Florian (9) Partyvorbereitungen
Florian (9) Partyvorbereitungen
Markus war schon zeitig aufgebrochen, um Michael und Florian abzuholen.
Er war recht zuversichtlich, dass er die richtige Wahl mit Michael
und Florian getroffen hatte und ihnen die Verantwortung für die Ausführung der Party zu übertragen. Michael hatte am Abend zuvor sein Können unter Beweis gestellt und die Zeichenmappe Florians hatten ihn restlos überzeugt. Er begann fröhlich zu pfeifen, als er die aufkommenden Fragen mit „Ja“ beantworten konnte. Er freute sich bereits auf den kommenden Tag, der bestimmt zu einem guten Ende geführt werden kann. Davon war er absolut überzeugt.
Tante Vera stand unter der Tür als Markus an seinem Ziel angekommen war. Sie winkte ihm zu und forderte ihn auf einzutreten und ihr zu folgen. Er betrat das Haus, in dem sich frischer Kaffeeduft verbreitete. Er wurde von Florian und Michael mit einem fröhlichen Hallo begrüßt, die am Küchentisch vor einer dampfenden Tasse Kaffee saßen und ihn mit Genuss schlürften.
„Für eine Tasse Kaffee wird es ja wohl noch reichen“ unterbrach lächelnd Tante Vera die allgemeine Begrüßung. Kopfnickend wurde ihr verlockendes Angebot bejaht.
Markus setzte sich zu den jungen Herren an den Tisch, die ihn mit fragenden Augen musterten. Sie wurden nochmals lächelnd begrüßt und Markus drückte seine Freude aus, das sie gemeinsam einen bestimmt interessanten Tag verbringen würden. Es wurde ihm von beiden Jungens versichert, dass auch sie sich seit gestern auf diese Verabredung gefreut und vorbereitet hatten. Florian erwähnte in seiner unnachahmlichen Art, dass sie beide an alles gedacht hatten, wie Zeichenmappe, Schreibunterlagen sowie Vorschläge von Michael, über die er sich schon Gedanken gemacht hatte, hinsichtlich für das Kalt-warme Büffet, dass ihn an die Grenzen seines Können heranführen sollte. Marcus lächelte sein umwerfendes und tiefgründiges Lächeln, weil er wusste, das er genau den richtigen Griff getan hatte, den zwei Freunden die kommenden Aufgaben zu übertragen.
Mit einem flüchtigen Kuss wurde Tante Vera lautstark verabschiedet und die fröhliche Gesellschaft fuhr in Richtung „alte“ Schmiede, das neue Zuhause von Markus und Sigurd.
Unterwegs versprach Markus seinen Mitfahrern, bevor sie zusammen frühstückten eine Führung durch seine „Alte Schmiede“. So wollte er sie mit dem Geist des Hauses näher vertraut machen, der ihrer beider Arbeit positiv beeinflussen würde. Fast andächtig lauschten Florian und Michael den Ausführungen Markus der seine Ausführung mit interessanten Details aus der Geschichte des Hauses ausschmückte. Zum Schluss des Rundgangs betraten sie den umbauten Innenhof, der dem überdachten Kreuzgang eines Klosters nachempfunden war. Florians Augen begannen zu strahlen, als er sich dem Zentrum des Platzes näherte, in dem eine steinerne Kugel sich auf einem Wasserfilm bewegte.
Tausend Gedanken schossen durch seinen Kopf und er begann sich sofort Notizen zu machen. Marcus bat alle in die Küche, um erst in Ruhe zu frühstücken bevor sie mit der Planung beginnen. Den Kaffee hatte Markus bereits gekocht und in Thermoskannen abgefüllt, bevor er seine Helfer abgeholt hatte. Ein gedeckter Tisch erwartete schon die hungrigen Mäuler und die belegten Brötchen waren schnell verteilt. Michael wurde dazu verdonnert abzuräumen und den IST-Zustand der Küche wieder herzustellen. Danach hätte er ja viel Zeit und Ruhe seine Speiseplanung nieder zuschreiben. Florian strubbelte Michael durch seinen widerspenstigen Schopf, hauchte einen Kuss auf seine Lippen und folgte bewaffnet mit seinen Schreibutensilien Markus, der bereits im Innenhof angekommen war
Die Säulenbepflanzung war schnell geklärt, weil Marcus die Wünsche seines Gefährten unbedingt erfüllen wollte. Sigurd liebte die spätblühende Clematis mit ihren kräftigen Farben, die er so sehr liebte. Der Innenhof war innerhalb der Hausanlage nur von drei Seiten einsehbar, das Florian mit in seine Planung einfügte. Der einzige hässliche Fleck war die kahle Rückwand ohne Fenster der kleinen Schmiede mit einem kleinen seitlichen Durchgang. Ein Lichtblick war allerdings das Langgezogene Dach der alten Schmiede , das die Rückwand fast bist zur Hälfte beschattete. Das kleine schmiedeeisernde Tor hing nur noch schräg in den Angeln und seine ehemalige Schönheit blieb dem normalen Besucher verborgen. Wieder machte sich Florian kurze Notizen und fertigte kleine Hilfszeichnungen als Gedächtnisstützen an. Marcus informierte Florian, dass er ihn allein lassen würde, um sich mit Michael zu beratschlagen. Er lasse ihn jetzt allein, um seine Konzentration nicht zu stören. Wie abwesend hob Florian seine Hand als Zeichen, dass er verstanden hätte.
Im Haus angekommen, führte ihn seine Weg in die Küche in der Michael sich immer noch eifrig Notizen machte. Markus setze sich zu ihm und reichte ihm einen Zettel auf der die Anzahl der geladenen Gäste stand. Michael überflog die Zeilen und nickte zustimmend, dass das machbar sei und es ihm keine Schwierigkeiten machen würde. Die Küche habe er bereits inspiziert und hätte das nötige Know-How, das keine Wünsche mehr offen ließe. Wenn du willst können wir ja schon gleich die Sachen einkaufen, die wir lagern können wie Deko Zubehör und Getränke. Mir ist es lieber wenn du dabei bist, als Fachmann sozusagen. Um dass Fässchen Bier brauchen wir uns nicht zu kümmern. Das wird uns geliefert. Sag deinem Schatz, dass wir uns vom Acker machen und wenn er Durst hat, der Kühlschrank ist voll. Sag ihm auch, dass du später auch für ihn kochen würdest. Jeder von uns kennt ja seinen Appetit. Bin dann mal kurz im Büro und sein Lachen begleitete sein Weggang.
Michael konnte nicht schnell genug auf dem Hof sein, um seinem Liebsten die aufgetragene Nachricht zu überbringen. Florians Gesicht begann zu strahlen, als er das Erscheinen seines Geliebten gewahrte. Mit festem Griff nahm er seinen Liebsten in die Arme und seine Lippen suchten seinen Mund, den er zärtlich küsste. Michael berichtete, was Markus ihm aufgetragen hatte. Florians Lächeln vertiefte sich, als er seinem Schatz mitteilte, dass er mit der groben Planung fertig sei und seine Ideen noch zu Papier bringen musste und er ihm dazu in die Küche folgen würde, denn auf dem Küchentisch habe er Platz seine Ideen aufzuzeichnen. Die alten hölzernen Stufen machte sich durch ihr Knarren bemerkbar, als Markus die Treppe hinab stieg, die in die Küche führte. Wenn ich noch Zeit bis zur Party habe, werde ich deine Treppe wieder so herrichten, ohne zu knarren. Es gibt ja noch einen anderen Weg ins Büro, betätigte Marcus die Frage Florians.
Es steckt nicht viel Arbeit dahinter. Er Florian, würde das Grobe verrichten und Michel dann die Feinarbeiten ausführen. Mit dem Groben kann man morgen schon beginnen. Die Treppe muss abgeschliffen werden und danach in feuchte Kartoffelsäcke einwickeln. Die Verbindungen sollten kräftig mit Wasser eingesprüht werden. Das abtropfende Wasser richtet eh keinen Schaden an, denn es fließt ja auf einen Steinboden. Drei Tage sollte dieser Vorgang schon durchgeführt werden. Durch die Feuchtigkeit quillt das Holz auf und das Knarren verschwindet. Nur darf es dann nicht mehr lackiert werden. Holz muss atmen. Nach einer Woche durfte das Holz mehr oder weniger durchgetrocknet sei. Dann wird es mit Leinöl gründlich eingerieben und einen Tag später mit dem passenden Holzwachs poliert. Dann hast du lange Zeit Ruhe und das Holz wirkt auch viel natürlicher und kann auch wieder atmen und erhält auch wieder genügend Feuchtigkeit
Mit offenem Mund vernahm Markus die Ausführungen Florians und war abermals begeistert über das fundierte Wissen Florians. Er knuffte Michael in die Seite und meinte verschmitzt, dass er schon den richtigen Mann an seiner Seite ausgewählt habe. Florian der sonst nie auf den Mund gefallen war, errötete leicht und ein gequältes Lächeln machte sich auf seinem männlich schönem Gesicht breit. Michael wandte sich zu ihm und hauchte ihm einen sanften Kuss auf seine sinnlichen Lippen. Versöhnlich strahlte er Marcus an und bedankte sich für sein Vertrauen, dass er in ihn gesetzt hatte. Markus drängte nun zum Aufbruch, während Florian anfing seine Skizzen zu vervollständigen und seine brillanten Ideen auf Papier zu verewigen.
Markus und Michael steuerten den nächsten Großhandel an, in dem es auch kleine handelsübliche Gebinde zu kaufen gab. Schnell waren die Einkäufe getätigt und die Abwicklung des Einkaufs an der Kasse erfolgte ohne nennenswerte Wartezeiten. Der Einkauf war schnell im Kofferraum verstaut und schon ging es auf den Weg zurück in die Heimat. Michael war erstaunt und runzelte die Stirn, weil Marcus eine andere Richtung einschlug, die ihm bekannt war. Marcus grinste breit und erzählte Michael, dass er das Geschenk für Sigurd vom Juwelier abholen wolle und gleichzeitig die Einladung für seine Jugendfreunde Roland und Jochen Klausner abgeben wolle. Roland sei der Goldschmied, zu dem sie jetzt fahren würden. Geflissentlich verschwieg er Michael, dass Rolands Bruder Jochen der begnadete Koch sei, den er heimlich einladen wollte, um unvoreingenommen Michaels Fähigkeiten kennen zu lernen. So hatte er es mit Roland besprochen, der ihm verbindlich zusagte, gemeinsam zu erscheinen, denn Jochen klage schon lange, dass es ihm am motivierten Mitarbeitern mangele. Von den Fähigkeiten mal ganz abzusehen.
Vor der Goldschmiede war gerade ein Parkplatz freigeworden, als Markus und Michael vorfuhren.
Wieder war die charmante und freundliche Dame am Empfang und bat die Ankömmlinge sich einen Moment zu gedulden, da Herr Klausner kurz in die Wohnung gegangen sei, sich aber dort nur kurz aufhalten würde und dass er in wenigen Augenblicken zur Verfügung stehen würde. Bevor sie es ausgesprochen hatte erschien Roland Klausner, der seine Kunden mit einem freundlichen Lächeln begrüßte. Roland umarmte seinen Jugendfreund und teilte ihm mit, dass sein Auftrag bereits gefertigt und abholbereit sei. Freudig erregt bat Markus das Schmuckstück sehen zu dürfen.
Roland breitete ein blaues Samttuch auf der gläsernen Theke aus. Er griff in eine der vielen Schubfächer und entnahm ihr ein rechteckiges Kästchen, dass er auf das ausgebreitete Samttuch abstellte.
Markus Augen wurden immer größer und ein Ausruf des Erstaunens perlte von seinen Lippen.
„Ein Meisterwerk hast du geschaffen Roland“ und gerührt umarmte Markus seinen Jugendfreund.
Das Kästchen gefertigt aus Sandelholz verströmte einen wunderbaren Duft. Wie ein Band waren an den Wänden des Kästchens ägyptische Hieroglyphen eingeschnitzt. Roland erklärte das Band der Hieroglyphen symbolisiert die Verbindung der Liebenden bis über den *** hinaus und verspricht noch größere Glückseligkeit in der Ewigkeit. Ein Band, dass uns immer verbindet. Auf dem Deckel des Kästchens ist ein blühender Kirschenzweig als Relief eingeschnitzt. Das Wesen des Kirschbaumes besitzt wärmende und dynamische Energien. Er vertreibt düster-negative und pessimistische Gedanken. Das Holz der Kirsche fördert Heiterkeit und Freude und stabilisiert die Kultur der Völker, in dem die Kirsche sich zu Hause fühlt.
An der Vorderseite des Kästchens war ein matt versilberter Hufnagel als Griff befestigt. Roland öffnete das Kästchen, dass mit blauem Samt ausgelegt war. Das Kästchen war in drei Fächer unterteilt. Das größte Längstfach beherbergte ein Dokument, aufgerollt und mit Trägerstäben versehen. Zugebunden war es mit einem breiten matt glänzendem Goldband. Das Papier des Dokumentes schien aus Pergament zu sein, denn es hatte das changierende Aussehen wie auch der Farbton, der so typisch für Pergament ist. In einem Fach befand sich ein in der gleichen Machart hergestellter Hufnagel wie der Griff an dem Kästchen. Dieser versilberte Hufnagel war zu einem mit drei Edelsteinen eingelassenen Schmuckstück verarbeitet, das seinem Träger als Krawattennadel dienen sollte. In dem letzten, etwas kleineren Fach, befanden sich ein Paar Manschettenknöpfe, die außergewöhnlich und raffiniert verarbeitet.wurden.
Auch hier wieder spielt ein Hufnagel eine große Rolle, Geschmiedet und aufgerollt zur Schnecke, während der Nagelkopf in der Mitte des Schmuckstücks seinen Platz fand. Er wirkte so, als wenn der Nagel krumm eingeschlagen wurde und erfährt dadurch eine enorme und plastische Wirkung. Es versteht sich von selbst, dass auch diese Schmuckstücke matt versilbert wurden. Es sei noch zu erwähnen, dass durch einen besonderen Herstellungsprozess das Silber nicht mehr anläuft. Michael fragte, was die drei Edelsteine auf der Krawattennadel zu bedeuten hat. Roland lächelte Michael an und war direkt in seinem Element, als er fachmännisch die verarbeiteten Steine benannte und welche Wirkung und Bedeutung ihnen zugeordnet wird.
Rot ist der Rubin – Symbol für Feuer und die Liebe. Der mittlere Stein ist der Aquamarin – In seinem Namen steckt das Wort Aqua, für Wasser, Symbol für die Seele und des Gemütes, das ständigen Veränderungen unterliegt, wie Ebbe und Flut. Die Fähigkeit dieses Steines vertieft die Liebe und die Treue und verstärkt die Empfindungen von Harmonie und Wohlbefinden. Dabei zerstreut er verstärkt jedwede Zweifel. Der letzte Stein der Diamant, der die Eigenschaften aller Edelsteine in sich vereinigt, fungiert wie unsere Zentralsonnen. Das härteste Material der Welt steht für das DU und ICH, die Vereinigung, für die Liebe, die für sich selbst nichts fordert. Die Liebe, die sich im DU erkennt und darauf wartet bedingungslos angenommen zu werden. Michael stupste Markus an und fragte ihn wer sich diese wunderbare Sache ausgedacht hat. Markus bat Roland auch diese Geschichte zu erzählen, weil er ein besonderes Talent besitzt, die einfachsten Dinge in wunderbare Worte einzukleiden.
An einem unangenehmen Tag, als Markus Sigurd zur Arbeit fuhr, hatte ihn wohl die Langeweile gepackt und hatte inzwischen Roland seinen Besuch angekündigt. Auch in seinem Geschäft, erzählte Roland weiter, schien irgendwie der Wurm drin zu stecken und er hätte Zeit sich mit Markus in der Mittagspause zu treffen. So gingen sie hinauf in Rolands Wohnung und während Roland Kaffee kochte, begann Markus zu erzählen, dass er einen Wunsch hätte, um seinem Schatz etwas ganz Besonderes schenken zu können, dass auch die gemeinsame Liebe reflektieren sollte. So bekam Roland die ganze Geschichte zu Gehör, bis zum gegenseitigen Gelöbnis erzählte er Roland alles, was er wissen musste, um seine Ideenschmiede zu aktivieren..
Roland griff bei seiner Erzählung in das Kästchen und entnahm ihm die eingerollten Dokumente. Jetzt erst erkannte Michael, dass es sich um zwei aufgerollte Pergamente handelte. Roland lächelte Michael an, als er das Erstaunen in seinem Gesicht wahrnahm. Er dozierte weiter und begann sich zu erklären, wie vor einer großen Zuhörerschaft. Auf diese Dokumente wurde in schönster kalligraphischer Schrift, die Gelöbnisse von Markus und Sigurd übertragen, Er rollte ein Pergament auf, da auch Markus es vorher noch nicht gesehen hatte. Andächtig berührte Markus die Dokumente und legte sie wieder in die Hände Rolands zurück, der sie einrollte und sie wieder im Schmuckkästchen verbarg. Es war ganz still geworden im Geschäft und die Stille wurde nur von dem Ticken der vielen Uhren unterbrochen.
Markus erinnerte daran, dass es Zeit wurde aufzubrechen. Roland begann das Kästchen einzupacken. Dazu setze er es in einen passenden Karton und verpackte es in das sehr geschmackvolle hauseigene Packpapier. Gebunden und verschnürt wurde es mit Naturbast, der dem Päckchen eine besonderes wertvolle Note verlieh. Inzwischen hatte er diskret seinem Freund Markus die Rechnung vorgelegt, der sie umgehend mit einem Scheck beglich. Gleichzeitig bat er Roland die Symbolik, die bei ihm und Michael großen Anklang fand bitte mitzubringen, wenn er zur Einweihung kommt. Roland versprach seinem Freund die Beschreibung zu fertigen und auch diese Abhandlung bekäme er als Dokumentation in der gleichen Art und Qualität wie seine Gelöbnisse. Markus zeigte sein schönstes Lächeln und verabschiedete seinen Freund und betonte ausdrücklich, wie sehr er sich freue, ihn in seiner neuen Dependance begrüßen zu dürfen.
Die Rückfahrt verlief relativ wortkarg. Jeder hing so seinen eigenen Gedanken nach. Markus räusperte sich und fragte Michael, ob er genau so ergriffen ist, wie er selbst. Dein Roland meinte Michael hat es aber drauf. Was für ein liebenswürdiger und sensibler Mann er doch ist. Der ist einfach begnadet, wie er die einfachsten Dinge wahrnimmt. In meinen Augen ist er fähig einen Kieselstein in einen Diamanten zu verwandeln. Das spricht für ihn, entgegnet ihm Markus. Roland ist so kreativ und hat schon die besten Preise abgeräumt. Er hat eine wunderbare Begabung. Selbst seine eigenwilligen und asymmetrischen Schmuckstücke wirken völlig harmonisch und nichts erscheint störend. Selbst das Auge eines Fachmanns hatte nichts zu bemängeln.
Kurz bevor wir am Haus ankamen, fuhren wir an Sigurd vorbei der windschnittig auf seiner Maschine in die gleiche Richtung fuhr. Markus hupte kurz und Sigurd fuhr zur Seite und stoppte sein Rad. Breitbeinig blieb er auf seinem Rad sitzen und nahm seinen Helm. Markus ließ seinen Wagen ausrollen, der kurz vor vor Sigurd zum Stehen kam. Diese unnachahmliche Geste vom Stillstand des Rades, die Art wie Sigurd seine Beine breitbeinig in Stellung brachte dann mit seinen behandschuhten Händen den Helm abzogen und in einer aufreizenden Bewegung dabei den Kopf nach hinten warf machte Marcus ganz wuschig. Es schien Markus so, als hätte Sigurd diese Aktion in Zeitlupe in Szene gesetzt hatte, weil er wusste wie seine Art vom Rad abzusteigen er Markus zur Raserei bringen konnte. Mit einer Geste zeigte Markus Michael an, er möge sich einen Moment gedulden. Er stieg aus und mit raumgreifenden Schritten ging er auf Sigurd zu und riss ihn an sich und küsste ihn voller Leidenschaft. Sigurd erklärte seinem Schatz, dass er heute früher frei hatte und er sich freue schon so früh zu Hause zu sein. Er erklärte sich bereit zu helfen, wenn seine Hilfe benötigt würde.
Am Ziel angekommen halfen alle den Wagen auszupacken und die Ware wurde in die Küche gebracht. Sigurd verstaute zusammen mit Michael den Einkauf, dann brauchte Michael die Lebensmittel nicht zu suchen, wenn er sie verwenden wollte, Sigurd bat Michael ihm beim Kochen zu helfen zu dürfen, damit Michael ihm etwas beibringen konnte um für sich und Markus kochen zu können. Bislang hat er mit Kochbüchern gearbeitet mit den Schritt für Schritt Anleitungen. Bisher hatte das ja ganz gut geklappt mit mäßigem Erfolg. Michael bot Sigurd an ihm zu assistieren, wenn er das Büffet herstellt. Dankbar wurde dieses Angebot mit einem Küsschen auf die Wange belohnt.
Michael verkündete, dass er jetzt das Mittagessen vorbereiten würde und Sigurd ihm dabei helfen würde. Witzelnd wandte sich Markus an seinen Liebling, er möge doch ein wenig vorsichtig sein wenn er die Schnitzel klopfen würde und sie nicht mit einem glühenden Hufeisen zu verwechseln, das bei ihm in der Esse läge. Ein schallendes Gelächter erfüllte den Raum und ein diebisches Grinsen umspielte Markus Mund und sein Augenzwinkern erhellte Sigurds Gesicht der seinem Schatz ein verliebtes Lächeln zurückwarf.
Markus hatte sich zu Florian gesellt, der noch immer an seinen Notizen arbeitete. Florian erklärte, dass er in wenigen Augenblicken seine Arbeit beenden konnte, um Markus seine Ideen erklären zu können. Florian hatte mehrere Zeichnungen angefertigt. Die größte Zeichnung in Kreisform, in der die Positionen der einzelnen Pflanzen eingetragen waren. Unter den Abbildungen waren in einem Kästchen unter den Pflanzen war der botanische Name eingetragen. Der Kugelbrunnen befand sich fast am Rand des Kreises. Dem gegenüber war ein Findling eingezeichnet, der im unterem Bereich eine angedeutete Serpentine, die wie eine Quelle aus dem Stein floss und in dem Kräuter eingepflanzt werden sollte. Die Serpentine mündete in einem Kiesbett, das mäandrierend zum Kugelbrunnen hinführte. Oben in der rechten Ecke des Blattes war eine Windrose eingezeichnet, die die korrekte Himmelsrichtung anzeigte
Markus war völlig sprachlos und er lies sich von Florian erklären wie er die Himmelsrichtung bestimmen konnte, obwohl der Himmel bedeckt war. Florian war halt ein Mann der die Natur über alles liebte und genau wußte um die vielen Geheimnisse, die leider in Vergessenheit gerieten, weil der Mensch sich selbst von seiner Natürlichkeit entfernte. Er erklärte Markus nur ganz grob, wie man die Zeit in der Natur erkennen konnte. Jede Vogelart beginnt morgens zu einer bestimmten Zeit zu zwitschern, wie die Blumen, die auch zu festen Zeiten ihre Blüten öffnen. Ebenso wenn sie sich zur Nacht vorbereiten, schließen sie ihre Blüten immer zu festen Zeiten. An den Bäumen erkennst du die Himmelsrichtung. Die mit Moos bewachsene Seite eines Baumes zeigt immer nach Norden und mit deiner Uhr kannst du dann exakt die Winkel eintragen wenn du die zwölf auf dem Zifferblatt nach Norden ausrichtest.
Markus schlug seine Hände über den Kopf und lachte aus vollem Halse. Sigurd und Michael gingen zum Küchentisch, um zu erfahren, was Markus so erheiterte. Er sprang auf riss Florian und Michael in seine Arme und rief aus „Womit haben wir euch verdient“ Verständnislos wurde er von allen angestarrt, als er mit weit ausholenden Schritten die Treppe förmlich hinauf flog. Oben angekommen rief er „seinen“ Männern zu, sie mögen sich keine Sorgen machen er müsse erst telefonieren und gleich wieder bei ihnen sei. Er ergänzte seine Aussage, als er sagte, dass er sie beim Essen aufklären würde. Seine Abwesenheit dauerte keine zehn Minuten, als er oben am Geländer erschien und die Treppe hinab ging. Er setzte sich zu Michael und er betrachtete intensiv die Einzelstudien, die ihm Florian sachkundig erklärte. Er vergaß auch nicht die technischen Voraussetzungen wie Beleuchtung, Drainage etc. zu erklären, die nötig waren das Projekt Einweihung wie er es nannte zum Erfolg zu führen. Wie genau und exakt Florian arbeitete bewies auch seine Beschreibung der Bodenschichten des Erdaushub, dass eine Drainage von größer Wichtigkeit sei und bei geschickter Verlegung die Kosten niedrig gehalten werden können.
Markus fragte Michael ob wir noch ein Schnitzel übrig hätten, denn er würde noch einen Gast erwarten. Michael hatte gut vorgesorgt denn er wollte noch für Markus und Sigurd für ihr Abendbrot ein Schnitzel abbraten und dazu sollte es noch einen Kartoffelsalat geben, wie Markus ihn so gerne aß. Das passte ganz gut, weil Michael die Bratkartoffeln für den Mittagstisch aus Pellkartoffeln herstellte. Das breite Grinsen Sigurds erreichte Markus, der ganz verliebt seinen Mann anstrahlte, weil er nichts ausließ, um ihm eine Freude zu bereiten. Ein warmes Gefühl durchfloss seinen Körper und er hätte am liebsten seinen Schatz aufs Laken gezogen. Er liebte den schwäbischen Kartoffelsalat, der am besten noch lauwarm ein Hochgenuß für ihn war. Er bat die Herren des Herdes, ob man ihm ein Stückchen glücklicher machen könnte, wenn man ein kleines Schälchen dieses köstlichen Salates als zusätzliche Beilage überlassen würde. An Sigurds Gesicht war deutlich abzulesen, dass er ihm am liebsten sofort mit diesem Salat gefüttert hätte
Markus ging zum Kühlschrank und meinte, dass wir alle ein kaltes Bier verdient hätten
und lassen uns damit die Zeit verkürzen, bis der Besuch eingetrudelt ist.
Mit kurzen und prägnanten Sätzen erklärte Markus seinem Schatz das „Projekt Einweihung“ Sigurd schmunzelte, denn die Namensgebung gefiel ihm ungemein, weil es sich so sich nahtlos und harmonisch in seine Vorstellung einer Hauseinweihung einfügte. Weiter erklärte Markus, dass seine Hilfe unbedingt nötig sei und ein wichtiger Aspekt des Projektes sei. Sigurd machte große Augen als er erfuhr, dass er das Eisentor restaurieren sollte. Florian hat eine neue Konstruktion für die größere Aufhängung entworfen, die von einem Fahnenmast gekrönt wird. Er werde sich noch heute mit Alexander in Verbindung setzen und ihn bitten, das Leander einen Entwurf für die Fahne erstellt.
Da man als hiesiger Unternehmer auf dem Lande fast schon genötigt wird dem Schützenverein beizutreten habe ich auch Zugang zu Firmen die Fahnen nach Vorlagen herstellen
Es scheint aber notwendig zu sein und richtete sich an Sigurd, der sehr aufmerksam dem Vortrag seines Mannes folgte, dass zwei Fahnen hergestellt werden müssen. Eine bedruckte Fahne für draußen am Eisentor und die reichhaltige und bestickte Fahne hinter Glas. Sie würde im Wohnzimmer in die Nische passen. Um sie auszufüllen hatten wir bis jetzt jede Idee verworfen. Alle klopften mit ihren Fingerknöcheln ungeteilten Applaus auf der rustikalen Tischplatte des Küchentisches. Mit Tränen in den Augen umarmte Sigurd seinen Mann und flüsterte ihm ins Ohr, dass er die perfekte und richtige Wahl getroffen habe. Es machte Sigurd immer besonders stolz und glücklich, wenn in seiner Gegenwart nicht von Markus, sondern von seinem/deinem Mann gesprochen wurde.
Der besondere Klang einer Kuhglocke meldete die Ankunft des von Markus angekündigten Besuches an. Er öffnete schwungvoll die Tür und erstarrte plötzlich in seiner Bewegung.Verdutzt schauten sich Besucher und Gastgeber an, bis für alle sichtbar ein gegenseitiges Erkennen sich auf beiden Gesichtern breit machte. Sie fassten sich an den Schultern und umarmten sich freundschaftlich. Immer wieder sich ansehend fielen sie sich erneut in die Arme und lachten vor Freude sich endlich wiederzusehen. Markus nahm seinen Besuch an die Hand und zog ihn die Küche. Strahlend blieb er stehen, während er seinen Mann liebevoll anlächelte. Tief holte er Luft und stellte ihn als seine besten Freud aus seiner Studienzeit vor. Sie hatten in Münster an der Uni studiert und sich dort eine Bude geteilt. Sie waren beide sehr sportlich und ihre gemeinsame Aktivitäten geteilt, sofern die gemeinsame Freizeit es zuließ. Markus als Historiker und Jo Herking, so heißt sein Freund, als Landschaftsarchitekt. Sie sind sich leider shr selten auf ihrem Berufsweg begegnet.
Markus führte Jo an seinen Platz und machte ihn mit allen Anwesenden bekannt. Als er Sigurd als Mann von Markus vorgestellt wurde, reagierte Jo sehr emotional. Er umarmte Sigurd sehr herzlich und versicherte ihm, dass er ein ausgesuchter Glückspilz sei. Von seinem Freund Markus auserwählt zu sein, wäre wertvoller als ein Lottogewinn. Markus lächelte verlegen und meinte dass sein Freund Jo mal wieder übertreibe. Jo verneinte und blieb bei seiner Meinung. Leider hätte er seine Stimme am Telefon nicht erkannt, sonst wäre er stehenden Fußes hier eingeflogen. Michael bat um Aufmerksamkeit das es an der Zeit sei das Essen aufzutragen. Mit großem Appetit wurde die Mahlzeit in Rekordzeit verputzt, aber alle sind gesättigt vom Tisch aufgestanden.
Markus bat Florian zu ihm zu kommen, während er Jo am Arm fasst und ihn in seine Nähe zog. Nochmals wurde diesmal ganz speziell Florian Jo als die Person vorgestellt, von der Markus am Telefon berichtete. Wohlwollend und erstaunt schaut Jo auf den sympatischen jungen Mann, der ihm jetzt schon gefiel. Markus freute sich, dass die beiden sofort einen Draht miteinander gefunden hatte. Er meinte, dass er erst richtig in begeistertes Staunen geraten würde, wenn er erstmal seine Mappe gesehen hätte. Er fuhr fort über das Projekt zu reden, das er im Telefonat mit ihm nur kurz anschneiden konnte. In der kurzen Zeit hat Florian seine Ideen perfekt zu Papier gebracht in einer Perfektion, die ihn als Profi mehr als überraschen wird. Er zog Jo ein wenig zur Seite und bat Florian seine Mappe zu packen um dann wieder hierher zu kommen
„Komm dann bitte ins Büro, um Jo dein „Projekt Einweihung“ vorzustellen, der als Fachmann ein geschultes Auge besitzt und der bereit ist, uns mit Wissen und Können seine Unterstützung anbietet“ und lächelte dabei, um dann mit Jo in Richtung Büro zu verschwinden. Von der Treppe aus bat er Sigurd auch dabei zu sein, denn es wäre ja schließlich eine Familienangelegenheit, an der er nicht fehlen dürfe. Sigurd strahlte über das ganze Gesicht. Er kannte den Kaffeedurst seines Mannes rund rief ihm nach, dass er eine Kanne Kaffee mitbringen würde. Markus drehte seinen Kopf und lächelte Sigurd zu. Ein Lächeln das tausend Wonnen versprach. Mit einem Kribbeln im Bauch packte er die nötigen Utensilien auf ein Tablett, schnappte sich die Kaffeekanne und trug alles hinauf ins Büro, wo er schon erwartet wurde. Ein riesengroßer Schreibtisch, der den ganzen Raum beherrschte, war der zentrale Mittelpunkt des eher kleinen Büros. Es gab Platz genug für Florians Mappe, der gerade eingetreten war. Sigurd stellte das Tablett auf einer Anrichte ab, an der sich jeder bedienen konnte. Er fragte in die Runde, wer Kaffee trinken möchte, eine Frage die von allen bejaht wurde.
Sigurd ging zur Tür und rief nach Michael. Als er seine Aufmerksamkeit fand, bat er ihn noch Kaffee zu kochen, der wohl jetzt gebraucht würde, weil die heiße Phase der Runde eingeläutet wird und er seinem Florian die Daumen drücken möge. Michael nickte zustimmend und Sigurd ging ins Büro zurück und schloss die Tür hinter sich.
Jo hatte bereits die ersten Zeichnungen studiert und ein wohlwollendes Nicken begleitete sein Studium. Mehrmals hob er zustimmend einen Daumen und nichts sagen wollte, bevor er nicht alle Zeichnungen in Augenschein genommen hatte. Nach seiner Durchsicht erhob er beide Hände in die Höhe, klopfte vor Begeisterung Florian auf die Schulter und schüttelte seine Hände. Er warf sich in den Stuhl und ächzend rief er „Junge , du bist eine Wucht. „Wenn du das Projekt beendet hast, möchte ich euch bitten alles fotografieren zu dürfen mit allen Schritten der Fertigstellung inclusiv der Skizzen. „ In den Gesichtern war nur noch ein ungläubiges Staunen zu sehen. Jo sprach Markus an, wo er denn diesen Goldschatz gefunden hätte. Er wollte es nicht recht glauben, dass Florian nur eine Lehre als Florist absolviert hatte. Jetzt wurde Jo ganz ernst und bat Florian ob er ihn als seinen Lehrmeister annehmen möchte. Was für eine Auszeichnung. Eine Hommage an einen kommenden Künstler. Er erklärte Florian, dass er sich geehrt fühle, eine solche Begabung zu unterstützen. Seine Planung sei völlig fehlerfrei und es gäbe nichts zu beanstanden. Wie umsichtig er sei, beweist die Einbeziehung der kahlen Rückwand, die als blindes Fachwerk ausgekleidet werden soll. Ebenso die Verlegung der Drainagen und es ist einfach genial seine simple Entwässerungsführung. Auf das man erst mal kommen.
Bevor er sich zum Trottel machen würde, meinte er, möchte er noch etwas sagen. Er lobte das gesamte Projekt und versetzte mit der nächsten Aussage die gesamte Runde in helle Aufregung. Er gestand, das er ungemein stolz sei, noch nie einen solchen Lehrling auszubilden zu dürfen, mit diesen überragenden Fähigkeiten. Das Projekt ist weit mehr als nur ein Gesellenstück, das kein Lehrling die er bislang ausgebildet hatte, je in der Lage gewesen wären, ein solches Objekt zur Prüfung vorzulegen. Er begann wieder über das Projekt zu sprechen, das er die Bepflanzung ähnlich gewählt hätte und alle Pflanzen die auf seiner Liste stünden, er sie in seinem Betrieb finden könne. Nur eins hätte er nicht so richtig verstanden. In Florians Mappe befinden sich Zeichnungen, die in Tortenstücke aufgeteilt sind. Verlegen räusperte sich Florian, während er besagte Zeichnungen vor sich einordnete. Er bat Jo sich neben ihn zu stellen. Er zeigte auf die Zeichnungen und begann jetzt mir großer Sicherheit Jo zu erklären, wie er das sah. Innerhalb des Hauses fuhr er fort, gibt es nur drei Winkel, von dem man einen ungehinderten Blick in den Innenhof hat. Wenn er möchte kann er sich ja später mit ihm zusammen ein Bild davon machen. Meine Überlegungen waren auch der Grund, warum es keinen gemeinsamen Mittelpunkt gibt.
Vorher war der Kugelbrunnen ein sehr beherrschender Mittelpunkt. Florian bat nun Jo die Zeichnungen auseinander zu ziehen, ohne dabei den Winkel zu verschieben. Die Teilstücke sollen so weit auseinander gezogen werden, dass er praktisch jeweils nun den Blickwinkel aus dem Innern des Hauses nachvollziehen kann. Gehe in die Knie fordert er Jo auf und schau auf das Bild in dem er seine Augen etwas zukneifen möchte. Das soll er mit allen drei Zeichnungen mehrmals machen in einer schnellen Reihenfolge. Nun war Florian in seinem Element er sprach zu Jo. Egal aus welchem Fenster er schaue, sähe er nur einen Teil des Innenhofes, ein Bild als eine eigene harmonische Einheit. Fantastisch murmelte Jo. So erscheint jede Sichtweise, als eine komplette und harmonische Einheit, in der alle Proportionen zueinander ein perfektes Bild ergeben. Jo traten vor Rührung die Tränen in die Augen. Er drückte Florian an sich und meinte, das ist die absolute Perfektion, die ich selber nicht hätte besser machen können. Jetzt war es Florian, bei dem nun alle Dämme brachen.
Glücklicherweise war gerade Michael mit dem Kaffee ins Büro gekommen. Er erschrak sich fürchterlich, als er seinen Liebsten weinen sah. Gerade als sein Gesicht begann sich zu verfinstern, sprang Jo auf und erklärte Michael, dass es nur Tränen der Freude sind, weil endlich seine Träume in Erfüllung gehen. Damit er Florians Glück mit ihm teilen kann, lasse er sich sagen, dass das Projekt Einweihung so erstellt wird, wie Florian es geplant hatte. Weiter habe er Jo, Florian eine Lehrstelle angeboten, die er mit Freude angenommen hat. Die Unterschriften sind da nur noch eine reine Formsache. Er könne sehr stolz auf seinen Freund sein, den er sogar angebettelt hat, bei ihm eine Lehre zu absolvieren. Florian wischte sich die letzten Tränen von den Wangen, entschuldigte sich, dass mit einem Lächeln von allen quittiert wurde. Jo meinte, dass es an der Zeit wäre zu planen, weil das ganze Projekt in zwei Wochen fertig sein sollte. Er schaute nochmals auf Florians Planung und meinte, dass es kein großes Problem sei. Die Bepflanzung dauert nicht länger als einen Tag. Jo bat Florian eine separate Zeichnung zu erstellen für die Drainage. Am kommenden Vormittag schickt er Mann und Maschine für die Drainage, die dann bis am Nachmittag komplett gefertigt ist. Der Mann, der für solche Arbeiten zuständig ist arbeitet mit Sachverstand. Er wird bestimmt erfreut sein, mit welchen Kniffen Florian die Drainage angelegt hat, Es erspart für die Firma viel Geld, wie auch für den Auftraggeber.
Jo bat Markus, wenn sein Arbeiter die Drainage verlegt, dann mit Florian in die Firma zu kommen um einmal die Verträge zu unterzeichnen und das nötige Material zu listen. Er sah in Florians fragendes Gesicht und es war ihm klar, dass es ihm um die Drainage ging. Florian war überrascht als wenn ich seine Gedanken hätte lesen können. Jo beruhigte Florian, das der Arbeiter sehr geschickt sei und technische Zeichnungen perfekt lesen und umsetzen könne. Vorher könne er ja mit ihm reden. Der Mann ist ein Schnellmerker und ich denke, das ihr beruflich gut miteinander könnt.
Jo verabschiedete sich und Markus begleitet ihn bis zu seinem Auto. Markus bedankte sich bei Jo für seine Hilfe. Jo winkte ab, dafür habt ihr mir ein goldenes Ei ins Nest gelegt. Er seufzte dass auch für ihn ein großer Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Dieses ewige Mittelmaß und die mangelnde Motivation hätte ihn manchmal soweit gebracht alles hinzuwerfen. Er würde ihm gern helfen soweit es geht, da er zur Zeit nur kleine Aufträge hätte, die er nur beaufsichtigen müsse. Seine Freundschaft mit Markus würde er gerne wieder aktivieren, sofern es seinem Mann nicht stören würde.
Markus versicherte Jo, dass Sigurd ihn auch bestimmt als Freund in sein Herz schließt. So wie er ihn kenne, ist das bereits geschehen. Wichtig für Sigurd ist die nur die Voraussetzung, dass unsere Veranlagung respektiert wird. Jo antwortete erleichtert, er hätte schon befürchtet, dass Sigurd auf ihn eifersüchtig sein könnte. Auch wenn du schwul sein würdest, meinte Markus, würde Sigurd nie eifersüchtig sein. Markus verglich seine „Ehe“ mit Sigurd mit einem Schwanenpaar, das sich ein Leben lang liebte und treu bis in den *** sind. Jos träumerischer Blick verlor sich in der Ferne und er erzählte Markus, das genau diese Metapher seine eigene Lebensführung reflektiere. Er freue sich mit ihm, dass nach so einem langen Leidensweg von Lug und Betrug endlich das Glück in Markus Leben eingekehrt ist. Nochmals verabschiedeten sich die Freunde mit herzlichen Umarmungen und versicherten sich gegenseitig ihre Freundschaft aufrecht zu erhalten.
Lächelnd betrat Markus sein Haus und es zog ihn zu seinem Schatz zu seinen zärtlichen Umarmungen und leidenschaftlichen Küssen. Urplötzlich stockte sein Schritt, als ihm einfiel, dass noch liebe Gäste sein Haus bevölkerten. Markus fühlte sich ein wenig groggy und er sehnte sich nach einer Tasse Kaffee. In der Küche saßen Florian und Michael völlig apathisch am Tisch. Markus fragte nach seinem Mann, der sich womöglich, wie er kichernd meinte, sich in den Kohlenkeller versteckt hält, Mit angewinkelten Armen stand Sigurd von allen unbemerkt angelehnt am Türpfosten und hüstelte und zischelte mit spitzer Zunge und sah seinen Mann grimmig an und meinte, dass er das wohl gehört hätte. Markus grinste ihm frech ins Gesicht und er wußte, dass er seinen kleinen Eisberg Sigurd auf der Stelle zum Schmelzen brachte, Sigurd flezte sich lasziv in den Stuhl neben Markus und stupste ihn in die Seite und meinte er sei heute sträflich von ihm vernachlässigt worden. Markus hauchte einen sanften Kuss auf die Lippen seines Mannes und bat um allgemeines Gehör. Er denke wir hätten für heute genug getan und die Planung sei in Gang gesetzt. Er berichtete, dass Jo sich bereit erklärt hat zu helfen, wenn es nötig wäre. Bevor er abfuhr war er immer noch von dem geschafft was er hier bei uns erlebt hat. Ihr glaubt ja nicht wie wir beide uns auf die Einweihungsparty freuen. Sigurd strahlte als er meinte, das wird mit Sicherheit ein Tag sein, der uns neue Wege in die Zukunft eröffnen wird.
Markus bat Florian ihm seine Ausführungen vor Ort, die seinem Freund Jo so aus der Fassung brachten, für ihn als Laien zu erklären. Florian erklärte ihm aus welchem Winkel des Hauses der Innenhof einzusehen sei. Durch die im Laufe der Jahre durchgeführten baulichen Veränderungen (Anbauten) kann nur Ausschnittsweise in den Innenhof eingesehen werden. Das alles habe ich in meine Planung einbezogen. Da es nun für alle Blickwinkel nun kein gemeinsamen Mittelpunkt mehr gibt, habe ich viel bessere Gestaltungsmöglichkeiten, aus dem von jedem Blickwinkel ein neues und eigenständiges Bild entsteht.
So arbeitet auch die Natur. Markus erzählte Florian, dass er morgen um die gleiche Zeit ihn wieder abholen würde, weil die Drainagen morgen verlegt werden sollen. Danach fahren wir zu Jo mit dem ja noch einiges zu besprechen gibt. Vor einigen Tagen ist im Nachbarort eine Scheune abgebrannt. Vielleicht können wir da Backsteine und alte Balken abstauben. Der Bauer wird froh sein. Er hat dann weniger Arbeit seinen Schutt wegzufahren. Florian war begeistert, weil Material mit Gebrauchspuren authentischer sind als Neuware, die auch einen künstlichen Aspekt hinterlässt und er lieber „wie gewachsen“ , dass sein Konzept unterstreicht. Alles unter dem Motto „back to my Roots“ Florian meinte zu Markus, dass sein Michael morgen dabei sein müsste. Markus hob seine Schultern und meinte grinsend, dass man euch ja nur im Doppelpack kriegt. Tante Vera ist das ja schon aufgefallen dass ihre eine ganz besondere Verbindung habt, die sich von allen anderen erheblich unterscheide die sie kenne. Sie könne sich das nicht erklären.
Verführerische Düfte lockten Markus und Florian in die Küche. Jetzt machte sich ihr Hunger schon bemerkbar. Michael und Sigurd standen vor dem Herd, auf dem in einer großen Pfanne leckere Bratkartoffeln schmorten,. Heute sollte Sigurd lernen wie man ein Bauernomelette herstellt. Neben dem Herd lag ein aufgeschlagenes Schreibheft, in dem Sigurd eifrig Notizen machte. Ein kleiner Salat sollte das Gericht krönen. Sigurd war eine sehr gelehriger Schüler und er sollte das letzte Omelette selber machen.
Von der Küchenzeile kommend erschrak ein Jubelruf die Wartenden am Küchentisch. Ich habs geschafft, jubelte Sigurd. Sie wünschten sich gegenseitig guten Appetit. Sie hatten gerade mit dem Essen begonnen, als Markus seinem Sigurd den Teller unter der Nase wegzog und ihm seinen eigenen vorsetzte. Er wolle ja schließlich probieren, ob es ihm schmecke, was sein Schatz für ihn gekocht hätte und unterstrich seine Aussage mit einem leicht hinterhältigem Grinsen. Demonstrativ setzte er sich in eine Probierhaltung und kaute genüßlich am Bissen, den er sich umständlich in den Mund geschoben hatte. Er riß seine Arme in die Luft, zog seinen Sigurd an sich und versicherte ihm, dass er noch nie so ein gutes Bauernomelette gegessen hatte und drückte Sigurd ein dicken und diesmal fettigen Kuss auf die Nase und flüsterte ihm ins Ohr, dass er es sich nicht mehr vorstellen könne, ohne ihn zu leben.
Sigurd bot sich an den Abwasch zu erledigen, er müsse ja eh auf Markus warten, das er er unsere Gäste nach Hause fährt. Florian und Michael busselten Sigurd ab, als wenn sie auf Weltreise gehen würden. Markus lächelte und amüsiert sich und war so stolz auf seinen Sigurd, von den gemeinsamen Freunden geachtet und geliebt würde. Markus drückte seinen Liebsten und versprach ihm sich zu beeilen, weil er sich untenrum so unterkühlt fühle und unbedingt eine dringende Aufwärmung brauch. Und e würde darüber nachdenken nach seiner Rückkehr in die Wanne zu steigen. Mit einem geilen Seufzer, den nur Sigurd kannte, verabschiedet sich Markus. Indes fing es in Sigurds Bauch an zu kribbeln und mit einem gewaltigen Ständer begann er die Küche aufzuräumen und zu reinigen.
Als Markus seine wertvolle „Lebendfracht“ im Hause von Tante Vera abliefern wollte, wurde er von ihr an der Tür begrüßt, als sie gerade den kurzen Kiesweg vor der Haustür geharkt hatte.
Vera bat ihn herein und er möchte ihr berichten ob er mit ihren Jungens zufrieden war. In der Küche drückte er sie auf den Stuhl während Florian für Getränke sorgte. Markus bat Tante Vera eine bequeme Sitzhaltung einzunehmen, damit sie nicht vom Stuhl rutschen könne, wenn sie erfährt, was sich beim ihm zu Hause zugetragen hatte. Ängstlich und enttäuscht gingen ihre Blicke zu den wie sei meinte beiden Übeltätern hin.
Markus beruhigenden Worte zeigten Wirkung und als er versicherte, dass sie sich für ihre Jungs nicht zu schämen braucht, fand sie zu ihrem alten Lächeln zurück. Haarklein erzählte ihr Markus, was sich zugetragen habe und ihre Jungens nickten jedesmal zustimmend, wenn sie an manchen Stellen der Erzählung einen überraschten Ausruf von sich gab.
Tante Vera war stumm vor Glück wie man so sagt und in ihre Augen traten Tränen vor Glück. Umständlich schneuzte sie sich ihre Nase und strahlte mit ihren Jungens um die Wette. Nachdem Markus sich verabschiedet hatte, mit dem Hinweis sie morgen früh zur gleichen Zeit abzuholen, war er auch schon wieder verschwunden. Tante Vera saß immer noch stocksteif am Tisch und bat Florian um einen Schnaps der ihre Geister wieder erwecken sollte. Tante Vera fand wieder zu ihrer alten Form zurück und bat ihre Jungs ihr nochmal alles haarklein zu erzählen.
Sigurd saß träumerisch in der Küche vor einem Glas Rotwein und blickte hinaus auf den Innenhof. Er selbst war begeistert wie Florian die Gestaltung des Innenhofes durchführen sollte. Er wusste instinktiv, dass die Hauseinweihung für ihn und Markus zu einem besonderen Tag würde. Er fühlte, dass dieses Haus sie wie in einem Mantel einhüllte und sie beide unter einem besonderen Schutz stehen würde. Er glaubte daran, dass ein Haus seine Bewohner lieben oder ablehnen kann. Das war für ihn ein Grund warum er Markus drängte, eine Einweihungsparty zu geben. Eine Liebeserklärung an ihr Haus mit ihren Freunden zusammen, in der sie beide sich heimisch und wohlfühlten, schon vom ersten Tag an. Er war auch überzeugt, dass das Haus Florian beeinflusst hat. Selbst Markus sagte es selbst unbewusst, als er mit Michael und Florian einen Rundgang durchs Haus machte, dass er sich wünschte, der Geist des Hauses möge ihn Florian, positiv beeinflussen.
Sigurd beschloss für sich mit Markus über seine Erkenntnisse zu reden, denn auch er hatte eine ganz besondere Sicht auf das, was um ihn herum geschieht. In Florian fand er einen Bundesgenossen, der ebenfalls so intensiv auf die Signale der Natur reagierte und er sich freut unter der Leitung von Jo seine Fähigkeiten erweitern zu können. Sigurd war sensibel genug um zu erkennen, dass Florian und Michael etwas erlebt hatten, dass nur wenigen zu teil wurde. Es ist einfach schön anzusehen mit welcher Natürlichkeit sie miteinander umgehen. Sie verstehen sich ohne miteinander reden zu müssen. Es ist ihm aufgefallen, als er mit Michael am Herd stand, als er sich umdrehte und seinem Florian antwortete, obwohl ich keine Frage von Florian vernommen hatte. Er nahm sich, vor mit ihnen darüber zu sprechen, damit sie in der Öffentlichkeit nicht schief angemacht werden. Vielleicht haben sie das für sich noch nicht erkannt. Sigurd lächelte in sich hinein, ging die Treppe hinauf und begann für Markus und sich die Wanne mit heißem Wasser zu füllen
Seine a****lischen Triebe überfluteten Sigurd, als er begann sich zu entkleiden. Er strich über seinen wohlgeformten Körper und setze sich ohne das Wasser mit ätherischen Ölen zu parfümieren in die Wanne. Er wollte Markus, seinen geliebten Mann begierig und lustvoll in der Wanne empfangen. Sich selbst wollte er sich dabei aufgeilen, wenn Markus seine Kleidung von seinem makellosem Körper zu Boden fallen läßt. Will ihn riechen und schmecken, sich an seinem männlichen Duft berauschen. Er schloss die Augen und ließ sich mit seinen leidenschaftlichen Vorstellungen in seine geheime Fantasiewelt treiben, die nur mit seiner Liebe zu Markus als seine lebendig gewordene Lust präsent war. In seiner Traumwelt verschmolzen sie beide zu einer untrennbaren Einheit, die ganze Universen mit ihren Leidenschften liebevoll eroberten.
Sigurd hatte das Gefühl, dass er sich ausdehnte und unbewusst erhob er seine Hüfte, die sich der Wasseroberfläche entgegenstreckte. Selbst in diesem Zustand reagierten seine Hormone heftig und ließen seinen Schwanz anschwellen, der jetzt wie ein Leuchtturm aus dem Wasser ragte. Von Sigurd unbemerkt, hatte Markus das Bad betreten und blickte auf das verträumte Gesicht seines Liebsten. Er kniete sich vor die Wanne und sein Mund stülpte sich über Sigurds so freizügig angebotenen Leuchtturm. Sein Mund stülpte sich über das so willig angebotene Schmuckstück und sank so tief, bis die Wellen des bewegten Wassers seine Lippen benetzten. Wie Ebbe und Flut begann er mit gleichmäßigem Auf und Ab den Schwanz seines Freundes zu verwöhnen. Sigurd Vorstellungskraft hatte ihn nicht aufgeweckt und die aber umso heftiger Markus Aktivitäten erhöhten. Es machte ihn sehr glücklich, dass selbst in diesem entrückten Zustand Sigurds Urvertrauen sich seinem Liebsten bedingungslos und unbewusst hingab. Markus kannte das Signal eines bevorstehenden Abganges, der Sigurd lustvoll durchschütteln sollte und er bereit war, seinen Mund von Sigurd fluten zu lassen. Sigurd begann heftigst zu stöhnen und mit der langsamen Rückkehr in die Realität, entfuhr seinen Lippen ein befreiender Lustschrei und ein fast nicht enden wollender Orgasmus fltutet den Mund seines Mannes. Der wiederum hielt Sigurds Schwanz mit seinen Lippen fest umklammert und saugte den letzten Tropfen aus seiner pochenden Eichel, die er liebevoll aus seinem Mund in die Freiheit entlassen wollte.
Erst jetzt realisierte Sigurd, dass es Markus war, der jetzt noch hingebungsvoll an seinem Schwanz nuckelte, der ihm zu dieser geilen Entladung verhalf. Mit nassen Händen zog Sigurd Markus Kopf zu sich heran und küsste ihn leidenschaftlich. Markus löste sich von Sigurds fordernden Küssen und begann sich zu entkleiden, dass Sigurds a****lischen Triebe erneut erwachten . Mit wippendem Schwanz stieg Markus mit der Absicht in die Wanne, Sigurds Leidenschaft unendlich anzufeuern. st Sigurd schnappte sich seinen Schwanz und meinte, als er ihn gierig in seinem Mund verschwinden ließ, er müsse seinen Schwanz auf das heisse Wasser vorbereiten. Sein Mund schob sich immer tiefer, bis seine Lippen den Unterleib des Geliebten berührten. Es machte Sigurd rasend, als die gestutzte Schambehaarung sein Gesicht berührte. Er liebte die Körperbehaarung seines Mannes über alles. Er flippt er aus, wenn Markus ihn nur mit seinem Pelz berührt und anfängt damit seinen Körper zu streicheln. Das macht ihn so wuschig, dass er einen sofortigen leidenschaftlichen und harten Ritt einfordert, der ihm nie versagt blieb. Markus stöhnte verlangend und mit den Worten, dass er noch einen wichtigen Besuch zu erledigen hätte, stieg er hinter Sigurd in die Wanne und hob Sigurd auf seinen Schoß, der mit seinen geschickten Händen Markus Zauberstab an den richtigen Ort führte und sich seufzend über die gesamte Länge des Schaftes niederließ. Ein heftiger Gegendruck von Markus brachte ihn in seine Wohlfühlposition.
Wohlig drehend schmiegte sich Sigurd in die Arme von Markus, der ihn umarmte und liebevoll an sich zog. Markus schien verwundert, dass das Wasser nicht mit Duftölen parfümiert wurde. Sigurd versuchte es ihm zu erklären, dass er geiler auf ihn sein würde, wenn er seinen Körpergeruch riechen könne, der ihn unglaublich antörnen würde. Sigurd drehte sich ein wenig um und er begann die Achselhöhle seines Mannes auszulecken. Gierig und lüstern sog er den seinen männlichen Duft ein und sein a****lisches Stöhnen ließ Markus aufhorchen, der selbst sein Stöhnen kaum zurückhalten konnte, weil Sigurds Leckaktion ihn selbst zur Raserei brachte. Er bat Sigurd sich auf seinem Schwanz zu drehen, denn er möchte bei dieser Aktion in seine Gesicht sehen. Gekonnt drehte sich Sigurd in die neue Position und gierig begann er seinen Liebsten leidenschaftlich zu küssen. So aufgegeilt begannen sie sich gegenseitig ihre schweißtreibenden Höhlen auszulecken. Beide berauschten sich am Körpergeruch des anderen, währenddessen Markus seine beachtliche Keule unaufhörlich in Sigurds Paradies stieß
Aufgeheizt von Markus männlichen Hormonen schrie Sigurd hemmungslos auf und fing an auf der riesigen Keule in seinem Inneren zu reiten. Je wilder sein Ritt, desto stärker stieß die heiße Keule dagegen, die ihn förmlich aufspießen wollte. Sigurd schrie seine Lust hinaus und über seine Lippen perlten Worte, die Markus so noch nie gehört hatte, die aber seine Leidenschaft komplett entfesselte. Fast brutal fing er an seinen Liebsten förmlich zu rammeln, der von Markus entfesselten Leidenschaften mitgerissen wurde und fast mit seinem Körper verschmolz und sich ihm willenlos hingab. Selbst das Wasser begann zu tosen und über den Rand der Wanne schwappen. Das Auf und Ab der brünstigen Lustschreie kündeten vom nahenden Orgasmus. Das Orchestrion der entfesselten Gefühle vereinigte sich zu einem einzigen Lustschrei der die gewaltigen Orgasmen ankündigten, der wie heiße Lava die Liebenden flutete. Das wimmernde Abklingen einer gewaltigen Ouvertüre legte sich wie wallende Seidentücher über die noch vor Lust bebenden Körper. Das Nachbeben ihrer entfesselten Gelüste hinterließen ihr Echo im Stöhnen und des schweren Atmens dass langsam mit dem Gluckern des abfließenden Wanneninhaltes in den hohl klingenden Abflussrohren verschwand.
Der nackte Hüne trug seinen in ein Badetuch gewickelten Liebsten in das Schlafzimmer und legte ihn liebevoll ins Bett. Behutsam befreite er das feuchte Badetuch vom Körper des Geliebten. Begehrlich schweifte sein Blick über Sigurd, der sich verführerisch unter Markus verliebten Blicken räkelte. Mit einem heiseren Aufschrei warf sich Markus über Sigurd, der unter seinem Körper völlig verschwand. Gierig suchten sich Ihre Münder und gegenseitig versuchten ihre Zungen, die Haut des anderen zu erforschen. Immer wieder waren gegenseitige Liebesschwüre zu hören, die manchmal brennende Küsse zum Schweigen brachten. Markus ging in die Knie und seinen muskulösen Arme rissen den Geliebten an seine Brust und säuselte Sigurds ins Ohr. Er begann zu zittern und wand sich in seinen Armen, als Markus das magische Buch seiner versauten Sprüche öffnete. Wollüstige Schreie durchbrachen die vorübergehende Stille und Markus seinen Sigurd auf den Schoß zog
Mit seinen Knien drückte Markus den nur allzu willigen Körper, der begehrlich zitterte, in eine ihm genehme Position. Sigurds Beine umklammerten den muskulösen Köper seines Mannes, der seine Vorbereitungen zu einer erneuten Lustreise bereits begonnen hatte. Seine Finger öffneten den Zugang seiner Begierde, der ihnen beide höchste Erfüllung versprach. Zärtlich blickten sie sich in die Augen und Sigurd erkannte das Glitzern in Markus, dass ihm versprach, dass diese Nacht noch lange nicht vorbei sei. Langsam glitt Markus in die Tiefe seiner nur ihm gehörenden Lustgrotte. Lustvoll genoss er die flatternden Wände des Kanals, an dem er sich langsam ins Innere schob. Heiß umklammerten sie seinen Schwanz, der sich nur scheinbar ausruhen wollte. Ein lautes Stöhnen und Seufzen begleiteten die langsame Fahrt. Ein Ich liebe dich, war wie das Startzeichen zu einer rasante Fahrt durch den Liebestunnel.
Markus schrie auf als er mit voller Wucht seine feurigen Ritt begann. Wie ein Wildhengst tobter er sich aus und sein wütiges Stürmen versetzten seinen Liebsten in Ekstasen Lust. Sein unnachahmlichen Schreie brachten den Stecher in hemmungslose Raserei. Das wilde Zureiten forderten den unter ihm Liegenden Geliebten heraus, wie belastbar er sein konnte, der aber nicht genug von ihm bekam. Immer wieder befeuerten sein Rufe tiefer und fester die Fähigkeiten seines Stechers heraus. Er drückte Sigurds Gesäß höher und er seinen Hengstschwanz ganz herausziehen konnte, um ihn mit voller Wucht ganz tief hinein zu stoßen. Dabei schrabbte seine Eichel an die Zaubernuss im Innern Sigurds vorbei und verschaffte ihm einen Mega Orgasmus. Sigurd begann röhrend zu schreien als der Orgasmus sich verselbständigte und ihn fast in die **********igkeit schoss.
Sein Schwanz zuckte gewaltig als Schübe von Sperma seine Nille verließ. Sigurds Unterleib zitterte und seine Schließmuskeln begannen rhythmisch den Schwanz des Geliebten zu malträtieren
Markus röhrte wie ein Hirsch bei seiner Brunft. Sein Schwanz schien sich im Innern des Freundes noch auszudehnen, als zu pumpen begann .Noch mörderischer fickte er sich tiefer in die heiße Grotte seines Liebsten Er schnaubte und grunzte wie ein Raubtier und brüllte seine Lust hinaus, als er dass Innere seines Lieblings markierte und sein heißes Sperma in mehreren Schüben gegen die Darmwände schoss. Erschöpft sank er auf Sigurd, der seinen wilden Reiter umarmte und das Gesicht seines Liebsten mit Küssen bedeckte. So heftig hatte Markus ihn noch nie gefickt und mit ihm die höchsten Wonnegipfelerklomm. Markus packte seinen Liebling und dreht sich auf den Rücken. Ganz fest hielt er seinen Liebling, der auf seinem Körper kuschelte.
Verliebt sahen sich beide in die Augen und tauschen unzählige Liebesschwüre aus. Markus griff nach der Flasche Sekt, die er schon vorbereitet im Sektkühler neben dem Bett stand. Er nahm einen Schluck aus der Flasche und „fütterte“ damit seinen Mann, den er sosehr liebte. Liebevoll streichele er seinen Körper, der anfing wie ein Kätzchen zu schnurren. Er flüsterte abermals in sein Ohr und meinte, die neue Runde sei bereits eingeläutet. Begehrlich züngelte Sigurd an dem Zauberstab, der ihm die geilsten Freude versprach, das Markus als Anlass nahm Sigurd auf seine Schultern zu packen und ihn vorsichtig in den Sling abzulegen. Markus brachte den Sling in Schwingungen. Ein deutliches Zeichen für Sigurd, wie ein Gong, der die nächste Runde einläutete.
Als Sigurd irgendwann träumerisch in Markus Armen kuschelte, war die Sonne bereits aufgegangen, als er nur zögerlich die Augen öffnete und die ersten Sonnenstrahlen seine Nase kitzelten. Markus zog die Bettdecke über sie beide. Sanfte Küsse und flüsternde Worte verrieten dem fast schon einschlafenden Sigurd, dass ihnen noch fünf Stunden Schlaf blieb. Sigurd wickelte sich in die Arme seines Mannes und beide versanken in die Tiefe ihrer Träume.
Markus war schon zeitig aufgebrochen, um Michael und Florian abzuholen.
Er war recht zuversichtlich, dass er die richtige Wahl mit Michael
und Florian getroffen hatte und ihnen die Verantwortung für die Ausführung der Party zu übertragen. Michael hatte am Abend zuvor sein Können unter Beweis gestellt und die Zeichenmappe Florians hatten ihn restlos überzeugt. Er begann fröhlich zu pfeifen, als er die aufkommenden Fragen mit „Ja“ beantworten konnte. Er freute sich bereits auf den kommenden Tag, der bestimmt zu einem guten Ende geführt werden kann. Davon war er absolut überzeugt.
Tante Vera stand unter der Tür als Markus an seinem Ziel angekommen war. Sie winkte ihm zu und forderte ihn auf einzutreten und ihr zu folgen. Er betrat das Haus, in dem sich frischer Kaffeeduft verbreitete. Er wurde von Florian und Michael mit einem fröhlichen Hallo begrüßt, die am Küchentisch vor einer dampfenden Tasse Kaffee saßen und ihn mit Genuss schlürften.
„Für eine Tasse Kaffee wird es ja wohl noch reichen“ unterbrach lächelnd Tante Vera die allgemeine Begrüßung. Kopfnickend wurde ihr verlockendes Angebot bejaht.
Markus setzte sich zu den jungen Herren an den Tisch, die ihn mit fragenden Augen musterten. Sie wurden nochmals lächelnd begrüßt und Markus drückte seine Freude aus, das sie gemeinsam einen bestimmt interessanten Tag verbringen würden. Es wurde ihm von beiden Jungens versichert, dass auch sie sich seit gestern auf diese Verabredung gefreut und vorbereitet hatten. Florian erwähnte in seiner unnachahmlichen Art, dass sie beide an alles gedacht hatten, wie Zeichenmappe, Schreibunterlagen sowie Vorschläge von Michael, über die er sich schon Gedanken gemacht hatte, hinsichtlich für das Kalt-warme Büffet, dass ihn an die Grenzen seines Können heranführen sollte. Marcus lächelte sein umwerfendes und tiefgründiges Lächeln, weil er wusste, das er genau den richtigen Griff getan hatte, den zwei Freunden die kommenden Aufgaben zu übertragen.
Mit einem flüchtigen Kuss wurde Tante Vera lautstark verabschiedet und die fröhliche Gesellschaft fuhr in Richtung „alte“ Schmiede, das neue Zuhause von Markus und Sigurd.
Unterwegs versprach Markus seinen Mitfahrern, bevor sie zusammen frühstückten eine Führung durch seine „Alte Schmiede“. So wollte er sie mit dem Geist des Hauses näher vertraut machen, der ihrer beider Arbeit positiv beeinflussen würde. Fast andächtig lauschten Florian und Michael den Ausführungen Markus der seine Ausführung mit interessanten Details aus der Geschichte des Hauses ausschmückte. Zum Schluss des Rundgangs betraten sie den umbauten Innenhof, der dem überdachten Kreuzgang eines Klosters nachempfunden war. Florians Augen begannen zu strahlen, als er sich dem Zentrum des Platzes näherte, in dem eine steinerne Kugel sich auf einem Wasserfilm bewegte.
Tausend Gedanken schossen durch seinen Kopf und er begann sich sofort Notizen zu machen. Marcus bat alle in die Küche, um erst in Ruhe zu frühstücken bevor sie mit der Planung beginnen. Den Kaffee hatte Markus bereits gekocht und in Thermoskannen abgefüllt, bevor er seine Helfer abgeholt hatte. Ein gedeckter Tisch erwartete schon die hungrigen Mäuler und die belegten Brötchen waren schnell verteilt. Michael wurde dazu verdonnert abzuräumen und den IST-Zustand der Küche wieder herzustellen. Danach hätte er ja viel Zeit und Ruhe seine Speiseplanung nieder zuschreiben. Florian strubbelte Michael durch seinen widerspenstigen Schopf, hauchte einen Kuss auf seine Lippen und folgte bewaffnet mit seinen Schreibutensilien Markus, der bereits im Innenhof angekommen war
Die Säulenbepflanzung war schnell geklärt, weil Marcus die Wünsche seines Gefährten unbedingt erfüllen wollte. Sigurd liebte die spätblühende Clematis mit ihren kräftigen Farben, die er so sehr liebte. Der Innenhof war innerhalb der Hausanlage nur von drei Seiten einsehbar, das Florian mit in seine Planung einfügte. Der einzige hässliche Fleck war die kahle Rückwand ohne Fenster der kleinen Schmiede mit einem kleinen seitlichen Durchgang. Ein Lichtblick war allerdings das Langgezogene Dach der alten Schmiede , das die Rückwand fast bist zur Hälfte beschattete. Das kleine schmiedeeisernde Tor hing nur noch schräg in den Angeln und seine ehemalige Schönheit blieb dem normalen Besucher verborgen. Wieder machte sich Florian kurze Notizen und fertigte kleine Hilfszeichnungen als Gedächtnisstützen an. Marcus informierte Florian, dass er ihn allein lassen würde, um sich mit Michael zu beratschlagen. Er lasse ihn jetzt allein, um seine Konzentration nicht zu stören. Wie abwesend hob Florian seine Hand als Zeichen, dass er verstanden hätte.
Im Haus angekommen, führte ihn seine Weg in die Küche in der Michael sich immer noch eifrig Notizen machte. Markus setze sich zu ihm und reichte ihm einen Zettel auf der die Anzahl der geladenen Gäste stand. Michael überflog die Zeilen und nickte zustimmend, dass das machbar sei und es ihm keine Schwierigkeiten machen würde. Die Küche habe er bereits inspiziert und hätte das nötige Know-How, das keine Wünsche mehr offen ließe. Wenn du willst können wir ja schon gleich die Sachen einkaufen, die wir lagern können wie Deko Zubehör und Getränke. Mir ist es lieber wenn du dabei bist, als Fachmann sozusagen. Um dass Fässchen Bier brauchen wir uns nicht zu kümmern. Das wird uns geliefert. Sag deinem Schatz, dass wir uns vom Acker machen und wenn er Durst hat, der Kühlschrank ist voll. Sag ihm auch, dass du später auch für ihn kochen würdest. Jeder von uns kennt ja seinen Appetit. Bin dann mal kurz im Büro und sein Lachen begleitete sein Weggang.
Michael konnte nicht schnell genug auf dem Hof sein, um seinem Liebsten die aufgetragene Nachricht zu überbringen. Florians Gesicht begann zu strahlen, als er das Erscheinen seines Geliebten gewahrte. Mit festem Griff nahm er seinen Liebsten in die Arme und seine Lippen suchten seinen Mund, den er zärtlich küsste. Michael berichtete, was Markus ihm aufgetragen hatte. Florians Lächeln vertiefte sich, als er seinem Schatz mitteilte, dass er mit der groben Planung fertig sei und seine Ideen noch zu Papier bringen musste und er ihm dazu in die Küche folgen würde, denn auf dem Küchentisch habe er Platz seine Ideen aufzuzeichnen. Die alten hölzernen Stufen machte sich durch ihr Knarren bemerkbar, als Markus die Treppe hinab stieg, die in die Küche führte. Wenn ich noch Zeit bis zur Party habe, werde ich deine Treppe wieder so herrichten, ohne zu knarren. Es gibt ja noch einen anderen Weg ins Büro, betätigte Marcus die Frage Florians.
Es steckt nicht viel Arbeit dahinter. Er Florian, würde das Grobe verrichten und Michel dann die Feinarbeiten ausführen. Mit dem Groben kann man morgen schon beginnen. Die Treppe muss abgeschliffen werden und danach in feuchte Kartoffelsäcke einwickeln. Die Verbindungen sollten kräftig mit Wasser eingesprüht werden. Das abtropfende Wasser richtet eh keinen Schaden an, denn es fließt ja auf einen Steinboden. Drei Tage sollte dieser Vorgang schon durchgeführt werden. Durch die Feuchtigkeit quillt das Holz auf und das Knarren verschwindet. Nur darf es dann nicht mehr lackiert werden. Holz muss atmen. Nach einer Woche durfte das Holz mehr oder weniger durchgetrocknet sei. Dann wird es mit Leinöl gründlich eingerieben und einen Tag später mit dem passenden Holzwachs poliert. Dann hast du lange Zeit Ruhe und das Holz wirkt auch viel natürlicher und kann auch wieder atmen und erhält auch wieder genügend Feuchtigkeit
Mit offenem Mund vernahm Markus die Ausführungen Florians und war abermals begeistert über das fundierte Wissen Florians. Er knuffte Michael in die Seite und meinte verschmitzt, dass er schon den richtigen Mann an seiner Seite ausgewählt habe. Florian der sonst nie auf den Mund gefallen war, errötete leicht und ein gequältes Lächeln machte sich auf seinem männlich schönem Gesicht breit. Michael wandte sich zu ihm und hauchte ihm einen sanften Kuss auf seine sinnlichen Lippen. Versöhnlich strahlte er Marcus an und bedankte sich für sein Vertrauen, dass er in ihn gesetzt hatte. Markus drängte nun zum Aufbruch, während Florian anfing seine Skizzen zu vervollständigen und seine brillanten Ideen auf Papier zu verewigen.
Markus und Michael steuerten den nächsten Großhandel an, in dem es auch kleine handelsübliche Gebinde zu kaufen gab. Schnell waren die Einkäufe getätigt und die Abwicklung des Einkaufs an der Kasse erfolgte ohne nennenswerte Wartezeiten. Der Einkauf war schnell im Kofferraum verstaut und schon ging es auf den Weg zurück in die Heimat. Michael war erstaunt und runzelte die Stirn, weil Marcus eine andere Richtung einschlug, die ihm bekannt war. Marcus grinste breit und erzählte Michael, dass er das Geschenk für Sigurd vom Juwelier abholen wolle und gleichzeitig die Einladung für seine Jugendfreunde Roland und Jochen Klausner abgeben wolle. Roland sei der Goldschmied, zu dem sie jetzt fahren würden. Geflissentlich verschwieg er Michael, dass Rolands Bruder Jochen der begnadete Koch sei, den er heimlich einladen wollte, um unvoreingenommen Michaels Fähigkeiten kennen zu lernen. So hatte er es mit Roland besprochen, der ihm verbindlich zusagte, gemeinsam zu erscheinen, denn Jochen klage schon lange, dass es ihm am motivierten Mitarbeitern mangele. Von den Fähigkeiten mal ganz abzusehen.
Vor der Goldschmiede war gerade ein Parkplatz freigeworden, als Markus und Michael vorfuhren.
Wieder war die charmante und freundliche Dame am Empfang und bat die Ankömmlinge sich einen Moment zu gedulden, da Herr Klausner kurz in die Wohnung gegangen sei, sich aber dort nur kurz aufhalten würde und dass er in wenigen Augenblicken zur Verfügung stehen würde. Bevor sie es ausgesprochen hatte erschien Roland Klausner, der seine Kunden mit einem freundlichen Lächeln begrüßte. Roland umarmte seinen Jugendfreund und teilte ihm mit, dass sein Auftrag bereits gefertigt und abholbereit sei. Freudig erregt bat Markus das Schmuckstück sehen zu dürfen.
Roland breitete ein blaues Samttuch auf der gläsernen Theke aus. Er griff in eine der vielen Schubfächer und entnahm ihr ein rechteckiges Kästchen, dass er auf das ausgebreitete Samttuch abstellte.
Markus Augen wurden immer größer und ein Ausruf des Erstaunens perlte von seinen Lippen.
„Ein Meisterwerk hast du geschaffen Roland“ und gerührt umarmte Markus seinen Jugendfreund.
Das Kästchen gefertigt aus Sandelholz verströmte einen wunderbaren Duft. Wie ein Band waren an den Wänden des Kästchens ägyptische Hieroglyphen eingeschnitzt. Roland erklärte das Band der Hieroglyphen symbolisiert die Verbindung der Liebenden bis über den *** hinaus und verspricht noch größere Glückseligkeit in der Ewigkeit. Ein Band, dass uns immer verbindet. Auf dem Deckel des Kästchens ist ein blühender Kirschenzweig als Relief eingeschnitzt. Das Wesen des Kirschbaumes besitzt wärmende und dynamische Energien. Er vertreibt düster-negative und pessimistische Gedanken. Das Holz der Kirsche fördert Heiterkeit und Freude und stabilisiert die Kultur der Völker, in dem die Kirsche sich zu Hause fühlt.
An der Vorderseite des Kästchens war ein matt versilberter Hufnagel als Griff befestigt. Roland öffnete das Kästchen, dass mit blauem Samt ausgelegt war. Das Kästchen war in drei Fächer unterteilt. Das größte Längstfach beherbergte ein Dokument, aufgerollt und mit Trägerstäben versehen. Zugebunden war es mit einem breiten matt glänzendem Goldband. Das Papier des Dokumentes schien aus Pergament zu sein, denn es hatte das changierende Aussehen wie auch der Farbton, der so typisch für Pergament ist. In einem Fach befand sich ein in der gleichen Machart hergestellter Hufnagel wie der Griff an dem Kästchen. Dieser versilberte Hufnagel war zu einem mit drei Edelsteinen eingelassenen Schmuckstück verarbeitet, das seinem Träger als Krawattennadel dienen sollte. In dem letzten, etwas kleineren Fach, befanden sich ein Paar Manschettenknöpfe, die außergewöhnlich und raffiniert verarbeitet.wurden.
Auch hier wieder spielt ein Hufnagel eine große Rolle, Geschmiedet und aufgerollt zur Schnecke, während der Nagelkopf in der Mitte des Schmuckstücks seinen Platz fand. Er wirkte so, als wenn der Nagel krumm eingeschlagen wurde und erfährt dadurch eine enorme und plastische Wirkung. Es versteht sich von selbst, dass auch diese Schmuckstücke matt versilbert wurden. Es sei noch zu erwähnen, dass durch einen besonderen Herstellungsprozess das Silber nicht mehr anläuft. Michael fragte, was die drei Edelsteine auf der Krawattennadel zu bedeuten hat. Roland lächelte Michael an und war direkt in seinem Element, als er fachmännisch die verarbeiteten Steine benannte und welche Wirkung und Bedeutung ihnen zugeordnet wird.
Rot ist der Rubin – Symbol für Feuer und die Liebe. Der mittlere Stein ist der Aquamarin – In seinem Namen steckt das Wort Aqua, für Wasser, Symbol für die Seele und des Gemütes, das ständigen Veränderungen unterliegt, wie Ebbe und Flut. Die Fähigkeit dieses Steines vertieft die Liebe und die Treue und verstärkt die Empfindungen von Harmonie und Wohlbefinden. Dabei zerstreut er verstärkt jedwede Zweifel. Der letzte Stein der Diamant, der die Eigenschaften aller Edelsteine in sich vereinigt, fungiert wie unsere Zentralsonnen. Das härteste Material der Welt steht für das DU und ICH, die Vereinigung, für die Liebe, die für sich selbst nichts fordert. Die Liebe, die sich im DU erkennt und darauf wartet bedingungslos angenommen zu werden. Michael stupste Markus an und fragte ihn wer sich diese wunderbare Sache ausgedacht hat. Markus bat Roland auch diese Geschichte zu erzählen, weil er ein besonderes Talent besitzt, die einfachsten Dinge in wunderbare Worte einzukleiden.
An einem unangenehmen Tag, als Markus Sigurd zur Arbeit fuhr, hatte ihn wohl die Langeweile gepackt und hatte inzwischen Roland seinen Besuch angekündigt. Auch in seinem Geschäft, erzählte Roland weiter, schien irgendwie der Wurm drin zu stecken und er hätte Zeit sich mit Markus in der Mittagspause zu treffen. So gingen sie hinauf in Rolands Wohnung und während Roland Kaffee kochte, begann Markus zu erzählen, dass er einen Wunsch hätte, um seinem Schatz etwas ganz Besonderes schenken zu können, dass auch die gemeinsame Liebe reflektieren sollte. So bekam Roland die ganze Geschichte zu Gehör, bis zum gegenseitigen Gelöbnis erzählte er Roland alles, was er wissen musste, um seine Ideenschmiede zu aktivieren..
Roland griff bei seiner Erzählung in das Kästchen und entnahm ihm die eingerollten Dokumente. Jetzt erst erkannte Michael, dass es sich um zwei aufgerollte Pergamente handelte. Roland lächelte Michael an, als er das Erstaunen in seinem Gesicht wahrnahm. Er dozierte weiter und begann sich zu erklären, wie vor einer großen Zuhörerschaft. Auf diese Dokumente wurde in schönster kalligraphischer Schrift, die Gelöbnisse von Markus und Sigurd übertragen, Er rollte ein Pergament auf, da auch Markus es vorher noch nicht gesehen hatte. Andächtig berührte Markus die Dokumente und legte sie wieder in die Hände Rolands zurück, der sie einrollte und sie wieder im Schmuckkästchen verbarg. Es war ganz still geworden im Geschäft und die Stille wurde nur von dem Ticken der vielen Uhren unterbrochen.
Markus erinnerte daran, dass es Zeit wurde aufzubrechen. Roland begann das Kästchen einzupacken. Dazu setze er es in einen passenden Karton und verpackte es in das sehr geschmackvolle hauseigene Packpapier. Gebunden und verschnürt wurde es mit Naturbast, der dem Päckchen eine besonderes wertvolle Note verlieh. Inzwischen hatte er diskret seinem Freund Markus die Rechnung vorgelegt, der sie umgehend mit einem Scheck beglich. Gleichzeitig bat er Roland die Symbolik, die bei ihm und Michael großen Anklang fand bitte mitzubringen, wenn er zur Einweihung kommt. Roland versprach seinem Freund die Beschreibung zu fertigen und auch diese Abhandlung bekäme er als Dokumentation in der gleichen Art und Qualität wie seine Gelöbnisse. Markus zeigte sein schönstes Lächeln und verabschiedete seinen Freund und betonte ausdrücklich, wie sehr er sich freue, ihn in seiner neuen Dependance begrüßen zu dürfen.
Die Rückfahrt verlief relativ wortkarg. Jeder hing so seinen eigenen Gedanken nach. Markus räusperte sich und fragte Michael, ob er genau so ergriffen ist, wie er selbst. Dein Roland meinte Michael hat es aber drauf. Was für ein liebenswürdiger und sensibler Mann er doch ist. Der ist einfach begnadet, wie er die einfachsten Dinge wahrnimmt. In meinen Augen ist er fähig einen Kieselstein in einen Diamanten zu verwandeln. Das spricht für ihn, entgegnet ihm Markus. Roland ist so kreativ und hat schon die besten Preise abgeräumt. Er hat eine wunderbare Begabung. Selbst seine eigenwilligen und asymmetrischen Schmuckstücke wirken völlig harmonisch und nichts erscheint störend. Selbst das Auge eines Fachmanns hatte nichts zu bemängeln.
Kurz bevor wir am Haus ankamen, fuhren wir an Sigurd vorbei der windschnittig auf seiner Maschine in die gleiche Richtung fuhr. Markus hupte kurz und Sigurd fuhr zur Seite und stoppte sein Rad. Breitbeinig blieb er auf seinem Rad sitzen und nahm seinen Helm. Markus ließ seinen Wagen ausrollen, der kurz vor vor Sigurd zum Stehen kam. Diese unnachahmliche Geste vom Stillstand des Rades, die Art wie Sigurd seine Beine breitbeinig in Stellung brachte dann mit seinen behandschuhten Händen den Helm abzogen und in einer aufreizenden Bewegung dabei den Kopf nach hinten warf machte Marcus ganz wuschig. Es schien Markus so, als hätte Sigurd diese Aktion in Zeitlupe in Szene gesetzt hatte, weil er wusste wie seine Art vom Rad abzusteigen er Markus zur Raserei bringen konnte. Mit einer Geste zeigte Markus Michael an, er möge sich einen Moment gedulden. Er stieg aus und mit raumgreifenden Schritten ging er auf Sigurd zu und riss ihn an sich und küsste ihn voller Leidenschaft. Sigurd erklärte seinem Schatz, dass er heute früher frei hatte und er sich freue schon so früh zu Hause zu sein. Er erklärte sich bereit zu helfen, wenn seine Hilfe benötigt würde.
Am Ziel angekommen halfen alle den Wagen auszupacken und die Ware wurde in die Küche gebracht. Sigurd verstaute zusammen mit Michael den Einkauf, dann brauchte Michael die Lebensmittel nicht zu suchen, wenn er sie verwenden wollte, Sigurd bat Michael ihm beim Kochen zu helfen zu dürfen, damit Michael ihm etwas beibringen konnte um für sich und Markus kochen zu können. Bislang hat er mit Kochbüchern gearbeitet mit den Schritt für Schritt Anleitungen. Bisher hatte das ja ganz gut geklappt mit mäßigem Erfolg. Michael bot Sigurd an ihm zu assistieren, wenn er das Büffet herstellt. Dankbar wurde dieses Angebot mit einem Küsschen auf die Wange belohnt.
Michael verkündete, dass er jetzt das Mittagessen vorbereiten würde und Sigurd ihm dabei helfen würde. Witzelnd wandte sich Markus an seinen Liebling, er möge doch ein wenig vorsichtig sein wenn er die Schnitzel klopfen würde und sie nicht mit einem glühenden Hufeisen zu verwechseln, das bei ihm in der Esse läge. Ein schallendes Gelächter erfüllte den Raum und ein diebisches Grinsen umspielte Markus Mund und sein Augenzwinkern erhellte Sigurds Gesicht der seinem Schatz ein verliebtes Lächeln zurückwarf.
Markus hatte sich zu Florian gesellt, der noch immer an seinen Notizen arbeitete. Florian erklärte, dass er in wenigen Augenblicken seine Arbeit beenden konnte, um Markus seine Ideen erklären zu können. Florian hatte mehrere Zeichnungen angefertigt. Die größte Zeichnung in Kreisform, in der die Positionen der einzelnen Pflanzen eingetragen waren. Unter den Abbildungen waren in einem Kästchen unter den Pflanzen war der botanische Name eingetragen. Der Kugelbrunnen befand sich fast am Rand des Kreises. Dem gegenüber war ein Findling eingezeichnet, der im unterem Bereich eine angedeutete Serpentine, die wie eine Quelle aus dem Stein floss und in dem Kräuter eingepflanzt werden sollte. Die Serpentine mündete in einem Kiesbett, das mäandrierend zum Kugelbrunnen hinführte. Oben in der rechten Ecke des Blattes war eine Windrose eingezeichnet, die die korrekte Himmelsrichtung anzeigte
Markus war völlig sprachlos und er lies sich von Florian erklären wie er die Himmelsrichtung bestimmen konnte, obwohl der Himmel bedeckt war. Florian war halt ein Mann der die Natur über alles liebte und genau wußte um die vielen Geheimnisse, die leider in Vergessenheit gerieten, weil der Mensch sich selbst von seiner Natürlichkeit entfernte. Er erklärte Markus nur ganz grob, wie man die Zeit in der Natur erkennen konnte. Jede Vogelart beginnt morgens zu einer bestimmten Zeit zu zwitschern, wie die Blumen, die auch zu festen Zeiten ihre Blüten öffnen. Ebenso wenn sie sich zur Nacht vorbereiten, schließen sie ihre Blüten immer zu festen Zeiten. An den Bäumen erkennst du die Himmelsrichtung. Die mit Moos bewachsene Seite eines Baumes zeigt immer nach Norden und mit deiner Uhr kannst du dann exakt die Winkel eintragen wenn du die zwölf auf dem Zifferblatt nach Norden ausrichtest.
Markus schlug seine Hände über den Kopf und lachte aus vollem Halse. Sigurd und Michael gingen zum Küchentisch, um zu erfahren, was Markus so erheiterte. Er sprang auf riss Florian und Michael in seine Arme und rief aus „Womit haben wir euch verdient“ Verständnislos wurde er von allen angestarrt, als er mit weit ausholenden Schritten die Treppe förmlich hinauf flog. Oben angekommen rief er „seinen“ Männern zu, sie mögen sich keine Sorgen machen er müsse erst telefonieren und gleich wieder bei ihnen sei. Er ergänzte seine Aussage, als er sagte, dass er sie beim Essen aufklären würde. Seine Abwesenheit dauerte keine zehn Minuten, als er oben am Geländer erschien und die Treppe hinab ging. Er setzte sich zu Michael und er betrachtete intensiv die Einzelstudien, die ihm Florian sachkundig erklärte. Er vergaß auch nicht die technischen Voraussetzungen wie Beleuchtung, Drainage etc. zu erklären, die nötig waren das Projekt Einweihung wie er es nannte zum Erfolg zu führen. Wie genau und exakt Florian arbeitete bewies auch seine Beschreibung der Bodenschichten des Erdaushub, dass eine Drainage von größer Wichtigkeit sei und bei geschickter Verlegung die Kosten niedrig gehalten werden können.
Markus fragte Michael ob wir noch ein Schnitzel übrig hätten, denn er würde noch einen Gast erwarten. Michael hatte gut vorgesorgt denn er wollte noch für Markus und Sigurd für ihr Abendbrot ein Schnitzel abbraten und dazu sollte es noch einen Kartoffelsalat geben, wie Markus ihn so gerne aß. Das passte ganz gut, weil Michael die Bratkartoffeln für den Mittagstisch aus Pellkartoffeln herstellte. Das breite Grinsen Sigurds erreichte Markus, der ganz verliebt seinen Mann anstrahlte, weil er nichts ausließ, um ihm eine Freude zu bereiten. Ein warmes Gefühl durchfloss seinen Körper und er hätte am liebsten seinen Schatz aufs Laken gezogen. Er liebte den schwäbischen Kartoffelsalat, der am besten noch lauwarm ein Hochgenuß für ihn war. Er bat die Herren des Herdes, ob man ihm ein Stückchen glücklicher machen könnte, wenn man ein kleines Schälchen dieses köstlichen Salates als zusätzliche Beilage überlassen würde. An Sigurds Gesicht war deutlich abzulesen, dass er ihm am liebsten sofort mit diesem Salat gefüttert hätte
Markus ging zum Kühlschrank und meinte, dass wir alle ein kaltes Bier verdient hätten
und lassen uns damit die Zeit verkürzen, bis der Besuch eingetrudelt ist.
Mit kurzen und prägnanten Sätzen erklärte Markus seinem Schatz das „Projekt Einweihung“ Sigurd schmunzelte, denn die Namensgebung gefiel ihm ungemein, weil es sich so sich nahtlos und harmonisch in seine Vorstellung einer Hauseinweihung einfügte. Weiter erklärte Markus, dass seine Hilfe unbedingt nötig sei und ein wichtiger Aspekt des Projektes sei. Sigurd machte große Augen als er erfuhr, dass er das Eisentor restaurieren sollte. Florian hat eine neue Konstruktion für die größere Aufhängung entworfen, die von einem Fahnenmast gekrönt wird. Er werde sich noch heute mit Alexander in Verbindung setzen und ihn bitten, das Leander einen Entwurf für die Fahne erstellt.
Da man als hiesiger Unternehmer auf dem Lande fast schon genötigt wird dem Schützenverein beizutreten habe ich auch Zugang zu Firmen die Fahnen nach Vorlagen herstellen
Es scheint aber notwendig zu sein und richtete sich an Sigurd, der sehr aufmerksam dem Vortrag seines Mannes folgte, dass zwei Fahnen hergestellt werden müssen. Eine bedruckte Fahne für draußen am Eisentor und die reichhaltige und bestickte Fahne hinter Glas. Sie würde im Wohnzimmer in die Nische passen. Um sie auszufüllen hatten wir bis jetzt jede Idee verworfen. Alle klopften mit ihren Fingerknöcheln ungeteilten Applaus auf der rustikalen Tischplatte des Küchentisches. Mit Tränen in den Augen umarmte Sigurd seinen Mann und flüsterte ihm ins Ohr, dass er die perfekte und richtige Wahl getroffen habe. Es machte Sigurd immer besonders stolz und glücklich, wenn in seiner Gegenwart nicht von Markus, sondern von seinem/deinem Mann gesprochen wurde.
Der besondere Klang einer Kuhglocke meldete die Ankunft des von Markus angekündigten Besuches an. Er öffnete schwungvoll die Tür und erstarrte plötzlich in seiner Bewegung.Verdutzt schauten sich Besucher und Gastgeber an, bis für alle sichtbar ein gegenseitiges Erkennen sich auf beiden Gesichtern breit machte. Sie fassten sich an den Schultern und umarmten sich freundschaftlich. Immer wieder sich ansehend fielen sie sich erneut in die Arme und lachten vor Freude sich endlich wiederzusehen. Markus nahm seinen Besuch an die Hand und zog ihn die Küche. Strahlend blieb er stehen, während er seinen Mann liebevoll anlächelte. Tief holte er Luft und stellte ihn als seine besten Freud aus seiner Studienzeit vor. Sie hatten in Münster an der Uni studiert und sich dort eine Bude geteilt. Sie waren beide sehr sportlich und ihre gemeinsame Aktivitäten geteilt, sofern die gemeinsame Freizeit es zuließ. Markus als Historiker und Jo Herking, so heißt sein Freund, als Landschaftsarchitekt. Sie sind sich leider shr selten auf ihrem Berufsweg begegnet.
Markus führte Jo an seinen Platz und machte ihn mit allen Anwesenden bekannt. Als er Sigurd als Mann von Markus vorgestellt wurde, reagierte Jo sehr emotional. Er umarmte Sigurd sehr herzlich und versicherte ihm, dass er ein ausgesuchter Glückspilz sei. Von seinem Freund Markus auserwählt zu sein, wäre wertvoller als ein Lottogewinn. Markus lächelte verlegen und meinte dass sein Freund Jo mal wieder übertreibe. Jo verneinte und blieb bei seiner Meinung. Leider hätte er seine Stimme am Telefon nicht erkannt, sonst wäre er stehenden Fußes hier eingeflogen. Michael bat um Aufmerksamkeit das es an der Zeit sei das Essen aufzutragen. Mit großem Appetit wurde die Mahlzeit in Rekordzeit verputzt, aber alle sind gesättigt vom Tisch aufgestanden.
Markus bat Florian zu ihm zu kommen, während er Jo am Arm fasst und ihn in seine Nähe zog. Nochmals wurde diesmal ganz speziell Florian Jo als die Person vorgestellt, von der Markus am Telefon berichtete. Wohlwollend und erstaunt schaut Jo auf den sympatischen jungen Mann, der ihm jetzt schon gefiel. Markus freute sich, dass die beiden sofort einen Draht miteinander gefunden hatte. Er meinte, dass er erst richtig in begeistertes Staunen geraten würde, wenn er erstmal seine Mappe gesehen hätte. Er fuhr fort über das Projekt zu reden, das er im Telefonat mit ihm nur kurz anschneiden konnte. In der kurzen Zeit hat Florian seine Ideen perfekt zu Papier gebracht in einer Perfektion, die ihn als Profi mehr als überraschen wird. Er zog Jo ein wenig zur Seite und bat Florian seine Mappe zu packen um dann wieder hierher zu kommen
„Komm dann bitte ins Büro, um Jo dein „Projekt Einweihung“ vorzustellen, der als Fachmann ein geschultes Auge besitzt und der bereit ist, uns mit Wissen und Können seine Unterstützung anbietet“ und lächelte dabei, um dann mit Jo in Richtung Büro zu verschwinden. Von der Treppe aus bat er Sigurd auch dabei zu sein, denn es wäre ja schließlich eine Familienangelegenheit, an der er nicht fehlen dürfe. Sigurd strahlte über das ganze Gesicht. Er kannte den Kaffeedurst seines Mannes rund rief ihm nach, dass er eine Kanne Kaffee mitbringen würde. Markus drehte seinen Kopf und lächelte Sigurd zu. Ein Lächeln das tausend Wonnen versprach. Mit einem Kribbeln im Bauch packte er die nötigen Utensilien auf ein Tablett, schnappte sich die Kaffeekanne und trug alles hinauf ins Büro, wo er schon erwartet wurde. Ein riesengroßer Schreibtisch, der den ganzen Raum beherrschte, war der zentrale Mittelpunkt des eher kleinen Büros. Es gab Platz genug für Florians Mappe, der gerade eingetreten war. Sigurd stellte das Tablett auf einer Anrichte ab, an der sich jeder bedienen konnte. Er fragte in die Runde, wer Kaffee trinken möchte, eine Frage die von allen bejaht wurde.
Sigurd ging zur Tür und rief nach Michael. Als er seine Aufmerksamkeit fand, bat er ihn noch Kaffee zu kochen, der wohl jetzt gebraucht würde, weil die heiße Phase der Runde eingeläutet wird und er seinem Florian die Daumen drücken möge. Michael nickte zustimmend und Sigurd ging ins Büro zurück und schloss die Tür hinter sich.
Jo hatte bereits die ersten Zeichnungen studiert und ein wohlwollendes Nicken begleitete sein Studium. Mehrmals hob er zustimmend einen Daumen und nichts sagen wollte, bevor er nicht alle Zeichnungen in Augenschein genommen hatte. Nach seiner Durchsicht erhob er beide Hände in die Höhe, klopfte vor Begeisterung Florian auf die Schulter und schüttelte seine Hände. Er warf sich in den Stuhl und ächzend rief er „Junge , du bist eine Wucht. „Wenn du das Projekt beendet hast, möchte ich euch bitten alles fotografieren zu dürfen mit allen Schritten der Fertigstellung inclusiv der Skizzen. „ In den Gesichtern war nur noch ein ungläubiges Staunen zu sehen. Jo sprach Markus an, wo er denn diesen Goldschatz gefunden hätte. Er wollte es nicht recht glauben, dass Florian nur eine Lehre als Florist absolviert hatte. Jetzt wurde Jo ganz ernst und bat Florian ob er ihn als seinen Lehrmeister annehmen möchte. Was für eine Auszeichnung. Eine Hommage an einen kommenden Künstler. Er erklärte Florian, dass er sich geehrt fühle, eine solche Begabung zu unterstützen. Seine Planung sei völlig fehlerfrei und es gäbe nichts zu beanstanden. Wie umsichtig er sei, beweist die Einbeziehung der kahlen Rückwand, die als blindes Fachwerk ausgekleidet werden soll. Ebenso die Verlegung der Drainagen und es ist einfach genial seine simple Entwässerungsführung. Auf das man erst mal kommen.
Bevor er sich zum Trottel machen würde, meinte er, möchte er noch etwas sagen. Er lobte das gesamte Projekt und versetzte mit der nächsten Aussage die gesamte Runde in helle Aufregung. Er gestand, das er ungemein stolz sei, noch nie einen solchen Lehrling auszubilden zu dürfen, mit diesen überragenden Fähigkeiten. Das Projekt ist weit mehr als nur ein Gesellenstück, das kein Lehrling die er bislang ausgebildet hatte, je in der Lage gewesen wären, ein solches Objekt zur Prüfung vorzulegen. Er begann wieder über das Projekt zu sprechen, das er die Bepflanzung ähnlich gewählt hätte und alle Pflanzen die auf seiner Liste stünden, er sie in seinem Betrieb finden könne. Nur eins hätte er nicht so richtig verstanden. In Florians Mappe befinden sich Zeichnungen, die in Tortenstücke aufgeteilt sind. Verlegen räusperte sich Florian, während er besagte Zeichnungen vor sich einordnete. Er bat Jo sich neben ihn zu stellen. Er zeigte auf die Zeichnungen und begann jetzt mir großer Sicherheit Jo zu erklären, wie er das sah. Innerhalb des Hauses fuhr er fort, gibt es nur drei Winkel, von dem man einen ungehinderten Blick in den Innenhof hat. Wenn er möchte kann er sich ja später mit ihm zusammen ein Bild davon machen. Meine Überlegungen waren auch der Grund, warum es keinen gemeinsamen Mittelpunkt gibt.
Vorher war der Kugelbrunnen ein sehr beherrschender Mittelpunkt. Florian bat nun Jo die Zeichnungen auseinander zu ziehen, ohne dabei den Winkel zu verschieben. Die Teilstücke sollen so weit auseinander gezogen werden, dass er praktisch jeweils nun den Blickwinkel aus dem Innern des Hauses nachvollziehen kann. Gehe in die Knie fordert er Jo auf und schau auf das Bild in dem er seine Augen etwas zukneifen möchte. Das soll er mit allen drei Zeichnungen mehrmals machen in einer schnellen Reihenfolge. Nun war Florian in seinem Element er sprach zu Jo. Egal aus welchem Fenster er schaue, sähe er nur einen Teil des Innenhofes, ein Bild als eine eigene harmonische Einheit. Fantastisch murmelte Jo. So erscheint jede Sichtweise, als eine komplette und harmonische Einheit, in der alle Proportionen zueinander ein perfektes Bild ergeben. Jo traten vor Rührung die Tränen in die Augen. Er drückte Florian an sich und meinte, das ist die absolute Perfektion, die ich selber nicht hätte besser machen können. Jetzt war es Florian, bei dem nun alle Dämme brachen.
Glücklicherweise war gerade Michael mit dem Kaffee ins Büro gekommen. Er erschrak sich fürchterlich, als er seinen Liebsten weinen sah. Gerade als sein Gesicht begann sich zu verfinstern, sprang Jo auf und erklärte Michael, dass es nur Tränen der Freude sind, weil endlich seine Träume in Erfüllung gehen. Damit er Florians Glück mit ihm teilen kann, lasse er sich sagen, dass das Projekt Einweihung so erstellt wird, wie Florian es geplant hatte. Weiter habe er Jo, Florian eine Lehrstelle angeboten, die er mit Freude angenommen hat. Die Unterschriften sind da nur noch eine reine Formsache. Er könne sehr stolz auf seinen Freund sein, den er sogar angebettelt hat, bei ihm eine Lehre zu absolvieren. Florian wischte sich die letzten Tränen von den Wangen, entschuldigte sich, dass mit einem Lächeln von allen quittiert wurde. Jo meinte, dass es an der Zeit wäre zu planen, weil das ganze Projekt in zwei Wochen fertig sein sollte. Er schaute nochmals auf Florians Planung und meinte, dass es kein großes Problem sei. Die Bepflanzung dauert nicht länger als einen Tag. Jo bat Florian eine separate Zeichnung zu erstellen für die Drainage. Am kommenden Vormittag schickt er Mann und Maschine für die Drainage, die dann bis am Nachmittag komplett gefertigt ist. Der Mann, der für solche Arbeiten zuständig ist arbeitet mit Sachverstand. Er wird bestimmt erfreut sein, mit welchen Kniffen Florian die Drainage angelegt hat, Es erspart für die Firma viel Geld, wie auch für den Auftraggeber.
Jo bat Markus, wenn sein Arbeiter die Drainage verlegt, dann mit Florian in die Firma zu kommen um einmal die Verträge zu unterzeichnen und das nötige Material zu listen. Er sah in Florians fragendes Gesicht und es war ihm klar, dass es ihm um die Drainage ging. Florian war überrascht als wenn ich seine Gedanken hätte lesen können. Jo beruhigte Florian, das der Arbeiter sehr geschickt sei und technische Zeichnungen perfekt lesen und umsetzen könne. Vorher könne er ja mit ihm reden. Der Mann ist ein Schnellmerker und ich denke, das ihr beruflich gut miteinander könnt.
Jo verabschiedete sich und Markus begleitet ihn bis zu seinem Auto. Markus bedankte sich bei Jo für seine Hilfe. Jo winkte ab, dafür habt ihr mir ein goldenes Ei ins Nest gelegt. Er seufzte dass auch für ihn ein großer Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Dieses ewige Mittelmaß und die mangelnde Motivation hätte ihn manchmal soweit gebracht alles hinzuwerfen. Er würde ihm gern helfen soweit es geht, da er zur Zeit nur kleine Aufträge hätte, die er nur beaufsichtigen müsse. Seine Freundschaft mit Markus würde er gerne wieder aktivieren, sofern es seinem Mann nicht stören würde.
Markus versicherte Jo, dass Sigurd ihn auch bestimmt als Freund in sein Herz schließt. So wie er ihn kenne, ist das bereits geschehen. Wichtig für Sigurd ist die nur die Voraussetzung, dass unsere Veranlagung respektiert wird. Jo antwortete erleichtert, er hätte schon befürchtet, dass Sigurd auf ihn eifersüchtig sein könnte. Auch wenn du schwul sein würdest, meinte Markus, würde Sigurd nie eifersüchtig sein. Markus verglich seine „Ehe“ mit Sigurd mit einem Schwanenpaar, das sich ein Leben lang liebte und treu bis in den *** sind. Jos träumerischer Blick verlor sich in der Ferne und er erzählte Markus, das genau diese Metapher seine eigene Lebensführung reflektiere. Er freue sich mit ihm, dass nach so einem langen Leidensweg von Lug und Betrug endlich das Glück in Markus Leben eingekehrt ist. Nochmals verabschiedeten sich die Freunde mit herzlichen Umarmungen und versicherten sich gegenseitig ihre Freundschaft aufrecht zu erhalten.
Lächelnd betrat Markus sein Haus und es zog ihn zu seinem Schatz zu seinen zärtlichen Umarmungen und leidenschaftlichen Küssen. Urplötzlich stockte sein Schritt, als ihm einfiel, dass noch liebe Gäste sein Haus bevölkerten. Markus fühlte sich ein wenig groggy und er sehnte sich nach einer Tasse Kaffee. In der Küche saßen Florian und Michael völlig apathisch am Tisch. Markus fragte nach seinem Mann, der sich womöglich, wie er kichernd meinte, sich in den Kohlenkeller versteckt hält, Mit angewinkelten Armen stand Sigurd von allen unbemerkt angelehnt am Türpfosten und hüstelte und zischelte mit spitzer Zunge und sah seinen Mann grimmig an und meinte, dass er das wohl gehört hätte. Markus grinste ihm frech ins Gesicht und er wußte, dass er seinen kleinen Eisberg Sigurd auf der Stelle zum Schmelzen brachte, Sigurd flezte sich lasziv in den Stuhl neben Markus und stupste ihn in die Seite und meinte er sei heute sträflich von ihm vernachlässigt worden. Markus hauchte einen sanften Kuss auf die Lippen seines Mannes und bat um allgemeines Gehör. Er denke wir hätten für heute genug getan und die Planung sei in Gang gesetzt. Er berichtete, dass Jo sich bereit erklärt hat zu helfen, wenn es nötig wäre. Bevor er abfuhr war er immer noch von dem geschafft was er hier bei uns erlebt hat. Ihr glaubt ja nicht wie wir beide uns auf die Einweihungsparty freuen. Sigurd strahlte als er meinte, das wird mit Sicherheit ein Tag sein, der uns neue Wege in die Zukunft eröffnen wird.
Markus bat Florian ihm seine Ausführungen vor Ort, die seinem Freund Jo so aus der Fassung brachten, für ihn als Laien zu erklären. Florian erklärte ihm aus welchem Winkel des Hauses der Innenhof einzusehen sei. Durch die im Laufe der Jahre durchgeführten baulichen Veränderungen (Anbauten) kann nur Ausschnittsweise in den Innenhof eingesehen werden. Das alles habe ich in meine Planung einbezogen. Da es nun für alle Blickwinkel nun kein gemeinsamen Mittelpunkt mehr gibt, habe ich viel bessere Gestaltungsmöglichkeiten, aus dem von jedem Blickwinkel ein neues und eigenständiges Bild entsteht.
So arbeitet auch die Natur. Markus erzählte Florian, dass er morgen um die gleiche Zeit ihn wieder abholen würde, weil die Drainagen morgen verlegt werden sollen. Danach fahren wir zu Jo mit dem ja noch einiges zu besprechen gibt. Vor einigen Tagen ist im Nachbarort eine Scheune abgebrannt. Vielleicht können wir da Backsteine und alte Balken abstauben. Der Bauer wird froh sein. Er hat dann weniger Arbeit seinen Schutt wegzufahren. Florian war begeistert, weil Material mit Gebrauchspuren authentischer sind als Neuware, die auch einen künstlichen Aspekt hinterlässt und er lieber „wie gewachsen“ , dass sein Konzept unterstreicht. Alles unter dem Motto „back to my Roots“ Florian meinte zu Markus, dass sein Michael morgen dabei sein müsste. Markus hob seine Schultern und meinte grinsend, dass man euch ja nur im Doppelpack kriegt. Tante Vera ist das ja schon aufgefallen dass ihre eine ganz besondere Verbindung habt, die sich von allen anderen erheblich unterscheide die sie kenne. Sie könne sich das nicht erklären.
Verführerische Düfte lockten Markus und Florian in die Küche. Jetzt machte sich ihr Hunger schon bemerkbar. Michael und Sigurd standen vor dem Herd, auf dem in einer großen Pfanne leckere Bratkartoffeln schmorten,. Heute sollte Sigurd lernen wie man ein Bauernomelette herstellt. Neben dem Herd lag ein aufgeschlagenes Schreibheft, in dem Sigurd eifrig Notizen machte. Ein kleiner Salat sollte das Gericht krönen. Sigurd war eine sehr gelehriger Schüler und er sollte das letzte Omelette selber machen.
Von der Küchenzeile kommend erschrak ein Jubelruf die Wartenden am Küchentisch. Ich habs geschafft, jubelte Sigurd. Sie wünschten sich gegenseitig guten Appetit. Sie hatten gerade mit dem Essen begonnen, als Markus seinem Sigurd den Teller unter der Nase wegzog und ihm seinen eigenen vorsetzte. Er wolle ja schließlich probieren, ob es ihm schmecke, was sein Schatz für ihn gekocht hätte und unterstrich seine Aussage mit einem leicht hinterhältigem Grinsen. Demonstrativ setzte er sich in eine Probierhaltung und kaute genüßlich am Bissen, den er sich umständlich in den Mund geschoben hatte. Er riß seine Arme in die Luft, zog seinen Sigurd an sich und versicherte ihm, dass er noch nie so ein gutes Bauernomelette gegessen hatte und drückte Sigurd ein dicken und diesmal fettigen Kuss auf die Nase und flüsterte ihm ins Ohr, dass er es sich nicht mehr vorstellen könne, ohne ihn zu leben.
Sigurd bot sich an den Abwasch zu erledigen, er müsse ja eh auf Markus warten, das er er unsere Gäste nach Hause fährt. Florian und Michael busselten Sigurd ab, als wenn sie auf Weltreise gehen würden. Markus lächelte und amüsiert sich und war so stolz auf seinen Sigurd, von den gemeinsamen Freunden geachtet und geliebt würde. Markus drückte seinen Liebsten und versprach ihm sich zu beeilen, weil er sich untenrum so unterkühlt fühle und unbedingt eine dringende Aufwärmung brauch. Und e würde darüber nachdenken nach seiner Rückkehr in die Wanne zu steigen. Mit einem geilen Seufzer, den nur Sigurd kannte, verabschiedet sich Markus. Indes fing es in Sigurds Bauch an zu kribbeln und mit einem gewaltigen Ständer begann er die Küche aufzuräumen und zu reinigen.
Als Markus seine wertvolle „Lebendfracht“ im Hause von Tante Vera abliefern wollte, wurde er von ihr an der Tür begrüßt, als sie gerade den kurzen Kiesweg vor der Haustür geharkt hatte.
Vera bat ihn herein und er möchte ihr berichten ob er mit ihren Jungens zufrieden war. In der Küche drückte er sie auf den Stuhl während Florian für Getränke sorgte. Markus bat Tante Vera eine bequeme Sitzhaltung einzunehmen, damit sie nicht vom Stuhl rutschen könne, wenn sie erfährt, was sich beim ihm zu Hause zugetragen hatte. Ängstlich und enttäuscht gingen ihre Blicke zu den wie sei meinte beiden Übeltätern hin.
Markus beruhigenden Worte zeigten Wirkung und als er versicherte, dass sie sich für ihre Jungs nicht zu schämen braucht, fand sie zu ihrem alten Lächeln zurück. Haarklein erzählte ihr Markus, was sich zugetragen habe und ihre Jungens nickten jedesmal zustimmend, wenn sie an manchen Stellen der Erzählung einen überraschten Ausruf von sich gab.
Tante Vera war stumm vor Glück wie man so sagt und in ihre Augen traten Tränen vor Glück. Umständlich schneuzte sie sich ihre Nase und strahlte mit ihren Jungens um die Wette. Nachdem Markus sich verabschiedet hatte, mit dem Hinweis sie morgen früh zur gleichen Zeit abzuholen, war er auch schon wieder verschwunden. Tante Vera saß immer noch stocksteif am Tisch und bat Florian um einen Schnaps der ihre Geister wieder erwecken sollte. Tante Vera fand wieder zu ihrer alten Form zurück und bat ihre Jungs ihr nochmal alles haarklein zu erzählen.
Sigurd saß träumerisch in der Küche vor einem Glas Rotwein und blickte hinaus auf den Innenhof. Er selbst war begeistert wie Florian die Gestaltung des Innenhofes durchführen sollte. Er wusste instinktiv, dass die Hauseinweihung für ihn und Markus zu einem besonderen Tag würde. Er fühlte, dass dieses Haus sie wie in einem Mantel einhüllte und sie beide unter einem besonderen Schutz stehen würde. Er glaubte daran, dass ein Haus seine Bewohner lieben oder ablehnen kann. Das war für ihn ein Grund warum er Markus drängte, eine Einweihungsparty zu geben. Eine Liebeserklärung an ihr Haus mit ihren Freunden zusammen, in der sie beide sich heimisch und wohlfühlten, schon vom ersten Tag an. Er war auch überzeugt, dass das Haus Florian beeinflusst hat. Selbst Markus sagte es selbst unbewusst, als er mit Michael und Florian einen Rundgang durchs Haus machte, dass er sich wünschte, der Geist des Hauses möge ihn Florian, positiv beeinflussen.
Sigurd beschloss für sich mit Markus über seine Erkenntnisse zu reden, denn auch er hatte eine ganz besondere Sicht auf das, was um ihn herum geschieht. In Florian fand er einen Bundesgenossen, der ebenfalls so intensiv auf die Signale der Natur reagierte und er sich freut unter der Leitung von Jo seine Fähigkeiten erweitern zu können. Sigurd war sensibel genug um zu erkennen, dass Florian und Michael etwas erlebt hatten, dass nur wenigen zu teil wurde. Es ist einfach schön anzusehen mit welcher Natürlichkeit sie miteinander umgehen. Sie verstehen sich ohne miteinander reden zu müssen. Es ist ihm aufgefallen, als er mit Michael am Herd stand, als er sich umdrehte und seinem Florian antwortete, obwohl ich keine Frage von Florian vernommen hatte. Er nahm sich, vor mit ihnen darüber zu sprechen, damit sie in der Öffentlichkeit nicht schief angemacht werden. Vielleicht haben sie das für sich noch nicht erkannt. Sigurd lächelte in sich hinein, ging die Treppe hinauf und begann für Markus und sich die Wanne mit heißem Wasser zu füllen
Seine a****lischen Triebe überfluteten Sigurd, als er begann sich zu entkleiden. Er strich über seinen wohlgeformten Körper und setze sich ohne das Wasser mit ätherischen Ölen zu parfümieren in die Wanne. Er wollte Markus, seinen geliebten Mann begierig und lustvoll in der Wanne empfangen. Sich selbst wollte er sich dabei aufgeilen, wenn Markus seine Kleidung von seinem makellosem Körper zu Boden fallen läßt. Will ihn riechen und schmecken, sich an seinem männlichen Duft berauschen. Er schloss die Augen und ließ sich mit seinen leidenschaftlichen Vorstellungen in seine geheime Fantasiewelt treiben, die nur mit seiner Liebe zu Markus als seine lebendig gewordene Lust präsent war. In seiner Traumwelt verschmolzen sie beide zu einer untrennbaren Einheit, die ganze Universen mit ihren Leidenschften liebevoll eroberten.
Sigurd hatte das Gefühl, dass er sich ausdehnte und unbewusst erhob er seine Hüfte, die sich der Wasseroberfläche entgegenstreckte. Selbst in diesem Zustand reagierten seine Hormone heftig und ließen seinen Schwanz anschwellen, der jetzt wie ein Leuchtturm aus dem Wasser ragte. Von Sigurd unbemerkt, hatte Markus das Bad betreten und blickte auf das verträumte Gesicht seines Liebsten. Er kniete sich vor die Wanne und sein Mund stülpte sich über Sigurds so freizügig angebotenen Leuchtturm. Sein Mund stülpte sich über das so willig angebotene Schmuckstück und sank so tief, bis die Wellen des bewegten Wassers seine Lippen benetzten. Wie Ebbe und Flut begann er mit gleichmäßigem Auf und Ab den Schwanz seines Freundes zu verwöhnen. Sigurd Vorstellungskraft hatte ihn nicht aufgeweckt und die aber umso heftiger Markus Aktivitäten erhöhten. Es machte ihn sehr glücklich, dass selbst in diesem entrückten Zustand Sigurds Urvertrauen sich seinem Liebsten bedingungslos und unbewusst hingab. Markus kannte das Signal eines bevorstehenden Abganges, der Sigurd lustvoll durchschütteln sollte und er bereit war, seinen Mund von Sigurd fluten zu lassen. Sigurd begann heftigst zu stöhnen und mit der langsamen Rückkehr in die Realität, entfuhr seinen Lippen ein befreiender Lustschrei und ein fast nicht enden wollender Orgasmus fltutet den Mund seines Mannes. Der wiederum hielt Sigurds Schwanz mit seinen Lippen fest umklammert und saugte den letzten Tropfen aus seiner pochenden Eichel, die er liebevoll aus seinem Mund in die Freiheit entlassen wollte.
Erst jetzt realisierte Sigurd, dass es Markus war, der jetzt noch hingebungsvoll an seinem Schwanz nuckelte, der ihm zu dieser geilen Entladung verhalf. Mit nassen Händen zog Sigurd Markus Kopf zu sich heran und küsste ihn leidenschaftlich. Markus löste sich von Sigurds fordernden Küssen und begann sich zu entkleiden, dass Sigurds a****lischen Triebe erneut erwachten . Mit wippendem Schwanz stieg Markus mit der Absicht in die Wanne, Sigurds Leidenschaft unendlich anzufeuern. st Sigurd schnappte sich seinen Schwanz und meinte, als er ihn gierig in seinem Mund verschwinden ließ, er müsse seinen Schwanz auf das heisse Wasser vorbereiten. Sein Mund schob sich immer tiefer, bis seine Lippen den Unterleib des Geliebten berührten. Es machte Sigurd rasend, als die gestutzte Schambehaarung sein Gesicht berührte. Er liebte die Körperbehaarung seines Mannes über alles. Er flippt er aus, wenn Markus ihn nur mit seinem Pelz berührt und anfängt damit seinen Körper zu streicheln. Das macht ihn so wuschig, dass er einen sofortigen leidenschaftlichen und harten Ritt einfordert, der ihm nie versagt blieb. Markus stöhnte verlangend und mit den Worten, dass er noch einen wichtigen Besuch zu erledigen hätte, stieg er hinter Sigurd in die Wanne und hob Sigurd auf seinen Schoß, der mit seinen geschickten Händen Markus Zauberstab an den richtigen Ort führte und sich seufzend über die gesamte Länge des Schaftes niederließ. Ein heftiger Gegendruck von Markus brachte ihn in seine Wohlfühlposition.
Wohlig drehend schmiegte sich Sigurd in die Arme von Markus, der ihn umarmte und liebevoll an sich zog. Markus schien verwundert, dass das Wasser nicht mit Duftölen parfümiert wurde. Sigurd versuchte es ihm zu erklären, dass er geiler auf ihn sein würde, wenn er seinen Körpergeruch riechen könne, der ihn unglaublich antörnen würde. Sigurd drehte sich ein wenig um und er begann die Achselhöhle seines Mannes auszulecken. Gierig und lüstern sog er den seinen männlichen Duft ein und sein a****lisches Stöhnen ließ Markus aufhorchen, der selbst sein Stöhnen kaum zurückhalten konnte, weil Sigurds Leckaktion ihn selbst zur Raserei brachte. Er bat Sigurd sich auf seinem Schwanz zu drehen, denn er möchte bei dieser Aktion in seine Gesicht sehen. Gekonnt drehte sich Sigurd in die neue Position und gierig begann er seinen Liebsten leidenschaftlich zu küssen. So aufgegeilt begannen sie sich gegenseitig ihre schweißtreibenden Höhlen auszulecken. Beide berauschten sich am Körpergeruch des anderen, währenddessen Markus seine beachtliche Keule unaufhörlich in Sigurds Paradies stieß
Aufgeheizt von Markus männlichen Hormonen schrie Sigurd hemmungslos auf und fing an auf der riesigen Keule in seinem Inneren zu reiten. Je wilder sein Ritt, desto stärker stieß die heiße Keule dagegen, die ihn förmlich aufspießen wollte. Sigurd schrie seine Lust hinaus und über seine Lippen perlten Worte, die Markus so noch nie gehört hatte, die aber seine Leidenschaft komplett entfesselte. Fast brutal fing er an seinen Liebsten förmlich zu rammeln, der von Markus entfesselten Leidenschaften mitgerissen wurde und fast mit seinem Körper verschmolz und sich ihm willenlos hingab. Selbst das Wasser begann zu tosen und über den Rand der Wanne schwappen. Das Auf und Ab der brünstigen Lustschreie kündeten vom nahenden Orgasmus. Das Orchestrion der entfesselten Gefühle vereinigte sich zu einem einzigen Lustschrei der die gewaltigen Orgasmen ankündigten, der wie heiße Lava die Liebenden flutete. Das wimmernde Abklingen einer gewaltigen Ouvertüre legte sich wie wallende Seidentücher über die noch vor Lust bebenden Körper. Das Nachbeben ihrer entfesselten Gelüste hinterließen ihr Echo im Stöhnen und des schweren Atmens dass langsam mit dem Gluckern des abfließenden Wanneninhaltes in den hohl klingenden Abflussrohren verschwand.
Der nackte Hüne trug seinen in ein Badetuch gewickelten Liebsten in das Schlafzimmer und legte ihn liebevoll ins Bett. Behutsam befreite er das feuchte Badetuch vom Körper des Geliebten. Begehrlich schweifte sein Blick über Sigurd, der sich verführerisch unter Markus verliebten Blicken räkelte. Mit einem heiseren Aufschrei warf sich Markus über Sigurd, der unter seinem Körper völlig verschwand. Gierig suchten sich Ihre Münder und gegenseitig versuchten ihre Zungen, die Haut des anderen zu erforschen. Immer wieder waren gegenseitige Liebesschwüre zu hören, die manchmal brennende Küsse zum Schweigen brachten. Markus ging in die Knie und seinen muskulösen Arme rissen den Geliebten an seine Brust und säuselte Sigurds ins Ohr. Er begann zu zittern und wand sich in seinen Armen, als Markus das magische Buch seiner versauten Sprüche öffnete. Wollüstige Schreie durchbrachen die vorübergehende Stille und Markus seinen Sigurd auf den Schoß zog
Mit seinen Knien drückte Markus den nur allzu willigen Körper, der begehrlich zitterte, in eine ihm genehme Position. Sigurds Beine umklammerten den muskulösen Köper seines Mannes, der seine Vorbereitungen zu einer erneuten Lustreise bereits begonnen hatte. Seine Finger öffneten den Zugang seiner Begierde, der ihnen beide höchste Erfüllung versprach. Zärtlich blickten sie sich in die Augen und Sigurd erkannte das Glitzern in Markus, dass ihm versprach, dass diese Nacht noch lange nicht vorbei sei. Langsam glitt Markus in die Tiefe seiner nur ihm gehörenden Lustgrotte. Lustvoll genoss er die flatternden Wände des Kanals, an dem er sich langsam ins Innere schob. Heiß umklammerten sie seinen Schwanz, der sich nur scheinbar ausruhen wollte. Ein lautes Stöhnen und Seufzen begleiteten die langsame Fahrt. Ein Ich liebe dich, war wie das Startzeichen zu einer rasante Fahrt durch den Liebestunnel.
Markus schrie auf als er mit voller Wucht seine feurigen Ritt begann. Wie ein Wildhengst tobter er sich aus und sein wütiges Stürmen versetzten seinen Liebsten in Ekstasen Lust. Sein unnachahmlichen Schreie brachten den Stecher in hemmungslose Raserei. Das wilde Zureiten forderten den unter ihm Liegenden Geliebten heraus, wie belastbar er sein konnte, der aber nicht genug von ihm bekam. Immer wieder befeuerten sein Rufe tiefer und fester die Fähigkeiten seines Stechers heraus. Er drückte Sigurds Gesäß höher und er seinen Hengstschwanz ganz herausziehen konnte, um ihn mit voller Wucht ganz tief hinein zu stoßen. Dabei schrabbte seine Eichel an die Zaubernuss im Innern Sigurds vorbei und verschaffte ihm einen Mega Orgasmus. Sigurd begann röhrend zu schreien als der Orgasmus sich verselbständigte und ihn fast in die **********igkeit schoss.
Sein Schwanz zuckte gewaltig als Schübe von Sperma seine Nille verließ. Sigurds Unterleib zitterte und seine Schließmuskeln begannen rhythmisch den Schwanz des Geliebten zu malträtieren
Markus röhrte wie ein Hirsch bei seiner Brunft. Sein Schwanz schien sich im Innern des Freundes noch auszudehnen, als zu pumpen begann .Noch mörderischer fickte er sich tiefer in die heiße Grotte seines Liebsten Er schnaubte und grunzte wie ein Raubtier und brüllte seine Lust hinaus, als er dass Innere seines Lieblings markierte und sein heißes Sperma in mehreren Schüben gegen die Darmwände schoss. Erschöpft sank er auf Sigurd, der seinen wilden Reiter umarmte und das Gesicht seines Liebsten mit Küssen bedeckte. So heftig hatte Markus ihn noch nie gefickt und mit ihm die höchsten Wonnegipfelerklomm. Markus packte seinen Liebling und dreht sich auf den Rücken. Ganz fest hielt er seinen Liebling, der auf seinem Körper kuschelte.
Verliebt sahen sich beide in die Augen und tauschen unzählige Liebesschwüre aus. Markus griff nach der Flasche Sekt, die er schon vorbereitet im Sektkühler neben dem Bett stand. Er nahm einen Schluck aus der Flasche und „fütterte“ damit seinen Mann, den er sosehr liebte. Liebevoll streichele er seinen Körper, der anfing wie ein Kätzchen zu schnurren. Er flüsterte abermals in sein Ohr und meinte, die neue Runde sei bereits eingeläutet. Begehrlich züngelte Sigurd an dem Zauberstab, der ihm die geilsten Freude versprach, das Markus als Anlass nahm Sigurd auf seine Schultern zu packen und ihn vorsichtig in den Sling abzulegen. Markus brachte den Sling in Schwingungen. Ein deutliches Zeichen für Sigurd, wie ein Gong, der die nächste Runde einläutete.
Als Sigurd irgendwann träumerisch in Markus Armen kuschelte, war die Sonne bereits aufgegangen, als er nur zögerlich die Augen öffnete und die ersten Sonnenstrahlen seine Nase kitzelten. Markus zog die Bettdecke über sie beide. Sanfte Küsse und flüsternde Worte verrieten dem fast schon einschlafenden Sigurd, dass ihnen noch fünf Stunden Schlaf blieb. Sigurd wickelte sich in die Arme seines Mannes und beide versanken in die Tiefe ihrer Träume.
6年前