Der Wach-Koma-Patient
Der Wach-Koma-Patient
Teil 1
Da bin ich wieder: KleinUndDick!
Ich habe mal wieder etwas ganz neues erlebt und davon will ich euch heute berichten:
Meine letzten beiden Lebensabschnitte waren mir einfach zu viel geworden und ich suchte mir verzweifelt einen neuen Wirkungskreis. Es konnte ja nicht sein, dass ich, mit gerade einmal neunundvierzig Jahren, nur noch ein Sexobjekt war!
Als erste Maßnahme besuchte ich eine renommierte Haushaltsschule. So kam ich aus meinem letzten, wirtschaftlichen Kreis heraus.
Als nächstes suchte ich mir eine andere Unterkunft und fand diese, ganz in der Nähe meines neuen Wirkungskreises. Nun wohnte ich alleine!
Meine ****** waren erwachsen und kümmerten sich nur um sich selbst, was mir auch ganz recht gewesen war.
Ich war gerade mal ein halbes Jahr in der Haushaltsschule, als mich, an einem Abend, eine Nachricht über den Xhamster erreichte:
Liebe Doris,
mein Name ist Brigitte und ich möchte mich ganz lieb bei dir bedanken!
Deine Geschichten, die du hier beim Hamster einstellst, helfen mir ungemein weiter.
Ob du es glaubst oder nicht: mein Mann liegt im Wach-Koma und er reagiert nur,
wenn ich ihm deine Geschichten vorlese.
Wahrscheinlich denkst du jetzt schlecht von mir, von wegen Moral und so, aber das
ist mir vollkommen egal.
Man stelle sich nur vor: er bekommt regelmäßig einen Steifen, wenn ich ihm deine
Geschichten vorlese! Was für eine tolle Reaktion!
Leider gab es lange nichts neues von dir zu lesen...
Mein Mann und ich würden uns freuen, wenn du mal wieder etwas neues schreiben
würdest!
Wer weiß, vielleicht hilfst du mir ja dabei, ihn zu heilen?
Liebe Grüße von Brigitte
Mir blieb beim Lesen die Spucke weg! `Ist ja irre´, war es mir durch den Kopf gegangen. Natürlich ging sofort meine Fantasie mit mir durch...
Doch bei mir hatten sich entscheidende Dinge verändert und ich fand keinen guten Ansatz für eine Geschichte!
Im Gegenteil! Ich resignierte sogar daran. „Die Moral“, bei der ganzen Sache, hielt mich mehr, als nur zurück. Ich gab mir sogar Mühe, das Ganze zu vergessen.
Bevor ich dies aber tat, schrieb ich dieser Frau zurück:
Brigitte,
es freut mich, dass ich dir und deinem Mann helfen konnte, aber aus privaten Gründen
schreibe ich nicht mehr!
Ich hoffe, du findest andere, gute Geschichten, die du ihm vorlesen kannst!
„Moral“ hin oder her: wenn es ihm und auch dir hilft...
Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt! Kennst du diesen Spruch? Nimm ihn dir
zu Herzen!
Euch beiden alles Liebe, Doris
Ich konzentrierte mich wieder auf meine neue Arbeit und mein neues Leben und tatsächlich schaffte ich es, diese Geschichte zu vergessen.
Dann stand ich drei Monate vor meinem Abschluss und die Bewerbungen standen an. In den Zeitungen war nicht viel zu finden, also ging ich online und suchte dort nach freien Arbeitsplätzen.
Und siehe da, es fand sich eine Annonce:
Großhaushalt sucht Hausdame!
Ich mache es kurz: Ich bewarb mich und bekam den Arbeitsplatz!
Wohnen sollte ich direkt vor Ort, in einer kleinen Wohnung, im Obergeschoss der großen Villa. Sie bestand aus zwei Zimmern und einem Bad. Essen bekam ich in der Großküche des Hauses.
Die Familie stellte mir die Arbeitskleidung: weiße Bluse, schwarzer Rock, kleine, weiße Schürzen und schwarze Gesundheitslatschen.
Die Familie bestand aus zwei Schwestern, deren Ehemännern und den vier ******n. Sie lebten nicht ständig alle im Haus, hatten noch andere Anwesen, aber in den Wintermonaten hielten sie sich hier auf.
Ich selbst wurde die Vorgesetzte von einer Menge Personal... Hi hi hi. Ich und Chefin...
Mir unterstanden: ein Chauffeur, zwei Butler, ein Koch und eine Köchin, vier Reinigungsfrauen, ein Gärtner, ein Hausmeister, ein Stallbursche und zwei Mägde. Sie alle wohnten im Obergeschoss der Villa.
Erst ganz am Ende der Führung, brachten die Schwestern mich in ein großes Schlafzimmer. In dem riesigen Bett, lag ganz verloren, ein älterer Herr. Sein Gesicht wirkte eingefallen, blass und recht faltig. `Armer Mann´, dachte ich so bei mir und dann kam der Hammer: „Das ist unser Vater, er liegt im Wachkoma! Sie werden ihm, sofern sie Zeit dafür aufbringen können, Gesellschaft leisten!“
Sofort fiel mir Brigitte ein und ihre Geschichte. Verlegenheit machte sich in mir breit. Wie konnte ich nur an Sex denken, wenn ich diesen armen Mann vor mir hatte? Ich schämte mich entsetzlich.
Zurück, im Speisesaal, wo wir nun saßen, um zu verhandeln, musste ich immer wieder an den armen Kerl denken...
Meine erste Reaktion war gewesen, den Job nicht annehmen zu wollen!
Doch beide Schwestern stürmten mit Worten auf mich ein. Ich sei mehr, als geeignet, man würde mich sympathisch finden und der Vater würde mich auch mögen, wenn er könnte. Bla, bla, bla.
Wie ich nun einmal bin: ich drehte mir die Geschichte so zurecht, dass ich eine Herausforderung, für mich, daraus machte. Würde ich es schaffen, den Mann aus seinem Koma zu holen?
Oh man, es kribbelte geradezu in meinem ganzen Körper. Was wäre ich für eine Heldin, wenn mir das gelingen würde...
Geltungssucht! Eindeutig! Nein, das wollte ich nicht zulassen und wieder haderte ich mit mir.
„Ich bin doch nur eine einfache Hausdame. Von Pflege verstehe ich absolut gar nichts. Mein Rücken ist so kaputt, dass ich ihn nicht einmal aufrichten könnte, um sein Kissen aufzuschütteln“, versuchte ich mich da heraus zu winden.
Man versicherte mir, dass es dafür Pflegepersonal geben würde und ich soll mich einfach nur mit dem Vater unterhalten.
„Aber meine Stimme“, warf ich ein, die doch so schnell heiser wurde...
„Nur eine Stunde am Tag“, bettelten die Schwestern... Grrrr!
Sie boten mir unheimliche Dinge an, wie: Ausflüge mit den ******n in Freizeitparks oder andere Vergnügungen. Sie baten mich, ein Teil der Familie zu sein! Um genau zu sein: sie waren schier verzweifelt! Und ich bemerkte, wie sehr ihnen eine Mutter fehlte...
Mein Helfersyndrom kam durch und meldete sich zu Wort: `Du kannst doch die armen Mädchen nicht alleine sitzen lassen...´
Schließlich einigten wir uns auf ein anständiges Gehalt und darauf, dass ich lediglich als Hausdame und Gesellschafterin fungierte. Punkt! Ich wusste von vorne herein: alles andere würde sich von selbst ergeben!
Knapp drei Monate später wurde ich mit offenen Armen empfangen. Meinen Abschluss hatte ich mit Bravour bestanden.
Mit nur einem Koffer, einer Laptop-Tasche und einer Handtasche kam ich in der großen Villa an und in einem Taxi.
Nicht zu fassen: das gesamte Personal stand, perfekt in einer Reihe, um mich gebührend zu empfangen... Einer der Butler kümmerte sich um meinen Koffer und meine Laptoptasche. Er bezahlte sogar den Taxifahrer und stellte sich dann wieder in die Reihe.
Ich atmete tief durch. Nun hieß für mich: Chefin sein!
In einfacher, schwarzer, langer Hose und weißem Shirt, mit schwarzen Sternchen darauf, ging ich von einem zu anderen und begrüßte sie alle per Handschlag und mit einem Lächeln. Meine dicke, schwarze Winterjacke stand offen und meine Handtasche baumelte mir an der rechten Schulter.
Nun lernte ich vierzehn Menschen kennen und hatte Schwierigkeiten, mir all ihre Namen zu merken. Wen ich begrüßt hatte, der flitzte aus der Kälte davon. Ich grinste hinter ihnen her und hatte vollstes Verständnis dafür.
Die beiden Butler kamen zum Schluss dran. Sie hatten wacker ausgehalten. Ihre Namen waren Jim und James. Sehr originell oder?
Jim war bereits an die sechzig Jahre alt. James hingegen war erst um die Vierzig herum. Ersterer war der Butler des Hausherrn und zweiterer, derjenige für die beiden anderen Herren des Hauses.
Sie führten mich ins Innere der Villa, wo mein Vertrag und die Familie auf mich warteten. Die Etikette verlangte von mir, zuerst die Erwachsenen zu begrüßen, aber aus Erfahrung wusste ich, wie ungeduldig ****** sein konnten. So begrüßte ich die Kleinen zuerst.
„Bevor sie uns siezen: wir möchten mit dem Vornamen angesprochen werden und wir möchten geduzt werden“, wandte Klara sich an mich und ich zog die Brauen hoch. Hallo? Ich war Bedienstete...
Klara war die ältere der beiden Schwestern. Wir einigten uns auf die Vornamen und das sittliche „Sie“!
„Heute brauchen sie noch nicht zu arbeiten, Doris. Gewöhnen sie sich erst einmal ein“, erläuterte mir Klaras Ehemann, Kevin.
Die beiden jüngeren, erwachsenen Familienmitglieder, hießen Bianca und Sven.
Jedes der beiden Paare hatte zwei ******, einen größeren Sohn und eine kleinere Tochter. Ihre Namen waren: John und Svenja und Torben und Vanessa.
Hab´s mir extra aufgeschrieben! Hi hi.
Ohne den Vertrag zu lesen, unterschrieb ich ihn einfach. Man übergab mich an den zweiten Butler, der mich in meine kleine Wohnung brachte, samt meines Gepäcks. Dieser zeigte mir noch, wo ich meinen Koffer lassen konnte, wenn dieser leer sei und ging dann auch.
Ich setzte mich in einen bequemen Sessel, in meinem Zimmer und tat mich schwer damit, dies als realistisch anzusehen. Hier war ich nun und jetzt?
Ich genehmigte mir eine halbe Stunde des Grübelns, dann machte ich mich an die Arbeit: Koffer auspacken und häuslich einrichten.
Als ich damit fertig war, war Mittagszeit und leckere Düfte zogen schon durch die Villa.
Immer dem Duft hinterher... Unterwegs begegnete mir der ältere Butler, Jim. Er brachte ein Tablett mit Essen zu seinem Herrn. Überrascht sah ich ihm nach, schwieg aber. Konnte man essen, im Wachkoma? Isch a n Ding!
In der Küche angekommen, wo die anderen bereits versammelt waren und auf mich warteten, fragte ich als erstes nach dem Essen für den Herrn.
Marie, die Köchin meldete sich zu Wort, sie lachte: „Nein, Jim glaubt, dass die Düfte unseren Herrn animieren könnten, aufzuwachen!“
Ach so... Hätte ich auch selbst drauf kommen können!
Es ging ganz zwanglos in der Küche zu. Man durfte sich bedienen und essen, so viel man wollte, auch den ganzen Tag über oder in der Nacht.
Wir saßen an einem großen, einfachen Esstisch und plauderten. Natürlich wurde ich ausgehorcht, wenn auch etwas zurückhaltend, denn immerhin war ich die Chefin.
Ich machte dem Personal folgendes klar: „Ihr dürft mich duzen, aber wenn ihr Arschloch zu mir sagen wollt, bestehe ich darauf, dass ihr mich siezt!“ Alles grölte vor Lachen...
Mein Standpunkt: Respekt ja, Autorität nein!
„Muss Jim jetzt immer alleine beim Hausherrn essen“, erkundigte ich mich neugierig.
„Nur mittags“, ließ mich Gundula wissen, eines der Hausmädchen. Es gab Rouladen, die ich schon ewig nicht mehr gegessen hatte.
Als wir fertig waren und noch sitzen blieben, um uns zu unterhalten, kam Jim mit seinem Tablett zurück. Er wurde mit einem kräftigen „Hallo“ begrüßt. Alle waren neugierig, was er erzählen würde. Jim setzte sich an unseren Tisch.
„Herr Albert hat wieder mit seiner Zunge gewackelt, als wolle er auch etwas zu Essen haben“, berichtete Jim lachend und zwinkerte mir zu. Ich verzog mein Gesicht. Albert war der Vorname des Hausherrn...
„Ist das nicht fies, ihn riechen zu lassen und ihm dann nichts zu geben“, meinte ich empört und da kicherte Jim los.
„Ich halte ihm, wie einem Esel, eine Mohrrübe hin. Wenn er essen will, soll er aufwachen!“
Oh ha, harte Bandagen!
„Er hat doch geraucht“, warf Klaus, der Chauffeur ein und dann sah er mich eindringlich an. Ja, ich rauchte auch noch!
„Könntest du nicht, vor der Nase des Chefs, rauchen“, wandte sich nun Jim an mich und mal wieder wuchsen meine Augäpfel an. Echt jetzt?
„Wie lange liegt der Chef denn schon im Koma“, erkundigte ich mich, statt eine Antwort zu geben. Diesen Vorschlag musste ich mir erst, in aller Ruhe, durch den Kopf gehen lassen.
„Fast zwei Jahre“, steuerte Fritz, der Gärtner bei. „Eines davon lag er im Krankenhaus und in einer Rehaklinik!“
„Und gibt es hier auch andere Themen, als immer nur den Chef“, wollte ich dann noch wissen. Da packten alle ihr Geschirr und fingen an abzuräumen. Sie gingen mir diesbezüglich aus dem Weg, aber warum? Ich fragte Jim.
„Derjenige, der es schafft, den Herrn zu wecken, dem winkt ein enormer Bonus!“
Ah ja, gut zu wissen... Ich machte mir zwar nichts aus Geld, aber es verlieh einem Sicherheit!
„Du hast doch heute frei Doris. Willst du mich nicht ein Stündchen begleiten und den Chef näher kennenlernen“, Jim zwinkerte mir frech zu. Es klang, wie eine Herausforderung und ich nahm sie an.
Auf dem Weg, ins Zimmer des Kranken, meinte Jim: „Du musst dich ganz normal benehmen, als sei er wach. Normalität soll helfen!“
Okay...
Dann betraten wir den Raum. Jim schloss hinter uns die Doppeltüren.
Langsam ging ich auf das Bett zu. Das Kopfteil war aufgerichtet worden und der Chef starrte zur Seite. `Er kann mich gar nicht sehen´, schoss es mir durch den Kopf. Also ging ich neben sein Bett und stellte mich direkt vor ihn hin. `Zu dicht´, beschloss ich und stellte mich weiter nach hinten. Beinahe hätte ich einen rollenden Nachttisch über den Haufen gelaufen. Ups.
Ich strauchelte und fing mich in letzter Sekunde. Mein Blick lag auf den Augen des Chefs und ich hätte schwören können, sie aufblitzen sehen zu haben.
„Albert hat Zuckungen, wie die meisten Patienten im Wachkoma“, informierte mich Jim da auch schon und ich vergaß, was ich gesehen hatte.
„Hallo Albert. Ich bin Doris, deine neue Haushälterin. Ich bin eben erst bei euch eingezogen und heute ist mein erster Tag“, laberte ich vor mich hin. Irgendwie fühlte ich mich unwohl. Jim schob mir einen Stuhl hin und drückte mich darauf. Mein Rock verhedderte sich um meine Beine und ich zog ihn verlegen glatt.
Der Chef würde nicht antworten. Was nun? Sollte ich für meinen Chef sprechen? Würde das ankommen? Ich versuchte es einfach mal: „Hallo Doris. Es freut mich, dich kennenzulernen. Verzeihe mir bitte, wenn ich nicht aufstehen kann und weil ich dir nicht die Hand reichen kann. Du bist sehr attraktiv und sympathisch!“ Ich musste selbst über mich lachen und Jim schmunzelte. Er stand inzwischen hinter Albert und sah mich an.
„Danke Chef, sehr lieb von ihnen“, prustete ich und da wurde mir bewusst, wie albern und kindisch ich mich benahm. Es war überhaupt nicht angemessen, meinem Chef gegenüber und es sah auch nicht gut aus, sich über einen wehrlosen Mann lustig zu machen... Tat ich das denn? Ich geriet in einen Zwiespalt.
„Verzeihung, Albert, das war unangemessen“, entschuldigte ich mich auch sofort bei ihm. Wieder blitzte etwas in seinen Augen auf, aber Jim hatte ja gesagt, ich solle es ignorieren.
Wild fuchtelte ich mit meinen Händen herum und stotterte vor mich hin: „Ich bin Hausdame, keine Krankenpflegerin. Ich habe null Ahnung, wie man mit einem kranken Mann umzugehen hat. Ihre ****** wollen, dass ich mich mit ihnen unterhalte, aber ich weiß gar nicht, worüber eigentlich. Ich fühle mich sehr unwohl, inkompetent und hilflos.“ Da schlackerte plötzlich die Zunge des Chefs. Was hatte das zu bedeuten? Sie hüpfte auf und ab. Verwirrt sah ich Jim an und der zog seine Brauen hoch.
„Seine Zunge“, brachte ich nur irritiert hervor. Jim lachte.
„Der Arzt sagt, es seien Zuckungen, aber wir, eigentlich alle, hier im Haushalt denken, es sei Zustimmung!“
Zustimmung? Okay, aber wozu? Was hatte ich doch gleich zu ihm gesagt? Ähm...
Der Chef fand, ich sei inkompetent und hilflos? Oh je... Was musste er nur für einen ersten Eindruck von mir haben? Ich wollte aufspringen, aber Jim meinte fies: „Eine Stunde!“
Ach du je!
Na gut, irgendetwas würde mir schon einfallen und dann erzählte ich munter von mir selbst. Zwei mal geschieden, drei ****** von beiden Ex-Ehemännern, mehrere, schwere Krankheiten und so weiter.
Als ich nicht mehr weiter wusste, fragte ich Jim: „Kannst du mir etwas über den Chef erzählen und ich höre zur Abwechslung nur zu?“
Jim blieb stehen und sprach im Namen seines Chefs, das hatte ich sofort verstanden: „Ich bin fünfzig Jahre alt, Witwer, habe zwei verheiratete Töchter und vier Enkel******. Nach dem *** meiner Ehefrau wurde ich depressiv und eines Tages unternahm ich einen Selbstmordversuch, der leider schief gegangen ist. Nun liege ich hier und friste den Rest meines Lebens, als Pflegefall!“
Was für eine traurige Geschichte... Tränen standen in meinen Augen. Der Mann tat mir furchtbar leid. Wild entschlossen, ihn irgendwie glücklich zu machen, wischte ich die Tränen weg und richtete mich auf. Nun saß ich ganz vorne an der Kante des Stuhles. Die Zunge des Chefs schlackerte schon wieder. Ich überlegte blitzschnell, warum? Mein Rock war etwas hoch gerutscht... Upsi. Ich glättete ihn und die Augen von Albert verdunkelten sich. Komisch.
Ich brabbelte drauflos, erzählte einen Schwank aus meinem Leben und ganz unauffällig hob ich meinen Rock wieder hoch. Da, das Leuchten kam zurück, in seine Augen... Wow.
Davon sagte ich Jim allerdings nichts. Es war mein Geheimnis. Dafür ersann ich einen Plan. Nach einer Stunde wurde ich entlassen und sofort begab ich mich in mein Zimmer. Ich hob den Hörer meines Telefons ab und fragte, in der Küche, nach einer Nähmaschine. Hausmeister Steffen brachte sie mir und ging auch gleich wieder.
Den Nachmittag verbrachte ich damit, meine Röcke zu kürzen...
Im Internet bestellte ich mir schwarze BH´s...
Nach dem Abendessen, welches wir auch in der Küche eingenommen hatten, begab ich mich in mein neues Büro. Ich ging online, zum Xhamster und druckte alle meine Geschichten aus...
Bis zum ins Bett gehen, schrieb ich sogar an einer neuen!!! An dieser...
Es vergingen ein paar Tage. Schnell arbeitete ich mich in meinen neuen Job ein. Es gab auch Personal, welches nur für kurze Zeit ins Haus kam und dann wieder ging, zum Beispiel: Friseure; Physiothe****uten, Ärzte und so weiter. Alles wollte koordiniert werden und ebenso, die Arbeiten im Hause.
Ich war Anlaufpunkt für alle und wenn ich mal nicht weiter wusste, ging ich zu einer der Schwestern oder rief sie an.
Niemandem fiel auf, dass ich meine Röcke gekürzt hatte! Und dann kamen meine bestellten Päckchen an. Gleich am kommenden Tag, zog ich einen schwarzen BH, unter die weiße Bluse. Das fiel natürlich auf, sah aber echt gut aus!
Bianca, die jüngere Tochter des Hauses fragte mich sagte ganz direkt: „Sie sehen toll aus, Doris. Machen sie das für meinen Vater oder haben sie einen Verehrer?“
Ich hatte lachen müssen. „Für ihren Vater. Ich will sehen, ob er darauf reagiert!“
In der Villa sprach sich alles sehr schnell herum und alle waren neugierig gewesen. Ich bat Jim darum, mir einen breiten Sessel zu organisieren und ihn neben das Bett von Albert zu stellen.
„Ich will alleine mit ihm sprechen“, hatte ich dann auch noch angefügt. Niemand sollte sehen, was ich unmoralisches vor hatte. Ja, ja, die liebe Moral.
Wie hatte ich Brigitte doch versichert? Ach ja: der Zweck heiligt die Mittel!
In Alberts Zimmer war es hell. Die Sonne erhellte den ganzen Raum und stellte somit sicher, dass Albert auch alles sehen konnte.
Recht verklemmt ging ich hinein. Ich setzte mich ganz züchtig auf den Sessel, vorne, auf die Kante und ich schaute auf Alberts Augen. Sie waren stumpf und glanzlos.
„Heute habe ich ihnen etwas ganz besonderes mitgebracht“, erzählte ich ganz locker und rutschte weit nach hinten, in den Sessel hinein. Dabei rutschte der Rock weit hoch und ich lümmelte mich in einer der beiden Ecken des Sessels. Meine Oberschenkel waren nun gut zu sehen.
Ich nahm mir eine meiner Geschichten zur Hand und begann laut vor zu lesen. So vertieft und konzentriert, schien ich nicht zu bemerken, dass mein Rock immer weiter hoch rutschte und auch schien ich nicht zu bemerken, dass ich meine Beine, beim Lesen, aus Versehen spreizte.
Heimlich schielte ich an den Zetteln vorbei und beobachtete die Augen von Albert. Es lag ein starker Glanz in ihnen und seine Zunge wippte auf und ab. Juchu...
Ich las langsam und verständlich und ich betonte alles so schön. Sogar Stöhnen tat ich ab und an mal... Es machte mir Freude, ihn an der Nase herum zu führen!
Sogar laute Anmerkungen machte ich, wie: „Oh, da wird einem ja ganz heiß, beim Lesen!“ Da fiel mein Blick auf seine Decke, weiter unten. Da zeichnete sich eine deutliche Wölbung ab... Oh ha... Er musste ja ganz schön was zu bieten haben...
Nachdem ich die Geschichte zu Ende gelesen hatte, setzte ich mich brav hin und zog meine Kleidung wieder zurecht. Dann sagte ich laut, bevor ich mich erhob: „Wenn sie Befriedigung wollen, dann sollten sie langsam aufwachen!“
Wie war das doch gleich mit der Möhre und dem Esel??? Lach mich schlapp...
Frech tätschelte ich seine Beule und verzog mich, für diesen Tag!
Von nun an ging ich täglich zu ihm und forderte, mit Albert alleine zu sein! Ich las ihm, mit fiel Gefallen, meine Geschichten vor und gab mir auch sonst alle Mühe, meinen Chef heiß zu machen, ohne ihn dabei, zu berühren.
Moral! Wenigstens ein Bisschen...
An manchen Tagen war ich selbst so scharf, dass ich auf mein Zimmer verschwand und mir Abhilfe verschaffte! Dabei dachte ich daran, wie mein Chef, mit seiner wippenden Zunge, mich dabei unterstützte... Öhm... Tschuldigung! Aber es sind ja nur Fantasien!
Dann kam die Vorweihnachtszeit heran und die Villa musst schön geschmückt werden. Oberster Befehl von den Töchtern!
Ich half fleißig mit und jeder, der nicht woanders gebraucht wurde, musste ebenfalls mit anpacken.
An einem dieser arbeitsreichen Tage fragte ich Jim: „Habt ihr schon mal probiert, eine Professionelle an ihn heran zu lassen? Das wäre doch ein ideales Weihnachtsgeschenk, für den Chef!“
Jims Gesicht hättet ihr sehen sollen. Es lief hochrot an! War ich zu weit gegangen?
Wir kamen ins Gespräch... Dabei kam so manches heraus! Das, hier wieder zu geben, traue ich mich nicht, denn ich will niemanden in die Pfanne hauen!
Auf jeden Fall erzählte Jim mir auch so manch andere Geschichte, aus dem Hause, versteht sich. Wer mit wem, wie und wo... Und als er endlich fertig war, war ich mir ganz sicher: meine Moral war hier völlig fehl am Platze!!!
Ich war in einem Sex-Nest gelandet... Jeder trieb es hier mit jedem, nur ich wurde außen vor gelassen, weil man auf mich, sehr große Stücke hielt... öhm... also... autsch!
„Ich erzähle dem Chef immer alles und zwar ganz genau. Seine Augen leuchten dann immer so schön“, gab Jim zum Besten. Mir schlackerten die Ohren. Ach du Schreck!
Da gestand ich Jim dann, was ich in den letzten beiden Wochen getan hatte... Jim´s Kinnlade fiel herab und dann lachten wir zusammen, lachten so sehr, dass uns die Bäuche weh taten.
„Also, es dem Chef zu besorgen, ist verdammt anstrengend. Er konnte von Natur aus, schon ziemlich lange... Du weißt schon! Albert war ein Frauenkenner, ein Frauenversteher. Er hatte so seine ganz eigenen Ansichten, wie man Frauen behandeln musste. Er war sehr dominant, aber nicht sadomasochistisch, wenn du verstehst, was ich meine. Er brauchte keine Schläge zu verteilen. Die Frauen kamen von ganz alleine zu ihm. Wenn die Weiber nicht wollten, hatte er seine ganz eigene Methode, sie zu bestrafen. Er ignorierte sie einfach!“
Da wurde mir doch vieles klar...
„Lass mich raten: er war ein Psychologe oder etwas ähnliches?“ Ich mal wieder...
„Woher weißt du das?“ Jim sah mich fragend an.
„Sagen wir mal so: ich kenne solche Methoden...“, mehr gab ich dazu nicht preis. Dann drängte ich zum eigentlichen Thema zurück.
„Es ist nicht einfach, eine Frau zu finden, die einer solch unmoralischen Sache nachkommen will! Wir hatten da drei Frauen, aber keine von ihnen hat es geschafft, ihn zu befriedigen...“, Jim verzog seinen Mund zu einer Schnute.
„Ist deswegen die letzte Hausdame gegangen?“ Ich war echt neugierig geworden!
„Nicht so ganz. Sie wurde entlassen. Die Frau hat sich zu sehr dahinein gesteigert. Ihre geistige Verfassung war nicht mehr in Ordnung und sie wurde in eine Klinik eingewiesen!“
Autsch! Das könnte mir nie passieren...
„Die Frau hat ihm ständig einen geblasen, hat sich von ihm lecken lassen und hat ihn geritten, bis sie selbst nicht mehr konnte, aber nie hatte er auch nur einen Abgang gehabt!“
Armer Kerl...
„Ach, wenn ich das nur eher gewusst hätte“, entfleuchte es mir und ich schlug mir schnell auf den Mund.
„Wieso? Hast du dich auch schon von ihm lecken lassen?“ Jim sah mich gierig an. Ich schüttelte meinen Kopf. „So etwas würde ich nie tun!“
Wie dem auch sei, mir war aufgegangen, dass wir den falschen Weg einschlagen wollten...
Wenn man einen Mann, wie Albert, wach kriegen wollte, dann musste man ihm auch weiterhin eine Mohrrübe vor halten. Heiß machen und liegen lassen!
Leider gingen mir langsam die Geschichten aus... Ich suchte verzweifelt nach guten Geschichten im Netz, aber die meisten schienen mir zu überspannt zu sein und so kamen nur wenige in Frage. Wenn ich mit meiner Sache weiter machen wollte, musste ich, wohl oder übel, wieder selbst anfangen zu schreiben.
Das hieß für mich, engere Kontakte zu den Bediensteten zu schließen und diese auszuhorchen. So arbeitete ich dann jeden Tag, mit einem von ihnen zusammen und setzte mein Vorhaben in die Tat um.
Beim Stallburschen Jens, hatte ich den meisten Erfolg. Er wusste immer das Neuste vom Neusten und er gab es sehr gerne an mich weiter.
„Letztens, da hatte ich hunger und ging in die Küche...“
Und hier die Geschichte dazu:
Herrmann war Koch in „unserer“ Villa. Mit seinen fast sechzig Jahren liebte er die Köchin Marie, die gerade einmal achtundzwanzig Jahre zählte. Er nannte sie stets: „Meine Kleine!“ Jeder wusste, dass er sich immer vorstellte, dass sie seine Tochter sei...
„Komm an Papa´s breite Brust“, sagte er gerne, wenn sie schlecht drauf war oder auch: „Papa macht das schon“, wenn sie nicht wusste, wie etwas funktionierte.
Ich hatte ihn als Brummbären kennengelernt. Er brummte, aber er biss nicht...
Aber nur solange, bis ich die erste Geschichte über ihn hörte!
Marie hatte eine Suppenschüssel fallen gelassen. Zum Glück, bevor die Suppe darin gewesen war! Da rastete der Koch vollkommen aus. Er riss Marie die Klamotten vom Leib und schlug sie, wo immer er ankam.
Marie hatte wohl aufgeschrien und sich gewehrt, aber Herrmann hatte sie in die Speisekammer gedrängt und dort hatte er sie, sich bücken lassen. Nackt und breitbeinig hatte er sie dort stehen lassen, bis das gesamte Mittagessen vorbei gewesen war.
„Marie fühlte sich nicht so gut und ist in ihre Wohnung gegangen“, hatte Herrmann sie bei uns entschuldigt...
Kaum hatten wir die Küche alle verlassen, hatte er sie aus der Kammer geholt und dann hatte er sie auf den Küchentisch gelegt. Mit langen Seilen hatte er sie darauf festgebunden, auf dem Rücken und mit gespreizten Beinen.
Nun nahm er einen Kochlöffel und schlug mit der platten, runden Seite auf ihre enthaarte Muschi ein. Es waren nur leichte Klapse, aber Marie hatte lautstark gequietscht.
(Um zu erfahren, wie sich das anfühlt, habe ich einen Kochlöffel mitgehen lassen und es bei mir selbst versucht. Es tat weh und war geil gleichzeitig!)
„Du böses Ding du. Alles machst du kaputt. Du kannst auch gar nichts richtig machen“, und solche Sätze sollen gefallen sein und bei jedem dieser Sätze, hatte er ihr wohl einen der Schläge verpasst.
Anschließend hat er wohl das andere Ende in sie hinein geschoben und in ihr gerührt. Jens berichtete mir: „Sie war total nass und ihre Geilheit ist auf den Boden getropft!“
Herrmann hat seinen Hosenstall geöffnet, seinen harten Prügel heraus geholt und ihn ihr durch die Spalte gezogen. Sie soll ganz stark gezittert haben.
Dann, mit einem harten Ruck, soll er direkt in sie hinein gefahren sein... Bei jedem seiner harten Stöße hat er sie weiterhin an gemeckert: „Du bist zu nichts nutze!“ Und solche bösen Sätze musste sie sich anhören.
Und trotzdem sie so behandelt wurde, soll es ihr sehr heftig gekommen sein. Wieder soll sie schlimm gezittert haben, aber Jens berichtete mir auch, dass sie geil gestöhnt haben soll...
„Herrmann hat ihr eine ordentliche Ladung Sperma in die geile Fotze geschossen und es tropfte ganz schnell auch wieder heraus“, hatte Jens abschließend und mit einem Augenzwinkern erzählt.
„Was ist mit Verhütung“, hatte ich entsetzt gefragt.
„Die gibt es hier nicht, aber eine ordentliche Abfindung, pro Kind!“
Mir war die Spucke weg geblieben....
Ende Teil eins
Teil 1
Da bin ich wieder: KleinUndDick!
Ich habe mal wieder etwas ganz neues erlebt und davon will ich euch heute berichten:
Meine letzten beiden Lebensabschnitte waren mir einfach zu viel geworden und ich suchte mir verzweifelt einen neuen Wirkungskreis. Es konnte ja nicht sein, dass ich, mit gerade einmal neunundvierzig Jahren, nur noch ein Sexobjekt war!
Als erste Maßnahme besuchte ich eine renommierte Haushaltsschule. So kam ich aus meinem letzten, wirtschaftlichen Kreis heraus.
Als nächstes suchte ich mir eine andere Unterkunft und fand diese, ganz in der Nähe meines neuen Wirkungskreises. Nun wohnte ich alleine!
Meine ****** waren erwachsen und kümmerten sich nur um sich selbst, was mir auch ganz recht gewesen war.
Ich war gerade mal ein halbes Jahr in der Haushaltsschule, als mich, an einem Abend, eine Nachricht über den Xhamster erreichte:
Liebe Doris,
mein Name ist Brigitte und ich möchte mich ganz lieb bei dir bedanken!
Deine Geschichten, die du hier beim Hamster einstellst, helfen mir ungemein weiter.
Ob du es glaubst oder nicht: mein Mann liegt im Wach-Koma und er reagiert nur,
wenn ich ihm deine Geschichten vorlese.
Wahrscheinlich denkst du jetzt schlecht von mir, von wegen Moral und so, aber das
ist mir vollkommen egal.
Man stelle sich nur vor: er bekommt regelmäßig einen Steifen, wenn ich ihm deine
Geschichten vorlese! Was für eine tolle Reaktion!
Leider gab es lange nichts neues von dir zu lesen...
Mein Mann und ich würden uns freuen, wenn du mal wieder etwas neues schreiben
würdest!
Wer weiß, vielleicht hilfst du mir ja dabei, ihn zu heilen?
Liebe Grüße von Brigitte
Mir blieb beim Lesen die Spucke weg! `Ist ja irre´, war es mir durch den Kopf gegangen. Natürlich ging sofort meine Fantasie mit mir durch...
Doch bei mir hatten sich entscheidende Dinge verändert und ich fand keinen guten Ansatz für eine Geschichte!
Im Gegenteil! Ich resignierte sogar daran. „Die Moral“, bei der ganzen Sache, hielt mich mehr, als nur zurück. Ich gab mir sogar Mühe, das Ganze zu vergessen.
Bevor ich dies aber tat, schrieb ich dieser Frau zurück:
Brigitte,
es freut mich, dass ich dir und deinem Mann helfen konnte, aber aus privaten Gründen
schreibe ich nicht mehr!
Ich hoffe, du findest andere, gute Geschichten, die du ihm vorlesen kannst!
„Moral“ hin oder her: wenn es ihm und auch dir hilft...
Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt! Kennst du diesen Spruch? Nimm ihn dir
zu Herzen!
Euch beiden alles Liebe, Doris
Ich konzentrierte mich wieder auf meine neue Arbeit und mein neues Leben und tatsächlich schaffte ich es, diese Geschichte zu vergessen.
Dann stand ich drei Monate vor meinem Abschluss und die Bewerbungen standen an. In den Zeitungen war nicht viel zu finden, also ging ich online und suchte dort nach freien Arbeitsplätzen.
Und siehe da, es fand sich eine Annonce:
Großhaushalt sucht Hausdame!
Ich mache es kurz: Ich bewarb mich und bekam den Arbeitsplatz!
Wohnen sollte ich direkt vor Ort, in einer kleinen Wohnung, im Obergeschoss der großen Villa. Sie bestand aus zwei Zimmern und einem Bad. Essen bekam ich in der Großküche des Hauses.
Die Familie stellte mir die Arbeitskleidung: weiße Bluse, schwarzer Rock, kleine, weiße Schürzen und schwarze Gesundheitslatschen.
Die Familie bestand aus zwei Schwestern, deren Ehemännern und den vier ******n. Sie lebten nicht ständig alle im Haus, hatten noch andere Anwesen, aber in den Wintermonaten hielten sie sich hier auf.
Ich selbst wurde die Vorgesetzte von einer Menge Personal... Hi hi hi. Ich und Chefin...
Mir unterstanden: ein Chauffeur, zwei Butler, ein Koch und eine Köchin, vier Reinigungsfrauen, ein Gärtner, ein Hausmeister, ein Stallbursche und zwei Mägde. Sie alle wohnten im Obergeschoss der Villa.
Erst ganz am Ende der Führung, brachten die Schwestern mich in ein großes Schlafzimmer. In dem riesigen Bett, lag ganz verloren, ein älterer Herr. Sein Gesicht wirkte eingefallen, blass und recht faltig. `Armer Mann´, dachte ich so bei mir und dann kam der Hammer: „Das ist unser Vater, er liegt im Wachkoma! Sie werden ihm, sofern sie Zeit dafür aufbringen können, Gesellschaft leisten!“
Sofort fiel mir Brigitte ein und ihre Geschichte. Verlegenheit machte sich in mir breit. Wie konnte ich nur an Sex denken, wenn ich diesen armen Mann vor mir hatte? Ich schämte mich entsetzlich.
Zurück, im Speisesaal, wo wir nun saßen, um zu verhandeln, musste ich immer wieder an den armen Kerl denken...
Meine erste Reaktion war gewesen, den Job nicht annehmen zu wollen!
Doch beide Schwestern stürmten mit Worten auf mich ein. Ich sei mehr, als geeignet, man würde mich sympathisch finden und der Vater würde mich auch mögen, wenn er könnte. Bla, bla, bla.
Wie ich nun einmal bin: ich drehte mir die Geschichte so zurecht, dass ich eine Herausforderung, für mich, daraus machte. Würde ich es schaffen, den Mann aus seinem Koma zu holen?
Oh man, es kribbelte geradezu in meinem ganzen Körper. Was wäre ich für eine Heldin, wenn mir das gelingen würde...
Geltungssucht! Eindeutig! Nein, das wollte ich nicht zulassen und wieder haderte ich mit mir.
„Ich bin doch nur eine einfache Hausdame. Von Pflege verstehe ich absolut gar nichts. Mein Rücken ist so kaputt, dass ich ihn nicht einmal aufrichten könnte, um sein Kissen aufzuschütteln“, versuchte ich mich da heraus zu winden.
Man versicherte mir, dass es dafür Pflegepersonal geben würde und ich soll mich einfach nur mit dem Vater unterhalten.
„Aber meine Stimme“, warf ich ein, die doch so schnell heiser wurde...
„Nur eine Stunde am Tag“, bettelten die Schwestern... Grrrr!
Sie boten mir unheimliche Dinge an, wie: Ausflüge mit den ******n in Freizeitparks oder andere Vergnügungen. Sie baten mich, ein Teil der Familie zu sein! Um genau zu sein: sie waren schier verzweifelt! Und ich bemerkte, wie sehr ihnen eine Mutter fehlte...
Mein Helfersyndrom kam durch und meldete sich zu Wort: `Du kannst doch die armen Mädchen nicht alleine sitzen lassen...´
Schließlich einigten wir uns auf ein anständiges Gehalt und darauf, dass ich lediglich als Hausdame und Gesellschafterin fungierte. Punkt! Ich wusste von vorne herein: alles andere würde sich von selbst ergeben!
Knapp drei Monate später wurde ich mit offenen Armen empfangen. Meinen Abschluss hatte ich mit Bravour bestanden.
Mit nur einem Koffer, einer Laptop-Tasche und einer Handtasche kam ich in der großen Villa an und in einem Taxi.
Nicht zu fassen: das gesamte Personal stand, perfekt in einer Reihe, um mich gebührend zu empfangen... Einer der Butler kümmerte sich um meinen Koffer und meine Laptoptasche. Er bezahlte sogar den Taxifahrer und stellte sich dann wieder in die Reihe.
Ich atmete tief durch. Nun hieß für mich: Chefin sein!
In einfacher, schwarzer, langer Hose und weißem Shirt, mit schwarzen Sternchen darauf, ging ich von einem zu anderen und begrüßte sie alle per Handschlag und mit einem Lächeln. Meine dicke, schwarze Winterjacke stand offen und meine Handtasche baumelte mir an der rechten Schulter.
Nun lernte ich vierzehn Menschen kennen und hatte Schwierigkeiten, mir all ihre Namen zu merken. Wen ich begrüßt hatte, der flitzte aus der Kälte davon. Ich grinste hinter ihnen her und hatte vollstes Verständnis dafür.
Die beiden Butler kamen zum Schluss dran. Sie hatten wacker ausgehalten. Ihre Namen waren Jim und James. Sehr originell oder?
Jim war bereits an die sechzig Jahre alt. James hingegen war erst um die Vierzig herum. Ersterer war der Butler des Hausherrn und zweiterer, derjenige für die beiden anderen Herren des Hauses.
Sie führten mich ins Innere der Villa, wo mein Vertrag und die Familie auf mich warteten. Die Etikette verlangte von mir, zuerst die Erwachsenen zu begrüßen, aber aus Erfahrung wusste ich, wie ungeduldig ****** sein konnten. So begrüßte ich die Kleinen zuerst.
„Bevor sie uns siezen: wir möchten mit dem Vornamen angesprochen werden und wir möchten geduzt werden“, wandte Klara sich an mich und ich zog die Brauen hoch. Hallo? Ich war Bedienstete...
Klara war die ältere der beiden Schwestern. Wir einigten uns auf die Vornamen und das sittliche „Sie“!
„Heute brauchen sie noch nicht zu arbeiten, Doris. Gewöhnen sie sich erst einmal ein“, erläuterte mir Klaras Ehemann, Kevin.
Die beiden jüngeren, erwachsenen Familienmitglieder, hießen Bianca und Sven.
Jedes der beiden Paare hatte zwei ******, einen größeren Sohn und eine kleinere Tochter. Ihre Namen waren: John und Svenja und Torben und Vanessa.
Hab´s mir extra aufgeschrieben! Hi hi.
Ohne den Vertrag zu lesen, unterschrieb ich ihn einfach. Man übergab mich an den zweiten Butler, der mich in meine kleine Wohnung brachte, samt meines Gepäcks. Dieser zeigte mir noch, wo ich meinen Koffer lassen konnte, wenn dieser leer sei und ging dann auch.
Ich setzte mich in einen bequemen Sessel, in meinem Zimmer und tat mich schwer damit, dies als realistisch anzusehen. Hier war ich nun und jetzt?
Ich genehmigte mir eine halbe Stunde des Grübelns, dann machte ich mich an die Arbeit: Koffer auspacken und häuslich einrichten.
Als ich damit fertig war, war Mittagszeit und leckere Düfte zogen schon durch die Villa.
Immer dem Duft hinterher... Unterwegs begegnete mir der ältere Butler, Jim. Er brachte ein Tablett mit Essen zu seinem Herrn. Überrascht sah ich ihm nach, schwieg aber. Konnte man essen, im Wachkoma? Isch a n Ding!
In der Küche angekommen, wo die anderen bereits versammelt waren und auf mich warteten, fragte ich als erstes nach dem Essen für den Herrn.
Marie, die Köchin meldete sich zu Wort, sie lachte: „Nein, Jim glaubt, dass die Düfte unseren Herrn animieren könnten, aufzuwachen!“
Ach so... Hätte ich auch selbst drauf kommen können!
Es ging ganz zwanglos in der Küche zu. Man durfte sich bedienen und essen, so viel man wollte, auch den ganzen Tag über oder in der Nacht.
Wir saßen an einem großen, einfachen Esstisch und plauderten. Natürlich wurde ich ausgehorcht, wenn auch etwas zurückhaltend, denn immerhin war ich die Chefin.
Ich machte dem Personal folgendes klar: „Ihr dürft mich duzen, aber wenn ihr Arschloch zu mir sagen wollt, bestehe ich darauf, dass ihr mich siezt!“ Alles grölte vor Lachen...
Mein Standpunkt: Respekt ja, Autorität nein!
„Muss Jim jetzt immer alleine beim Hausherrn essen“, erkundigte ich mich neugierig.
„Nur mittags“, ließ mich Gundula wissen, eines der Hausmädchen. Es gab Rouladen, die ich schon ewig nicht mehr gegessen hatte.
Als wir fertig waren und noch sitzen blieben, um uns zu unterhalten, kam Jim mit seinem Tablett zurück. Er wurde mit einem kräftigen „Hallo“ begrüßt. Alle waren neugierig, was er erzählen würde. Jim setzte sich an unseren Tisch.
„Herr Albert hat wieder mit seiner Zunge gewackelt, als wolle er auch etwas zu Essen haben“, berichtete Jim lachend und zwinkerte mir zu. Ich verzog mein Gesicht. Albert war der Vorname des Hausherrn...
„Ist das nicht fies, ihn riechen zu lassen und ihm dann nichts zu geben“, meinte ich empört und da kicherte Jim los.
„Ich halte ihm, wie einem Esel, eine Mohrrübe hin. Wenn er essen will, soll er aufwachen!“
Oh ha, harte Bandagen!
„Er hat doch geraucht“, warf Klaus, der Chauffeur ein und dann sah er mich eindringlich an. Ja, ich rauchte auch noch!
„Könntest du nicht, vor der Nase des Chefs, rauchen“, wandte sich nun Jim an mich und mal wieder wuchsen meine Augäpfel an. Echt jetzt?
„Wie lange liegt der Chef denn schon im Koma“, erkundigte ich mich, statt eine Antwort zu geben. Diesen Vorschlag musste ich mir erst, in aller Ruhe, durch den Kopf gehen lassen.
„Fast zwei Jahre“, steuerte Fritz, der Gärtner bei. „Eines davon lag er im Krankenhaus und in einer Rehaklinik!“
„Und gibt es hier auch andere Themen, als immer nur den Chef“, wollte ich dann noch wissen. Da packten alle ihr Geschirr und fingen an abzuräumen. Sie gingen mir diesbezüglich aus dem Weg, aber warum? Ich fragte Jim.
„Derjenige, der es schafft, den Herrn zu wecken, dem winkt ein enormer Bonus!“
Ah ja, gut zu wissen... Ich machte mir zwar nichts aus Geld, aber es verlieh einem Sicherheit!
„Du hast doch heute frei Doris. Willst du mich nicht ein Stündchen begleiten und den Chef näher kennenlernen“, Jim zwinkerte mir frech zu. Es klang, wie eine Herausforderung und ich nahm sie an.
Auf dem Weg, ins Zimmer des Kranken, meinte Jim: „Du musst dich ganz normal benehmen, als sei er wach. Normalität soll helfen!“
Okay...
Dann betraten wir den Raum. Jim schloss hinter uns die Doppeltüren.
Langsam ging ich auf das Bett zu. Das Kopfteil war aufgerichtet worden und der Chef starrte zur Seite. `Er kann mich gar nicht sehen´, schoss es mir durch den Kopf. Also ging ich neben sein Bett und stellte mich direkt vor ihn hin. `Zu dicht´, beschloss ich und stellte mich weiter nach hinten. Beinahe hätte ich einen rollenden Nachttisch über den Haufen gelaufen. Ups.
Ich strauchelte und fing mich in letzter Sekunde. Mein Blick lag auf den Augen des Chefs und ich hätte schwören können, sie aufblitzen sehen zu haben.
„Albert hat Zuckungen, wie die meisten Patienten im Wachkoma“, informierte mich Jim da auch schon und ich vergaß, was ich gesehen hatte.
„Hallo Albert. Ich bin Doris, deine neue Haushälterin. Ich bin eben erst bei euch eingezogen und heute ist mein erster Tag“, laberte ich vor mich hin. Irgendwie fühlte ich mich unwohl. Jim schob mir einen Stuhl hin und drückte mich darauf. Mein Rock verhedderte sich um meine Beine und ich zog ihn verlegen glatt.
Der Chef würde nicht antworten. Was nun? Sollte ich für meinen Chef sprechen? Würde das ankommen? Ich versuchte es einfach mal: „Hallo Doris. Es freut mich, dich kennenzulernen. Verzeihe mir bitte, wenn ich nicht aufstehen kann und weil ich dir nicht die Hand reichen kann. Du bist sehr attraktiv und sympathisch!“ Ich musste selbst über mich lachen und Jim schmunzelte. Er stand inzwischen hinter Albert und sah mich an.
„Danke Chef, sehr lieb von ihnen“, prustete ich und da wurde mir bewusst, wie albern und kindisch ich mich benahm. Es war überhaupt nicht angemessen, meinem Chef gegenüber und es sah auch nicht gut aus, sich über einen wehrlosen Mann lustig zu machen... Tat ich das denn? Ich geriet in einen Zwiespalt.
„Verzeihung, Albert, das war unangemessen“, entschuldigte ich mich auch sofort bei ihm. Wieder blitzte etwas in seinen Augen auf, aber Jim hatte ja gesagt, ich solle es ignorieren.
Wild fuchtelte ich mit meinen Händen herum und stotterte vor mich hin: „Ich bin Hausdame, keine Krankenpflegerin. Ich habe null Ahnung, wie man mit einem kranken Mann umzugehen hat. Ihre ****** wollen, dass ich mich mit ihnen unterhalte, aber ich weiß gar nicht, worüber eigentlich. Ich fühle mich sehr unwohl, inkompetent und hilflos.“ Da schlackerte plötzlich die Zunge des Chefs. Was hatte das zu bedeuten? Sie hüpfte auf und ab. Verwirrt sah ich Jim an und der zog seine Brauen hoch.
„Seine Zunge“, brachte ich nur irritiert hervor. Jim lachte.
„Der Arzt sagt, es seien Zuckungen, aber wir, eigentlich alle, hier im Haushalt denken, es sei Zustimmung!“
Zustimmung? Okay, aber wozu? Was hatte ich doch gleich zu ihm gesagt? Ähm...
Der Chef fand, ich sei inkompetent und hilflos? Oh je... Was musste er nur für einen ersten Eindruck von mir haben? Ich wollte aufspringen, aber Jim meinte fies: „Eine Stunde!“
Ach du je!
Na gut, irgendetwas würde mir schon einfallen und dann erzählte ich munter von mir selbst. Zwei mal geschieden, drei ****** von beiden Ex-Ehemännern, mehrere, schwere Krankheiten und so weiter.
Als ich nicht mehr weiter wusste, fragte ich Jim: „Kannst du mir etwas über den Chef erzählen und ich höre zur Abwechslung nur zu?“
Jim blieb stehen und sprach im Namen seines Chefs, das hatte ich sofort verstanden: „Ich bin fünfzig Jahre alt, Witwer, habe zwei verheiratete Töchter und vier Enkel******. Nach dem *** meiner Ehefrau wurde ich depressiv und eines Tages unternahm ich einen Selbstmordversuch, der leider schief gegangen ist. Nun liege ich hier und friste den Rest meines Lebens, als Pflegefall!“
Was für eine traurige Geschichte... Tränen standen in meinen Augen. Der Mann tat mir furchtbar leid. Wild entschlossen, ihn irgendwie glücklich zu machen, wischte ich die Tränen weg und richtete mich auf. Nun saß ich ganz vorne an der Kante des Stuhles. Die Zunge des Chefs schlackerte schon wieder. Ich überlegte blitzschnell, warum? Mein Rock war etwas hoch gerutscht... Upsi. Ich glättete ihn und die Augen von Albert verdunkelten sich. Komisch.
Ich brabbelte drauflos, erzählte einen Schwank aus meinem Leben und ganz unauffällig hob ich meinen Rock wieder hoch. Da, das Leuchten kam zurück, in seine Augen... Wow.
Davon sagte ich Jim allerdings nichts. Es war mein Geheimnis. Dafür ersann ich einen Plan. Nach einer Stunde wurde ich entlassen und sofort begab ich mich in mein Zimmer. Ich hob den Hörer meines Telefons ab und fragte, in der Küche, nach einer Nähmaschine. Hausmeister Steffen brachte sie mir und ging auch gleich wieder.
Den Nachmittag verbrachte ich damit, meine Röcke zu kürzen...
Im Internet bestellte ich mir schwarze BH´s...
Nach dem Abendessen, welches wir auch in der Küche eingenommen hatten, begab ich mich in mein neues Büro. Ich ging online, zum Xhamster und druckte alle meine Geschichten aus...
Bis zum ins Bett gehen, schrieb ich sogar an einer neuen!!! An dieser...
Es vergingen ein paar Tage. Schnell arbeitete ich mich in meinen neuen Job ein. Es gab auch Personal, welches nur für kurze Zeit ins Haus kam und dann wieder ging, zum Beispiel: Friseure; Physiothe****uten, Ärzte und so weiter. Alles wollte koordiniert werden und ebenso, die Arbeiten im Hause.
Ich war Anlaufpunkt für alle und wenn ich mal nicht weiter wusste, ging ich zu einer der Schwestern oder rief sie an.
Niemandem fiel auf, dass ich meine Röcke gekürzt hatte! Und dann kamen meine bestellten Päckchen an. Gleich am kommenden Tag, zog ich einen schwarzen BH, unter die weiße Bluse. Das fiel natürlich auf, sah aber echt gut aus!
Bianca, die jüngere Tochter des Hauses fragte mich sagte ganz direkt: „Sie sehen toll aus, Doris. Machen sie das für meinen Vater oder haben sie einen Verehrer?“
Ich hatte lachen müssen. „Für ihren Vater. Ich will sehen, ob er darauf reagiert!“
In der Villa sprach sich alles sehr schnell herum und alle waren neugierig gewesen. Ich bat Jim darum, mir einen breiten Sessel zu organisieren und ihn neben das Bett von Albert zu stellen.
„Ich will alleine mit ihm sprechen“, hatte ich dann auch noch angefügt. Niemand sollte sehen, was ich unmoralisches vor hatte. Ja, ja, die liebe Moral.
Wie hatte ich Brigitte doch versichert? Ach ja: der Zweck heiligt die Mittel!
In Alberts Zimmer war es hell. Die Sonne erhellte den ganzen Raum und stellte somit sicher, dass Albert auch alles sehen konnte.
Recht verklemmt ging ich hinein. Ich setzte mich ganz züchtig auf den Sessel, vorne, auf die Kante und ich schaute auf Alberts Augen. Sie waren stumpf und glanzlos.
„Heute habe ich ihnen etwas ganz besonderes mitgebracht“, erzählte ich ganz locker und rutschte weit nach hinten, in den Sessel hinein. Dabei rutschte der Rock weit hoch und ich lümmelte mich in einer der beiden Ecken des Sessels. Meine Oberschenkel waren nun gut zu sehen.
Ich nahm mir eine meiner Geschichten zur Hand und begann laut vor zu lesen. So vertieft und konzentriert, schien ich nicht zu bemerken, dass mein Rock immer weiter hoch rutschte und auch schien ich nicht zu bemerken, dass ich meine Beine, beim Lesen, aus Versehen spreizte.
Heimlich schielte ich an den Zetteln vorbei und beobachtete die Augen von Albert. Es lag ein starker Glanz in ihnen und seine Zunge wippte auf und ab. Juchu...
Ich las langsam und verständlich und ich betonte alles so schön. Sogar Stöhnen tat ich ab und an mal... Es machte mir Freude, ihn an der Nase herum zu führen!
Sogar laute Anmerkungen machte ich, wie: „Oh, da wird einem ja ganz heiß, beim Lesen!“ Da fiel mein Blick auf seine Decke, weiter unten. Da zeichnete sich eine deutliche Wölbung ab... Oh ha... Er musste ja ganz schön was zu bieten haben...
Nachdem ich die Geschichte zu Ende gelesen hatte, setzte ich mich brav hin und zog meine Kleidung wieder zurecht. Dann sagte ich laut, bevor ich mich erhob: „Wenn sie Befriedigung wollen, dann sollten sie langsam aufwachen!“
Wie war das doch gleich mit der Möhre und dem Esel??? Lach mich schlapp...
Frech tätschelte ich seine Beule und verzog mich, für diesen Tag!
Von nun an ging ich täglich zu ihm und forderte, mit Albert alleine zu sein! Ich las ihm, mit fiel Gefallen, meine Geschichten vor und gab mir auch sonst alle Mühe, meinen Chef heiß zu machen, ohne ihn dabei, zu berühren.
Moral! Wenigstens ein Bisschen...
An manchen Tagen war ich selbst so scharf, dass ich auf mein Zimmer verschwand und mir Abhilfe verschaffte! Dabei dachte ich daran, wie mein Chef, mit seiner wippenden Zunge, mich dabei unterstützte... Öhm... Tschuldigung! Aber es sind ja nur Fantasien!
Dann kam die Vorweihnachtszeit heran und die Villa musst schön geschmückt werden. Oberster Befehl von den Töchtern!
Ich half fleißig mit und jeder, der nicht woanders gebraucht wurde, musste ebenfalls mit anpacken.
An einem dieser arbeitsreichen Tage fragte ich Jim: „Habt ihr schon mal probiert, eine Professionelle an ihn heran zu lassen? Das wäre doch ein ideales Weihnachtsgeschenk, für den Chef!“
Jims Gesicht hättet ihr sehen sollen. Es lief hochrot an! War ich zu weit gegangen?
Wir kamen ins Gespräch... Dabei kam so manches heraus! Das, hier wieder zu geben, traue ich mich nicht, denn ich will niemanden in die Pfanne hauen!
Auf jeden Fall erzählte Jim mir auch so manch andere Geschichte, aus dem Hause, versteht sich. Wer mit wem, wie und wo... Und als er endlich fertig war, war ich mir ganz sicher: meine Moral war hier völlig fehl am Platze!!!
Ich war in einem Sex-Nest gelandet... Jeder trieb es hier mit jedem, nur ich wurde außen vor gelassen, weil man auf mich, sehr große Stücke hielt... öhm... also... autsch!
„Ich erzähle dem Chef immer alles und zwar ganz genau. Seine Augen leuchten dann immer so schön“, gab Jim zum Besten. Mir schlackerten die Ohren. Ach du Schreck!
Da gestand ich Jim dann, was ich in den letzten beiden Wochen getan hatte... Jim´s Kinnlade fiel herab und dann lachten wir zusammen, lachten so sehr, dass uns die Bäuche weh taten.
„Also, es dem Chef zu besorgen, ist verdammt anstrengend. Er konnte von Natur aus, schon ziemlich lange... Du weißt schon! Albert war ein Frauenkenner, ein Frauenversteher. Er hatte so seine ganz eigenen Ansichten, wie man Frauen behandeln musste. Er war sehr dominant, aber nicht sadomasochistisch, wenn du verstehst, was ich meine. Er brauchte keine Schläge zu verteilen. Die Frauen kamen von ganz alleine zu ihm. Wenn die Weiber nicht wollten, hatte er seine ganz eigene Methode, sie zu bestrafen. Er ignorierte sie einfach!“
Da wurde mir doch vieles klar...
„Lass mich raten: er war ein Psychologe oder etwas ähnliches?“ Ich mal wieder...
„Woher weißt du das?“ Jim sah mich fragend an.
„Sagen wir mal so: ich kenne solche Methoden...“, mehr gab ich dazu nicht preis. Dann drängte ich zum eigentlichen Thema zurück.
„Es ist nicht einfach, eine Frau zu finden, die einer solch unmoralischen Sache nachkommen will! Wir hatten da drei Frauen, aber keine von ihnen hat es geschafft, ihn zu befriedigen...“, Jim verzog seinen Mund zu einer Schnute.
„Ist deswegen die letzte Hausdame gegangen?“ Ich war echt neugierig geworden!
„Nicht so ganz. Sie wurde entlassen. Die Frau hat sich zu sehr dahinein gesteigert. Ihre geistige Verfassung war nicht mehr in Ordnung und sie wurde in eine Klinik eingewiesen!“
Autsch! Das könnte mir nie passieren...
„Die Frau hat ihm ständig einen geblasen, hat sich von ihm lecken lassen und hat ihn geritten, bis sie selbst nicht mehr konnte, aber nie hatte er auch nur einen Abgang gehabt!“
Armer Kerl...
„Ach, wenn ich das nur eher gewusst hätte“, entfleuchte es mir und ich schlug mir schnell auf den Mund.
„Wieso? Hast du dich auch schon von ihm lecken lassen?“ Jim sah mich gierig an. Ich schüttelte meinen Kopf. „So etwas würde ich nie tun!“
Wie dem auch sei, mir war aufgegangen, dass wir den falschen Weg einschlagen wollten...
Wenn man einen Mann, wie Albert, wach kriegen wollte, dann musste man ihm auch weiterhin eine Mohrrübe vor halten. Heiß machen und liegen lassen!
Leider gingen mir langsam die Geschichten aus... Ich suchte verzweifelt nach guten Geschichten im Netz, aber die meisten schienen mir zu überspannt zu sein und so kamen nur wenige in Frage. Wenn ich mit meiner Sache weiter machen wollte, musste ich, wohl oder übel, wieder selbst anfangen zu schreiben.
Das hieß für mich, engere Kontakte zu den Bediensteten zu schließen und diese auszuhorchen. So arbeitete ich dann jeden Tag, mit einem von ihnen zusammen und setzte mein Vorhaben in die Tat um.
Beim Stallburschen Jens, hatte ich den meisten Erfolg. Er wusste immer das Neuste vom Neusten und er gab es sehr gerne an mich weiter.
„Letztens, da hatte ich hunger und ging in die Küche...“
Und hier die Geschichte dazu:
Herrmann war Koch in „unserer“ Villa. Mit seinen fast sechzig Jahren liebte er die Köchin Marie, die gerade einmal achtundzwanzig Jahre zählte. Er nannte sie stets: „Meine Kleine!“ Jeder wusste, dass er sich immer vorstellte, dass sie seine Tochter sei...
„Komm an Papa´s breite Brust“, sagte er gerne, wenn sie schlecht drauf war oder auch: „Papa macht das schon“, wenn sie nicht wusste, wie etwas funktionierte.
Ich hatte ihn als Brummbären kennengelernt. Er brummte, aber er biss nicht...
Aber nur solange, bis ich die erste Geschichte über ihn hörte!
Marie hatte eine Suppenschüssel fallen gelassen. Zum Glück, bevor die Suppe darin gewesen war! Da rastete der Koch vollkommen aus. Er riss Marie die Klamotten vom Leib und schlug sie, wo immer er ankam.
Marie hatte wohl aufgeschrien und sich gewehrt, aber Herrmann hatte sie in die Speisekammer gedrängt und dort hatte er sie, sich bücken lassen. Nackt und breitbeinig hatte er sie dort stehen lassen, bis das gesamte Mittagessen vorbei gewesen war.
„Marie fühlte sich nicht so gut und ist in ihre Wohnung gegangen“, hatte Herrmann sie bei uns entschuldigt...
Kaum hatten wir die Küche alle verlassen, hatte er sie aus der Kammer geholt und dann hatte er sie auf den Küchentisch gelegt. Mit langen Seilen hatte er sie darauf festgebunden, auf dem Rücken und mit gespreizten Beinen.
Nun nahm er einen Kochlöffel und schlug mit der platten, runden Seite auf ihre enthaarte Muschi ein. Es waren nur leichte Klapse, aber Marie hatte lautstark gequietscht.
(Um zu erfahren, wie sich das anfühlt, habe ich einen Kochlöffel mitgehen lassen und es bei mir selbst versucht. Es tat weh und war geil gleichzeitig!)
„Du böses Ding du. Alles machst du kaputt. Du kannst auch gar nichts richtig machen“, und solche Sätze sollen gefallen sein und bei jedem dieser Sätze, hatte er ihr wohl einen der Schläge verpasst.
Anschließend hat er wohl das andere Ende in sie hinein geschoben und in ihr gerührt. Jens berichtete mir: „Sie war total nass und ihre Geilheit ist auf den Boden getropft!“
Herrmann hat seinen Hosenstall geöffnet, seinen harten Prügel heraus geholt und ihn ihr durch die Spalte gezogen. Sie soll ganz stark gezittert haben.
Dann, mit einem harten Ruck, soll er direkt in sie hinein gefahren sein... Bei jedem seiner harten Stöße hat er sie weiterhin an gemeckert: „Du bist zu nichts nutze!“ Und solche bösen Sätze musste sie sich anhören.
Und trotzdem sie so behandelt wurde, soll es ihr sehr heftig gekommen sein. Wieder soll sie schlimm gezittert haben, aber Jens berichtete mir auch, dass sie geil gestöhnt haben soll...
„Herrmann hat ihr eine ordentliche Ladung Sperma in die geile Fotze geschossen und es tropfte ganz schnell auch wieder heraus“, hatte Jens abschließend und mit einem Augenzwinkern erzählt.
„Was ist mit Verhütung“, hatte ich entsetzt gefragt.
„Die gibt es hier nicht, aber eine ordentliche Abfindung, pro Kind!“
Mir war die Spucke weg geblieben....
Ende Teil eins
5年前