Liebe geht seltsame Wege

Markus hatte alles noch einmal durchgedacht. Zweifellos war es ungeheuerlich, was er vorhatte. Aber es hatte sich in seinem Kopf bereits so festgesetzt, dass er sich sicher war, seinen Plan auch wirklich durchziehen zu können. Er würde die Nerven behalten, dessen war er sich sicher. Alle Eventualitäten waren im Geiste durchgespielt, alle Werkzeuge besorgt. Nach menschlichem Ermessen, wenn es in diesem Falle so etwas überhaupt gab, durfte nichts passieren, müsste alles wie geplant ablaufen.
Barbara war auf dem Nachhauseweg. Immer wenn sie von der Spätschicht nachhause ging, war ihr etwas mulmig, wenn sie die spärlich beleuchteten Straßen durchqueren musste. Sie hastete an der Baustelle des neuen Einkaufszentrums vorbei, als sie hinter ihr eine Bewegung spürte. Es war mehr eine Ahnung als eine richtige Wahrnehmung. Zum Umdrehen kam sie nicht mehr. Ein starker Arm legte sich um ihren Hals und ehe sie schreien konnte, wurde ihr ein Tuch in das Gesicht gedrückt. Ein beißender Geruch war das Letzte, was sie wahrnehmen konnte, dann schwanden ihr die Sinne.
Markus zog Barbara weit hinein in die Baustelle. Er hatte eine Stelle ausgekundschaftet, an die das Licht einer Straßenlampe fiel, die aber trotzdem von außen nicht einsehbar war. Dorthin verfrachtete er seine Frau. Er legte sie rücklings auf den Boden und träufelte in Abständen immer wieder Äther auf das Tuch, das er über ihrer Nase gelegt hatte. Die Weste hatte er ihr ausgezogen und nun breitete er ihre Arme aus. Er legte um jeden der beide Oberarme einen Gummischlauch, denn er so lange zusammenzog, bis er sicher sein konnte, dass der Blutkreislauf in den Armen unterbrochen war. So fixierte er die Schläuche. Jetzt holte er ein Fleischerbeil aus seinem Rucksack. Er legte einen Holzklotz unter Barbaras rechten Arm, wie einen Hackstock. Dann schlug er zu. Er musste noch einmal zuschlagen, der Arm war fester als er geglaubt hatte. Dann der linke Arm. Die abgehackten Arme steckte er in einen Plastiksack und verstaute sie im Rucksack, ebenso das Beil und das Tuch. Er überzeugte sich, dass Barbaras Stümpfe nicht bluteten und beobachtete sie, während er Äther und Fleischerbeil ebenfalls in den Sack packte. Dann zog er sich zurück und betrachtete Barbara noch eine zeitlang aus sicherer Entfernung.
Tatsächlich kam Barbara zu sich. Sie war stark benommen und es dauerte eine Weile bis sie einigermaßen klar wurde im Kopf. Das erste, was sie merkte war, dass sie auf einem Betonboden lag. Sie verspürte ein taubes Gefühl in ihren Armen und versuchte sich aufzusetzen. Doch die Arme, mit deren Hilfe sie sich aufrichten wollte, versagten ihr den Dienst. Sie wendete den Kopf zur Seite. Das Ding, das von ihrem Arm abstand, konnte sie erst nicht recht deuten. Was war es? War ihre Weste zerrissen? Auch am anderen Arm stand so etwas ab, in der Dunkelheit nur undeutlich erkennbar. Sie hob den Arm an um es besser sehen zu können. Mein Gott! Da war ja nur mehr ein kleines Stück von ihrem Arm vorhanden! Desgleichen nahm sie jetzt auch auf der anderen Seite wahr! Wie in Zeitlupe senkte sich die Erkenntnis in Barbaras Gehirn: Man hatte ihr die Arme abgehackt!
„Ich verblute!“ war ihre erste Reaktion, „Ich verblute, wenn ich nicht etwas unternehme!“ Die traumatische Amputation hatte in ihrem Organismus einen Schock ausgelöst, der sie wie in Trance handeln ließ, der sie veranlasste, ums Überleben zu kämpfen.
Sie nahm alle Kraft zusammen um sich aufzurichten, stand auf und taumelte mehr als sie ging auf den hellen Schein zu, von dem sie annahm, dass er von einer Straßenlampe kommt. Ihr Gefühl hatte sie nicht getäuscht, sie erreichte die Straße auf der sie sich eben erst auf dem Heimweg befand. Die Scheinwerfer eines Autos kamen auf sie zu, Barbara winkte mit ihren Händen um auf sich aufmerksam zu machen. Es waren aber nur ihre ******en Armstümpfe, die sie bewegte. Als der Wagen hielt, brach sie erschöpft zusammen.
Markus hatte die Baustelle in der anderen Richtung verlassen. Er hastete über die Brücke und warf dabei den Sack in den Hochwasser führenden Fluss. Ebenso entledigte er sich der Plastiksäcke, die er über die Schuhe gezogen hatte um im Staub der Baustelle keine brauchbaren Spuren zu hinterlassen. Daheim angekommen wartete er noch, bis es eine Stunde war, vor der Barbara planmäßig nachhause kommen hätte müssen. Dann wählte er die Nummer des Betriebes, in dem Barbara arbeitete. Natürlich meldete sich niemand, das hatte Markus auch gar nicht erwartet. Es gehörte bloß zu seinem Plan. Er wählte neuerlich, diesmal die Nummer des Krankenhauses. Ob es einen Unfall gegeben hätte, fragte er, seine Frau sei noch nicht von der Arbeit nachhause gekommen und in der Firma scheint sie auch nicht mehr zu sein. Man bat ihn, seine Frau beschreiben. Dann sagte man ihn, er solle ins Krankenhaus kommen.
Auch für diese Phase war alles genau überlegt. Überraschung und Entsetzen, alles musste so gespielt sein, dass es echt wirkte. Ein Zuviel wäre vielleicht aufgefallen und hätte ihn verdächtig gemacht. Das wirklich überraschende für ihn war, dass er gar nicht spielen musste. Er hatte geglaubt, dass sie längst operiert werden würde, als er kam liefen aber noch immer die Vorbereitungen. Ihn schauderte, als er Barbara sah. Was hatte er ihr nur angetan! Sie lag da, von den schmerzstillenden Mitteln betäubt. Die Stümpfe ihrer Arme konnte er nicht sehen, sie waren mit Tüchern bedeckt. Ihr Gesicht war grau, sie machte einen elenden Eindruck. Ein Schlauch führte unter das Tuch, das sie verhüllte und leitete die Flüssigkeit einer Infusionsflasche irgendwo in ihren Oberschenkel.
Gleich nachdem er bestätigt hatte, dass sie seine Frau war, wurde sie in den OP geschoben. Er wartete, wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war als ein Arzt kam der ihm erklärte, dass alles gut verlaufen sei. Nein, er könne jetzt nicht zu seiner Frau, er solle morgen wiederkommen.
Barbara erholte sich nur langsam. Das Trauma des Überfalls mit seinen Folgen bereitete ihr große seelische Beschwerden. Eine Psychothe****utin bemühte sich um sie und Markus war in die Therapie voll eingebunden. Barbara konnte sich einfach nicht vorstellen, dass das Leben normal weitergehen konnte, obwohl sie keine Arme mehr hat.
Markus verbrachte jede freie Zeit bei seiner Frau. Ihr zu essen oder zu trinken geben gab ihm noch nicht der richtige Kick, noch war sie Patientin. Erst als er ihr zum ersten Mal ein Nachthemd anziehen konnte, beschleunigte sich sein Puls ob des neuen Zustandes seiner Frau. Erst als zum ersten Mal die leeren Ärmel ihren Körper umwehten, stellte sich ein Hauch von dem Gefühl ein, nachdem er sich so gesehnt hatte. Stolz promenierte er mit ihr durch die Gänge des Krankenhauses, später dann hinaus in den Park und genoss die Blicke, mit denen Barbara von Patienten und Besuchern bedacht wurde. Natürlich waren die lokalen Zeitungen voll von dem, was Barbara widerfahren war und die guten Leute bestaunten das arme Ding, das da nun ohne Hände und Arme war und waren voll des Bedauerns.
Aber erst als Barbara wieder zuhause war, war für Markus das Glück vollkommen. Naja, fast vollkommen. Sie konnte den Verlust ihrer Arme nur sehr schwer verkraften, war schwermütig und mutlos. Die Wochen sexueller Enthaltsamkeit – Markus hatte sich gefreut auf die Heimkehr seiner Frau. Aber sosehr er sich bemühte, sie ließ seine Zärtlichkeiten über sich ergehen, zeigte aber in keiner Weise nur irgendwie Interesse. Markus konnte ihre Brüste streicheln, ihr zwischen die Beine greifen, Barbara saß nur da und ließ jede Reaktion vermissen. Das lag nicht nur daran, dass sie noch heftige Schmerzen, besonders in ihrem linken Stumpf, verspürte, es waren die Schmerzen der Seele, die sie quälten.
Als Markus noch ein Knabe war, wurde er mit einer Reportage über eine durch Contergan geschädigte Frau konfrontiert. Sie war ohne Arme geboren worden und meisterte ihr Leben trotz ihres schweren Nachteils mit den Möglichkeiten, die ihr gegeben waren. Ab da fixierte sich in ihm der Traum von einer Frau ohne Arme. Markus hätte nicht sagen können, was ihn daran so faszinierte. War es, wie die eigentlich Bedauernswerte alles grazil mit den Füßen erledigte? Oder war es einfach der Beschützerinstinkt des Mannes, der sich angesichts einer Frau ohne Arme, einer Frau also, die offensichtlich hilflos wirkt, noch mehr Verstärkung findet? Markus hätte es nicht sagen können. Fest stand jedenfalls, dass das Bild einer Frau ohne Arme an ihn weitaus stärkere Reize aussendete als die üblichen Pinup-Fotos.
Er lernte Barbara kennen und lieben. In dieser Zeit trat sein Traum in den Hintergrund, das Begehren nach Barbara war um vieles stärker. Sie heirateten und erst nach einiger Zeit kam das Verlangen nach einer Frau ohne Arme wieder zum Vorschein. Markus liebte Barbara viel zu sehr als dass er sich deshalb von ihr getrennt hätte. Aber seine Phantasien wurden stärker und stärker. Warum hatte ihn das Schicksal eine Frau mit zwei Armen zugedacht, ihn aber gleichzeitig mit einem derart starken Verlangen ausgestattet? Sicher hätte es irgendwo eine Frau gegeben, die ohne Arme leben muss und sich nach einem Partner wie er ist sehnt. Warum hatte ihn das Schicksal nie mit ihr zusammengeführt?
Sein Trieb wurde allmählich so stark, dass er begann, sich Barbara ohne Arme vorzustellen. Immer intensiver wurden seine Phantasien. Er sah ihr beim Kochen, beim Waschen, bei der Arbeit im Haushalt zu und stellte sich vor, wie sie jetzt wohl agieren würde, wenn sie keine Arme hätte. Allmählich transponierte er seine gesamten Phantasien auf Barbara was zur Folge hatte, dass er mit ihr, so wie sie war, nicht mehr weiterleben konnte. Dazu kam ein Verhalten von Seiten Barbara, dass für sie letztlich fatale Folgen haben sollte. Barbara war für alles aufgeschlossen. Frivoles ausgehen, Tätowierung, Intimrasur, ja sogar Intimschmuck waren für sie kein Problem. Aber Fesselspiele waren ein Tabu. Barbara war als kleines Mädchen beim Indianerspielen von den Buben an einem Baum gebunden worden. Erst als der Vater sie am Abend suchte und fand, wurde sie von ihren Qualen erlöst. Nein, gefesselt wollte sie nie wieder werden. Nein, es gab keine Alternative, Barbara musste so werden, wie Markus sie haben wollte und so entstand ein Plan, der furchtbare Folgen für sie hatte.
Die Behörden ermittelten, fanden aber nichts. Keine brauchbaren Spuren, keine Tatwaffe, nicht einmal die abgehackten Arme wurden gefunden. Natürlich war die Polizei auch bei Markus und befragte ihn intensiv. Aber mangels eines Motivs für so eine Tat fanden sie zunächst weder bei ihm noch anderswo Ansatzpunkte. Es musste die Tat eines Irren sein, eines Psychopathen, das war das einzige, worüber man sich einig war. Die Zeitungen entwickelten die abenteuerlichsten Hypothesen über das Wie und Warum. Markus amüsierte sich erst über die Theorien, was den Täter zu der Tat verleitet hätte. Dann kam Markus plötzlich doch etwas in Bedrängnis. Die Beamten hatten ihn noch einmal so richtig in die Mangel genommen, sie brauchten dringend einen Erfolg. Beim Verhör kamen sie ziemlich genau auf den Punkt und Markus musste alle Kraft zusammennehmen um zu bestehen. Da kam ihm der Zufall zu Hilfe. In einem anderen Bundesland hatte ein Nachahmungstäter eine Frau überfallen und ihr ein Bein abgetrennt. Kurz darauf kam eine junge Frau auf ähnliche Weise um beide Hände und nochmals eine um ihr Bein. Damit war Markus aus dem Schneider, man vermutete, dass der Täter sein Einsatzgebiet verlegt hätte.
Dadurch verbesserte sich aber auch schlagartig Barbaras Zustand. Sie hatte, von Markus und selbst von ihr unbemerkt, gewisse Zweifel an ihn gehabt. Nicht, dass sie in ihm den Täter vermutet hätte, aber sie hatte so ein unbestimmtes Gefühl, wie nur Frauen es bisweilen entwickeln können. Mit den Vorfällen in den anderen Bundesländern waren aber ihre unterschwelligen Bedenken zerstreut und Markus konnte sein Glück kaum fassen, als Barbara ihn mit ihren kurzen Stummeln zu umarmen versuchte. Ganz spontan kam sie eines Tages auf ihn zu und streckte ihm ihre Stümpfe entgegen. Sie drückte ihren Körper an ihn, weil sie ihn mit ihren kurzen Stummeln nicht umarmen konnte und küsste ihn.
Ab jetzt ging es wieder aufwärts in ihrer Beziehung. Was aber für Markus noch viel mehr zählte, endlich begann Barbara sich so zu verhalten, wie er es sich von einer Frau ohne Arme vorgestellt hatte. Waren es bisher nur zaghafte Versuche, so begann sie jetzt, Mund und Füße zu benutzen. Zuerst nur innerhalb der eigenen vier Wände, mit fortschreitender Geschicklichkeit aber auch in der Öffentlichkeit.
Das war auch gut für Barbaras Ego. Die bisherige Weigerung, ihre Behinderung zu akzeptieren und die völlige Ablehnung, damit zu leben, hatte Barbara in manch prekäre Situation gebracht. Anfangs, als sie nachhause gekommen war, hatte sich Markus Urlaub genommen um für sie da zu sein. Dann war der Aufenthalt in der Reha, danach war Barbara einen großen Teil des Tages alleine zuhause. Mit ihrer Antriebslosigkeit war sie nicht einmal imstande, sich ein Glas Wasser einzuschenken. Sie konnte Kleidungsstücke weder an- noch ausziehen, es reichte kaum, den Fernseher ein- und auszuschalten. Persönliche Bedürfnisse des täglichen Lebens waren ein Problem.
Das besserte sich nun mit Barbaras allgemeiner Bewusstseinsänderung. Was aber Markus mit besonderem Entzücken erfüllte war, dass sie nun auch endlich wieder Interesse am Sex zeigte. War es doch gerade dieser wichtige Sektor menschlicher Paarbildung, der Markus’ Phantasie besonders beflügelt hatte und in dem die wesentlichsten Traumbilder existierten, die ihn dazu veranlasst hatten, Barbara ihre Arme zu nehmen. Gewiss erregten ihn auch ihre meist noch sehr unbeholfenen Versuche, Dinge des täglichen Lebens mit ihren Armstümpfen zu bewältigen. Auch durchströmte ihn jedes Mal ein Glücksgefühl, wenn Barbara ihm ihre kurzen Stummeln entgegenstreckte und versuchte, ihn mit ihnen zu umarmen.
Nun wurde sie aber auch wieder körperlichen Fühlungsnahmen zugänglich. Selbstredend waren die Berührungen sehr viel mehr geworden, brauchte doch Barbara für die vielen täglichen Bedürfnisse seine Hilfe. Sie konnte sich nicht mehr selber waschen, nicht alleine auf die Toilette. Allerdings zeigte hier Barbara aber keine Reaktionen, etwa wenn Markus sie zwischen den Beinen abschruppte. Jedoch begann sie jetzt wieder, seine Nähe zu suchen. Sie drückte sich immer öfter an ihn, fragte ihn sogar, ob es ihn störe, wenn sie ihn mit ihren Stummeln das Gesicht tätschelt. Mein Gott, Markus fühlte sich im siebenten Himmel, wenn er ihre Stümpfe zu spüren bekam, hielt es aber für besser, ihr dies nicht zu erkennen zu geben.
Irgendwann war aber endlich der Abend da, an dem sich Barbara wieder ihrer Gefühle als Frau besann. Das Verlangen nach körperlicher Liebe war zurück und sie ließ sich lustvoll zwischen die Beine greifen. Endlich spreizte sie wieder bereitwillig ihre Schenkel um sich liebkosen zu lassen. Behutsam pflegte Markus das zarte Pflänzchen ihrer neu erwachten Gefühle. Verzückt betrachtete er seine Frau, wie sie sich genüsslich am Bett räkelte und dabei ihre Armstümpfe weit von sich streckte.
Eine Weile genoss sie so seine Zärtlichkeiten, bis sie selbst vom Verlangen gepackt wurde. Sachte nahm sie seinen Penis zwischen ihre Knie um ihn zu drücken und ihn zwischen ihnen zu rollen. Schnell merkte sie aber die dadurch für sie entstandene Benachteiligung. Für Markus war es nun schwierig, sie weiter zu streicheln und zu stimulieren. Also breitete sie wieder ihre Schenkel auseinander. Der Wunsch, auch Markus zu liebkosen, blieb dabei aber unerfüllt.
Mit aller Macht kehrte Barbaras sexueller Instinkt in sie zurück. War doch immer sie diejenige gewesen, die den Geschlechtsverkehr dominierte. Dass sie nun sein Glied nicht anfassen konnte, erfüllte sie mit gewaltigem Zorn, der sich in wilder Extase auszudrücken begann. Sie kniete sich über ihn und drückte ihn ihre Scham einfach ins Gesicht. In zuckenden Bewegungen rieb sie sich an Markus, gierig leckte dieser das dargebotene.
Aber es fehlte ihr wichtiges. Hatte sie es doch immer genossen, ihn im Vorspiel erst einmal „abzumelken“, wie sie es nannte. Erst wenn er sich unter seinem Schwanz wand, den sie mit dem festen Griff ihrer Hand massierte, und erst wenn er in ihre Hand ejakuliert hatte, war sie so richtig bereit für das weitere Spiel. Nun hatte sie aber keine Hände mehr, wie sollte sie mit ihren kurzen Armstummeln ihr heftiges Verlangen stillen?
Barbara drehte sich um, sodass sie nun auf Markus’ Lenden sehen konnte. Erwartungsvoll reckte sich ihr sein harter Penis entgegen. Die Lippen ihrer Scham fest auf die von Markus’ Mund gedrückt, beugte sie sich nieder um das stramme Glied reflexartig mit ihren Stümpfen zu erfassen. Zu nahe kam sie dabei mit ihrem Mund dem Objekt ihres Verlangens. Ihre Stümpfe reichten nicht aus, waren nicht lang genug, um gewünschtes zu bewirken. Ihr Mund musste diese Aufgabe übernehmen.
Für Markus war diese Art der Liebkosung nach der langen Phase der Enthaltsamkeit bald zu viel. Ein dicker Schwall ergoss sich in Barbaras Mundhöhle. Sie erschrak, noch nie hatte sie seinen Samen zu kosten bekommen. Gleichzeitig erkannte sie instinktiv, dass dies nun ein vollwertiger Ersatz ihrer früheren Handarbeit war. Gierig begann sie nun, seinen Schwanz auszusaugen und konnte mit Genugtuung feststellen, wie Markus sich unter dieser Wohltat wand.
Nur kurz gönnte sie Markus eine Erholpause. Seine Zunge hatte ihr Verlangen nicht stillen können, im Gegenteil: In ihr brannte das Feuer der Wollust. Also machte sie sich abermals über ihn her. Es erfüllte sie mit entzücken zu sehen, dass Markus’ Glied auch unter den ungeschickten Tapsern ihrer Armstümpfe wieder erstarkte. Das Treiben seiner Finger hatte in ihr eine feuchte Hitze angefacht, die ungeduldig nach Milderung verlangte. Barbara brachte ihr Becken über Markus’ Stängel und mit zuckendem Unterleib versuchte sie, ihn in sich aufzunehmen. Doch erst seine helfende Hand brachte die Erlösung, endlich drang der Heißersehnte in sie ein.
Wie von Sinnen ließ sie ihr Becken kreisen, versuchte, sich aufzurichten. Mein Gott, das hatte sie ja immer so gemacht. Aber jetzt fehlten die Arme, um den Oberkörper abzustützen. „Halt mich an den Schultern!“ Fast wie ein Flehen klangen ihre Worte und Markus erfüllte ihren Wunsch. Er betrachtete seine Frau. Ihr hübsches Gesicht war durch Extase gezeichnet, die zarten Brüste wippten im Rhythmus ihrer Stöße. Und da waren auch ihre Stümpfe, nutzlos abgestreckt. Ja, genauso hatte er sich Barbara immer gewünscht.
„Sieh mal, ich bin in den Achseln rasiert!“ Keck streckte sie die Stummeln nach oben und präsentierte ihre glatten Achselhöhlen. Belustigt hatte sie sich vor dem im Bad von ihm die Achselhaare entfernen lassen. Markus packte die Stümpfe an ihren Rundungen. Jetzt traten ihre Brüste in der vollen Schönheit ihrer Wölbung hervor. Mit aller Kraft hob er sein Becken um Barbara seinen Stab hineinzurammen. Sie stöhnte laut und erwiderte sein Tun. In rascher Folge stießen die Leiber jetzt gegeneinander, ganz so, als müssten sie sich jeden Augenblick eins werden. Und als bei ihm die Eruption einsetzte, ließ sie keinesfalls nach, ihr Becken tobte weiter bis beide erschöpft zusammensanken.
Der Verlust von Barbaras Händen und Armen ließ sie eine völlig neue Art ihres sexuellen Spiels entwickeln. Markus hätte vordem nie geglaubt, wie sehr er die Liebesbeweise ihrer Hände vermissen würde. Allerdings hätte er nie erfahren, wie mitreißend es ist, wenn Barbara seinen Schwanz nicht nur mit den Lippen und der Zunge liebkost, sondern ihn bis auf den letzten Tropfen förmlich aussaugt, hätte sie noch ihre Hände zur Verfügung.
Barbara erging es nicht viel anders, nur eben mit entgegengesetztem Vorzeichen. Es brachte sie zur Raserei, ihn nun nicht mehr anfassen zu können. Auch sie musste erkennen, wie wichtig ihr das Fühlen mit ihren Händen gewesen ist. Dass sie ihn nun nicht mehr berühren konnte, empfand sie als extreme Ungerechtigkeit des Schicksals. Warum konnte Markus seine Finger in sie tauchen, wo es ihr verwehrt war, ihn mit fester Hand zu packen?
Markus musste Handschellen besorgen. Sie forderte ihn auf, diese sich selbst so anzulegen, dass seine Hände auf den Rücken gefesselt waren. Sie wollte einfach wissen, welche Varianten nun Markus entwickeln würde um seine Hände zu ersetzen.
Für einen Beobachter wäre es ein eigenartiges Schauspiel gewesen, das sich ihn nun dargeboten hätte. Sie schmusten miteinander herum und keine Hand war da, die den jeweils anderen gestreichelt hätte. Allerdings war es jetzt Barbara, die etwas im Vorteil war, denn sie hatte wenigstens zwei – wenn auch nur kurze – Stummeln zur Verfügung und die setzte sie auch ein.
Während Markus etwas hilflos rücklings auf seinen gebundenen Händen lag, versuchte Barbara ihn mit ihren Stümpfen zu stimulieren. Diesmal achtete sie peinlichst darauf, nicht mit ihrem Mund zu nahe zu kommen – zu groß wäre für sie die Versuchung gewesen, ihn wiederum auf diese Art zur ersten Ejakulation zu reizen. Nein, diesmal sollte er leiden.
Und leidvoll war es auch für Markus. Nur allzu gern hätte er Barbara zwischen ihren Beinen berührt, sie mit seinen Fingern in die höchsten Höhen der Lust gebracht. Unwillkürlich zerrte er an seinen Fesseln, völlig nutzlos. Barbara spürte sein Verlangen, sie zu streicheln, zu verwöhnen. Allein das Wissen um sein Wollen, und sein Unvermögen es zu können, entlockte ihr einen Schwall ihres Liebessaftes, der sich aus ihrer Grotte über Markus ergoss.
Sie wollte seinen Penis in sich spüren. Sie wünschte dies schon die ganze Zeit, nun konnte sie sich aber nicht mehr zurückhalten. Mit einem Bein im Bett kniend, mit dem anderen am Fußboden abgestützt, positionierte sie ihren Unterleib über Markus’ aufs Äußerste erigiertem Glied. Nur ein Arm – nicht einmal Hände – wären jetzt hilfreich gewesen um sich etwas abzustützen! Ihren Oberkörper wie in Trance balancierend, versuchte sie sein schwankendes Rohr einzufangen um es in sich aufzunehmen. Was so einfach erschien – in ihrer übermäßigen Erregung wurde es für sie zu einem Geschicklichkeitsspiel. Wie hatte sie nur Markus die Handschellen anlegen können! Nur eine Hand, ob von ihr oder von ihm, die dem Wohltäter den Weg dorthin gewiesen hätte, wo man ihn sehnlichste erwartete! So aber musste sie ihr Becken kreisen lassen, bis sie endlich seine Eichel nicht nur an ihren Lippen spürte, sondern auch jene Position gefunden hatte, in der sie nicht mehr ausweichen konnte. Endlich fühlte sie, wie er in sie eindrang.
Und sogleich entfachte er ein Feuerwerk des Genusses, Barbara war, als ob sie unter Strom stünde. Heftig begann sie mit ihrem Becken zu stoßen, um immer noch mehr dieser Wohltat aufzunehmen. Früher hatte sie sich dabei mit den Armen abstützen können, und sonst hielt sie Markus an ihren Stümpfen. Nun hatte sie sich selbst dieser Möglichkeit beraubt, indem sie Markus fesselte. Aufrecht, viel zu sehr aufgerichtet musste sie das Labsal der geschlechtlichen Vereinigung über sich ergehen lassen, unendlicher Genuss vereint mit lieblichen Qualen.
Nach Minuten unendlicher Dauer sank sie erschöpft über ihn zusammen, längst schon hatte Markus sich in sie ergossen. Keuchend und bebend von der Anstrengung lagen ihre Leiber übereinander. Wie lange sie so lagen wussten beide nicht. Irgendwann stand Barbara dann auf. Markus schmerzten seine Handgelenke. Die Schellen, auf denen er lag, schnitten in ein. Etwas mühsam erhob er sich und bat Barbara, ihm die Fesseln abzunehmen. Nein, das müsste er schon selber machen, meinte sie.
Wo war nun der Schlüssel zu diesen vermaledeiten Handschellen? Ach ja! Er hatte ihn vorhin am Küchentisch liegengelassen. Er ging hinaus, drehte sich mit dem Rücken zum Tisch und langte nach dem Schlüsselchen. Sosehr er sich abmühte, es gelang ihm nicht, ihn in das Schlüsselloch zu stecken. Als er durch die Arme durchgestiegen war und seine Hände nun vor sich hatte musste er erkennen, dass er keine Chance hatte sich aufzuschließen. Er rief nach Barbara. Diese kam, nahm das Schlüsselchen zwischen die Lippen ihres Mundes und nun begann eine Fummelei, die Markus neuerlich in Erregung versetzte. Sie drehte den Kopf nach allen Richtungen, um den Schlüssel dorthin zu bekommen, wo er hinsollte. Dabei wackelten ihre Armstummel, im Unterbewusstsein versuchte sie auch ihre Hände einzusetzen. Als ihr endlich gelungen war, eine der Schellen aufzuschließen, war Markus schon wieder aufs Höchste erregt. Was hatte er jetzt nur für eine besondere Frau!
6年前
コメント数
xHamsterは 成人専用のウェブサイトです!

xHamster で利用できるコンテンツの中には、ポルノ映像が含まれる場合があります。

xHamsterは18歳以上またはお住まいの管轄区域の法定年齢いずれかの年齢が高い方に利用を限定しています。

私たちの中核的目標の1つである、保護者の方が未成年によるxHamsterへのアクセスを制限できるよう、xHamsterはRTA (成人限定)コードに完全に準拠しています。つまり、簡単なペアレンタルコントロールツールで、サイトへのアクセスを防ぐことができるということです。保護者の方が、未成年によるオンライン上の不適切なコンテンツ、特に年齢制限のあるコンテンツへのアクセスを防御することは、必要かつ大事なことです。

未成年がいる家庭や未成年を監督している方は、パソコンのハードウェアとデバイス設定、ソフトウェアダウンロード、またはISPフィルタリングサービスを含む基礎的なペアレンタルコントロールを活用し、未成年が不適切なコンテンツにアクセスするのを防いでください。

운영자와 1:1 채팅