieder von hinten ergriffen. Die Arme wurden nach oben gehoben und
die Kettchen ihrer Fingernägel in einen Karabinerhaken eingeklinkt,
der von der Decke hing. Sie stand da, unfähig sich zu wehren, die
Arme hoch erhoben. Um ihren Oberkörper schloss sich ein kühles
Material. Etwas schob sich unter ihre Brüste und mit einem Blick
konnte sie erkennen, dass die Dame im blauen Kostüm ihr ein
brustfreies Korsett angelegt hatte, dessen Schnürung sie jetzt zu
schließen begann. Ihr stieg ein strenger Geruch in die Nase, der sie
nur an eines erinnerte: Gummi. Sie hatte von Kleidung aus Gummi
gehört, doch nie zuvor etwas derartiges gesehen. Und das Korsett, das
sie jetzt trug, bestand aus dickem Gummi! Simones Brüste sahen in der
neuen Position so aus, als ob sie auf einem Tablett serviert würden.
Die Schnürung wurde fester und fester angezogen und am Ende war sie
nur in der Lage, ganz kleine Atemzüge zu nehmen. Ihre Bitte, doch
wenigstens die Arme herunternehmen zu dürfen, verhallte ungehört.
Stattdessen hatte ihr Gegenüber plötzlich ein paar oberschenkellange
Strümpfe in der Hand, die aber nicht aus Nylon oder Seide zu sein
schienen. Sie glänzten eher matt, waren aber transparent. Auf Befehl
hob sie ein Bein und ihr Fuß bewegte sich in dem süßlich riechenden
Strumpf. Es waren Gummistrümpfe! Wie eine zweite Haut legten sich die
Strümpfe auf ihre Schenkel und wurden mit den Strapsen des Korsetts
verbunden. Der rote Lack ihrer Zehennägel schimmerte durch das
Material. Wieder musste sie die Beine heben. Diesmal war es ein
langer schwarzer Rock, der wie ein recht enger Schlauch über ihre
Hüfte gezogen wurde und fast bis zu den Knöcheln reichte. Auch er
bestand aus geschmeidigem Gummi, allerdings wesentlich dicker als das
der Strümpfe. Ganz überraschend wurden jetzt ihre Hände befreit, die
Arme fielen gefühllos herab und wurden sofort in den langen Ärmeln
einer schwarzen Gummibluse verstaut, die nur an den Oberarmen leicht
gepufft ausgebildet war, sonst aber hauteng anlag. Der Busen war
gesondert gearbeitet, so dass ihre Brüste förmlich einzeln in die
Gummihülle eingesaugt wurden. Ihre steifen Brustwarzen stachen
förmlich durch das Material. Auch die Struktur des Korsetts zeichnete
sich klar ab. Wenig später wurde all das durch ein ebenfalls
schwarzes Kostümjäckchen aus Gummi überdeckt. Noch immer schien sie
nicht vollständig eingekleidet, denn wieder schloss sich der
Karabinerhaken und sie war wieder mit erhobenen Armen gefangen. Die
Dame im Kostüm verschwand und erschien kurze Zeit später mit zwei
Schachteln und einem kleinen Spitzenband. Das Band wurde ihr um den
Hals gelegt, wohl um den noch sichtbaren Lederriemen ihrer
ersten "Rüstung" abzudecken. Nun wurde der erste Karton geöffnet.
Simone glaubte ihren Augen nicht zu trauen. Zum Vorschein kamen
leuchtend rote Riemchensandaletten. Sie starrte auf die Absätze:
turmhoch und spitz wie eine Nadel. Nie würde sie in so etwas laufen
können! Doch auch hier war ihre Meinung nicht gefragt. Vorsichtig
wurde der erste Fuß in der Sandalette verstaut, ein Riemchen schloss
sich um ihre schlanke Fessel und wurde mit einem winzigen
Vorhängeschloss versehen. Einen Schlüssel gab es nicht. Auch der
zweite Fuß wurde so versorgt, wobei das Gummi der Strümpfe
glattgestrichen wurde und der Lack ihrer Zehennägel mit dem Schuh
eine farbliche und blitzende Einheit bildete.
"Wir wollen doch nicht, dass es Ihnen zwischen den Beinen zu kalt
wird!"
Mit diesen Worten griff ihre Ankleidedame in den letzten verbliebenen
Karton. In der Hand hatte sie ein Stück Gummi, das an jedem Ende mit
zwei Schnallen versehen war. Sie begann, Simones Rock von unten her
aufzurollen und legte so ihre Scham wieder frei. Simone konnte sehen,
wie die Schnallen der einen Seite auf der Rückseite ihres Korsetts
befestigt wurden und sah, dass eine gleiche Befestigungsmöglichkeit
auf der Vorderseite vorgesehen war. Bevor jedoch der Gummistreifen
über ihren Schritt nach vorne geschlagen wurde, öffnete sich die Hand
ihrer Gastgeberin und darin lagen zwei weiße Kugeln in der Größe
eines Golfballs, die in kurzem Abstand an einer Schnur befestigt
waren. Mit offensichtlichem Genuss nahm diese die Kugeln in ihren
Mund und feuchtete sie mit ihrem Speichel an. Bevor sich Simone über
diesen Vorgang Gedanken machen konnte, hatte sie die Kugeln wieder in
der Hand, näherte sich Simones Unterleib und führte eine Kugel nach
der anderen langsam in die Vagina ein, ohne auf den erregten
Aufschrei von Simone zu achten. Nur das Ende des Fadens blieb
sichtbar und pendelte zwischen den Beinen. Jetzt wurden die beiden
vorderen Schnallen geschlossen und der Rock wieder in seine
ursprüngliche Lage gebracht. Jacke und Rock wurden mit einem Spray
eingesprüht und kurz poliert. Alles begann zu glänzen, als ob es von
einem nassen Film überzogen wäre. Nun wurde Simone endgültig befreit
und von ihrer Gastgeberin gestützt direkt vor die Tür des Studios
geleitet. Sie war wieder allein.
Das letzte Ziel ihrer Adressenliste lag nicht weit entfernt von hier.
Sie machte ein paar erste zaghafte Schritte. Ihr war nicht bewusst,
wie sie aussah. Ihre platinblonden Haare, die roten Lippen und die
extravaganten, blutroten Fingernägel passten hervorragend zu dem
blitzenden Gummikostüm und den High-Heels. Ihre korsettierte Figur
stand der ihrer letzten Gastgeberin in nichts nach. Das Korsett
verhalf ihr zu einer Wespentaille und ihr gummierter Busen war
bewundernswert in seiner Größe und Form. Der lange Rock erlaubte ihr
nur kleine, tänzelnde Schritte zu machen, was durch die hohen Absätze
noch verstärkt wurde. Schon nach den ersten paar Metern fühlte Simone
ein eigenartiges Kribbeln zwischen den Beinen. Die Kugeln! Sie
enthielten eine kleinere Stahlkugel, die bei jeder Bewegung zu
schwingen anfing, und diese Schwingungen sandten ihre Wellen durch
den Körper. Auch spürte sie die Wärme, die sich unter ihrer Gummihaut
zu bilden begann. Sie fühlte, wie erste Schweißperlen an ihr
hinabliefen. So begann sie ihren Weg in der Fußgängerzone, durch den
aufrechten Gang *******en, den entgegenkommenden Passanten ins
Gesicht zu sehen. Voller Überraschung stellte sie fest, dass sie von
allen Seiten fassungslos angestarrt wurde.
"Nichts wie weg!", schoss es ihr durch den Kopf. Sie begann, so
schnell zu laufen, wie der lange Gummirock ihr es erlaubte, und ihre
Stilettos klapperten auf dem Asphalt wie die Hufe eines Pferdchens.
Die Vibration in ihrem Unterleib steigerte sich, die Riemen rieben
entlang ihrer Vagina, Schweiß begann sich in den Füßlingen ihrer
Strümpfe anzusammeln. Heiße Wellen der Lust jagten durch ihren
Körper. Kurz bevor sie ihr angegebenes Ziel erreicht glaubte, fiel
ihr Blick in die Auslage eines Geschäfts, die zur Hauptsache aus
einem großen Spiegel bestand. Es war das erste Mal, dass sie sich als
völlig verändertes Wesen sehen konnte. Sie hatte Mühe, sich auf den
Beinen zu halten. Sie sah so erregend aus! Sie merkte, wie sie die
letzte Kontrolle verlor und ein lustvoller Höhepunkt sich anbahnte.
Mit letzter Kraft riss sie sich los, stöckelte durch den nächsten
Hausgang und Hinterhof in das Haus, dessen Adresse am Ende ihrer
Liste gestanden hatte.
Ein großer, dunkler Raum empfing sie. Lüster spendeten warmes
Kerzenlicht. Ein großes, gummibezogenes Bett stand in der Mitte,
umrahmt von einer Galerie von Spiegeln. Da trat aus dem Dunkel eine
Gestalt, von Kopf bis Fuß in Gummi gekleidet, die Kopfmaske besaß in
Höhe des Mundes einen Gummischlauch, der wiederum in einem Slip zu
enden schien, der im Moment von der Brust herunterhing. Trotz des
dicken Gummianzugs hatte Simone sofort hinter der geheimnisvollen
Gestalt Albert erkannt. Mit einem tiefen Seufzer sank sie in seine
Arme. Er trug sie wortlos auf das Bett, zog ihr den Rock aus und
löste die vorderen Schnallen ihres Slips. Simone merkte, wie er mit
Zunge und Zähnen begann, die Schnur mit den zwei Kugeln
herauszuziehen. Eine Wolke süßen Geruchs stieg auf und langsam zog
Albert ihr den Gummislip an, der mit seiner Maske verbunden war.
"Was für ein Urlaubsbeginn!", dachte sie noch und ergab sich dann
einem nicht endenwollenden Orgasmus.
ENDE
Sie sah auf den leicht zerknitterten Zettel in ihrer Hand. Den Beginn
ihrer ersten gemeinsamen Ferien hatte sie sich so ganz anders
vorgestellt. Eigentlich kannte sie Albert schon seit zwei Jahren,
arbeiteten sie beide doch in derselben Abteilung des Baukonzerns in
Augsburg, er als Manager, sie als Zeichnerin. Über die Zeit hinweg
waren sie sich nähergekommen. Seine Fröhlichkeit, aber auch das
starke Selbstbewusstsein hatten sie auf ihn aufmerksam gemacht,
angezogen aber war sie durch eine Aura des Geheimnisvollen, die ihn
umgab. Nachdem sie begonnen hatte, sich Gedanken darüber zu machen,
ob er wohl eine Freundin haben würde, stellte sie eines Tages fest,
dass er sich für sie interessierte. Sie begannen gemeinsam
auszugehen, doch jedes Rendezvous endete leider an ihrer Haustür. Am
Ende hatte sie ihn sogar gebeten, ihr auch für den Rest der Nacht
Gesellschaft zu leisten. Doch er hatte ihr höflich aber bestimmt
angedeutet, dass sie bis zum ersten Tag ihres Urlaubs zu warten
hatte. Das war ihr nicht leicht gefallen, und je näher dieser Tag
kam, desto aufgeregter wurde sie.
Heute war es soweit! Gleich am Morgen hatte sie einen Brief von
Albert in ihrem Briefkasten gefunden. Er enthielt ein kleines Blatt
Papier mit der Aufschrift: "Wenn Du mich liebst, so besuchst Du die
folgenden Adressen in ihrer Reihenfolge - und wir sehen uns am
Abend!" Ein beigefügter Zettel zeigte tatsächlich eine Liste von vier
Adressen. Unschlüssig stand sie vor dem Spiegel, immer noch den
Zettel in der Hand. Ihre solariumgebräunte Haut und ihr langes,
dunkles Haar passten ihrer Meinung nach gut zusammen, und sie
verzichtete auf jegliches Make-up. Mit einer Bluse, Jeans und
Leinenschuhen fühlte sie sich gut gerüstet, ihre Tour zu den
angegebenen Adressen zu beginnen. Trotzdem fragte sie sich leicht
verärgert, was Albert sich wohl bei dieser Aktion gedacht hatte.
Die erste Adresse war erreicht! Überrascht stellte sie fest, dass
diese zu einem kleinen Friseursalon gehörte und zögernd betrat sie
den Laden.
"Sie müssen Simone sein!"
Eine ganz ungewöhnliche Erscheinung stand vor ihr. Eine junge Frau,
deren schwarz geschminkte Lippen, ewig lange getuschte Wimpern und
schwarze, hochtoupierten Haare in starkem Kontrast zu ihrem fast
weißen Teint standen.
"Albert hat alles für Sie arrangiert."
Mit diesen Worten wurde Simone hinter einen Paravant bugsiert und
konnte dabei die Kleidung ihres Gegenübers genauer betrachten. Ein
feuerroter Leder-Minirock aus sehr starkem Material, das hochglänzend
poliert war und gerade den Po bedecken konnte, ein passendes Lack-
Jäckchen, das gleich unterhalb des kleinen Busens abschloss und so
den Blick auf die nackte, dünne Taille und Bauchnabel freigab. An den
Füßen trug sie turmhohe Lackpumps mit Plateausohlen.
"Wie kann man sich nur so auf die Straße wagen?", dachte sie und
merkte erst jetzt, dass man bereits begonnen hatte, an ihren Haaren
zu arbeiten. Diese verschwanden kurz darauf unter einer Haube, ohne
dass sie Anweisungen geben konnte. Eine Stunde später saß sie wieder
vor dem Spiegel, ein Handtuch um den Kopf gewickelt, als das Geschöpf
in Lack und Leder hinter sie trat und langsam das Tuch öffnete. Ein
Aufschrei entfuhr ihr. Lange platinblonde Haare fielen über ihre
Schultern, wurden toupiert, gestylt und boten zusammen mit ihrer
dunklen Gesichtsfarbe einen umwerfenden Anblick. Als sich ihre
Erstarrung legte, fand sie sich bereits am Ausgang des Ladens wieder,
mit einer Frisur, die der eines Glamour-Girls glich.
"Wenn mich jetzt jemand von meinen Bekannten sieht!", fuhr es ihr
durch den Kopf. Sie überlegte, sofort nach Hause umzukehren, doch
eine innere Stimme befahl ihr, den Anweisungen von Albert zu
gehorchen. Sich ständig umblickend, erreichte sie außer Atem ihren
zweiten Bestimmungsort.
Ein Schönheitssalon. Dieses Mal würde sie sich nicht überrumpeln
lassen.
Sie stürmte hinein und lag sofort am Boden. Über sie beugte sich eine
Frau mit wunderbar langen Haaren, vollen Lippen, die ebenso wie das
restliche Gesicht zart geschminkt waren. Sie trug ein Spitzenkleid,
das teilweise transparent schien und genau zu den mit Spitzen
verzierten Strümpfen passte. Diese endeten in schwarzen
Schnürstiefeletten mit mindestens 15 cm hohen, nadelspitzen Absätzen.
Sie glaubte, das Leder der Stiefel zu riechen, während ihr auf die
Beine geholfen wurde. Da öffnete ihr Gegenüber den Mund, um sich für
den Zusammenprall zu entschuldigen, der die Ursache für ihren Sturz
gewesen war, und ihre Verwirrung war perfekt. Eine tiefe Stimme
zeigte ihr, dass sie es hier mit einem Mann zu tun hatte! Er strahlte
eine so perfekte Weiblichkeit aus, dass sie sprachlos war. So
leistete sie auch keinen Widerstand, als Jenny (so stellte sich ihre
neue Bekanntschaft vor) sie auf einen leeren Stuhl bugsierte.
Albert hatte auch hier alles vorbereitet. Simone sah, wie Jenny
begann, kleine Schablonen an ihren Fingerspitzen zu befestigen, eine
Masse auf ihren Nägeln zu verteilen und neue Fingernägel zu
modellieren. Sie musste stillhalten, und während die Nägel
trockneten, machte sich Jenny in ihrem Gesicht ans Werk. Ein
schnelles Zupfen zeigte ihr an, dass ihre Augenbrauen kleiner und
kleiner wurden. Einzelne falsche Wimpern wurden angeklebt. Es folgte
das Make-up. Aus den Augenwinkeln sah sie einen blutroten Lippenstift
und fühlte, wie ihre warmen Lippen einen angenehm kühlen Belag
erhielten. Nach dem Tuschen wurden ihre Augenlider ungewohnt schwer
und Jenny versah sie zusätzlich mit einer Fülle an Lidschatten. Ohne
jeden Spiegel konnte sie lediglich erahnen, was mit ihrem Aussehen
geschehen war. Nun wandte sich Jenny wieder den Nägeln zu. Die
Schablonen wurden entfernt und Simone stellte mit Erstaunen fest,
dass ihre Nägel mindestens um drei Zentimeter gewachsen waren.
Liebevoll wurde nun einer nach dem anderen feuerrot lackiert. Doch
Jenny war noch nicht fertig. Sie griff neben sich und hatte plötzlich
zwei Goldkettchen in der Hand, in die in regelmäßigen Abständen fünf
kleine Knöpfe eingearbeitet waren. Ein Schauer kroch Simone über den
Rücken, als jetzt in eine Nagelspitze ein Loch gebohrt wurde. Der
erste Knopf wurde auf das Loch gesetzt und mit einem kleinen
Gegenstück auf der Unterseite unlösbar verbunden. So folgte Nagel auf
Nagel, bis sie an jeder Hand ein Kettchen trug, das von Fingerspitze
zu Fingerspitze lief. Sie versuchte, ihre Finger ganz zu spreizen,
doch das Kettchen gab ihr nicht die Freiheit dazu. Simones Gedanken
überschlugen sich. Nie hätte sie im Traum an die Dinge gedacht, die
jetzt hier mit ihr vorgingen. Doch in diesem Augenblick wusste sie,
dass es kein Zurück mehr gab. Ihre anfängliche Verwirrung und
Reserviertheit hatten nämlich einer ungeahnten Erregung Platz
gemacht. Sie wollte mehr für Albert tun, sich ganz in diesem Spiel
der Verwandlung verlieren. Sie hatte die Augen geschlossen, merkte
kaum, dass auch ihre Fußnägel lackiert wurden, und erst als Jenny ihr
für den Besuch dankte, riss sie sich etwas von den Gedanken los.
Wenig später stand sie vor dem Firmensc***d einer Mode-Agentur, der
nächsten Station ihrer Adressenliste. Sie hob die Hand, um den
Klingelknopf zu drücken und merkte zum erstenmal, was es hieß, derart
lange Nägel zu besitzen. Ihr Nagel glitt immer wieder ab, während das
Kettchen leise klingelte, und schließlich benutzte sie ihren Knöchel.
Die Tür öffnete sich automatisch und sie stand in einer kleinen
Lagerhalle, die mit den verschiedensten Kleidungsstücken angefüllt
war. Sofort fiel ihr der intensive Ledergeruch auf, doch sie hatte
keine Zeit, sich näher umzusehen. Zwischen zwei Regalen trat eine
Frau mittleren Alters heraus, deren aufrechter Gang und Figur
Bewunderung in Simone hervorriefen. Eine solche Taille zu haben,
musste durch strenge Diäten schwer erkämpft worden sein, der Busen
war in einer beneidenswerten Form, ihr Gang sehr fest, trotz der
blauen Stilettos mit hohen Absätzen, die übrigens hervorragend zu dem
schlichten blauen Lederkostüm passten, das ihr wie auf den Leib
gegossen schien.
"Wir haben Sie bereits erwartet!"
Dieser Satz war Simone nicht mehr neu.
"Es sind ein paar Kleidungsstücke für Sie vorbereitet. Bitte gehen
Sie in diese Kabine und ziehen Sie sich schon einmal aus. Ich werde
gleich bei Ihnen sein!"
Sie tat, was man in sehr bestimmtem Ton von ihr verlangt hatte. Zwar
war kein Spiegel in der Kabine vorhanden, so fand sie wenigstens doch
einen Bügel, auf dem sie ihre Bluse und Jeans drapierte.
"Auch Ihre Unterwäsche bitte!", hörte sie von draußen und schlüpfte
daraufhin aus ihrem weißen Höschen und Sport-BH. Auch sie fanden auf
dem Bügel Platz.
"Ziehen Sie jetzt Ihren neuen Body an. Er liegt bereits hinter Ihnen!"
Simone sah sich um. Dem kleinen Häufchen aus Leder und Metall hatte
sie bisher keine Bedeutung zugemessen. Nun nahm sie es vorsichtig auf
und es entfaltete sich ein kunstvoll aus starken Lederriemen, Ringen
und Schnallen zusammengesetztes Etwas. Nach einigem Suchen fand sie
einen Einstieg in das Gewirr und war dabei so vertieft, dass sie
nicht merkte, wie jemand die Kabine betrat. Plötzlich fühlte sie sich
von hinten gehalten. Mit einem Ruck glitten die Lederriemen an ihr
empor, Schnallen wurden angezogen und verschlossen, Ringe verschoben,
und schon waren ihre "Helfer" wieder verschwunden. Sie blickte an
sich herab. Riemen lagen unterhalb, oberhalb und über ihren nackten
Brüsten und um ihren Hals. Die Brustwarzen lagen frei, von einem
Metallring umrahmt. Ein breiter Ledergurt lief vom Bauchnabel
abwärts, teilte sich oberhalb ihres Schritts und lief rechts und
links an ihren Schamlippen vorbei. Er endete an einem Ring, der in
der Mitte ihres Pos plaziert war. Den Rest konnte sie nur erahnen.
Das anfänglich kühle Metall ihrer so gar nicht schützenden Rüstung
hörte auf zu prickeln und doch überzog eine Gänsehaut ihren ganzen
Körper. Sie griff instinktiv nach ihrer Kleidung, um sich zu
schützen. Doch die war verschwunden und blieb es auch, als sie danach
rief. Sie griff nach den Schnallen, um sie zu lösen, doch ihre neuen
Fingernägel beraubten sie jeder Kontrolle ihrer Finger. Das einzige
Resultat ihrer Aktion war, dass sich der Riemen an ihrem Schritt
straffer spannte und so ihr Venushügel nach oben gewölbt wurde. Ihre
Wangen glühten. Wogen der Erregung stiegen in ihr auf. Da wurde sie
wieder von hinten ergriffen. Die Arme wurden nach oben gehoben und
die Kettchen ihrer Fingernägel in einen Karabinerhaken eingeklinkt,
der von der Decke hing. Sie stand da, unfähig sich zu wehren, die
Arme hoch erhoben. Um ihren Oberkörper schloss sich ein kühles
Material. Etwas schob sich unter ihre Brüste und mit einem Blick
konnte sie erkennen, dass die Dame im blauen Kostüm ihr ein
brustfreies Korsett angelegt hatte, dessen Schnürung sie jetzt zu
schließen begann. Ihr stieg ein strenger Geruch in die Nase, der sie
nur an eines erinnerte: Gummi. Sie hatte von Kleidung aus Gummi
gehört, doch nie zuvor etwas derartiges gesehen. Und das Korsett, das
sie jetzt trug, bestand aus dickem Gummi! Simones Brüste sahen in der
neuen Position so aus, als ob sie auf einem Tablett serviert würden.
Die Schnürung wurde fester und fester angezogen und am Ende war sie
nur in der Lage, ganz kleine Atemzüge zu nehmen. Ihre Bitte, doch
wenigstens die Arme herunternehmen zu dürfen, verhallte ungehört.
Stattdessen hatte ihr Gegenüber plötzlich ein paar oberschenkellange
Strümpfe in der Hand, die aber nicht aus Nylon oder Seide zu sein
schienen. Sie glänzten eher matt, waren aber transparent. Auf Befehl
hob sie ein Bein und ihr Fuß bewegte sich in dem süßlich riechenden
Strumpf. Es waren Gummistrümpfe! Wie eine zweite Haut legten sich die
Strümpfe auf ihre Schenkel und wurden mit den Strapsen des Korsetts
verbunden. Der rote Lack ihrer Zehennägel schimmerte durch das
Material. Wieder musste sie die Beine heben. Diesmal war es ein
langer schwarzer Rock, der wie ein recht enger Schlauch über ihre
Hüfte gezogen wurde und fast bis zu den Knöcheln reichte. Auch er
bestand aus geschmeidigem Gummi, allerdings wesentlich dicker als das
der Strümpfe. Ganz überraschend wurden jetzt ihre Hände befreit, die
Arme fielen gefühllos herab und wurden sofort in den langen Ärmeln
einer schwarzen Gummibluse verstaut, die nur an den Oberarmen leicht
gepufft ausgebildet war, sonst aber hauteng anlag. Der Busen war
gesondert gearbeitet, so dass ihre Brüste förmlich einzeln in die
Gummihülle eingesaugt wurden. Ihre steifen Brustwarzen stachen
förmlich durch das Material. Auch die Struktur des Korsetts zeichnete
sich klar ab. Wenig später wurde all das durch ein ebenfalls
schwarzes Kostümjäckchen aus Gummi überdeckt. Noch immer schien sie
nicht vollständig eingekleidet, denn wieder schloss sich der
Karabinerhaken und sie war wieder mit erhobenen Armen gefangen. Die
Dame im Kostüm verschwand und erschien kurze Zeit später mit zwei
Schachteln und einem kleinen Spitzenband. Das Band wurde ihr um den
Hals gelegt, wohl um den noch sichtbaren Lederriemen ihrer
ersten "Rüstung" abzudecken. Nun wurde der erste Karton geöffnet.
Simone glaubte ihren Augen nicht zu trauen. Zum Vorschein kamen
leuchtend rote Riemchensandaletten. Sie starrte auf die Absätze:
turmhoch und spitz wie eine Nadel. Nie würde sie in so etwas laufen
können! Doch auch hier war ihre Meinung nicht gefragt. Vorsichtig
wurde der erste Fuß in der Sandalette verstaut, ein Riemchen schloss
sich um ihre schlanke Fessel und wurde mit einem winzigen
Vorhängeschloss versehen. Einen Schlüssel gab es nicht. Auch der
zweite Fuß wurde so versorgt, wobei das Gummi der Strümpfe
glattgestrichen wurde und der Lack ihrer Zehennägel mit dem Schuh
eine farbliche und blitzende Einheit bildete.
"Wir wollen doch nicht, dass es Ihnen zwischen den Beinen zu kalt
wird!"
Mit diesen Worten griff ihre Ankleidedame in den letzten verbliebenen
Karton. In der Hand hatte sie ein Stück Gummi, das an jedem Ende mit
zwei Schnallen versehen war. Sie begann, Simones Rock von unten her
aufzurollen und legte so ihre Scham wieder frei. Simone konnte sehen,
wie die Schnallen der einen Seite auf der Rückseite ihres Korsetts
befestigt wurden und sah, dass eine gleiche Befestigungsmöglichkeit
auf der Vorderseite vorgesehen war. Bevor jedoch der Gummistreifen
über ihren Schritt nach vorne geschlagen wurde, öffnete sich die Hand
ihrer Gastgeberin und darin lagen zwei weiße Kugeln in der Größe
eines Golfballs, die in kurzem Abstand an einer Schnur befestigt
waren. Mit offensichtlichem Genuss nahm diese die Kugeln in ihren
Mund und feuchtete sie mit ihrem Speichel an. Bevor sich Simone über
diesen Vorgang Gedanken machen konnte, hatte sie die Kugeln wieder in
der Hand, näherte sich Simones Unterleib und führte eine Kugel nach
der anderen langsam in die Vagina ein, ohne auf den erregten
Aufschrei von Simone zu achten. Nur das Ende des Fadens blieb
sichtbar und pendelte zwischen den Beinen. Jetzt wurden die beiden
vorderen Schnallen geschlossen und der Rock wieder in seine
ursprüngliche Lage gebracht. Jacke und Rock wurden mit einem Spray
eingesprüht und kurz poliert. Alles begann zu glänzen, als ob es von
einem nassen Film überzogen wäre. Nun wurde Simone endgültig befreit
und von ihrer Gastgeberin gestützt direkt vor die Tür des Studios
geleitet. Sie war wieder allein.
Das letzte Ziel ihrer Adressenliste lag nicht weit entfernt von hier.
Sie machte ein paar erste zaghafte Schritte. Ihr war nicht bewusst,
wie sie aussah. Ihre platinblonden Haare, die roten Lippen und die
extravaganten, blutroten Fingernägel passten hervorragend zu dem
blitzenden Gummikostüm und den High-Heels. Ihre korsettierte Figur
stand der ihrer letzten Gastgeberin in nichts nach. Das Korsett
verhalf ihr zu einer Wespentaille und ihr gummierter Busen war
bewundernswert in seiner Größe und Form. Der lange Rock erlaubte ihr
nur kleine, tänzelnde Schritte zu machen, was durch die hohen Absätze
noch verstärkt wurde. Schon nach den ersten paar Metern fühlte Simone
ein eigenartiges Kribbeln zwischen den Beinen. Die Kugeln! Sie
enthielten eine kleinere Stahlkugel, die bei jeder Bewegung zu
schwingen anfing, und diese Schwingungen sandten ihre Wellen durch
den Körper. Auch spürte sie die Wärme, die sich unter ihrer Gummihaut
zu bilden begann. Sie fühlte, wie erste Schweißperlen an ihr
hinabliefen. So begann sie ihren Weg in der Fußgängerzone, durch den
aufrechten Gang *******en, den entgegenkommenden Passanten ins
Gesicht zu sehen. Voller Überraschung stellte sie fest, dass sie von
allen Seiten fassungslos angestarrt wurde.
"Nichts wie weg!", schoss es ihr durch den Kopf. Sie begann, so
schnell zu laufen, wie der lange Gummirock ihr es erlaubte, und ihre
Stilettos klapperten auf dem Asphalt wie die Hufe eines Pferdchens.
Die Vibration in ihrem Unterleib steigerte sich, die Riemen rieben
entlang ihrer Vagina, Schweiß begann sich in den Füßlingen ihrer
Strümpfe anzusammeln. Heiße Wellen der Lust jagten durch ihren
Körper. Kurz bevor sie ihr angegebenes Ziel erreicht glaubte, fiel
ihr Blick in die Auslage eines Geschäfts, die zur Hauptsache aus
einem großen Spiegel bestand. Es war das erste Mal, dass sie sich als
völlig verändertes Wesen sehen konnte. Sie hatte Mühe, sich auf den
Beinen zu halten. Sie sah so erregend aus! Sie merkte, wie sie die
letzte Kontrolle verlor und ein lustvoller Höhepunkt sich anbahnte.
Mit letzter Kraft riss sie sich los, stöckelte durch den nächsten
Hausgang und Hinterhof in das Haus, dessen Adresse am Ende ihrer
Liste gestanden hatte.
Ein großer, dunkler Raum empfing sie. Lüster spendeten warmes
Kerzenlicht. Ein großes, gummibezogenes Bett stand in der Mitte,
umrahmt von einer Galerie von Spiegeln. Da trat aus dem Dunkel eine
Gestalt, von Kopf bis Fuß in Gummi gekleidet, die Kopfmaske besaß in
Höhe des Mundes einen Gummischlauch, der wiederum in einem Slip zu
enden schien, der im Moment von der Brust herunterhing. Trotz des
dicken Gummianzugs hatte Simone sofort hinter der geheimnisvollen
Gestalt Albert erkannt. Mit einem tiefen Seufzer sank sie in seine
Arme. Er trug sie wortlos auf das Bett, zog ihr den Rock aus und
löste die vorderen Schnallen ihres Slips. Simone merkte, wie er mit
Zunge und Zähnen begann, die Schnur mit den zwei Kugeln
herauszuziehen. Eine Wolke süßen Geruchs stieg auf und langsam zog
Albert ihr den Gummislip an, der mit seiner Maske verbunden war.
"Was für ein Urlaubsbeginn!", dachte sie noch und ergab sich dann
einem nicht endenwollenden Orgasmus.
ENDE
7年前