Der Dämon im Ring
Mein Bein machte mir heute wieder extrem zu schaffen. Nach dem Unfall am Pier vor 10 Jahren war es heute kaum mehr erträglich auch nur die einfachsten Besorgungen zu machen. Niemand half dir, wenn du keine Freunde mehr hattest. Und wenn du keine Freunde hast, vereinsamst du schnell als du denkst. Das ist aber ein schleichender Prozess und es fällt dir erst auf, wenn du im Penny herumstehst und nichts mehr mir den Menschen und dir selbst anzufangen weißt.
Mein Name war Walter Richard, ich war jetzt 47 Jahre alt und nicht unbedingt das was man hübsch oder klug nennen würde. Mein Leben war damals gar nicht so schlecht gewesen, aber ich hatte einen schweren Fehler gemacht, aus einer edelmütigen Tat. Damals hatte ich am Hafen gearbeitet und für einen Kollegen eine Schicht übernommen. Das hatte ich aber nicht eingetragen und als der schwere Stahlträger mir das Bein zerquetschte, verweigerte mir die Versicherung meines Arbeitgebers die Zahlung für die Operationen die ich gebraucht hatte.
Mein Bein verheilte nie wieder richtig und seit dem war ich ein Krüppel. Mein Vorarbeiter war schon okay und verschaffte mir gegen den Willen des Chefs einen Job im Büro, der wegen meiner Unkenntnis nur auf Aushilfsniveau bezahlt wurde. Als mein Vorarbeiter aber dann in Pension ging, warf mir der neue Juniorchef einfach raus.
Das war jetzt vor 5 Jahren und seit dem schlug ich mich mit Harz 4 durch. Die Schmerzen in meinem Bein wurden alle paar Tage so unerträglich, dass ich mich mit Aspirin und ******* selbst betäuben musste. Leider tat meiner übrigen Gesundheit nicht wirklich gut. So fühlte ich meinen Körper dahinsiechen und ertappte mich immer wieder, wie ich den jungen und gutgelaunten Menschen auf der Straße hinterher sah. Es heiterte mich aber immer nur kurz auf, dann fiel ich doch nur wieder in ein bodenloses Loch.
Ich griff mir zwei Bierdosen, musste dafür jedoch etwas höher greifen und als ich wieder mein Bein belastete, flammte ein erneuter perverser Scherz darin auf. Diesmal aber so stark, dass ich den Druck wegnehmen musste und ehe ich mein Gewicht verlagern konnte, lag ich schon auf dem Boden. Eine der Bierdosen knallte gegen den Regalsockel und bekam ein kleines Loch, wo nun schämendes Bier über den ganzen Boden – und mich spritzte.
Ich stöhnte auf, als nun such mein Kopf und meine Schulter rebellierten, versuchte mein Gesicht von dem Bier zu schützen, aber schaffte selbst das nicht mal.
„Was für ein ******ener Penner!“, hörte ich hinter mir eine Stimme. Ich versuchte den Kopf zu wenden und sah in das Gesicht eines ****** – nein eines Jugendlichen. Ein Junge von vermutlich so 15 Jahren. Ich konnte bei solchen ******* das Alter schon lange nicht mehr abschätzen. Mit ihm waren noch zwei weitere Mädchen auf mich zugekommen und der Junge hob die heil gebliebene Dose auf. Ich lächelte, aber war mir sicher, dass es vermutlich eher ein Entstelltes Grinsen sein würde - mit drei fehlenden Zähnen.
Der Junge sah angewidert auf mich herab und warf die Dose einfach vor mir auf dem Boden, so fest, dass sie beim Aufschlag zerplatzte und das ganze Bier über mich verschüttete. Die Mädchen lachten, und obwohl sie echt fies waren, fiel mir doch auf, wie hübsch zumindest die eine war. Schulterlange glatte blonde Haare, dazu aber braune Augen was ihr ein Aussehen verlieh, was man nicht so schnell vergessen würde. Ich schloss die Augen, lachte innerlich als mir klar wurde, dass ich niemals wieder auch nur eine Hand an eine hübsche Frau legen würde.
„Was ist denn hier los?“, ertönte eine ärgerliche Stimme eines Verkäufers plötzlich hinter den k**s.
„Der ******ene Penner räumt ihren Biervorrat leer, trinkt alles schon im Laden!“, log der Junge – oder er dachte es wirklich.
„Scheiße!“, fluchte er und drehte den Kopf zur Kasse: „Melanie, ruf die Polizei!“
„N - Ne - Neeee - “, stöhnte ich auf und der Verkäufer drehte sich zu mir: „Sie bleiben schön da! Vandalismus ist kein Kavaliersdelikt.“
„B - Bin nur - gefallen!“, keuchte ich schmerzhaft auf.
„Ja ja! Passiert halt wenn man stock******en hier herumläuft.“
Ich versuchte mich aufzusetzen, aber wegen den Schmerzen in Schulter und Bein gelang es mir nicht, so dass es wirklich so aussehen musste, als wäre ich nicht ganz bei Sinnen. Die Kunden sahen mich an, gingen kopfschüttelnd an mir vorbei und auch die k**s grinsten nur blöd. Nur die blonde griff dem Jungen vor sich an den Arm und zog ihn zu sich: „Komm, lass gehen - das reicht jetzt!“
„Fresse Theresa - ich will sehen wie der Penner von den Bullen abgeführt wird. Das wird witzig und ich hab alles auf Video!“
Ich sah erst jetzt, dass er sein Handy in der Hand hatte und auf mich gerichtet hatte. Scham stieg in mir auf, aber ich konnte nichts tun, nur den Verkäufer bitten mir aufzuhelfen. Er tat nichts, sah mich einfach nur stumm an. Nach ein paar Minuten betraten zwei Polizisten den Verkaufsraum und wurden vom Verkäufer instruiert.
Einer der Polizisten kam zu mir, beugte sich über mich und sprach mich an: „Sind sie *******en? Können sie aufstehen?“
Ich schüttelte den Kopf: „Nein, ich bin nicht *******en, ich bin nur gestützt und dabei ist mir die Dose kaputtgegangen. Ich wollte niemandem was Böses.“
Der Polizist nickte, zog sich Handschuhe über und half mir dann auf. Wir sprachen noch ein paar Sätze dann nickte er seinem Kollegen zu: „Er ist nüchtern, das war nur ein Unfall.“
„Ein Unfall? Quatsch! Das war Vandalismus!“, keuchte der Verkäufer und wetterte weiter: „Der Junge hat es genau gesehen! Stimmt es?“
„Ja, genau - der hat die Dosen mit Absicht auf den Boden geworfen!“
Der Polizist drehte sich herum und sah den Jungen an: „Wirklich?“
„Ja natürlich! Glauben sie ich lüge?“, erwiderte dieser kackendreist.
Das alles endete dann damit, dass ich Hausverbot bekam, eine Anzeige und nass und nach Bier stinkend nach Hause zurück humpeln musste. Das schlimmste von den drei Dingen war das Hausverbot, weil ich nicht wusste, wie ich es zum Aldi schaffen sollte, der ganze drei Blocks weiter entfernt war. Allein die 150m zum Penny alle drei Tage war schon schwer genug. Vielleicht würde der Filialleiter ja noch mal mit sich reden lassen, wenn ich ihm die ganze -
„Verzeihung?“, riss mich jemand aus meinen Gedanken. Ich drehte den Kopf um, aber den Mann der offenbar hinter mir stand, konnte ich nicht sehen. Ehe ich mich herumdrehen musste, kam er aber schon an mir vorbei und augenblicklich ahnte ich nichts Gutes. Der Typ sah beeindruckend aus, wie ein Raubtier in der Welt des Geldes. Schwarzer Anzug, bestimmt zwei Meter groß und eine Selbstsicherheit ausstrahlend, als könnte ihn kein Wässerchen trüben.
Ich schluckte, wartete ab was er von mir wollte.
„Herr Richard, ja?“, fragte er und lächelte mit Zähnen die so weiß waren, dass es schon unnatürlich wirkte. Er streckte mir die Hand hin, die ich nur irritiert musterte, dann fragte ich ihn: „Wer sind sie und was wollen sie von mir.“
„Mein Name ist John McAllister. Ich bin Geschäftsmann und genau deswegen habe ich sie Angesprochen. Ein Geschäft!“
Ich verdrehte die Augen und seufzte: „Verschwinden sie - ich habe kein Geld!“
„Doch - haben sie! Mindestens 1 Euro und 30 Cent, die sie für eine Dose Bier zahlen wollten.“, grinste er nun.
Ich lachte auf: „Sie können mich mal! Verschwinden sie!“
Ich kam nur ein paar Schritte weiter, bevor er sich wieder vor mich stellte und zwar so in den Weg, dass ich hätte um ihn herum gehen müssen: „Haben sie viel zu tun? Haben sie es eilig? Ich will ihnen nur ein Geschäft vorschlagen. Hören sie mir nur zehn Sekunden zu, dann lasse ich sie in Ruhe. Versprochen.“
Ich seufzte, nickte und sprach: „Wenn sie mir dann aus dem Weg gehen, okay.“
Er trat beiseite und ging ein paar Meter neben mir her. Erst nach ein paar weitern Augenblicken lächelte er mir zu: „Also Herr Richards, ich weiß wie böse ihnen das Leben mitgespielt hat. Ich weiß genau was in ihnen vorgeht und ich kann und werde ihnen helfen, ihre Schmerzen loszuwerden und all ihre Wünsche wahrwerden zu lassen.“
Ich lachte auf: „Mit welchem ***?“
McAllister lachte schallend auf, viel zu locker für einen Vertreter. Sowieso sah er eigentlich auch nicht wie so ein Typ aus, er wirkte reich, viel zu reich um sich mit jemandem wie mir auch nur eine Sekunde abzugeben.
„Oh - danke! Ich bin auch reich. Ich hab mehr als ich jemals ausgeben könnte.“, antwortete er mir und ich stockte. Ich hatte meine Gedanken gerade doch nicht ausgesprochen, oder?
„Müssen sie auch nicht - “, grinste er wieder und auf der Stelle zuckte ich so heftig zurück, dass ich fast gestürzt wäre, hätte McAllister mich nicht am Arm gepackt und festgehalten. Ungläubig starrte ich ihn an, versuchte mich loszureißen und von diesem Typen wegzukommen der irgendwie – so schien es zumindest gerade – meine Gedanken lesen konnte.
Er hielt mich aber fest am Arm und zog mich jetzt auch noch dicht zu sich heran, dass mich kurz Panik überkam. Dann flüsterte er schnell und eindringlich: „Mensch Werner, ich biete ihnen die Chance ein Leben zu führen wie ich, ein Leben, in dem sich niemand mehr wagt über sie zu lachen. Ein Leben ohne Schmerzen, Hunger und Selbstmitleid. Ich lasse sie jetzt los und wenn sie wegrennen - dann erlischt dieses Angebot, verstanden?“
Dann ließ er mich los und ich unterdrückte nur mit Mühe den Drang meine Beine in die Hand zu nehmen und zu verschwinden. Aber mir war klar, dass ich mit dem Bein nicht weit kommen würde. Der Schmerz war viel zu schlimm, selbst jetzt noch.
„Gut - “, erklärte McAllister, nachdem er nickte und sich einen seltsamen blauen Ring der mit winzigen silbernen Erzadern durchzogen zu sein schien auszog und mir hinhielt.
„Was ist das?“, fragte ich und McAllister grinste böse: „Himmel und Hölle.“, antwortete er geheimnisvoll.
Ich betrachtete den Ring der wirklich hübsch wirkte und McAllister begann zu erzählen: „Dieser Ring ist uralt und mächtig. Er erfüllt dir jeden Wunsch, aber er verlangt einen Preis.“
„Blödsinn!“, lachte ich auf.
McAllister lachte nicht und sah mich belustigt an: „Ach wirklich? Wenn es so wäre, dann hören sie sich doch einfach meine Geschichte an.“
Ich verdrehte die Augen: „Sie sind ein Freak!“, lachte ich und dachte dass ich schon Biathlon verpassen würde, wenn ich jetzt nicht nach Hause kam.
„Biathlon ist doch langweilig!“, grinste McAllister und ehe ich noch etwas sagen konnte, flüsterte er: „Dieser Ring gewährt dir Wünsche. Alles Wünsche die du hast - aber Vorsicht. Wenn du es übertreibst, wird er sich gegen dich wenden. Ich selbst wage es nicht auch nur noch einen Wunsch auszusprechen - ich will ihn einfach nur loswerden, aber ich kann ihn nur verschenken. Verschenken an jemanden der das Risiko eingeht, das der Ring ihn verzehren wird.“
„Was?“, fragte ich mit belegter Stimme.
„Er ist eine Zeitbombe - er verschlingt Seelen. Jedes Mal wenn du einen Wusch äußerst, wird er ein Teil deiner Seele fressen. Nur ein kleinen Teil aber einen Teil. Wenn du es übertreibst, dann wird er dich ganz verzehren. Das ist alles. Stimme zu und nimm ihn an. Dann trennen sich unsere Wege.“
Ich lachte auf: „Sie verarschen mich doch! Wo ist die Kamera?“
Er hielt mir den Ring wieder hin: „Nimm an - jetzt, oder lass es bleiben.“
„Ich kann den Ring behalten?“, fragte ich und McAllister nickte mir zu: „Solange du willst. Aber stirbst du in seinem Besitz, wirst du auf ewig in der Hölle brennen. Und nein, er kann dich dir keine Unsterblichkeit schenken. Aber das wirst du schon noch sehen - also nimmst du ihn oder nicht. Letzte Chance!“
Ich glaubte ihm kein Wort, aber der Ring war schön und ich könnte ihn verkaufen. Also griff ich danach und McAllister stöhnte erleichtert auf. Dann nickte er mir zu und sagte leise: „Ein Guter Rat - behalte den Ring ein paar Wochen, dann gib ihn weiter. Denn egal was du machst, er wird deine Seele irgendwann fressen.“
Dann rannte er davon und ich sah ihn niemals lebend wieder.
Ich betrachtete den Ring in meiner Hand und drehte ihn hin und her. Dann sah ich mich um und schaute nach Kameras. Ich sah niemanden, aber mittlerweile konnten Kameras so klein und versteckt sein. Ich unterdrückte den Drang einfach einen Wunsch auszusprechen. Ich sah mich schon auf Fernsehbildschirmen zum Gespött von ganz Deutschland werden. Ich steckte den Ring also erst einmal in die Tasche und humpelte nach Hause. Zumindest die ersten 50m bis mein Bein mich dazu zwang eine Pause einzulegen.
Dann lehnte ich mich schwer atmend an einen Baum und begann darüber zu sinnieren, was ich mir wünschen würde, wenn diese bescheuerte Gesichte wirklich war wäre, was sie sicher nicht war. Keine Schmerzen – das wäre fein, aber dann würde ich ja gar keine Schmerzen mehr vernehmen, das war ja auch nicht unbedingt gut. Allein der Gedanke daran, kochendes Wasser zu trinken und nicht zu merken wie man sich selbst schwer verletzte. Gesundheit – dass wäre schon was. Ich wollte kern Gesund sein.
Ich weiß es war blöd, aber ich Griff in die Tasche und holte den Ring hervor, hielt ihn fest und dachte: „Ich wünsche mir Gesundheit!“
Ich schloss die Augen und spürte - nichts, nur mein pochendes Bein. Was war ich nur für ein Idiot! Hatte ich wirklich gedacht ein Fremder schenkte mir einen magischen Ring der Wünsche erfüllt - wie dämlich. Ich sah mich um, schaute nach McAllister der irgendwo lachend hinter einem Haus stand, sah aber niemandem. Alles schien normal und ich seufzte kopfschüttelnd. Eigentlich hätte ich den Ring am liebsten weggeworfen, aber dafür sah er zu wertvoll aus. Er schien auch nicht aus Metall, sondern irgendwie aus Stein gemacht zu sein. Er würde niemals auf meine aufgequollenen Finger passen. Zumindest dachte ich es, doch als ich es versuchte, passte er wie angegossen.
Ich lächelte, wenigstens etwas Gutes hatte der Tag für mich im Petto. Wenigstens ein Schmuckstück, auch wenn Weihnachten schon ein paar Tage her war, würde dieser Ring wenigstens etwas Geld in meine Kasse spülen. Aber selbst das würde mir nichts bringen, denn den Weg nach Aldi würde ich kaum schaffen. Ich sah zu dem Penny herüber wo die beiden Polizisten sich gerade von dem Verkäufer verabschiedeten, wegfuhren und mich keines weiteren Blickes mehr würdigten. Nur der Verkäufer sah zu mir und zeigte mir den Mittelfinger. Ich schnaufte abfällig und wünschte mir, dass er mal solche Schmerzen hätte, dass er nicht mehr gehen könnte. Dann würde er verstehen wie schrecklich das wäre.
Gerade als ich mich umdrehen wollte, spürte ich ein leises Wispern in meinem Hinterkopf, als würde jemand etwas sagen, was ich aber nicht richtig gehört hatte. Dann kribbelte meine Hand leicht und im nächsten Moment schrie der Verkäufer so laut auf, dass ich mich selbst erschrak. Ich sah zu, wie plötzlich Menschen zu ihm eilten und versuchten dem Mann aufzuhelfen. Dieser aber wehrte sich, fasste sich immer wieder schreiend an sein Bein, als hätte er dort wahnsinnige Schmerzen.
Ich hob erschrocken die Hand an meinen Mund, der eben aufgeklappt war. Dann sah ich den Ring an, der sich nun seltsam warm anfühlte. Das konnte doch nicht wahr sein, oder? Ich sah wieder zu dem Verkäufer der sich immer noch auf dem Boden wandte und dachte: ‚Er soll keine Schmerzen mehr haben.‘
Ein leichter Schmerz durchzuckte meinen Arm, doch nichts weiter passierte.
Irritiert blickte ich zu dem Mann auf dem Boden um der immer noch schrie, als würde es keinen Morgen mehr geben. Wieder dachte ich: ‚Es soll ihm wieder gut gehen.‘
Wieder ein leichter Schmerz der vom Ring bis zu meiner Schulter aufflammte. Wieder passierte nichts. Das konnte kein Zufall sein, oder?
‚Ich will einen 500 Euro Schein in meiner rechten Hosentasche haben.‘, dachte ich und spürte wie der Ring etwas wärme ausstrahlte. Ich griff in meine Tasche und spürte ein Papierblatt, fester als eine Quittung die ich jetzt erwartet hatte. Oder nein - erwartet hatte ich genau so etwas, aber das war doch nicht möglich, oder?
Ich zog das Papier heraus und ein spitzer Aufschrei löste sich aus meiner Kehle. Es war ein nagelneuer 500 Euroschein.
Ich lachte auf, laut und schallen, bis ein Hustenanfall mich dazu zwang mich auf die Bank neben mir zu setzen. Dann lachte ich leiser weiter. Es war nicht möglich, aber es passierte trotzdem - Was um alles in der Welt. Ich hob die Hand vor meine Augen und zitterte plötzlich vor Aufregung: „Ich wünsche mir - dass ich gesund bin und mein Bein mir nicht mehr wehtut.“
Ein leichter Schmerz in meiner Hand, dann passierte nichts. Der Schmerz blieb und der Hustenreiz ebenso. Gab es bei den Wünschen regeln? Durfte ich mir nichts für mich Wünschen? Quatsch, die 500 Euro waren für mich. Also warum klappte das nicht mit den Schmerzen. Mir vielen die Worte von McAllister wieder ein: ‚ - keine Unsterblichkeit - ‘
Bedeutete das auch, dass ich mein Leben auch nicht verlängern konnte, mit einer tollen Gesundheit?
„Scheiß drauf!“
Ich konnte mir Geld wünschen und so die Operation zahlen die ich wollte. Ich stand auf, ging los und schaffte es zur Straße. Dort wartete ich auf ein Taxi und ließ mich in die Stadt fahren. Der Fahrer sah mich etwas blöd an, als ich mit dem 500 Euro schein zahlen wollte, aber er willigte ein mit mir zur Bank zu geben und den Schein zu wechseln.
Es klappte alles und ich humpelte langsam zu meinem Kiosk. Dann setzte ich mich hin, bat die Verkäuferin mir einen Lottoschein zu besorgen und füllte die Zahlen aus. Einfach 6 zufällige Zahlen. Dann gab ich ihn ab und wünschte mir: „6 Richtige mit Zusatzzahl. Ich will den Jackpot, die 7 Millionen Euro haben.“
Der Ring wurde warm und einen Moment dachte ich er würde so warm werden, dass es nicht mehr erträglich wurde. Dann verschwand die Hitze und alles schien wieder normal zu sein. Ein Gefühl von Schwerelosigkeit breitete sich in mir aus, als ich mir drei Stunden lang immer wieder Kaffee bestellte, bis die Ziehung der Lottozahlen begann. Ich sah zum Fernseher auf, der auf Eurosport gestellt war und bat die junge Dame umzustellen, so dass ich die Lottozahlen sehen konnte.
Sie lächelte nur und schüttelte den Kopf: „Die werden schon seit Monaten nicht mehr im ZDF ausgestrahlt.“, grinste sie, zog dann ihr Handy aus der Tasche und zeigte auf das Display: „Hier, das sind die Zahlen von vorhin. Die werden immer schon ne halbe Stunde früher gezogen, aber nur noch im Internet.“
„Aha“, murmelte ich und schaute auf die Zahlen. Ich zog den Schein hervor und verglich.
6 22 30 45 46 48 und 6 22 30 45 46 48
Ich musste mehrmals darüber schauen um zu begreifen, dann zeigte ich ihr den Schein und flüsterte: „Hab ich gewonnen?“
Sie lächelte mir traurig zu, dann sah sie auf den Schein und auf ihr Handy. Ihr lächeln verschwand und sie wurde ernst. Dann sah sie mich verblüfft an und stotterte: „Sie - haben alle Zahlen richtig und - und - sogar die Zusatzzahl. Sie - sie haben den Jackpot geknackt!“
Dann ging alles wie von selbst. Die Dame rief ihren Chef an, der kam sofort und meldete den Schein online an die Lottogesellschaft. Man nahm meinen Namen auf meine Anschrift auf und erklärte mir, ich solle bis mich die Lottogesellschaft kontaktiert hätte, bloß kein Geld ausgibt, und auch niemandem sonst davon erzählen.
Ich hielt mich daran und ließ mich von meinem Taxi nach Hause fahren. Dann rief ich beim Supermarkt an und ließ mir alle möglichen Leckerrein und Lebensmittel kommen. Sowas hatte ich noch nie gemacht, da ich mir sowas niemals leisten konnte. Jetzt schon! Ich hatte immer noch weit über 400 Euro in der Hosentasche.
Ich ließ den Ring in meiner Nachtischschublade verschwinden, weil ich ja nicht doof war. Ich wusste nur zu gut, dass es nichts umsonst gab. Trotzdem war mir klar, dass ich ihn benutzen würde. Irgendwann. Jetzt aber würde ich erst einmal selbst wieder auf die Beine kommen. Ich war motiviert, würde wieder jemand sein, so wie McAllister. Die Welt lag mir zu Füßen, auch wenn sie es noch nicht wusste.
Es vergingen 3 Wochen, bis mir 8,2 Millionen Euro auf mein Konto ausgezahlt wurden. Ich hatte im Vorfeld schon sämtliche Termine mit Privatkliniken abgeschlossen und erklärt, dass ich alle Eingriffe selbst zahlen würde. Als erstes Worte mein Bein operiert. 11 ein halb Stunden. Es wurde ein neues Gelenk eingesetzt, Nervenenden durch eine neue Technologie aktiviert und die wunden Stellen die sich nie ganz geschlossen hatten, nochmals geöffnet und mit Lasertechnik verlötet. Als ich wieder erwachte spürte ich sofort dass mein Bein nicht mehr wehtat. Es mochte an Schmerzmitteln liegen, aber ich hatte so viele davon in den letzten Jahren konsumiert, dass mir selbst auffiel, dass dieses unterschwellige Pochen auch nicht mehr da war.
Eine Woche Später begann die Reha und dann besuchte ich einen Kieferchirurg. 5 Zähne wurden mir gezogen und ich bekam ein ganz neues Gebiss aus bestem Keramikverbundsstoff. Allein die 8 neuen Zähne kosteten mich 100.000 Euro. Ich machte nicht den Fehler wie McAllister und ließ mir keine Schneeweißen Zähne einsetzen, so dass es natürlich aussah. Es dauerte ein paar Wochen und es ging mir von Tag zu Tag besser. Einzig und allein den Entzug vom ******* bekam ich nicht hin. Aber ansonsten war ich ein neuer Mensch.
Die Frage war nun, was machte ich mit dem neuen Leben? Als ich das Krankenhaus verließ, kleidete ich mich erst einmal komplett neu ein, kaufte mir einen Armani Anzug und mein Traumauto, einen Jaguar XKR-S. Der Ring lag immer noch in meiner Schublade zu Hause und ich hatte die Worte schon fast wieder vergessen die mir McAllister gesagt hatte. Ich musste den Ring loswerden, solange ich lebte. Genau das würde ich tun, weil wenn das mit den Wünschen stimmte, dann würde auch das mit der Hölle stimmen, oder?
Ich fuhr nach Hause wo ich schon seit Wochen nicht mehr war. Es stank und als mein Vermieter mich erblickte, erkannte er mich überhaupt nicht. Erst beim zweiten Blick stutzte er und fragte: „Sind sie - mit Herrn Richard verwandt?“
Ich nickte, dann ging ich einfach an ihm vorbei und ließ ihn stehen. Er rief mir hinterher: „Sagen sie ihm, ich muss ihn sprechen. Es geht ihm seine Wohnung, ich habe ihm gekündigt! Wenn er nicht in den nächsten 3 Wochen aufkreuzt, dann lasse ich seine Möbel einlagern.“
Ich seufzte und lachte leise, dann müsste ich das Loch schon mal nicht kündigen. Dann aber stockte ich und drehte mich herum: „Wieso haben sie mir gekündigt?“
Ich bemerkte meinen Fehler, aber es war schon zu spät. Herr Venetta – mein Vermieter sah mich irritiert an, dann machte er große Augen: „Herr Richard, sind sei das etwa? Was um alles in der Welt ist denn mit - mein Gott!“
Ich grinste ihn breit an, wusste ja wie ich nach den ganzen Operationen aussah. Auch die Umstellung meiner Ernährung war mir gut bekommen, aber fett war ich trotzdem noch. Es war schön zu sehen, wie ich nun auf Leute wirkte, die mich von früher kannten.
„Warum haben sie mir gekündigt.“, fragte ich nun ärgerlich.
„Weil - ähm - weil nun ja - “, begann er mir gegenüber zu stottern. Offenbar hatte er nicht damit gerechnet, dass ich das nächste Mal wenn wir uns begegneten so eine repräsentative Gestallt abgeben würde. Dann fand er doch wieder zu sich und beendete den Satz: „Eigenbedarf.“
Ich lachte auf: „Eigenbedarf? Für wen?“
„Meine Tochter!“, log er mir ins Gesicht.
Ich wurde wütend. Seine Tochter war 12 oder ************. Trotzdem beugte ich mich zu ihm und fragte nach: „Ihre Tochter Monica? Die soll bei mir in meiner 55 qm Wohnung wohnen? Sicher?“
Plötzlich wurde ihm wohl bewusst, dass er so nicht weiter kam und er log einfach weiter: „Nein - meine andere Tochter. Äh - Nichte meinte ich - genau - für meine Nichte.“
Ich starrte ihn böse an, dann lachte ich leise auf und mir wurde klar, dass ich dieses Leben nicht hätte führen müssen, wenn die Menschen nicht grundsätzlich schlecht wären. Ich sah ihm noch einmal tief in die Augen und flüsterte gefährlich: „Wenn sie noch einmal lügen, dann werden sie bereuen geboren worden zu sein.“
Herr Venetta schluckte, dann aber regte sich Trotz in ihm: „Was bilden sie sich eigentlich ein, ich habe keine Angst vor ihnen. Ich habe aber einen guten Anwalt um Trottel wie sie aus meinem Haus zu bekommen. Sie sind ekelhaft - zumindest - was um alles in der Welt ist aus ihnen geworden?“
Ich zeigte ihm den Mittelfinger und verschwand in meiner Wohnung. Ich war angepisst und meine Schritte führten mich direkt zu meinem Nachttisch. Ich griff nach dem Ring in der Schublade und zog ihn mir über den Finger. Augenblicklich spürte ich diese Macht, oder bildete es mir zumindest ein.
Eigentlich wollte ich mir heute zwei Nutten kommen lassen, aber ich hatte plötzlich eine bessere Idee. Wozu eine Nutte kommen lassen wenn die vom Vermieter direkt im Haus wohnte. Er würde zusehen wie ich seine beschissene Tochter schwängern würde. Wütend und ärgerlich ging ich wieder hinunter und klopfte gegen die Tür.
Ich hätte auch klingeln können, aber das machte mehr her. Herr Venetta öffnete die Tür ärgerlich und ich stieß ihn einfach in seine Wohnung. Er keuchte auf, lief dann rot an und wollte mir an den Kragen gehen, was ihm auch gelang. Er drückte mich selbst gegen die Wand und schob mich Richtung der Tür.
Ich war einfach nicht stark genug, um gegen den kleinen drahtigen Italiener anzukommen. Nicht so kurz nach der Reha und meinem überhaupt eher schlechten Körperlichen Zustand. Ich lächelte ihn an, dann ballte ich die Faust und dachte: ‚Ich wünsche mir so stark und ausdauernd zu sein, dass ich es locker mit dem Kerl aufnehmen kann.‘
Der Ring wurde warm und augenblicklich spürte ich Kräfte in mir aufkeimen, dass ich das Gefühl hatte, alles schaffen zu können. Ich nahm einen Arm, stützte mich an der Wand ab und schlug Herrn Venetta in den Bauch. Er krümmte sich vor Schmerz und japste nach Luft. Dann trat ich ihm in den Unterleib, gerade als ein kleines Mädchen von dem Lärm überrascht in den Flur trat.
Sie schrie sofort auf, drehte sich um und - „Ich wünsche mir, dass sie genau das tut, was ich ihr sage.“
Ein Schmerz in meiner Hand, und wieder passierte nichts. Die kleine schrie und lief ins Wohnzimmer zurück. Herr Venetta lag bewegungslos vor mir auf dem Boden und ich rannte daher erst mal dem Mädchen hinterher. Sie stand am Telefon und wählte gerade eine Nummer, dann sah sie mich und schrie nochmal auf ließ vor Schreck den Hörer fallen. Ich lachte gehässig und fühlte mich wie der Gevatter *** persönlich. Ja ich war Mächtig und konnte – fast – alles. Offenbar konnte ich den Willen anderer Menschen nicht beeinflussen, aber sonst alles andere. Ich lachte auf und dachte: „Ich wünsche mir das das Telefon explodiert.“, dabei streckte ich die Hand aus und in dem Moment wurde mir klar, dass ich den Wunsch eventuell etwas detaillierter hätte benennen sollen.
Es gab einen lauten Knall und überall flogen Plastikteile umher. Ich riss die Hände vor mein Gesicht und als ich wieder zum Telefon sah, war davon nichts mehr übrig. Auch der kleine Tisch auf dem es gestanden hatte, lag zusammengebrochen da. Monica stand einfach nur daneben den Telefonhörer immer noch in der Hand und starrte auf die baumelnde Schnur, die nun nutzlos in der Luft hing.
Dann wurde mir klar - ich fühlte mich nicht nur wie Gott, ich war verdammt noch mal Gott! Ich richtete den Zeigefinger auf Monica und grinste dreckig. Das Mädchen ließ den Hörer fallen und begann zu weinen, schüttelte den Kopf und flehte: „Nein - bitte - nicht!“
Ich genoss dieses Gefühl der Macht und hörte gerade noch im letzten Moment die Schritte hinter mir. Dann traf mich ein harter Schlaf am Rücken und ich kippte nach vorn um. Monica schrie auf, und ich warf mich auf den Rücken herum, sah den Stuhl den Herr Venetta über mir hielt auf mich herab sausen. Ich konnte nicht mal mehr die Hand heben und wollte nur den Stuhl wegschlagen. Genau das geschah auch, als der Stuhl plötzlich wie von unsichtbarer Hand einfach zur Seite gerissen wurde und mit Herrn Venetta – genauso wie ich es mir gewünscht hatte, mit einem Krachen gegen die Wand knallte, so dass der Stuhl in mehrere Einzelteile zerbrach.
Ich lachte leise auf, kam auf die Knie und richtete mich auf: „Tolle Arbeit Doc!“, lachte ich als mir klar wurde, dass mein Knie kein bisschen mehr wehtat. Dann wurde mir auch klar, dass ich nicht andauernd ‚ich wünsche‘ denken musste, sondern einfach nur überhaupt denken musste. Eventuell mir ein wenig Nachdruck.
Ich sah mich zu Monica um die kreidebleich mitangesehen hatte, was niemand - nicht mal ich erklären konnte. Zwar kannte ich den Grund warum das alles möglich war, aber verstehen tat ich es nicht. Dann sah ich zu Herrn Venetta, der irgendwie leicht verkrümmt neben den Resten vom Stuhl auf dem Boden lag und leise röchelte. Ich ging zu ihm und lächelte ihn an: „Na du Penner - noch nie gegen einen Magier gekämpft was?“
Er machte große Augen und ich zeigte mit dem Finger auf ihn. Dann rutschte er plötzlich – genauso wie ich wollte – ins Wohnzimmer, begann zu schweben und knallte mit dem Rücken gegen die Decke, als wäre sie nun der Boden des Raumes. Dann blieb er einfach an der Decke liegen und starrte auf mich herab.
„Du hast mich angelogen!“, stellte ich fest und grinste diabolisch.
Keine Reaktion.
„Dafür werde ich dich bestrafen du Dreckssack!“, flüsterte ich.
Herr Venetta blickte nun panisch, versuchte sich zu bewegen und dann wurde ihm erst klar, dass er gerade einfach so an der Decke hing. Er begann zu schreien und mir einem Gedanken von mir wurde aus dem Schrei ein leises röcheln, als seine Stimmbänder auseinander rissen.
„Klappe du Spagettifresser!“, lachte ich und sah wieder zu seiner Tochter. Ich betrachtete sie und langsam gesellte sich ein anderes Gefühl zu meiner Überlegenheit und Wut - ich wurde erregt. Die Kleine hatte eigentlich so gar nichts an sich, was mich sonst an Frauen reizte. Sie war viel zu dünn, fast schon mager. Brüste hatte sie auch gar nicht, oder zumindest würde ich die zwei ********en Wölbungen die sich unter ihrem dünnen T-Shirt abzeichneten nicht als solche erkennen. Trotzdem fesselte mich der Anblick ihres kleinen Körpers und bei dem Gedanken sie jetzt und hier nehmen zu können, wurde mir ganz heiß in meinem Schoß.
Das kleine italienische Mädchen sah mich angstvoll mit großen panisch aufgerissenen Augen an. Sie hatte schwarze Haare die ein wenig gelockt waren. Ich lachte leise auf, dann zeigte ich auf sie und flüsterte: „Komm her!“
Sie starrte mich einfach nur an, reagierte aber nicht. Dann ging sie einen Schritt von mir weg und stieß mit dem Rücken gegen die Wand. Das Gefühl von Macht, die Lust und die Vorstellung die kleine jetzt gleich zu ficken, jagten mir einen Wohligen Schauer über den Rücken. Ich dachte nicht mehr sonderlich viel nach, aber mir viel auf, dass dieses Wispern in meinem Kopf wieder da war - als würde mir jemand etwas ins Ohr flüstern. Ich sah mich um, aber da war niemand und Herr Venetta hing mittlerweile ********** an der Decke. Blut tropfte ihm aus dem Mund und auf den Boden des Zimmers.
Ich sah wieder zu der kleinen und zeigte auf die Couch: „Zieh dich aus und setzte dich da hin.“
Wieder starrte sie mich nur an und dann wurde es mir zu blöd. Mit einem einzigen Gedanken warf ich sie durch das Zimmer auf das Sofa wo sie schreiend landete. Sie rappelte sich sofort wieder auf, aber ein weiterer Gedanke unterband das. Das Sofa riss an zwei Stellen auf und das Innenfutter was aus einem weißen Schaumstoff zu bestehen schien, verdrehte sich zu langen Strängen und wickelte sich um die Handgelenke des Mädchens und zogen es sehr grob zurück auf das Sitzpolster. Sie wehrte sich panisch und strampelte wie von Sinnen mit den dünnen Beinchen, aber es half alles nichts. Ich ging langsam zu ihr und sah das Mädchen von oben herab an: „Du bist noch Jungfrau, ja?“
Die kleine wurde ruhig, aber nur einen Moment, ehe sie ohne zu antworten wieder anfing an ihren Fesseln zu zerren. Ich schnaufte leise, ergötzte mich an ihren bemitleidenden versuchen sich zu befreien. Dann begann ich, mich vor ihr zu entkleiden. Mein Shirt, dann die Schuhe, Socken und die Hose. Das kleine Italienische Mädchen bekam davon nichts mit, da sie wie von Sinnen begonnen hatte zu schreien. Mir war das alles egal, ich wollte die Kleine haben, wollte sie von meinem Samen kosten lassen, ihr die Frucht einsetzten die sie gebären würde - Ich stockte kurz und ging einen Moment in mich. Waren das meine Gedanken? Was war los mit mir? Das konnte ich doch nicht ernst meinen, oder? Dann sah ich das Mädchen vor mir liegen, sich krampfhaft in ihren Fesseln winden, die ihre Arme erbärmlich auseinander zogen.
Der Ring in meiner Hand wurde wärmer und mir einem Gedanken an die Kleine rissen ihre Kleider auf und rutschten von ihrem Körper. Erst ihr Hemd, dann ihre Jeans und gleich darauf ihr kleines weißes Höschen. Sie war noch unbehaart und der kleine Schlitz zwischen ihren Beinen war sicher noch jungfräulich. Nichts würde mich jetzt noch stoppen können! Gar nichts! Ich fasste die Kleine an den Knöcheln, riss ihre Beine auseinander und setzte meinen Schwanz an ihre Spalte. Ihre kleinen Minititten hoben sich mit ihrem Brustkorb panisch auf und ab, während sie im letzten Moment zu realisieren schien, was hier passierte. Sie starrte mich noch einmal panisch an, dann zwischen ihre Beine, die ich nun fast zu einem Spagat gespreizt hatte - und drückte mein steifes Glied in sie rein.
Sie schrie verzweifelt auf und wimmerte als ich ganz in ihr war, was mich nur noch geiler machte. Ohne Rücksicht auf die Kleine krallte ich mich an ihren Brüsten Fest und begann sie hart zu ficken. Immer wieder schob ich mich in den kleinen Schlitz hinein, der sich bereits unnatürlich geweitet hatte um mein riesigen Schwanz überhaupt aufnehmen zu können. Auch als sich mein Schwanz langsam rot von ihrem Blut färbte, stieß ich wie von Sinnen weiter zu. Ich nahm sie so wild, dass ich immer wieder den Halt an ihren kleinen Brüsten verlor und abrutschte. Ich schloss die Augen irgendwann und ließ meinem a****lischen Trieb die Oberhand. Dann geschah etwas, was ich auch nicht erwartet hatte. Der Ring begann an meiner Hand zu brennen und das Feuer schien sich in mir auszubreiten, bis mein ganzer Körper in Flammen zu stehen schien.
Ich schrie und bemerkte, dass meine Stimme sich seltsam anhörte, nicht mehr menschlich sondern eher wie ein Tier. Trotzdem war es so geil in dieses Mädchen einzudringen, sie zu halten, sie zu spüren. Ich war ihr erster Mann und ich würde jetzt in ihr kommen. Was interessierte mich was aus ihr wurde. Spaß! Lust! Leid! Schmerzzzzzzz!!!
Ich schrie noch einmal auf als sich alles in mir zusammenzog, dann kam ich und pumpte der Kleinen mehrere Ladungen in den Unterleib. Sie schrie noch einmal entsetzlich auf, dann sank ich über ihr zusammen und spürte meine Kräfte schwinden. Ich keuchte schwer als ich wieder zu mir kam. Lange konnte ich nicht weggetreten sein. Ich richtete mich auf, und sah zur Decke, wo immer noch Herr Venetta hing und immer noch aus dem offenen Mund blutete. Langsam schien der Nebel von Geilheit und Lust von mir abzufallen und ich sah zum Sofa.
Erschrocken wich ich zurück und starrte auf das Mädchen, das dort lag. Die Fesseln hatten sie losgelassen, aber die Kleine lag trotzdem einfach mit offenen Augen dort, und rührte sich nicht. Das war aber nicht das schlimmste. Auch das ******e Loch zwischen ihren Beinen war nicht so schlimm, wie das, was ich offenbar mit ihrem Oberkörper gemacht hatte.
Dicke tiefe Schnitte, schienen von ihren winzigen Brüsten aus über ihren Bauch zu ziehen. Die Schnitte waren so tief, dass es stark blutete. Das war doch nicht ich, oder? Was um alles in der Welt hatte ich mit diesem Kind gemacht.
„Wir!“, verbesserte mich jemand direkt hinter mir. Ich warf den Kopf herum, doch hinter mir stand niemand. Ich hörte nur ein kaltes Lachen irgendwo links neben mir. Wieder warf ich mich herum, doch auch diesmal war da nichts zu sehen.
„Begreifsssst du nicht?“, flüsterte die diabolische Stimme irgendwo nahe neben mir. Ich schrie auf und sprang aus dem Stand ein paar Meter zurück. Dann stellten sich meine Nackenhaare auf als ich wirklich begriff, was da zu mir sprach. Ich starrte panisch au den Ring in meiner Hand, riss ihn mir herunter und warf ihn durch den Raum.
Ein leises lachen in meinem Kopf ließ mich erschaudern, dann flüsterte die Stimme: „Dafür isssst essss jetzt zu spät - dassss Ritual ist vollzogen - der Keim issst gesät. Wir sssind verbunden bisss aufsss Blut durch dassss Blut einer Jungfrau die wir zzzzusammen genommen haben. Gib essss zu, dir hat esss mindesssstensss ssso viel Spassss gemacht wie mir. McAllisssster war zu weich, er konnte essss nie durchzzzziehen. Du hasssst essss direkt zzzzugelasssssen. Wut, Hassss und Stolzzzzz … dassss issssst unser neuer Weg.“
„NEIN!“, schrie ich auf, fasste mir mit beiden Händen an den Kopf und schrie so laut ich konnte. Das Ding in mir amüsierte sich prächtig über meine Reaktion. Dann wurde es kalt und ernst als es irgendwann feststellte: „Du hast meine Dienste benutzt, das erlaube ich dir auch weiterhin, aber ich muss leben. Ich werde leben. Zusammen mit dir. Glaub mir, wir werden noch viel Spaß haben mein neuer Freund.“
6年前