Dressur im Gefängnid, 21 letzter Teil
Letzter teil bis Ende:
Unten im zweiten Stock waren Cathy, Janet, Clara und Janica im Op.-Raum versammelt, als wenn sie mich schon sehnsüchtig erwartet hätten. Nur Sammy fehlte noch und auch Dr. Perth.
Leola führte die Rede, die mich wie ein Donnerschlag traf: „Ihr kennt ja alle noch unseren Puppy. Gleich kommt die Frau Doktor und wird ihm den Hodenring und die oberen und unteren Schneidezähne entfernen. Janet, du wirst dich zusammen mit Sammy um seinen Hygienedienst kümmern, damit er dies nicht verlernt. Janet, Cathy und meine Wenigkeit werden uns um sein neues Aufgabengebiet kümmern, Dr. Perth hilft ihm mit Sack-Injektionen zu höherer Leistungsfähigkeit. Alles klar oder noch Fragen?“ --„Ja, eine Frage noch,“ meldete sich Clara zu Wort, „Mit oder ohne Gummi?“ – „Ohne natürlich! Ich nehme an, Ihr alle sorgt selber vor. Das ist auch der Grund, warum Sammy und Janica nicht in diese Dressur eingebunden sind. Sonst noch Fragen? ― Keine, - gut. Dann schlage ich vor, dass Janet die Dressur am ersten Tag koordiniert.“
Da betrat Frau Dr. Perth den Raum mit einer Plastikschürze an. Sie ließ mich wie üblich auf dem Tisch schnallen. Mit ihrem Spezialinstrument löste sie die Verlötung meines Hodenrings und entfernte ihn. Dann bekam ich wieder diese scheußliche Maulspreize eingesetzt und aufgeschraubt, bis mir beinahe die Kiefergelenke ausgerenkt wurden. Dann zog sie mir ohne Betäubung nacheinander die oberen und unteren vier Schneidezähne. Nicht nur der Schmerzen wegen liefen mir die Tränen über die Wangen! Gott sei Dank kam nach meiner „Zahnbehandlung“ auch die Mundspreize wieder heraus.
Nach einer Erholungspause von drei Stunden ging dann unter Janets Fuchtel die „neue“ Dressur los. Zu meinem Erstaunen musste ich lecken und ficken, wieder lecken und wieder ficken, wobei ich immer wieder mit Befehlen wie „Tüchtig spritzen! Alles muss raus!“ angestachelt wurde. Und wenn ich nach dem fünften oder sechsten Mal kaum noch nennenswerte Mengen abspritzen konnte, wurde Dr. Perth gerufen, die mir eine dieser teuflisch brennenden Spritzen in den Hodensack jagte. Und dann gab sie mir mit einem dünnen Rohrstock auf meine Arschbacken den Takt meiner Fickstöße vor, dass mir der ganze Unterleib „in hellen Flammen“ stand! Aber unter der doppelten Nachhilfe von Rohrstock und Hodendoping konnte ich noch drei- bis viermal feste spritzen. Während ich auf einer meiner „Damen“ herum-rammelte und mich abmühte, zum spritzenden Orgasmus zu kommen, musste ich an meine Frustration erst eine Woche zuvor denken, als ich inständig flehte und bettelte, endlich mal abspritzen zu dürfen! ALLES hätte ich dafür gegeben! Und jetzt, wo ich spritzen durfte und bis zum Exzess zu möglichst vielen Ejakulationen angetrieben wurde, empfand ich den unnachsichtigen Zwang zum Ficken als Qual, das Exzess-Ejakulieren wurde mir zur Tortur!
Meistens abends kam dann Sammy oder Janica, holten mich auf ihre Zimmer, wo ich ihnen meinen schneidezahnlosen Mund als Toilette anbieten musste. Und gerade bei der dicken Sammy bekam ich Peitschenhiebe auf meine erschöpften Hoden, dass ich die „Engel im Himmel jubilieren“ hörte! Kurzum, jeden Tag musste ich ficken und ficken und spritzen und spritzen, bis es mir schwarz vor Augen wurde! Wozu die ganze Schinderei gut war, erfuhr ich dann erst nach einer Woche, als mich Veronica vorführen ließ und mir eröffnete: „Puppy, unsere Wege trennen sich ab morgen. Ich habe dich an einen reichen Araber verkauft, der im Sudan ein Uranbergwerk mit Negersklaven (die er „Wanderarbeiter“ nennt) betreibt. Da bekanntlich offiziell die Sklaverei abgeschafft ist, er aber eine größere Zahl an Arbeitssklaven verbraucht, als der afrikanische Schwarzmarkt ihm beschaffen kann, züchtet er mit Negermädchen seine eigenen Arbeitssklaven. Und was ihm fehlt, ist ein leistungsfähiger weißer Zuchtbulle zum Decken seiner Negermädchen. Und du hast dein Sperma lange genug sammeln und aufstauen können. Morgen kommt seine Jacht an unsere Küste; dort bringen wir dich heute Nacht noch hin und er nimmt dich morgen mit in den Sudan. Viel Spaß beim Ficken und Decken! Und seinen vier Frauen darfst du nachts auf gleiche oder ähnliche Weise dienen, wie du mir im Badezimmer gedient hast. Farewell, Jacob, du hattest deine Chance bei mir gehabt und vertan. Auf Scheich Salechs Jacht wirst du einen Schnellkursus in Arabisch kriegen. Also, gib dir Mühe und beweise den Arabern, dass ein amerikanischer Mann mit den Negerbullen mithalten kann ...“
Ich wurde wieder zu Sammy geführt, die mir nochmals so unersättlich unter ihrem Hintern gebrauchte, dass ich glaubte, mein letztes Stündlein hätte geschlagen. Aber sie wollte die letzte Chance ausnutzen, mich noch einmal bis zum Äußersten zu „genießen“. Es war eine der schlimmsten Nächte meines tristen Lebens. Kurz nach Mitternacht kam Cathy Peine zu Sammy und holte mich von dort ab. Sie ließ mich aufrecht stehen, und ich musste einen schwarzen Umhang mit Kapuze, Kniestrümpfe und seltsame Schuhe aus einem Segeltuch-artigen Material anziehen, und bekam dann meine Handschellen hinter den Rücken angelegt. Mit der Nasenringleine führte sie mich ins Parterre. So standen wir am Eingangsportal des Backsteinkastens, der im Inneren so viel Scheußliches beherbergte. Dann zogen klappernde Stöckelschuhe meine nervöse Aufmerksamkeit auf die zu uns stoßende Person: es war Veronica, vornehm aufgedonnert wie eine Filmdiva. „Steht der Wagen bereit, Cathy? — Schön. Ich fahre mit, denn ich werde unserer wertvolles Objekt nur gegen Bares aushändigen. Also du kennst die besten Schleichwege an die Küste, etwa 30 Meilen nördlich von Wilmington.“
„Da ist es aber ziemlich sumpfig dort, Miss Laughton,“ gab Cathy zu bedenken. „Eben drum. Da ist es kaum anzunehmen, dass wir von jemandem bemerkt werden, und die Küstenwache wird auch nicht gerade in den Sümpfen nach Salechs Jacht Ausschau halten. Dort jedenfalls wird er auf uns mit einem kleinen Beiboot warten. Also, gehen wir!“ Cathy, meine Herrin Veronica und ich bestiegen den alten Chevrolet, an dem aber das Rotlicht vom Dach längst abmontiert worden war. So rauschten wir durch die stockfinstere Nacht, Veronica und ich im Fond, Cathy am Steuer. Ich schätze so ca. 50 Meilen vor dem sumpfigen Gelände der Küste kam dicker Nebel auf. Das sei nur günstig für uns, meinte Veronica. Aber es kam anders … An Hamster (20) 21 folgt.
Cathy verlor in einer scharfen Rechtskurve die Kontrolle über den schweren Wagen, verpasste die Kurve und schleuderte eine bestimmt zehn Fuß hohe Böschung hinab. Der Wagen überschlug sich. Veronica wurde aus dem Auto geschleudert, ich kam auf dem Autodach liegend zu mir, Cathy hatte sich im Gurt angeschnallt mit dem Auto gedreht und das eingedrückte Dach schien ihr das Genick gebrochen zu haben. Jedenfalls gab sie auf mein Zurufen kein Lebenszeichen von sich.
Da ich ja mit Handschellen gefesselt war, konnte ich nichts tun. Erst in der Morgendämmerung schien ein vorbeifahrendes Auto unseren verunglückten Wagen zu bemerken, kam herunter, sah, dass ich noch lebte und alarmierte die Polizei und den Sanka. Veronica fand man etwa fünf Meter weiter entfernt. Sie war mit dem Kopf gegen einen Felsbrocken geschlagen und hatte sich ein Bein gebrochen. Veronica und ich wurden ins Hospital nach Wilmington transportiert. Ich hatte nur Schürfwunden und eine Gehirnerschütterung. Groß aber war das Erstaunen der Ärzte und der Verkehrspolizisten, als sie mich zum Einen mit Handschellen gefesselt vorfanden, und dann meinen Ring in der Nase und meine fehlenden Schneidezähne sahen, die nicht beim Unfall verlustig gegangen sein konnten. Ich musste berichten, was alles mit mir geschehen war. Veronica wurde festgenommen und noch im Hospital verhört, gleichzeitig fand eine Hausdurchsuchung in dem alten Backsteingebäude statt, wo man das Aufseherpersonal verhaftete und sieben junge Männer, zwei Schwarze und fünf Weiße, befreite. Bei dem anschließenden Gerichtsverfahren, das wegen Veronicas beruflicher Stellung einen erheblichen Pressewirbel verursachte, war meine Aussage zwar wichtig, ich belastete meine Peiniger schwer, verharmloste aber die Rolle von Janica und auf Rücksicht zu ihr auch die ihrer Tante Leola. Die wurde aber dann von den anderen Gefangenen als wortführende „rechte Hand“ der Hauptbeschuldigten Veronica Laughton schwer beschuldigt.
Veronica musste 25 Jahre hinter Gitter, Frau Dr. Perth verlor ihre Approbation und durfte 18 Jahre im Knast „mithelfen“, Veronicas Helferinnen bekamen zwischen zehn und dreizehn Jahre aufgebrummt, Leola bekam elf Jahre und Janica fünf. Das Gericht sprach mir eine Entschädigung von fünf Millionen Dollar (wovon ich 1/3 an den mich vertretenden Rechtsanwalt abgeben musste) aus Veronikas beschlagnahmtem Vermögen zu.
Aber mit knapp dreieinhalb Millionen lässt es sich auch recht sorgenfrei leben. Selbst nach meiner Sanatoriumsrechnung bleiben mir noch mehr als zwei Millionen übrig. Denn ich galt freilich für die Gerichtsgutachter als „wesens-geschädigt und psychisch auffällig“, da ich vor jeder Frau Tendenzen zur hündischen Unterwerfung aufweisen würde. In der Tat war ich vom chauvinistischen Macho zum Maso gegenüber herrischer Frauen geworden. Ich kam in eine „Nervenheilanstalt“, wie man hier die Klapsmühlen nennt, und blieb dort fast fünf Jahre.
Mein Psychothe****ut regte an, ich sollte meine Erlebnisse schriftlich darlegen und mir meine Last von der Seele schreiben. So entstand dieser Roman, der Ihnen vorliegt. Und eines Tages meldete sich Besuch bei mir an. Eine junge Frau sollte es sein ... Mir blieb fast das Herz stehen, als die Tür aufging und Janica im Türrahmen stand. Ich fiel ihr in die Arme und kniete vor ihr nieder; sie aber zog mich sofort wieder auf meine Beine hoch.
Um eine lange Erzählung abzukürzen: Sie war 4½ Jahre im Frauengefängnis von Raleigh und dann wegen guter Führung und günstiger Sozialprognose ein halbes Jahr vorzeitig entlassen worden. Sie kam, um das Unrecht an mir wieder gutzumachen und meinem verkorksten Leben wieder Glück und Sinn zu bringen. Sie hatte nämlich nicht vergessen, wie sehr ich sie damals begehrte, in sie verliebt war und sie im Gerichtsverfahren geschont und eher ent- als be-lastet hatte. Und ich liebte und verehrte sie auch jetzt noch. Sie sprach mit meinem behandelnden Psychiater. Der stimmte einer Entlassung zu, da Janica zusagte, mich zu heiraten und „auf mich aufzupassen“, was ich mir auch sehnlichst wünschte.
Heute sind wir glücklich verheiratet. Ich diene ihr mit Freuden jeden Tag wie damals Veronica im Backsteinhaus und habe eine gute Arbeit in einem Computergroßhandel in einer kleineren Stadt von North Carolina. Janica erwartet in Kürze ihr drittes Kind.
Ende
Unten im zweiten Stock waren Cathy, Janet, Clara und Janica im Op.-Raum versammelt, als wenn sie mich schon sehnsüchtig erwartet hätten. Nur Sammy fehlte noch und auch Dr. Perth.
Leola führte die Rede, die mich wie ein Donnerschlag traf: „Ihr kennt ja alle noch unseren Puppy. Gleich kommt die Frau Doktor und wird ihm den Hodenring und die oberen und unteren Schneidezähne entfernen. Janet, du wirst dich zusammen mit Sammy um seinen Hygienedienst kümmern, damit er dies nicht verlernt. Janet, Cathy und meine Wenigkeit werden uns um sein neues Aufgabengebiet kümmern, Dr. Perth hilft ihm mit Sack-Injektionen zu höherer Leistungsfähigkeit. Alles klar oder noch Fragen?“ --„Ja, eine Frage noch,“ meldete sich Clara zu Wort, „Mit oder ohne Gummi?“ – „Ohne natürlich! Ich nehme an, Ihr alle sorgt selber vor. Das ist auch der Grund, warum Sammy und Janica nicht in diese Dressur eingebunden sind. Sonst noch Fragen? ― Keine, - gut. Dann schlage ich vor, dass Janet die Dressur am ersten Tag koordiniert.“
Da betrat Frau Dr. Perth den Raum mit einer Plastikschürze an. Sie ließ mich wie üblich auf dem Tisch schnallen. Mit ihrem Spezialinstrument löste sie die Verlötung meines Hodenrings und entfernte ihn. Dann bekam ich wieder diese scheußliche Maulspreize eingesetzt und aufgeschraubt, bis mir beinahe die Kiefergelenke ausgerenkt wurden. Dann zog sie mir ohne Betäubung nacheinander die oberen und unteren vier Schneidezähne. Nicht nur der Schmerzen wegen liefen mir die Tränen über die Wangen! Gott sei Dank kam nach meiner „Zahnbehandlung“ auch die Mundspreize wieder heraus.
Nach einer Erholungspause von drei Stunden ging dann unter Janets Fuchtel die „neue“ Dressur los. Zu meinem Erstaunen musste ich lecken und ficken, wieder lecken und wieder ficken, wobei ich immer wieder mit Befehlen wie „Tüchtig spritzen! Alles muss raus!“ angestachelt wurde. Und wenn ich nach dem fünften oder sechsten Mal kaum noch nennenswerte Mengen abspritzen konnte, wurde Dr. Perth gerufen, die mir eine dieser teuflisch brennenden Spritzen in den Hodensack jagte. Und dann gab sie mir mit einem dünnen Rohrstock auf meine Arschbacken den Takt meiner Fickstöße vor, dass mir der ganze Unterleib „in hellen Flammen“ stand! Aber unter der doppelten Nachhilfe von Rohrstock und Hodendoping konnte ich noch drei- bis viermal feste spritzen. Während ich auf einer meiner „Damen“ herum-rammelte und mich abmühte, zum spritzenden Orgasmus zu kommen, musste ich an meine Frustration erst eine Woche zuvor denken, als ich inständig flehte und bettelte, endlich mal abspritzen zu dürfen! ALLES hätte ich dafür gegeben! Und jetzt, wo ich spritzen durfte und bis zum Exzess zu möglichst vielen Ejakulationen angetrieben wurde, empfand ich den unnachsichtigen Zwang zum Ficken als Qual, das Exzess-Ejakulieren wurde mir zur Tortur!
Meistens abends kam dann Sammy oder Janica, holten mich auf ihre Zimmer, wo ich ihnen meinen schneidezahnlosen Mund als Toilette anbieten musste. Und gerade bei der dicken Sammy bekam ich Peitschenhiebe auf meine erschöpften Hoden, dass ich die „Engel im Himmel jubilieren“ hörte! Kurzum, jeden Tag musste ich ficken und ficken und spritzen und spritzen, bis es mir schwarz vor Augen wurde! Wozu die ganze Schinderei gut war, erfuhr ich dann erst nach einer Woche, als mich Veronica vorführen ließ und mir eröffnete: „Puppy, unsere Wege trennen sich ab morgen. Ich habe dich an einen reichen Araber verkauft, der im Sudan ein Uranbergwerk mit Negersklaven (die er „Wanderarbeiter“ nennt) betreibt. Da bekanntlich offiziell die Sklaverei abgeschafft ist, er aber eine größere Zahl an Arbeitssklaven verbraucht, als der afrikanische Schwarzmarkt ihm beschaffen kann, züchtet er mit Negermädchen seine eigenen Arbeitssklaven. Und was ihm fehlt, ist ein leistungsfähiger weißer Zuchtbulle zum Decken seiner Negermädchen. Und du hast dein Sperma lange genug sammeln und aufstauen können. Morgen kommt seine Jacht an unsere Küste; dort bringen wir dich heute Nacht noch hin und er nimmt dich morgen mit in den Sudan. Viel Spaß beim Ficken und Decken! Und seinen vier Frauen darfst du nachts auf gleiche oder ähnliche Weise dienen, wie du mir im Badezimmer gedient hast. Farewell, Jacob, du hattest deine Chance bei mir gehabt und vertan. Auf Scheich Salechs Jacht wirst du einen Schnellkursus in Arabisch kriegen. Also, gib dir Mühe und beweise den Arabern, dass ein amerikanischer Mann mit den Negerbullen mithalten kann ...“
Ich wurde wieder zu Sammy geführt, die mir nochmals so unersättlich unter ihrem Hintern gebrauchte, dass ich glaubte, mein letztes Stündlein hätte geschlagen. Aber sie wollte die letzte Chance ausnutzen, mich noch einmal bis zum Äußersten zu „genießen“. Es war eine der schlimmsten Nächte meines tristen Lebens. Kurz nach Mitternacht kam Cathy Peine zu Sammy und holte mich von dort ab. Sie ließ mich aufrecht stehen, und ich musste einen schwarzen Umhang mit Kapuze, Kniestrümpfe und seltsame Schuhe aus einem Segeltuch-artigen Material anziehen, und bekam dann meine Handschellen hinter den Rücken angelegt. Mit der Nasenringleine führte sie mich ins Parterre. So standen wir am Eingangsportal des Backsteinkastens, der im Inneren so viel Scheußliches beherbergte. Dann zogen klappernde Stöckelschuhe meine nervöse Aufmerksamkeit auf die zu uns stoßende Person: es war Veronica, vornehm aufgedonnert wie eine Filmdiva. „Steht der Wagen bereit, Cathy? — Schön. Ich fahre mit, denn ich werde unserer wertvolles Objekt nur gegen Bares aushändigen. Also du kennst die besten Schleichwege an die Küste, etwa 30 Meilen nördlich von Wilmington.“
„Da ist es aber ziemlich sumpfig dort, Miss Laughton,“ gab Cathy zu bedenken. „Eben drum. Da ist es kaum anzunehmen, dass wir von jemandem bemerkt werden, und die Küstenwache wird auch nicht gerade in den Sümpfen nach Salechs Jacht Ausschau halten. Dort jedenfalls wird er auf uns mit einem kleinen Beiboot warten. Also, gehen wir!“ Cathy, meine Herrin Veronica und ich bestiegen den alten Chevrolet, an dem aber das Rotlicht vom Dach längst abmontiert worden war. So rauschten wir durch die stockfinstere Nacht, Veronica und ich im Fond, Cathy am Steuer. Ich schätze so ca. 50 Meilen vor dem sumpfigen Gelände der Küste kam dicker Nebel auf. Das sei nur günstig für uns, meinte Veronica. Aber es kam anders … An Hamster (20) 21 folgt.
Cathy verlor in einer scharfen Rechtskurve die Kontrolle über den schweren Wagen, verpasste die Kurve und schleuderte eine bestimmt zehn Fuß hohe Böschung hinab. Der Wagen überschlug sich. Veronica wurde aus dem Auto geschleudert, ich kam auf dem Autodach liegend zu mir, Cathy hatte sich im Gurt angeschnallt mit dem Auto gedreht und das eingedrückte Dach schien ihr das Genick gebrochen zu haben. Jedenfalls gab sie auf mein Zurufen kein Lebenszeichen von sich.
Da ich ja mit Handschellen gefesselt war, konnte ich nichts tun. Erst in der Morgendämmerung schien ein vorbeifahrendes Auto unseren verunglückten Wagen zu bemerken, kam herunter, sah, dass ich noch lebte und alarmierte die Polizei und den Sanka. Veronica fand man etwa fünf Meter weiter entfernt. Sie war mit dem Kopf gegen einen Felsbrocken geschlagen und hatte sich ein Bein gebrochen. Veronica und ich wurden ins Hospital nach Wilmington transportiert. Ich hatte nur Schürfwunden und eine Gehirnerschütterung. Groß aber war das Erstaunen der Ärzte und der Verkehrspolizisten, als sie mich zum Einen mit Handschellen gefesselt vorfanden, und dann meinen Ring in der Nase und meine fehlenden Schneidezähne sahen, die nicht beim Unfall verlustig gegangen sein konnten. Ich musste berichten, was alles mit mir geschehen war. Veronica wurde festgenommen und noch im Hospital verhört, gleichzeitig fand eine Hausdurchsuchung in dem alten Backsteingebäude statt, wo man das Aufseherpersonal verhaftete und sieben junge Männer, zwei Schwarze und fünf Weiße, befreite. Bei dem anschließenden Gerichtsverfahren, das wegen Veronicas beruflicher Stellung einen erheblichen Pressewirbel verursachte, war meine Aussage zwar wichtig, ich belastete meine Peiniger schwer, verharmloste aber die Rolle von Janica und auf Rücksicht zu ihr auch die ihrer Tante Leola. Die wurde aber dann von den anderen Gefangenen als wortführende „rechte Hand“ der Hauptbeschuldigten Veronica Laughton schwer beschuldigt.
Veronica musste 25 Jahre hinter Gitter, Frau Dr. Perth verlor ihre Approbation und durfte 18 Jahre im Knast „mithelfen“, Veronicas Helferinnen bekamen zwischen zehn und dreizehn Jahre aufgebrummt, Leola bekam elf Jahre und Janica fünf. Das Gericht sprach mir eine Entschädigung von fünf Millionen Dollar (wovon ich 1/3 an den mich vertretenden Rechtsanwalt abgeben musste) aus Veronikas beschlagnahmtem Vermögen zu.
Aber mit knapp dreieinhalb Millionen lässt es sich auch recht sorgenfrei leben. Selbst nach meiner Sanatoriumsrechnung bleiben mir noch mehr als zwei Millionen übrig. Denn ich galt freilich für die Gerichtsgutachter als „wesens-geschädigt und psychisch auffällig“, da ich vor jeder Frau Tendenzen zur hündischen Unterwerfung aufweisen würde. In der Tat war ich vom chauvinistischen Macho zum Maso gegenüber herrischer Frauen geworden. Ich kam in eine „Nervenheilanstalt“, wie man hier die Klapsmühlen nennt, und blieb dort fast fünf Jahre.
Mein Psychothe****ut regte an, ich sollte meine Erlebnisse schriftlich darlegen und mir meine Last von der Seele schreiben. So entstand dieser Roman, der Ihnen vorliegt. Und eines Tages meldete sich Besuch bei mir an. Eine junge Frau sollte es sein ... Mir blieb fast das Herz stehen, als die Tür aufging und Janica im Türrahmen stand. Ich fiel ihr in die Arme und kniete vor ihr nieder; sie aber zog mich sofort wieder auf meine Beine hoch.
Um eine lange Erzählung abzukürzen: Sie war 4½ Jahre im Frauengefängnis von Raleigh und dann wegen guter Führung und günstiger Sozialprognose ein halbes Jahr vorzeitig entlassen worden. Sie kam, um das Unrecht an mir wieder gutzumachen und meinem verkorksten Leben wieder Glück und Sinn zu bringen. Sie hatte nämlich nicht vergessen, wie sehr ich sie damals begehrte, in sie verliebt war und sie im Gerichtsverfahren geschont und eher ent- als be-lastet hatte. Und ich liebte und verehrte sie auch jetzt noch. Sie sprach mit meinem behandelnden Psychiater. Der stimmte einer Entlassung zu, da Janica zusagte, mich zu heiraten und „auf mich aufzupassen“, was ich mir auch sehnlichst wünschte.
Heute sind wir glücklich verheiratet. Ich diene ihr mit Freuden jeden Tag wie damals Veronica im Backsteinhaus und habe eine gute Arbeit in einem Computergroßhandel in einer kleineren Stadt von North Carolina. Janica erwartet in Kürze ihr drittes Kind.
Ende
5年前